Black Water: Abyss Blu-ray

Original Filmtitel: Black Water: Abyss

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
11.12.2020
 
STORY
5
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Tierhorrorfilme sind aktuell etwas rar gesät: Abgesehen von einigen Haien, haben Fans dieses Genres zurzeit keine große Auswahlmöglichkeit. In diese Lücke möchte die hier vorliegende australische Produktion springen, welche dabei sogar einen Mix aus Tierhorror und Survivaldrama bietet. Der Film nimmt sich der steigenden Population von Krokodilen in Australien an und baut zumindest thematisch auf dem bereits 2007 entstandenen "Black Water" auf. Aber auch wenn der gleiche Regisseur hinter beiden Projekten steckt, so hat man außer den gefräßigen Schnappmäulern nichts weiter gemein. Ob die Blu-ray aus dem Hause LEONINE sowohl inhaltlich als auch technisch überzeugen kann, soll aus dem nun folgenden Review hervorgehen.

Story

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Eine fünfköpfige Freundes-Klicke sucht den Kick in der Erforschung einer neuentdeckten Höhle. Ein plötzlich aufziehendes Unwetter sorgt jedoch dafür, dass zum einen der Rückweg abgeschnitten wird, zum anderen der Wasserpegel stetig ansteigt. Auf der Suche nach einem möglichen Ausweg stößt die Gruppe auf einen Bewohner der Höhle: ein sehr hungriges Krokodil setzt die Freunde auf seinen Speiseplan. Der Kampf um nackte Überleben hat begonnen und den wird nicht jeder gewinnen.

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Die Story des Survival - Tierhorror Mix ist simple und wie man an der Inhaltsangabe sehen kann auch schnell erzählt. Inhaltlich bietet man schlussendlich dann auch bekannte Kost: Man nehme eine Gruppe abenteuerlustiger Städter, sperre sie in ein abgeschlossenes Areal und lasse ein wildes Tier auf sie los. Nach und nach, in bester "10 kleine Jägermeister" Manier, wird das Grüppchen dann dezimiert, bis nur noch der von ihnen übrigbleibt, der am meisten Glück, oder den stärksten Überlebenswillen hat. Zwischendurch würzt man das Ganze noch mit ein paar Romanzen und Beziehungsproblem, um halbwegs auf eine abendfüllende Laufzeit zu kommen. Dies alles ist dann auch in dem hier knapp 90 Minuten laufenden Film zu finden, der - um es direkte vorwegzunehmen - selbst damit noch viel zu lange ist. Nach einer kurzen Vorstellung der fünf Gruppenmitglieder, die genre-typisch aus einem Abenteuer-Pärchen, einem Pärchen, für das so ein Ausflug Neuland ist und einem leicht durchgeknallten Single bestehen, geht es auch direkt ab in die Tiefe.
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Das man zuvor den auf der Wetter-App angezeigten Sturm mutwillig ignoriert und zudem niemandem für den Fall der Fälle zur Sicherheit über den eigene Standort informiert, gehört dann zu den zahlreichen Logiklöchern, die den Film an mehreren Stellen perforieren. Nachdem der Rückweg dann verschüttet wird, das Wasser steigt und der gefräßige Höhlenbewohner einmal zuschnappen durfte, schaut man dem Grüppchen quasi nur noch dabei zu, wie sie mit Taschenlampen die Wasseroberfläche nach dem Riesenreptil absuchen. Natürlich muss man dann schon mal verloren gegangene Gepäckstücke, benötigte Medikamente oder ähnliches wieder aus dem Wasser fischen, was dann aber, nachdem das Krokodil erneut aufgetaucht ist, wieder minutenlange Taschenlampen-Such-Aktionen auslöst. Auch einige eingestreute Beziehungsproblemchen wollen den Film nicht so wirklich interessant machen. Bleibt also zu hoffen, dass wenigstens Tierhorrorfans auf ihre Kosten kommen. Doch auch hier muss leider Entwarnung gegeben werden, gibt es nämlich weder vom Tier, noch vom Horror groß was zu sehen. Verletzungen werden nur kurz eingeblendet und bestehen "nur" aus ein paar tieferen Zahnabdrücken. Abgetrennte Gliedmaßen oder ähnliches gibt es hier nicht zu sehen.
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Immerhin ist das Kreaturen-Design glaubwürdig gelungen, auch wenn es ein zwei Stellen gibt, die den Einsatz von CGI schnell entlarven. So muss dann ein Mitglied nach dem anderen auf schmerzhafte Weise feststellen, welche Position man in der Nahrungskette eingenommen hat. Nicht mehr, nicht weniger. Spannung entsteht dabei kaum, auch wenn man das Finale gleich doppelt. Aber auch dies könnte nur deshalb geschehen sein, um die Länge etwas zu strecken. Der Spoiler-Gefahr wegen, welche die ohnehin sehr dünne Story nicht noch weiter enttarnen soll, aber einfach auch, weil es über den Film nicht mehr zu berichten gibt, fällt dieses Review einmal kürzer aus, als gewohnt. Schade, hier hätte man wesentlich mehr machen können. Gegenüber seinem thematisch gleichen Vorgänger ändert sich somit nur die Location und die Anzahl der Opfer. Wirklich neues - auch gesehen auf das Genre - bietet man hier leider nicht. Kann man sich mal anschauen, wird aber vermutlich auch schnell wieder aus dem Kopf sein und keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Bildqualität

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In dunkeln Höhlen und Gängen, ohne natürliches Licht und nur mit minimaler Künstlicher-Beleuchtung zu Filmen, ist mit Sicherheit eine große Herausforderung. Dieses wurde hier sehr gut gemeistert, bietet das Bild doch insgesamt kaum Anlass zur Kritik: während man farbliche Akzente nur durch die Bekleidung und Ausrüstung der Protagonisten setzen kann, die wenigen Abschnitte bei Tageslicht quasi aus der Wertung fallen, präsentiert sich das Höhlengewölbe von einer sehr detaillierten Seite. Wasserspiegelungen, Felsstrukturen und die Haut des Höhlenbewohners werden sehr fein wiedergegeben. In Close-Ups sieht man dann feine Härchen, kleine Kratzer und Hautporen in den Gesichtern der Schauspieler. Ein paar Abstriche muss man bei einigen Unterwasser machen, denn in der dreckigen Brühe ist die Sichtweite nicht allzu sehr gegeben. In Abschnitten die mit ganz wenig Licht auskommen müssen, kommt es zudem auch schon mal zu digitalem Rauschen, der Preis den man durch die geringe Helligkeit bezahlen muss. Im Gegenzug verzichtete man aber auf künstliches Licht - zumindest merk man davon nichts, was wiederum für eine gute Kaschierung sprechen würde - wodurch dann die klaustrophobische Atmosphäre unterstützt wird.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet die folgenden beiden Tonspuren: • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Die deutsche Synchronisation bietet zahlreiche Surround-Sounds, ist insgesamt aber doch ein wenig zu leise abgemischt. Nach anheben der Lautstärke am AV-Receiver, präsentieren sich Wetter-Effekte, wie Donner und prasselnder Regen, aber auch die grummelnden Geräusche des Krokodils jedoch immer wieder passend. Hier darf dann auch der Subwoofer hin und wieder mal tief eingreifen, verweilt er sonst die meiste Zeit allerdings im Stand-By. Die Dialoge sind in der Regel immer sehr gut zu verstehen, lediglich in einigen sprudelnden Wasserabschnitten muss man schon mal etwas genauer hinhören. Ein Vergleich mit der englischen Originalspur ergibt eine pegelstärkere und somit auch dynamischere Vertonung auf Seiten des O-Tons, der damit etwas besser zur Atmosphäre beiträgt. Da es sich bei dem Film um kein Effektfeuerwerk handelt, ist an dieser Stelle auch schon Schluss, akustisch bietet sich für mehr einfach nicht die Gelegenheit.

Ausstattung

Im Bonus-Bereich sind nur die folgenden Trailer zu finden: • Deutscher Trailer (1:57 Min.) • Trailershow ◦ The 2nd - Im Fadenkreuz der Söldner ◦ Relic - Dunkles Geheimnis ◦ Guns Akimbo ◦ Unhinged ◦ Legacy of Lies Ein Making-Of, Interviews oder ähnliches sucht man hier leider vergeblich.

Fazit

Leider ist die Mischung aus Tierhorror und Survival-Thriller nicht wirklich spannend gelungen. Das Krokodil tritt zu selten in Erscheinung und darf, wenn dann auch nur "zaghaft" zuschnappen - für Gore-Fans gibt es hier jedenfalls keinen Anreiz. Der Survival-Aspekt beschränkt sich dann größtenteils auf die Suche mit der Taschenlampe nach einem möglichen Ausgang - also auch recht unspektakulär. Da helfen auch ein paar eingestreute Beziehungsprobleme nicht - es bleibt einfach langweilig. Technisch weiß das Bild trotz der widrigen Drehorte jedenfalls zu gefallen, der deutsche Ton ist indes ein wenig zu leise abgemischt, wodurch es auch an Dynamik fehlt. Auch wenn es sich hierbei um kein Effekt-Gewitter handelt, werden die Surround-Kanäle an einigen Stelle passend eingebunden. Extras sucht man dann vergebens, aber vermutlich möchte sich nach dem gestreckten Finale auch niemand mehr länger mit dem Film beschäftigen. Schade, hier hätte man sicher mehr aus der Story herausholen können. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 29.12.2020

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3 Bewertung(en) mit ø 3,08 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.3
 
EXTRAS
2.0

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