Ferien zu Dritt Blu-ray

Original Filmtitel: The Great Outdoors

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, 16:9 Vollbild, Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Falsche Tonformatangabe mit DTS-HD MA auf dem Backcover!, Die Englischen Untertitel, Teaser werden auf dem Backcover nicht erwähnt!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch PCM 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
91 Minuten
Veröffentlichung:
12.11.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
John Hughes ist einer der Namen, um den man als Fan von 1980er-Jahre-Komödien einfach nicht herumkommt. Das Gleiche gilt für die beiden Darsteller John Candy und Dan Aykroyd, die in dieser Zeit zu den ganz großen ihrer Zunft gehörten. Nun brachte Koch Films die von Regisseur Howard Deutch inszenierte Komödie „Ferien zu dritt“ aus dem Jahr 1988 als Blu-ray Premiere in den Handel, und was der Film zu bieten hat, beziehungsweise ob sich der Kauf aus technischer Sicht lohnt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Eigentlich wollte der gutmütige Chet (J. Candy) nur mit seiner Familie einen entspannten Sommerurlaub in einem Blockhaus am See genießen, doch aus heiterem Himmel steht sein arroganter Vetter Roman (D. Aykroyd) mit seiner verwöhnten Sippe plötzlich auf der Matte und sorgt dafür, dass Chet einfach nicht zur Ruhe kommt...
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Das Drehbuch der hier vorliegenden Komödie stammt aus der Feder des legendären John Hughes, der mit Filmen wie „Sixteen Candles“, „The Breakfast Club“, „Ferris macht blau“ und zahlreichen anderen Komödien Filmgeschichte geschrieben hat. Allerdings ist„Ferien zu dritt“ ein eher unwichtiger und entbehrlicher Beitrag in der enormen Vita des Drehbuchautors und Regisseurs Hughes, welcher, trotz der Beteiligung von zwei wortwörtlichen Comedy-Schwergewichten, nämlich John Candy und Dan Aykroyd, bestenfalls als nette Unterhaltung für zwischendurch bezeichnet werden kann. Ich persönlich liebe diesen Film, verbinde damit aber auch nostalgische Gefühle, die wir an dieser Stelle auszublenden versuchen, um den Film einer objektiven Ansicht gegenüberzustellen.
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Die Handlung der Komödie ist sehr episodenhaft und hangelt sich von Szene zu Szene, ohne dabei einem roten Faden zu folgen. Auch eine Charakterentwicklung der einzelnen Figuren findet nicht statt, obschon die Grundsituation die Möglichkeit dazu nahezu auf dem Silbertablett serviert. Die einzelnen Stationen sind mal witzig, mal peinlich, mal nervig, aber immerhin zumeist unterhaltsam. Der Originaltitel „The Great Outdoors“ also „Die Freie Natur“ trifft den Nagel dabei ganz gut auf den Kopf, denn hier werden zwei Großstadtfamilien mit der Natur konfrontiert, die in Form von Waschbären, Fischen, Unwetter und ähnlichem den Urlaub zusätzlich zur Zerreißprobe machen – insbesondere für die jüngere Generation, die schon damals eher an modernen Medien Gefallen gefunden hat als an den Freizeitaktivitäten ihren Eltern als diese noch jung waren. Heute würde das Ganze sicherlich noch massiver auffallen, und wenn man genau hinsieht gibt es gewisse Parallelen zu der Adam Sandler Komödie „Kindsköpfe“, auch wenn man hier weitestgehend auf Fäkalhumor verzichtet. Der deutsche Titel hingegen ist hanebüchener Unsinn, denn egal wie man es auch dreht und wendet, es kommt nie die Zahl „Drei“ dabei heraus, welche den Titel „Ferien zu dritt“ erklären würde.
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Alles in allem ist „Ferien zu dritt“ ein netter Film für den verregneten Sonntagnachmittag, der einfach nur gute Laune macht und unterhält. Sicherlich ist es nicht das beste Werk von John Hughes, und auch die beiden Hauptdarsteller waren zu mehr in der Lage, aber dadurch lassen wir uns doch wohl kaum die Freude an diesem gelungenen Spaß nehmen. Zu der vergebenen Punktzahl darf jeweils ein Punkt hinzugezählt werden, wenn man den Film a) bereits kennt und mag, und/oder b) einen oder beide der Hauptdarsteller gerne sieht.

Bildqualität

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Das feinkörnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis vor und schaut dem Umständen entsprechend gut aus. Die Schärfe bewegt sich fast durchgängig auf einem soliden Niveau, erreicht allerdings zu keiner Zeit Spitzenwerte – was aber auch gar nicht unbedingt nötig ist. Die Farben sind natürlich und stabil, der Kontrast ist gut eingestellt und der Schwarzwert schön und tief, allerdings rauscht das Bild hier etwas mehr als bei hellen Szenen. Altersbedingte Mängel sind selten und stören den Filmgenuss kaum. Alles in allem eine schöne Performance, die der alten DVD haushoch überlegen ist, schon alleine deshalb, weil die alte DVD noch nicht anamorph kodiert war, und – da sie für 4:3 Geräte optimiert war, bei regulärer Wiedergabe auf einem 16:9 Bildschirm einen breiten Rand rund um das Bild abbildete.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in LPCM 2.0 mit zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln auf der Disc vor und klingt in beiden Sprachfassungen sehr angenehm und harmonisch. Die Dialoge werden sauber und gut verständlich wiedergegeben, der Soundtrack sorgt auch ohne Subwoofer für ordentliche Tieftöne und alles in allem gibt es nichts zu beanstanden. Obendrein stimmt die Tonhöhe, was zwar eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber bei ähnlichen Filmen schon ordentlich verhunzt wurde, so dass an dieser Stelle noch mal gesondert darauf hingewiesen wird. Die deutsche Synchronfassung ist zwar sehr gelungen, führt aber eine Riege ungewöhnlicher Sprecher ins Feld. Statt wie üblich von Thomas Danneberg wird Dan Aykroyd hier von Henry König synchronisiert und über John Candy hören wir Holger Mahlich statt Andreas Mannkopf. Nichtsdestotrotz machen alle Sprecher ihre Arbeit gut bis sehr gut, und auch die weiteren Darsteller sind mit Susanne Beck, Isabella Grothe, Anja Ziemer, Gerlach Fiedler und dem fantastischen Fabian Harloff hervorragend besetzt.

Ausstattung

Im Bonusmaterial finden sich lediglich der Teaser und der Trailer zum Hauptfilm in deutscher und englischer Sprache. Über die Verpackung und ein etwaiges Wendecover kann mangels Ansichtsexemplar an dieser Stelle keine verbindliche Aussage getroffen werden.

Fazit

Technisch geht die blaue Scheibe aus dem Hause Koch voll in Ordnung, auch wenn hier erwartungsgemäß keine Bestleistungen erzielt werden. Das Bild ist der DVD haushoch überlegen und kann mit kräftigen Farben und guter Schärfe punkten, während der Ton die Dialoge sauber und korrekt wiedergibt und ansonsten sehr harmonisch ausfällt. Das Bonusmaterial ist leider etwas mager. Mager ist auch die Filmhandlung, die sich von Szene zu Szene hangelt, ohne dabei einen echten Storyverlauf zu bieten. Macht aber nichts, denn die Episodenhafte Comedy macht trotzdem Spaß und ist genau das richtige für einen verregneten Nachmittag. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 18.11.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 3,25 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.0
 
EXTRAS
2.0

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