Yummy (2019) (Limited Collector's Edition) (Blu-ray + Bonus Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Yummy (2019)

yummy-2019-limited-collectors-edition-blu-ray-und-bonus-blu-ray-de.jpg
Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
O-Ton DTS-HD MA 5.1

O-Ton = Flämisch, Englisch
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
23.10.2020
 
STORY
5
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Pünktlich zu Halloween erscheint die belgische Horror-Komödie "Yummy" von Regisseur und Co-Autor Lars Damoiseaux auf dem deutschen Heimkino-Markt. Dabei handelt es sich um den ersten belgischen Zombiefilm überhaupt! In Deutschland feierte der Film seine Premiere bei den diesjährigen "Fantasy Filmfest Nights" im Juli. Was der Film zu bieten hat und wie sich die technische Seite der Blu-ray Disc aus dem Hause Busch Media schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Yummy-2019-Reviewbild-01.jpg
Weil sich Alison (M. Neuville) ihre Brüste verkleinern lassen will, begibt sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Michael (B. Hollanders) in eine Schönheitsklinik in Osteuropa. Dort angekommen ist die Ernüchterung groß, denn die Klinik ist komplett heruntergekommen. Trotzdem entscheidet sich Alison für den Eingriff. Während sie auf ihre OP wartet, erkundet Michael das Gebäude. Dabei stößt er ganz zufällig in einem verlassenen Flügel der Klinik auf eine junge Frau, die an ein Bett gefesselt ist. Er befreit die Gefangene ohne zu bemerken, dass sie nicht grundlos gefesselt war - denn die Frau ist ein Zombie. Innerhalb kürzester Zeit bricht eine wahre Zombie-Epidemie aus. Die wenigen verbliebenen Überlebenden, darunter sowohl Patienten als auch Personal, kämpfen nun ums Überleben...
Yummy-2019-Reviewbild-02.jpg
Zombies in der Schönheitsklinik – daraus hätte man wirklich etwas Cooles machen können. Hat man auch, aber eben nur auf Durchschnittsniveau, denn die sich bietenden Möglichkeiten des Schauplatzes werden nur oberflächlich genutzt. Schade. Die Kritik am gesamten System (die Hauptdarstellerin hat perfekte Brüste und möchte sie, ganz im Gegensatz zu den übrigen Patienten der Klinik und gegen den Willen des Personals und der Begleitpersonen, verkleinern lassen) wird nur Anfänglich aufgegriffen und dient, wenn überhaupt, nur dazu, um die Figuren in die Situation zu bringen. Die beiden Hauptfiguren, die gut proportionierte Alison und der etwas dämliche Michael, stolpern überfordert durch die Katastrophe und stellen sich dieser so gut es geht, wobei sie – zumindest das sollte man positiv vermerken – zumeist nachvollziehbar und nicht, wie so oft, komplett irrational und kopflos handeln. Zwischendurch kommen sie noch einem nicht allzu unvorhergesehenen Geheimnis auf die Spur, welches aber ebenfalls nur kurz angerissen und nicht weiter ausgebaut wird. Dass die männliche Hauptfigur kein Blut sehen kann und, sollte er mit dem roten Lebenssaft konfrontiert werden, sofort anfängt sich zu übergeben, ist anfangs noch ganz witzig, verläuft sich aber im weiteren Verlauf der Handlung zusehends.
Yummy-2019-Reviewbild-03.jpg
Ein weiterer Punkt ist der Humor, der hier zwar vorhanden aber nicht zu dominant ist. In dieser Hinsicht haben Filme wie „Shaun of the Dead“ die Messlatte einfach viel zu hoch gelegt, und dieser Film hier geht aufrechten Hauptes darunter hindurch. Ja, es gibt ein paar witzige Momente, etwa wenn ein Penis anfängt zu brennen oder die Fettabsaugungsmaschine pumpt statt zu saugen, wodurch die behandelte Person erwartungsgemäß platzt, aber alles in allem ist das Ganze zu wenig um aus „Yummy“ eine gute Horrorkomödie zu machen. Andererseits aber auch wieder zu viel, um den Film einen ernsthaften Beitrag nennen zu können. Ein weiterer, enormer Pluspunkt sind die handgemachten Spezialeffekte, die sich absolut sehen lassen können und für den einen oder anderen Ekelmoment sorgen. Gorehounds kommen also auf ihre Kosten, und bei Zombiefilmen ist es ja oftmals so, dass die Handlung gerne zugunsten der Effekte in den Hintergrund rückt. Da ist es vielleicht gar nicht sooo schlimm, dass der Film nicht viel Neues zu bieten hat, weil das Altbekannte eben ordentlich serviert wird. Apropos servieren – da es sich hier um einen belgischen Film handelt, sollte man sich vielleicht ein paar Flaschen belgischen Bieres dazu gönnen, was den Filmgenuss mit Sicherheit ein wenig erhöht.

Bildqualität

Yummy-2019-Reviewbild-04.jpg
Das makellose Bild besticht mit satten Farben und einer angenehmen aber nicht übertriebenen Schärfe, welche die detaillierten Spezial-Masken und handgemachten Effekte gut zur Geltung bringen, ohne ihnen dabei den Zauber der Illusion zu rauben. Die Farben sind, je nach Setting, stark verfremdet, wodurch eine wundervoll unheilvolle Atmosphäre entsteht, die dem Film sehr gut tut. Der Kontrast ist gut eingestellt und lässt das Bild zuweilen sehr plastisch wirken. Der Schwarzwert hätte hingegen hie und da etwas mehr Tiefe vertragen, geht im Großen und Ganzen aber auch noch in Ordnung. Kurzum: Ein visuell ansprechender Transfer, der sich nichts zu Schulden kommen lässt.

Tonqualität

Yummy-2019-Reviewbild-05.jpg
Der Film liegt sowohl in der gewöhnungsbedürftigen deutschen Synchronfassung, als auch im flämischen Original jeweils in dts-HD Master 5.1 vor. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten. Die hinteren Kanäle werden leider nur äußerst selten und zu dezent ins Geschehen mit einbezogen, dabei hätte es haufenweise Möglichkeiten dazu gegeben. Zumindest sind die Dialoge jederzeit glasklar verständlich, die Abmischung ist harmonisch und die Musik, die zuweilen ordentlich die Lautstärke nach oben drückt, passt ebenfalls gut ins Gesamtbild. Der Subwoofer wird leider ebenfalls nur zu selten beansprucht. Die eben bereits negativ erwähnte deutsche Synchronfassung klingt leider etwas lustlos und billig, woran man sich allerdings nach etwa 20 Minuten gewöhnt hat. Allerdings muss man auch dazusagen, dass ab hier nicht mehr allzu viel geredet wird, und bei einem Film wie diesem sind Dialoge ohnehin eher nebensächlich.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing des der Rezension zugrunde liegenden Mediabooks der Al!ve AG.
- Grindhouse-Fassung (EmU) - Making Of (10:34 Minuten) - Kurzfilm: Striker Bob (17:49 Minuten) - Kurzfilm: Patient Zero (3:23 Minuten) - Behind the Scenes: Blood (0:38 Minuten) Story (0:51 Minuten) Zombies (0:44 Minuten) First Zombie (0:22 Minuten) - Trailer (deutsch/original) - Trailershow
Yummy-2019-Reviewbild-06.jpg
Auf der Filmdisc befinden sich neben einer Trailershow und dem Trailer zum Film in deutscher und flämischer Sprache noch vier sehr kurze Behind-the-Scenes Features mit auf der Disc. Darüber hinaus enthält das Mediabook eine Bonus-Blu-ray, auf welcher sich eine „Grindhouse-Fassung“ des Hauptfilms in englischer Sprache mit optionalen deutschen Untertiteln, sowie die interessantes Making-of (ebenfalls deutsch untertitelt) und zwei Kurzfilme befinden. Insbesondere der Kurzfilm „Patient Zero“ hat es dabei in sich, und zeigt den Ausbruch einer Zombieepidemie in herrlisch-splattrigen Bildern. Der Kurzfilm „Striker Bob“ liegt in flämischer Sprache mit fest eingeblendeten französischen und englischen Untertiteln vor. „Patient Zero“ wiederum ist in englischer Sprache und ohne Untertitel auf die Disc gepresst worden, allerdings wird hier auch nicht wirklich viel gesprochen.

Fazit

Bild und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Busch gehen absolut in Ordnung und geben keinen Anlass zur Kritik. Das Bild ist angenehm scharf und sehr farbintensiv. Akustisch hätte es etwas mehr Raumklang geben dürfen, und die deutsche Synchronfassung ist leider nur mittelprächtig, aber alles in allem okay. Im Bonussektor bekommen wir den Film als Grindhouse-Fassung (leider nur im Original) und einige interessante und unterhaltsame weitere Features geboten. Der Film selbst bietet Zombie-Kost auf gutem Durchschnittsniveau. Die Story ist dünn, dafür können sich die Effekte sehen lassen. Für eingefleischte Genrefans ist „Yummy“ auf jeden Fall eine sichere Bank. Von daher: Lasst es euch schmecken. Am besten mit ein paar Flaschen belgischem Bier. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern
geschrieben am 19.10.2020

Yummy (2019) (Limited Collector's Edition) (Blu-ray + Bonus Blu-ray) Blu-ray Preisvergleich

Als FSK18 Mitglied können Sie weitere Shops im Preisvergleich nutzen. 5 weitere Shops werden ausgeblendet
Aufgrund rechtlicher Bestimmungen können wir Ihnen nicht alle Shops anzeigen.
Bitte verifizieren Sie sich als FSK18-Mitglied.

Gebraucht kaufen

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

Blu-ray Sammlung

10 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 7 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 1x vorgemerkt.