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The Outpost - Überleben ist alles Blu-ray

Original Filmtitel: The Outpost (2020)

the-outpost-2020-.jpg
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)

Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 15.02.2021 um 15:00
#2
Nahe der afghanischen Stadt Kamdesh liegt das Camp Keating, ein amerikanischer Außenposten, im Tal eingeschlossen von den Bergen Afghanistans.
Der Posten soll Frieden bringen,den Wiederaufbau unterstützen und die Bevölkerung vor den Taliban schützen.
Es kommt zu fast täglich stattfindenden Scharmützeln mit den Aufständischen, Hitze, sowie die nicht vorhandene Abwechslung,und die teilweise tägliche Monotonie zehren an den Nerven der Soldaten.

Doch eines Nachts starten die Taliban einen Großangriff auf das Lager, in welchem sich lediglich 54 US Soldaten und 20 afghanische Soldaten aufhalten.
Es kommt zu einem der wohl blutigsten Kämpfe im Afghanistan Krieg, an dessen Ende insgesamt 8 US Soldaten, sowie ca. 150 Taliban ihr Leben lassen...

THE OUTPOST ist ein mit sehr bekannten Schauspielern besetzter Kriegsfilm, der diese Ereignisse widerspiegelt.
Während der ersten 45minuten bekommt man einen Einblick in das Leben der Soldaten, spätestens bei Angriff auf das Camp kann THE OUTPOST allerdings richtig punkten,und dreht auch entsprechend auf.

Leider wird vor allem am Anfang und am Ende nicht mit dem typischen Patriotismus Gehabe,oder völlig dämlich arroganten Dialogen gegeizt, zwischendrin die Momente, in denen der Zuschauer die menschliche Seite der einzelnen Soldaten gezeigt bekommt, z.B. beim Anruf der einzelnen Soldaten zu hause.
Da wird das Übliche gottesfürchtige Getue an den Tag gelegt, dem Kind erklärt, das man böse Menschen umhringen muß, damit der liebe Daddy und die liebe Mommy doll auf das Kind aufpassen und es beschützen...
Und wieer einmal "rocken" eine Handvoll Soldaten quasi den Angriff im Alleingang, während die ebenfalls dort kämpfenden afghanischen Soldaten lediglich als weglaufende Memmen im Gedächtnis bleiben...

Was die Kampfszenen angeht, da hat sich THE OUTPOST ein klein wenig am großen Vorbild DER SOLDAT JAMES RYAN abgeschaut, denn man ist fast immer hautnah dabei, wenn die Kugeln fliegen,oder die Soldaten um ihr Leben rennen.
Der "Wackeleffekt" ist zum Glück sehr moderat ausgefallen, sodaß hier richtig starke Action , gepaart mit dem super Ton, auch richtig Spannung erzeugen.

Das Bild ist scharf, bietet sehr gute Farben, Kontrast,Schärfe und Sättigung runden den hervorragenden Eindruck ab.

Auch tonal gibt sich THE OUTPOST keinerlei Blöße.
Die englische Tonspur ist ab der Mitte des Films richtig gefordert, es wummst, an allen Ecken und Enden, satte Explosionen runden das Mitendrin Gefühl positiv ab.

An Extras bietet der Film lediglich einen Blick hinter die Kulissen, sowie Trailer, alles in allem doch zu mager, um mehr Punkte zu bekommen.

Auch wenn im Abspann die Bilder der damals getöteten Soldaten eingeblendet werden, hat mich deren Schicksal,auch während des eigentlichen Films nicht wirklich berührt.
ZU oberflächlich werden die einzelnen Characktere dargestellt, Sympathien oder gar Abneigungen können so nicht entstehen.
THE OUTPOST legt hier vielmehr mehr Wert auf die realistischen Darstellungen während des Gefechts.

Am Ende bleibt für mich, wenn man das Übliche Patriotismusgetue sowie die bescheuerten Dialoge mal weg läßt, ein authentischer Kriegsfilm, der wirklich sehenswert is, der vor allem in Bild und Ton punkten kann.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP - BDT185EG
Darstellung:
Telefunken Telefunken XU43D 101 108cm
 
gefällt mir
1
plo
bewertet am 13.02.2021 um 13:01
#1
Afghanistan, in der nordöstlich gelegenen Provinz Nuristan: die US Army betreibt in der Provinz das Provincial Reconstruction Team (PRT) Kamdesh zum Wiederaufbau nach der russischen Besatzung, dem Bürgerkrieg und der Taliban-Herrschaft. Um die Nachschubwege der Taliban aus den grenznahen Gebieten Pakistans und das Einsickern von Kämpfern zu unterbinden, wird an einer strategisch günstigen Stelle ein nach dessen Führer "Keating" benannter Combat Outpost (COP) errichtet, dessen Standort allerdings taktisch völlig unzweckmäßig auf einer Talsohle, umringt von Steilhängen; erkundet wurde. Jeder, der sich im COP bewegt ist permanent aus überhöhten Stellungen einsehbar, und so sind die Soldaten beinahe täglich Angriffen, mindestens mit Small Arms Fire, ausgesetzt. Am 03. Oktober 2006 jedoch greifen schließlich etwa 300 Taliban-Kämpfer den COP in einer großangelegten, konzertierten Aktion an..

„The Outpost“ wurde nach wahren Begebenheiten inszeniert: wie oben bereits angegeben griffen Taliban in deutlicher Überzahl am Tag der Deutschen Einheit den mit 56 amerikanischen, einem lettischen und etwa 20 afghanischen Soldaten besetzten Stützpunkt an. Bis zum Eintreffen der Luftunterstützung fanden 7 GIs den Tod im Gefecht, ein weiterer erlag später seinen Verwundungen. Laut Angaben der US Regierung wurden etwa 150 Taliban-Kämpfer getötet.
„The Outpost“ schildert zunächst bis etwa zur Hälfte der Laufzeit den oft zermürbenden Alltag in diesem vorgeschobenen Gefechtsposten, der aus Dienst als Alarmposten, schlafen, essen und allgemeinen Tätigkeiten im COP und um den COP herum bestand. Das mag dem „gewöhnlichen“ Zuschauer mitunter etwas langweilig vorkommen; der Zuschauer, der als Soldat etwa in Kunduz oder am OP North eingesetzt war wird sich da oft selbst entdecken; und ich sah mich im Geiste selbst wieder vor einer Shura sitzen.
Im Film wurde der COP äußerst authentisch nachgebaut. Der Film ist wohl nicht nur mit großzügiger Unterstützung der US Army entstanden, und so ist selbst die Uniform des lettischen Offiziers korrekt.
Auch die Afghanen wurden mit ihren gefärbten Bärten quasi originalgetreu dargestellt.

Mit Tagesanbruch am 03.10 um 05:50 begann das Gefecht, das die Besatzung des COPs in eine immer schwierigere Lage brachte, denn a) wurde nicht ausreichend Bereitschaftsmunition bei den Waffen der Sicherungskräfte gelagert und b) konnten die Taliban unter anderem Mörser einsetzen.
Die Taliban konnten aufgrund ihrer deutlichen Überzahl auch in das Lager selbst eindringen, wähnten sich bereits als Sieger und wurden durch die beherzten Taten eines Sergeants mit anderen Soldaten zurückgedrängt. Dieser erhielt mit einem weiteren Soldaten die Medal of Honor; damals das erste Mal seit fünfzig Jahren an noch Lebende verliehen.
Beim Gefecht ist man im Film sehr nahe dran, denn; Wackelkamerahasser mögen gewarnt sein; da wird das Material ordentlich geschüttelt. Trotzdem bleiben die Bildausschnitte erhalten, und man ist sehr deutlich mittendrin statt nur dabei. Überhaupt wirkt die Gesamtsituation stets unübersichtlich und es stellen sich Verbindungsprobleme mit den Funkgeräten ein; realistischer geht es kaum.
Ich persönlich finde „The Outpost“ kaum patriotisch, wenn man von ein paar Äußerungen von Soldaten absieht; und ich kenne kaum einen Film, in dem Gefechtsszenen ähnlich realistisch dargestellt werden.

Das Bild ist hervorragend: es ist fast die ganze Zeit bis in die Hintergründe knackscharf, recht plastisch und mit einem guten Schwarzwert versehen. Vorwerfen lassen muss sich das Bild nur, dass der Kontrast bisweilen zu steil gewählt ist, was dunklen Gegenständen vor hellen Hintergründen ab und an Überstrahlungen führt.

Auch den in DTS HD MA vorliegenden Sound and ich ziemlich gut. Beeindruckender als die Gefechtsdynamik und den dabei auftretenden, intensiven Bass fand ich jedoch die perfekt ortbaren direktionalen Effekte, die einhergehend mit der Surroundkulisse das Mittendrin-Gefühl verstärkte.

Extras werde ich noch ansehen und die Wertung ggf. Anpassen. ich vergebe zunächst mal den Mittelwert. Die Scheibe hat ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: Seit einigen Jahren kommen endlich realistische Kriegsfilme auf den Markt; und vorbei sind die Zeiten von „Missing in Action“ oder „Jäger der Apokalypse“-Quatsch (die Fans der Filme mögen mir das verzeihen). „The Outpost“ ist ein Film über einen Abschnitt während des Afghanistan-Krieges, wie er realistischer kaum mit der Kamera eingefangen werden kann. Dabei werden ein paar unschöne Seiten von Soldaten nicht ausgespart, denn die amerikanische Infanterie (bzw. in diesem Falle die Cavalry) rekrutiert sich nicht gerade aus der intellektuellen Elite Amerikas.
Fans des Genres und aktive sowie ehemalige Soldaten: Ansehen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
 
gefällt mir
5
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2 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
2.0

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