Daddy's Cadillac Blu-ray

Original Filmtitel: License to Drive (1988)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Falsche Tonformatangabe mit Englisch DTS-HD MA 2.0 auf dem Backcover!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
18.09.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
In den 1980er-Jahren feierten die beiden Jungdarsteller Corey Haim und Corey Feldman sowohl einzeln als auch gemeinsam als „die beiden Coreys“ diverse Filmerfolge. Haim ist inzwischen aufgrund zahlreicher Drogeneskapaden leider verstorben, und Feldman machte zuletzt eher mit Skandalen aus seinen frühen Jahren, in denen er und sein Namensvetter mehrfach mutmaßlich sexuellen Übergriffen ihrer Co-Stars zum Opfer fielen, auf sich aufmerksam. Mit „Daddy's Cadillac“ bringt das Label Hansesound nun einen jener Filme in den deutschen Kaufhandel, in welchem die beiden Coreys Seite an Seite standen, und da sich solche Filme gerade in letzter Zeit wieder großer Beliebtheit erfreuen, werfen wir an dieser Stelle einen Blick auf den Film und die technische Umsetzung dieser deutschen HD-Premiere.

Story

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Les steht kurz vor der Führerscheinprüfung, ebenso wie seine Schwester. Wenn er den Lappen erst einmal hat, dann möchte er seine große Liebe Mercedes ausführen. Leider hält Les es nicht für nötig, für die Prüfung zu lernen. Als er dann endlich soweit ist, versagt er und schaltet bei der letzten Frage das komplette EDV-System der Fahrschule lahm und kann somit die praktische Prüfung absolvieren und besteht mit Bravour (Pressetext Soulfood).
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Dreh- und Angelpunkt des Films ist im Grunde genommen der Führerschein, welchen man in Amerika bekanntermaßen bereits mit 16 Jahren bekommen kann. Der Originaltitel der von Regisseur Greg Beeman inszenierten Teenie-Komödie lautet auch folgerichtig „License to Drive“, während der Titel in der deutschen Version fälschlicherweise „Daddy's Cadillac“ (in Wahrheit handelt es sich um den Wagen des Großvaters) lautet. Wie auch immer, der Wagen spielt natürlich auch eine enorme Rolle, wobei „Daddy's Cadillac“ eher die Eskapaden eines jugendlichen Draufgängers an der Schwelle zum Erwachsenwerden zeigt, ohne dabei irgendwelche Moral zu predigen oder gar belehrend zu sein. Nein, bei „Daddy's Cadillac“ handelt es sich um nicht viel mehr als eine unbeschwerte Komödie in der ein Junge einem Mädchen nachstellt, dass er nur erreichen kann, indem er ihr mit einem Auto und einem Führerschein imponiert, wobei er beides nicht besitzt. Und somit nimmt das Unheil seinen Lauf. Der Wagen wird „geliehen“ und natürlich im Verlauf des Films mehrfach beschädigt, abgeschleppt, gestohlen und so weiter und so fort. Das Mädchen, gespielt von der entzückenden und damals noch blutjungen Heather Graham, und der Junge kommen erwartungsgemäß zu ihrem Happy End, und auch was das Auto angeht... ach, am besten, ihr schaut es euch selbst an.
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Inhaltlich hangelt sich der Streifen von einer peinlichen Situation zur nächsten, wobei die eigentliche Handlung eher nebensächlich ist. Neben dem Titelsong „Get Outta My Dreams, Get Into My Car“ von Billy Ocean gibt es leider kaum nennenswerte Ohrwürmer aus der Entstehungszeit, und trotz dem bekannten Cast, zu dem sich neben den beiden Coreys auch noch Carol Kane als Mutter und Richard Masur als Vater der Hauptperson gesellen, kann der Film nicht zur Gänze überzeugen. Somit ist der Film ein belangloser aber kurzweiliger Spaß für zwischendurch, der vor allem Freunde von launigen Teenager-Klamotten und 1980er-Jahre-Fans voll auf seine Kosten kommen lässt.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und schaut alles in allem ganz ordentlich aus, auch wenn in dieser Hinsicht sicherlich noch etwas mehr drin gewesen wäre. Die Schärfe bewegt sich nahezu durchgängig auf einem guten Niveau, allerdings schaut das Bild allgemein etwas zu weich aus. Die Farben sind kräftig und angenehm, dabei weitestgehend natürlich. Der Kontrast geht ebenfalls in Ordnung, auch wenn in dunkleren Bereichen ein gewisser Detailsverlust nicht von der Hand zu weisen ist, und sich hier und da ein dezentes Bildrauschen bemerkbar macht. Altersbedingte Mängel wie Schmutz oder Beschädigungen gibt es dafür nahezu keine.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher Synchronfassung in LPCM 2.0 und im englischen in dts-HD Master 5.1 vor. Untertitel gibt es keine. Die deutsche Synchronfassung klingt sauber, aber ein wenig angestaubt. Immerhin sind die Dialoge jederzeit gut verständlich und klingen „richtig“. Die englische Originaltonspur punktet vor allem während der Musikeinspielungen, bleibt aber davon abgesehen ebenfalls sehr frontbezogen. Die Dialoge sind hier nicht ganz so gut verständlich wie in der deutschen Fassung, wo diese üblicherweise priorisiert werden. Die deutsche Synchronfassung entstand unter der Regie von Michael Richter bei der Deutschen Synchron Film GmbH in Berlin. Das Dialogbuch mit all den lässigen Onelinern und Blödeleien stammt aus der Feder von Benjamin Völz, der selbst zwar nicht im Film zu hören ist, dafür übernahmen aber Vater Wolfgang eine Neben- und Schwester Rebecca die weibliche Hauptrolle über Heather Graham als Mercedes. Auch ansonsten ist die deutsche Synchronfassung hochkarätig besetzt. Wir bekommen Sven Hasper über Coray Feldman, Timmo Nieser über Corey Haim, sowie in Nebenrollen Engelbert von Nordhausen, Arnold Marquis, Udo Schenk und Hans-Werner Bussinger zu hören, was uns gleich wieder zurück in die 1980er katapultiert.

Ausstattung

Bevor der Film startet müssen wir uns einen rund anderthalbminütigen Werbefilm des Publishers anschauen, nur um dann in ein relativ schwergängiges Menü zu gelangen. Im Bonusbereich findet sich leider lediglich der Originaltrailer zum Hauptfilm in miserabler Qualität, sowie einige andere Trailer mit Titeln aus dem Programm des Publishers. Zumindest wurde an ein Wendecover ohne FSK-Siegel gedacht.

Fazit

Die technische Seite der Teeniekomödie kann sich sehen und hören lassen, auch wenn sie alles in allem eher unspektakulär ausfällt. Das Bild ist immerhin sauber und angenehm, der Ton hält ebenfalls keine Überraschungen bereit und das Bonusmaterial ist quasi nicht vorhanden. Trotzdem lohnt sich ein Upgrade, da die Bildqualität schon deutlich über dem der alten DVD liegt. Der Film selbst bietet banale aber kurzweilige Unterhaltung für Nostalgiker, ohne dabei wirklich im Kopf zu bleiben. Anschauen, genießen und vergessen – aber währenddessen lässt es sich noch mal schön in die „gute alte Zeit“ zurück träumen, wo das größte Problem noch war, ob die Angebetete mit einem ausgeht, man die Führerscheinprüfung besteht und mit seinem jugendlichen Leichtsinn durchkommt. Es gibt sicherlich bessere Teeniekomödien aus dieser Zeit, aber auch weitaus schlechtere. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 18.09.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 3,50 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
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