Asylum - Irre-Phantastische Horror-Geschichten (Limited Mediabook Edition - Uncut #22) (Cover C) Blu-ray

Original Filmtitel: Asylum: Twisted Horror and Fantasy Tales

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Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und nummeriert!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
O-Ton DTS-HD MA 5.1

O-Ton = Englisch, Spanisch
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
118 Minuten
Veröffentlichung:
ab 27.11.2020
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Pierrot Le Fou hat Nummer 22 seiner erfolgreichen Uncut-Reihe in Mediabooks angekündigt. Als neusten Titel wird man den Horrorfilm „Asylum - Irre-phantastische Horror-Geschichten“ in der Reihe auswerten und diesen in gleich drei Mediabooks mit unterschiedlichen Cover-Artworks auf den Markt bringen. Jede der drei Sondereditionen wird limitiert sowie nummeriert und verfügt jeweils über eine Blu-ray, eine DVD, einen Buchteil und ein Poster als Ausstattungsumfang. Inhaltlich sind die drei Versionen identisch, und was uns dort in filmischer und technischer Hinsicht erwartet, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Für Brandon ist es die letzte Stand-up-Comedy-Show. Er will noch einmal alles geben und unterhält das Publikum mit Geschichten und Witzen. Er steigert sich immer mehr rein und versucht auch die Gäste immer weiter anzuheizen. Zunehmend muss er aber feststellen, dass seine Geschichten ihn ganz stark an seine Vergangenheit erinnern und das sogar viel stärker, als er zunächst denkt. Der Abend wird immer kurioser und Brandons Geschichten immer unglaublicher, brutaler und absurder...
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Anthologie- und Episodenfilme haben im Horrorgenre eine lange Tradition, und der neueste Beitrag von Pierrot Le Fous „Uncut“-Reihe schlägt nun auch in diese Kerbe, und präsentiert uns in knapp zwei Stunden neun Kurzgeschichten, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben, außer dass sie von Brandon, der als Erzähler respektive Ansager fungiert, erzählt werden, und sich allesamt mehr oder weniger um den Tod und das Sterben drehen. In „The Cleansing Hour“ bekommen wir beispielsweise einen fungierten Exorzismus zu sehen, der Live übers Internet übertragen wird, aber nicht ganz so läuft wie der Exorzist sich das vorgestellt hat. In „Drudge“, der kürzesten Episode, bekommen wir eine Homeinvasion-Story mit einem fantastischen Killer zu sehen, von dem ich persönlich gerne mehr sehen würde. Die Zombie-Geschichte „Father's Day“ dreht die Erzählperspektive um und zeigt uns Szenen aus dem Leben zweier Zombies, und das ausgesprochen eklig und gleichermaßen tragisch-romantisch. Danach geht es um einen frisch Verstorbenen, der einfach nicht sterben will, und das, obwohl doch die Beerdigung bereits arrangiert ist und die Gäste warten. Deutlich politischer geht es in „Mamon“ zu, wenn ein von Donald Trump gesteuerter Riesenroboter mit Gewalt illegale Einwanderer ausweist, und sich am Ende mit einem Huhn konfrontiert sieht.
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Ruhig, tragisch-schön und künstlerisch geht es weiter mit „The Death, Dad and Son“, einer Stop-Motion-Geschichte über eine Familie von Skeletten, die in der Nachtod-Branche tätig ist. Die darauffolgende Story schickt eine Kosmonautin in die Unendlichkeit. „Entity“ erinnert ein wenig an „Gravity“, ein wenig an „2001 – Odysee im Weltraum“ und lässt dabei großen Interpretationsspielraum für den Zuschauer. Sehr viel deutlicher hingegen fällt die letzte Geschichte „The Last Show“ aus, in der eine Gruppe Killerclowns auf einem Jahrmarkt wütet, und die dortigen Gäste abschlachet. Dazwischen bekommen wir immer wieder Brandon zu sehen, der ebenfalls ein düsteres Geheimnis hütet, das mit seiner geliebten Frau Philippa zu tun hat, und ganz nebenbei bekommen wir auch noch einen jungen Mann zu sehen, der im wahrsten Sinne des Wortes ein „Bloodbath“, oder besser gesagt eine Blutdusche nimmt.
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Alle Geschichten bieten solide, kurzweilige Unterhaltung und sorgen dafür, dass die zwei Stunden quasi wie im Flug vergehen – völlig entgegengesetzt dem, was uns am Anfang angedroht wurde. Mal spannend, mal witzig, mal tragisch, und zuweilen mit einem unerwarteten Twist. So sieht gute Unterhaltung aus. Die Darsteller agieren auf einem anständigen Niveau, die Gore-Effekte einiger Episoden haben es in sich, und alles in allem ist „Asylum“ damit ein Beitrag zur „Uncut“-Reihe, den man sich getrost ins Regal stellen kann.

Bildqualität

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Das Bild liegt, je nach Episode, in unterschiedlichen Ansichtsverhältnissen vor, wodurch die schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand mal fast gar nicht, mal sehr präsent zu sehen sind. Auch die Qualität und Farbgebung der einzelnen Episoden ist etwas wechselhaft, im Großen und Ganzen allerdings mehr als zufriedenstellend. Die Schärfe bewegt sich stellenweise auf einem hervorragenden Niveau, etwa wenn am Anfang die Clownsnase geschminkt wird, und man einzelne Poren erkennen kann, allerdings ist das Bild hin und wieder auch etwas weicher, jedoch nie wirklich schlecht. Die letzte Episode wartet zudem mit einigen gewollten Bildfehlern auf, die der Geschichte einen „Grindhouse-Look“ verpassen.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf der Disc vor. Alles in allem bleibt der Sound aber größtenteils auf die vorderen Kanäle beschränkt und bezieht die Surroundlautsprecher nur sehr selten ins Geschehen mit ein, etwa wenn in „The Cleansing Hour“ eine Leuchtstoffröhre zu flackern beginnt, oder mal ein Musikstück etwas mehr rockt als der Rest. Alles in allem bleibt der Ton aber eher zweckmäßig. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich, wobei einige Episoden gar ganz ohne Dialoge auskommen.

Ausstattung

Auf der Disc befindet sich leider nur ein Trailer zum Hauptfilm. Für das Mediabook und das beigelegte Poster gibt es aber dennoch einen Bonuspunkt.

Fazit

Die Bild- und Tonqualität der Blu-ray Disc ist grundsolide und lässt nicht viel Anlass zur Kritik aufkommen, allerdings sollte man hier auch keinen Hochglanz-Mainstream-Streifen mit Bombastsound erwarten. Leider ist das Bonusmaterial sehr mager, um nicht zu sagen „Nicht vorhanden“, was besonders schade ist, da es sich bei so viel Engagement und Vielfalt angeboten hätte, einen Blick hinter die Kulissen zu liefern. Der Film bietet 10 in sich geschlossene und durch eine Rahmenhandlung verbundene Kurzfilme von hohem Unterhaltungswert, womit „Asylum“ genau der richtige Kandidat für einen unterhaltsamen Filmabend darstellt. Horror, Science-Fiction, Gore, Humor – hier ist alles vertreten, was das Herz eines Independentfilmfans höher schlagen lässt. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 18.11.2020

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