Daddy's Cadillac Blu-ray

Original Filmtitel: License to Drive (1988)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
18.09.2020
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~The Two Coreys~

Die eng befreundeten „Two Coreys“ Corey Feldman („Die Goonies“) und Corey Haim („Crank 2-High Voltage“) haben mir persönlich in ihren Filmen stets gefallen. Dabei waren die beiden Freunde zunächst „Konkurrenten“, trafen sich beide doch erst bei gemeinsamen Vorsprechterminen, bevor hier eine Freundschaft entstand.

In Hollywood sind Freundschaften vielleicht eher relativ zu betrachten.
Angeblich kennt jede(r) jede(n), alle fanden die Zusammenarbeit mit dem/der jeweils Anderen „super“ und Vitamin B und Connections sind die halbe Miete. Freundschaften jedoch sind in der Traumfabrik weiterhin selten.
Bei den beiden Coreys kann man aber genau davon sprechen.
Eine echte Freundschaft.

„License to Drive“ - wie „Daddy’s Cadillac“ von 1988 und vielleicht auch augenzwinkernd als Wortspiel zu den James Bond-Filmen als Originaltitel heisst - ist ein sympathischer Film mit den beiden damaligen Teen-Stars und Freunden Corey Haim („Lucas“) und Corey Feldman („The Lost Boys“, „Gremlins“), die es gemeinsam auf 7 Kinofilme, einen TV-Film („Blown Away: Ausgelöscht“ - Haim hier mit der deutschen Stimme von Til Schweiger !) sowie eine gemeinsame TV-Serie („The Two Coreys“, von 2007-2008) brachten.

Natürlich profitiert „Daddy’s Cadillac“ noch massiv von dem Erfolg des gemeinsamen Films „The Lost Boys“ (1987) und festigte den Ruhm der beiden Jungstars.
Dabei ist „Daddy’s Cadillac“ gleichzeitig auch eine der letzten Teen-Komödien der ausgehenden 1980er Jahre und steht in seinem Entstehungsjahr bereits zwischen Kino-Filmen und dem sich damals immer stärker öffnenden Videomarkt. So verwundert es vielleicht auch nicht, dass der Film seine Fans auch eher im Home Entertainment Bereich fand und weniger auf den Lichtspielwänden, obwohl es im April 1989 auch einen regulären und bundesweiten Kinostart gab.

Der dritte gemeinsame Film der beiden Coreys ist dann die Bodyswitch-Komödie „Dream a little Dream“ (1989), die sich jedoch nach meinem Verständnis qualitativ schon auf einem anderen Niveau bewegt
- trotz des Erfolges in den USA.

Mit dem 1995 noch spät nachgereichten „Dangerous Dreams - Gefährliche Träume“ gab es auch noch ein qualitativ unterirdisches Sequel, das nicht mehr auf gestandene (Co-)Stars wie Jason Robards und Piper Laurie an der Seite von Haim/Feldman wie im Erstling setzen konnte und selbst im untersten Regal einer Videothek noch peinlich wäre.
Das Beste an dem Sequel waren daher vielleicht eher die langen Beine von Co-Star Stacie Randall („Trancers 4“).....*HiHi*.
Aber der Rest ?

Keine Frage: Die Qualität der gemeinsamen Feldman/Haim-Filme ging merklich nach unten.
Erwähnen sollte ich an dieser Stelle jedoch auch noch der Ordnung wegen die einzige (!) Regie-Arbeit von Corey Feldman. In der geradezu unterirdisch schlechten Klamotte „Die Chaotentruppe vom 6. Revier“ (1997) spielte er nicht nur die Hauptrolle, sondern überredete Kumpel Corey Haim auch zu einer Rolle. Auch Weltstar Elliot Gould („American History X“) und Ex-Porno-Kultstar Ron Jeremy (!) konnten das nicht einmal komische Werk halbwegs retten. Corey Feldman hat sich seitdem auch nie wieder für einen Kinofilm in einen Regiestuhl gesetzt. Die deutsche Synchronisation müsste hier eigentlich ein eigenes Kapitel erhalten. Der Film erschien hierzulande auch nur als Video Premiere.

Die nächste Zusammenarbeit der beiden Corey‘s war zugleich auch ihr erster und einziger gemeinsamer TV-Film.
Der Erotik-Thriller „Blown Away“, welchen ich viele Jahre lang als deutsche VHS Kassette in meinem Besitz hatte, verblüfft deutsche Zuschauer vielleicht aus heutiger Sicht eher wegen der Synchronisation (Corey Haim wird von Til Schweiger gesprochen !) und weniger über seine doch eher belanglose Storyline. Es gibt eigentlich kaum eine Szene, in welcher Haim und Feldman zusammen mit Co-Star Nicole Eggert sich nicht die Klamotten vom Leib reissen um miteinander Sex zu haben. Trotzdem war der Film im Zuge der damaligen Welle von Erotik-Thrillern wie „Basic Instinct“, „Sliver“ und „Body of Evidence“ ein nettes EyeCandy für den Heimkinomarkt. Ausserdem muss man „Blown Away“ vielleicht auch zu Gute halten, dass sich die beiden Coreys hier mal gemeinsam in einem anderen Genre versuchen.

Mit dem Machwerk „National Lampoon‘s Last Resort“, der in Deutschland den geradezu unheimlichen Titel „Sam und Dave - Zwei Ballermänner auf Tauchstation“ (1994) bekam, legten beide sogar einen der wohl schlechtesten Filme vor, den ich jemals gesehen habe. In Deutschland erschien der peinliche Ausreisser von Warner Bros. (!) nur als VHS Video Premiere.
Man muss den „Film“ vielleicht tatsächlich gesehen haben, um zu glauben, was man da sieht.
Die beiden Coreys hatten sich spätestens mit diesem Werk so weit von ihrem gemeinsamen Erstling „The Lost Boys“ (1987) entfernt, dass Hollywood kaum noch Interesse an ihnen hatte.

Inzwischen ist vieles passiert:
Corey Haim verstarb mit nur 38 Jahren im Jahre 2010.
Grund dafür waren Drogen-Probleme, die Corey Haim seit den 1990er Jahren hatte. Haim war auch als Drehbuchautor und Sänger (Anspieltipp: Die Single „You give Me Everything“) sehr
aktiv. Im Jahre 2004 widmete ihm die irische Band The Thrills einen eigenen Song mit dem Titel „Whatever happened to Corey Haim?“.

Sein bester Freund Corey Feldman („Stand by Me“) ist seit einigen Jahren dabei, die Hintergründe über die Kindheit der beiden Freunde zunehmend auf zu arbeiten und in der Öffentlichkeit publik zu machen. Feldman hatte den Mut, als einer der Ersten über die Missbrauchsvorfälle in Hollywood zu sprechen.
Es ist inzwischen bekannt, dass die beiden als Kinder missbraucht wurden. Feldman könnte auch einige Namen nennen, möchte diese jedoch zum jetzigen Zeitpunktb und auch aus verschiedenen Gründen nicht öffentlich bekannt geben. Unter Ihnen ist laut Corey Feldman auch ein „großer und bekannter“ Hollywood-Produzent und Regisseur. Da in diesem Punkt noch vieles nicht aufgeklärt und die Hintergründe noch nicht abschliessend ersichtlich bzw. geklärt sind, möchte ich darauf an dieser Stelle nicht tiefer eingehen.

Es ist jedoch in meinen Augen beschämend, dass die seit 2014 hysterisch ausgerufene #MeToo-Bewegung blitzschnell darauf ausgerichtet wurde, eher zu einer feministischen Agenda erklärt zu werden, anstatt die Missbrauchsvorfälle geschlechterunabhängig und intensiver zu beleuchten.

Die Filme der beiden Coreys haben bei mir einen besonderen Platz. Trotz einiger filmischer Gurken.
„Daddy‘s Cadillac“ kommt dabei für mich persönlich ein vielleicht noch höherer Platz zu als dem qualitativ besseren „The Lost Boys“, weil erst hier das Zusammenspiel der Beiden vollendet wird.
Als VoD schon lange digital und in HD bei beispielsweise iTunes (Apple) erhältlich, erfolgt nun endlich auch die Auswertung einer Blu-ray. Die Bildqualität wurde remastered.

Gekauft !
von CineasticDriver am 12.09.2020 15:58 Uhr bearbeitet
CineasticDriver
12.09.2020 um 15:21
#5
Der war echt gut, wenn der Preis passt kommt der in die Sammlung.
Matrix1968
08.08.2020 um 06:50
#4
Endlich!!!!
fohlen
07.08.2020 um 22:23
von fohlen
#3
Oh Mann, den hab ich ewig nicht mehr gesehen. Fand den damals richtig gut.
Michael.Speier
07.08.2020 um 10:23
#2
Richtig cool
playa85
07.08.2020 um 08:54
#1
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