Ein ausgekochtes Schlitzohr Trilogie Blu-ray

Original Filmtitel: Smokey and the Bandit + Smokey and the Bandit II + Smokey and the Bandit Part 3 (Triple Feature)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 3 Discs, BD (3x), 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Ein ausgekochtes Schlitzohr 3 erstmals als Blu-ray!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Ein ausgekochtes Schlitzohr:
Deutsch DTS 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 2.0 (Mono)
Italienisch DTS 2.0 (Mono)
Portugiesisch DTS 2.0 (Mono)
Russisch DTS 2.0 (Mono)
Spanisch DTS 2.0 (Mono)
Lateinamerikanisches Spanisch DTS 2.0 (Mono)

Ein ausgekochtes Schlitzohr 2:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono) = Deutsche Neu-Synchronisation von 2005

Ein ausgekochtes Schlitzohr 3:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Ein ausgekochtes Schlitzohr:
Deutsch, Englisch, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Lateinamerikanisches Spanisch, Thailändisch, Türkisch

Ein ausgekochtes Schlitzohr 2:
Deutsch, Englisch

Ein ausgekochtes Schlitzohr 3:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1, 2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
281 Minuten
Veröffentlichung:
10.12.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit „Smokey and the Bandit“, der hierzulande (laut ofdb) unter anderem als „Ein total verrückter Kerl“ und „Das Gesetz kann mich mal“ vertrieben wurde, gelang Regisseur Hal Needham, der auch mit für das Drehbuch verantwortlich war, im Jahr 1977 ein echter Glücksgriff. Die mit Stuntman und Nacktmodell Burt Reynolds, Oscar-, Emmy- und Golden Globe-Preisträgerin Sally Field und Countrymusiker Jerry Reed in den Hauptrollen besetzte Actionkomödie spielte bei einem Budget von 4,3 Millionen Dollar sage und schreibe rund 300 Millionen wieder ein, und zog zwei Fortsetzungen und eine kurzlebige Filmserie nach sich. Universal Pictures Home Entertainment brachte nun unlängst die Filmtrilogie in einer Dreierbox in den Handel, wobei der dritte Teil der Reihe hier seine deutsche HD-Premiere feiert. Was die Filme zu bieten haben und wie sich die Blu-rays in technischer Hinsicht schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Bo Darvil alias Bandit (B. Reynolds) kann sich nur durch Truckrennen über Wasser halten. Um seinen Geldbeutel etwas aufzubessern, lässt er sich auf einen illegalen Alkoholtransport ein. Allein kann er den Deal jedoch nicht durchziehen, weshalb er seinen Kumpel Cledus (J. Reed) überredet, der den Truck fahren soll, während Bandit in seinem schwarzen TransAm die Strecke nach Polizeiwagen absucht um nicht erwischt zu werden. Als Bandit jedoch die hübsche Carrie (S. Field) mitnimmt, die vor ihrer Hochzeit flüchten will, ahnt er noch nicht, welchen Ärger er sich damit an Bord geholt hat. Denn Carrie ist dem Sohn von Sheriff Justice (J. Gleason) versprochen, der sich nun an ihre Fersen heftet und dabei eine ganze Polizeiarmee im Schlepptau hat. Im zweiten Teil der Reihe versucht das Trio eine trächtige Elefantenkuh quer durch die USA zu schleusen, während ihnen weiterhin Sheriff Buford T. Justice auf den Fersen ist, der noch eine offene Rechnung begleichen möchte. Im dritten und letzten Abenteuer übernimmt der inzwischen pensionierte Gesetzeshüter gleich selbst das Steuer und wird im Rahmen einer Wette selbst zum Gejagten, während der sympathische Gauner Bandit nicht mehr selbst mit von der Partie ist, und durch seinen Freund Cledus ersetzt wird... Wie so oft wurde nach dem Erfolg des ersten Films ein weiterer nachgeschoben, und auch ein dritter Titel folgte, dann allerdings ohne den Hauptdarsteller Burt Reynolds, dafür aber mit dem Fokus auf den heimlichen Helden, den etwas glücklosen, großmäuligen Texas-Sheriff Buford T. Justice. Tatsächlich folgten sogar noch weitere Filme, diese zählen allerdings nicht zur hier vorliegenden Trilogie und sind auch nicht enthalten, darum hüllen wir darüber besser den Mantel des Schweigens.
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Der erste Teil der Reihe bietet noch perfekte Unterhaltung für Freunde von schnellen Autos, rasanten Stunts, flotten Sprüchen und Slapstick-Action. Der zweite Teil der Reihe wiederholt den ersten Film im Großen und Ganzen, nur dass dieses Mal kein Bier, sondern eine Elefantenkuh transportiert wird, wodurch die Ladung an sich ebenfalls für Furore sorgt, und nicht nur die Verfolger ein Problem für die beiden Schmuggler darstellen. Ein großer Bonus ist hier auch die Mitarbeit von Dom DeLuise, mit dem Burt Reynolds im gleichen Jahr für die Erfolgskomödie „Auf dem Highway ist die Hölle los“ vor der Kamera stand. Leider verlässt sich der Film zu sehr auf seinen übertriebenen Humor und lässt dabei das Herz des ersten Films außer Acht. Zum Ende hin wird die ohnehin schon recht absurde Story noch auf die Spitze getrieben, wenn Shriff Justice seine beiden Brüder mit ins Boot holt, wobei diese samt und sonders von Comedy-Star Jackie Gleason selbst dargestellt wird. Diese grundsätzlich gute Idee wirkt übertrieben albern und ist aus heutiger Sicht in mancherlei Hinsicht sogar ein wenig peinlich. Im Gegensatz zum sogar noch schwächeren dritten Teil der Reihe ist Teil 2 allerdings noch ganz brauchbar, schon alleine wegen dem genialen und actiongeladenen Finale, in welchem sich die Ordnungshüter eine hervorragen choreografiert Karambolage-Schlacht mit einem Truck-Korso liefern. Der dritte und letzte Teil der Trilogie indessen hat kaum noch gute Ideen und wartet lediglich mit Albernheiten und übertriebener – aber im Gegensatz zu den ersten beiden Teiler der Reihe recht unspektakulären – Actionszenen auf. Die Hauptrolle übernimmt hier der ohnehin beliebte Sheriff, während Burt Reynolds lediglich am Ende einen kurzen Auftritt absolviert und stattdessen der Schneemann in den flotten Sportwagen steigt und permanent über das sinniert, was Bandit wohl an seiner Stelle tun würde. Alles in allem hätte es bei einem Teil bleiben können, denn alles, was nach dem großartigen Originalfilm kam, war kaum noch der Rede wert, und im Fall von Teil 3 kamen nicht einmal der Produktionskosten wieder in die Kassen zurück. Da wir es hier mit einer Trilogie zu tun haben werden auch alle drei Filme gleichermaßen in der Gesamtbewertung berücksichtigt, und hier reißt Teil 2 und ganz besonders Teil 3 die Wertung gehörig nach unten. Während der erste Teil der Reihe noch für 8 Punkte gut gewesen wäre (mit einem gewissen Nostalgiebonus vielleicht sogar noch einer mehr), bekommt Teil 2 gerade noch 6 und Teil 3 nur mehr 4 Punkte, wodurch sich eine Durchschnittsbewertung von 6 ergibt.

Bildqualität

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Qualitativ klafft zwischen den erstem und dem dritten Teil eine erhebliche Kluft. Der Originalfilm befindet sich in einer verhältnismäßig guten Bildqualität auf der Disc. Das Filmkorn wird sauber wiedergegeben, die Schärfe bewegt sich durchschnittlich auf einem hohen Niveau und bildet auch kleinere Details sauber ab. Die Farben sind kräftig und weitestgehend natürlich, der Kontrast ist gut eingestellt und hier kann man mit Fug und Recht eine 8/10 Punkte-Wertung vornehmen, mit sehr viel Wohlwollen vielleicht sogar mehr. Altersbedingte Mängel sind hier sehr selten und fallen nicht sonderlich ins Gewicht. Anders sieht es hingegen mit Teil 2 und 3 aus. Diese fallen Bildtechnisch im Vergleich zu Teil 1 immer mehr ab.
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Teil 2 geht dabei noch in Ordnung und punktet mit einer soliden Schärfe, guten Kontrastwerten und erstaunlich satten Farben, die sogar noch etwas knackiger als beim ersten Teil sind, allerdings teilweise ein wenig über das Ziel hinausschießen und nicht mehr ganz so natürlich wirken wie beim Vorgänger. Leider ist Teil 2 weitaus körniger und der Bildstand ist mitunter sehr unruhig. Darüber hinaus machen sich hier immer wieder – mal mehr, mal weniger – Alterserscheinungen, Verschmutzungen und Beschädigungen bemerkbar. Noch schlimmer ist dies allerdings beim dritten Teil zu beanstanden. Hier machen sich sehr häufig Laufspuren, Verschmutzungen und Beschädigungen bemerkbar, die in der Summe einfach zu häufig vorkommen als das man darüber hinwegsehen könnte. Das Korn ist hier zwar weitestgehend verschwunden, dafür schaut Teil 3 aus, als wäre er erheblich nachgeschärft worden, was sich unter anderem in Doppelkonturen bemerkbar macht. Wenn wir für Teil 1 eine 8/10 Punkte-Wertung vornehmen, Teil 2 mit 7/10 Punkten bewerten und dem dritten Teil 5/10 Punkte verpassen, ergibt sich die oben für das Set vergebene Gesamtwertung von aufgerundeten 7/10 Punkten.

Tonqualität

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Auch akustisch unterscheiden sich die drei Filme erheblich. Der erste Teil der Reihe erhielt hier „nur“ eine dts 2.0 Abmischung, während die anderen beiden Filme jeweils über dts-HD Master 2.0 verfügen, aber erstaunlicherweise schlechter klingen als Teil 1. Darüber hinaus befindet sich der Originalton beim Erstling in tadellosem und wuchtigem dts-HD Master 5.1 auf der Disc, während Teil 2 und 3 in der Originalfassung, wie im deutschen, lediglich in dts-HD Master 2.0 aufgespielt wurden. Darüber hinaus erhielt Teil 1 noch zahlreiche weitere Sprachfassungen und optionale Untertitel, während Teil 2 und 3 lediglich deutsche und englische Untertitel bieten. Teil 1 klingt in der deutschen Synchronfassung sehr angenehm und verhältnismäßig dynamisch. Hier vermischen sich die Nebengeräusche und der tolle Country-and-Western-Soundtrack mit Songs von Co-Star Jerry Reed zu einer tollen Klangkulisse mit satten Tieftönen (obwohl der Subwoofer nicht angespielt wird). Teil 2 und 3 klingen im direkten Vergleich deutlich unspektakulärer, langweiliger und zuweilen etwas blechern. Auch die Synchronisation ist sehr unterschiedlich.
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Teil 1 liegt in der Originalsynchronisation mit Christian Brückner über Burt Reynolds, Wolfgang Lukschy über Jackie Gleason, Joseline Gassen über Sally Field und Joachim Kemmer über Jerry Reed vor. Diese Synchronfassung entstand unter der Regie und nach einem Dialogbuch von Arne Elsholtz, der auch über Paul Williams in der Rolle von Little Enos Burdette zu hören ist, und weist den typischen Wortwitz und eine schnoddrige Eindeutschung vor, wie sie bei den Filmen diesen Kalibers und dieser Zeit üblich war. Eine ähnlich Synchronfassung fertigte Arne Elsholtz mit den gleichen Sprechern auch für den zweiten Teil an, allerdings befindet sich auf der Disc nur die neue Synchronfassung aus dem Jahr 2005. Diese hat zwar hervorragende Sprecher wie Erich Räuker über Burt Reynolds, Elisabeth von Koch über Sally Field, Thomas Albus über Jerry Reed und Norbert Gastell über Jackie Gleason zu bieten, klingt aber lieb- und emotionslos und ist im Vergleich zur Erstsynchronisation einfach nur schlecht – sorry! Der dritte Teil wurde schließlich mit Horst Stark über Jerry Reed, Gottfried Kramer über Jacke Gleason und Karin Eckhold über der neu zum Cast hinzugekommenen Calleen Camp aufgenommen, klingt aber sogar noch mieser als Teil 2 und ist leider primär auf Albernheiten ausgelegt, wobei dies zum Teil dem Original geschuldet ist.

Ausstattung

Keiner der drei im Set enthaltenen Filme wurde mit Bonusmaterial ausgestattet.

Fazit

Die Box bietet lediglich für Fans des dritten Teils einen Kaufanreiz, denn abgesehen davon hat die Box nichts zu bieten, was nicht schon so oder besser einzeln zu haben ist. Darüber hinaus ist nur Teil 1 qualitativ wirklich gut. Teil 2 und 3 sind zwar keine Totalausfälle, allerdings nimmt die Qualität von Teil zu Teil ab. Auch akustisch fallen die beiden Fortsetzungen ab. Teil 1 klingt frisch und sauber, 2 und 3 leider etwas angestaubt und muffig. Erschwerend kommt hinzu dass Teil 2 nur in der abscheulichen Neusynchronisation vorliegt. Die Tatsache das absolut gar kein Bonusmaterial an Bord ist, wertet das Gesamtpaket noch weiter ab. Auch filmisch gesehen ist lediglich Teil 1 wirklich sehenswert, auch wenn Teil 2 noch akzeptabel ist, kommt er doch nicht an die Originalität des Originals heran. Teil 3 hätte man sich besser gleich komplett gespart, denn hier bekommen wir lediglich albernen, ideenlosen Slapstick geboten. Wer noch gar keinen Film der Reihe besitzt, diesen Umstand ändern möchte und auf Bonusmaterial verzichten kann, kann natürlich gerne zu dieser Veröffentlichung greifen. Aber bitte schraubt eure Erwartungen vorher ein wenig nach unten. Ansonsten reicht im Prinzip der erste Teil, der auch in einer Einzelveröffentlichung mit Bonusmaterial erhältlich ist. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

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1 Bewertung(en) mit ø 3,50 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
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