Guns Akimbo (2019) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Guns Akimbo (2019)

Guns Akimbo (2020)
Trailer mit einer FSK-Einstufung ab 18 Jahren zeigen wir nur registrierten
FSK18 Mitgliedern von bluray-disc.de
.
Die FSK18 Anmeldung finden Sie im FSK18 Bereich.
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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
04.12.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Als „Akimbo“ bezeichnet man im Videospieljargon das gleichzeitige führen zweier identischer Waffen in beiden Händen. Regisseur Jason Lei Howdens neue Actionkomödie „Guns Akimbo“ handelt also demnach von einer Person, die mit zwei Handfeuerwaffen gleichzeitig kämpft, wobei die Prämisse des „Kämpfens“ hier inhaltlich offenbar voll ausgereizt wird. Was „Guns Akimbo“, der nun sowohl in der Standard-Verpackung, als auch in Form eines Mediabooks von Leonine auf den Markt gebracht wurde, in filmischer und technischer Hinsicht zu bieten hat, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Miles (D. Radcliffe) ist ein ambitionsloser Versager, wie er im Buche steht. Am liebsten verbringt er seinen Alltag stinkfaul auf dem schmutzigen Sofa und beleidigt „Trolle“ im Internet. Damit zieht er allerdings den Missmut der Untergrundorganisation SKIZM auf sich, welche Zufallsgegner in Gladiatorenkämpfen auf Leben und Tod gegeneinander antreten lässt, während die Welt dem Spektakel über das Internet beiwohnt. Mit an den Händen verschraubten Pistolen mit jeweils 50 Schuss Munition muss Miles sich nun gegen seinen Willen Nix (S. Weaving), der ultimativen Killermaschine, stellen…
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Zugegeben, sowohl der Trailer als auch die Inhaltsangabe versprechen nicht gerade ein intellektuell ansprechendes Drama voller Wendungen, und tatsächlich ist „Guns Akimbo“ auch das exakte Gegenteil davon. Von der ersten Minute an ist der komplett durchgestylte Actioner ein lautes, schnelles und kurzweiliges Vergnügen für all jene, die sich einfach nur zurücklehnen und berieseln lassen wollen. Im Prinzip bekommen wir einen Film zu sehen, der einem Ballerspiel sehr ähnlich ist, während die rudimentäre Handlung bestenfalls als Vehikel dient, um die Szenen miteinander zu verbinden. Dabei hätte man mit der Ausgangssituation echt etwas anfangen können, und auch die Kritik an der sensationsgierigen Internetcommunity hätte allerhand Möglichkeiten geboten, aber alles verpufft zugunsten durchgestylter Actionszenen, die aber zumindest mit zahlreichen witzigen und aberwitzigen Momenten aufgelockert werden, was dem Film ebenfalls sehr gut tut. Darüber hinaus gibt es wider Erwarten sogar noch eine kleine Handlung bezüglich der Hintergrundgeschichte der vorlauten Nix zu sehen, die allerdings nur kurz angerissen und leider nicht weitergeführt wird. Stattdessen wird einfach nachgeladen, die Musik aufgedreht und die Action geht rasch weiter. Und das ist in gewisser Weise auch gut so, denn hätte der Film versucht etwas vorzugaukeln was er nicht ist, hätte sich das womöglich negativ auf den Coolnessfaktor ausgewirkt.
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In der Hauptrolle bekommen wir Ex-Kinderstar Daniel Radcliffe zu sehen, der mit nahezu jeder Rolle, die er nach Harry Potter annahm, bewies, dass er ein facettenreicher Darsteller mit Hang zum Extremen geworden ist. Nicht nur auf der Bühne, wo er bereits 2007 in „Equus“ als Psychopath brillierte, sondern auch als furzende Leiche in dem fantastischen Drama „Swiss Army Man“, als Künstler in „Kill your Darlings“ oder als traumatisierter Makler in dem Hammer-Grusler „Die Frau in Schwarz“ konnte Radcliffe zeigen, das er erwachsen geworden ist. Hier spielt er völlig überzeugend einen totalen Loser, der mit der Situation überfordert ist und damit eine perfekte Identifikationsfigur für das angestrebte Zielpublikum abgibt. Seine anfängliche Gegenspielerin wird von der bis zur Unkenntlichkeit entstellten Samara Weavin verkörpert, die hier als abgefuckte Punkgöre im exakten Gegenteil ihrer üblichen Rollenklischees als blonde Sexbombe auftritt. Sämtliche (!) weiteren Darsteller dienen lediglich als Kanonenfutter, sind austauschbar und blass (wobei auch die beiden Hauptrollen nicht gerade mit ausgefeilten Charakterisierungen auftrumpfen), und sind, wenn überhaupt, Stichwortgeber oder Kugelfänger. Am ehesten bleibt noch der Komiker Rhys Darby als Obdachloser in Erinnerung. Das einzige Problem des Films ist hingegen die Altersfreigabe, die völlig zurecht mit „ab 18 Jahren“ recht hoch ausgefallen ist. Nimmt man diese Freigabe ernst, verfehlt man einen großen Teil der Zielgruppe, denn Teenager von 16-20 dürften vermutlich den meisten Spaß an diesem völlig überladenen Actionfeuerwerk haben.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40.:1 vor und erlaubt sich, wenn überhaupt, nur minimale Schwächen. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem sehr hohen Niveau und bildet jedes noch so kleine Details sauber ab, ohne es dabei zu übertreiben, wie etwa der inhaltlich ähnliche Titel „Crank“. Die Farben sind szenenweise sehr intensiv und knallbunt, dabei erstaunlicherweise dennoch sehr natürlich. Der Kontrast ist optimal eingestellt und bildet ein knackiges Schwarz ab, das dennoch keinerlei Details verschluckt.

Tonqualität

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Die deutsche und englische Sprachfassung liegt jeweils in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc vor. Beide Tonspuren verfügen über einen angemessenen Druck, eine schöne, wenn aus ausbaufähige Räumlichkeit und eine gute Dialogwiedergabe. Erfreulicherweise ist die Abmischung der deutschen Tonspur sehr harmonisch und stimmig, so das ein Nachregeln der Lautstärke quasi unnötig wird, was bei Filmen dieser Art häufig nicht der Fall ist. Natürlich sind die Actionszenen lauter, die Musik lässt den Subwoofer dröhnen, aber alles in allem ist der dynamische Ton sehr gut aufeinander abgestimmt. Positiv zu vermerken ist noch der Soundtrack, beziehungsweise die Auswahl der Musikstücke, welche die Materialschlacht begleiten. Wenn Iggy Pop „Real Wild Child“ anstimmt, während Miles und Nix feuernd durch ihre Feinde laufen oder eine wilde Verfolgungsjagd zu den Klängen von „You Sin Me Round“ abläuft, besitzt der Film einen unglaublichen Coolnessfaktor, der den geneigten Zuschauer mit einem wohligen Grinsen im Takt mitgehen lässt.

Ausstattung

- Featurette (11:07 Minuten) - Trailer
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Im Bonusmaterial findet sich lediglich ein kurzes Feature, das zum größten Teil aus einem Interview mit Hauptdarsteller Daniel Radcliffe besteht, welchem hin und wieder Standbilder aus dem Film und kurze Aufnahmen vom Dreh untergemischt wurden. Leider ist dieses Feature nicht untertitelt und damit für ein rein deutschsprachiges Publikum nahezu unbrauchbar, weshalb wir der ohnehin schon mageren Bonus-Bewertung zusätzlich einen Punkt abziehen.

Fazit

Technisch bewegt sich die blaue Scheibe von LEONINE auf einem hohen Niveau. Saubere, scharfe und farbintensive Bilder, eine wuchtige Sounduntermalung mit haufenweise Raumklang und cooler Musik – da schlägt das Herz des Actionfans deutlich höher. Leider ist das Bonusmaterial sehr mager ausgefallen, was die Gesamtwertung ein wenig nach unten drückt. Der Film bietet eine inhaltslose aber unterhaltsame Story mit einem hohen Coolness-Faktor, in welcher ein Taugenichts von einer Killerin durch die Stadt gejagt wird, wobei massenhaft Kollateralschäden entstehen und haufenweise Menschenleben ausgelöscht werden. Schnell, laut, bös-witzig und vor allem sehr stylisch. Zum Abschalten und zurücklehnen genau das Richtige. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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geschrieben am 07.12.2020

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2 Bewertung(en) mit ø 4,13 Punkten
 
STORY
4.5
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
2.0

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