Don't Let Go (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: Don't Let Go (2019)

dont-let-go-2019--de.jpg
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 5.1
Japanisch DTS 5.1
Polnisch (Voice-Over) DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
103 Minuten
Veröffentlichung:
01.10.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Im Leben eines jeden Menschen passieren im Laufe der Zeit Dinge, die man am liebsten ändern oder gar ganz ungeschehen machen würde. Was gäbe man nicht dafür, den ein oder anderen Moment noch einmal erleben zu dürfen und dadurch nachträglich auf die ein oder andere Weise beeinflussen zu können. Genau dieser Thematik widmet sich der hier vorliegende Thriller, in dem versucht wird, einen brutalen Familien-Mord aufzuhalten. Die Blu-ray dazu erscheint dabei im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment und ob diese spannende Unterhaltung liefert, oder ob die Entscheidung, den Film in den Player zu legen, nachher zu den eingangs erwähnten Dingen gehört, die man gerne wieder ändern würde, prüft das nachstehende Review.

Story

Dont-Let-Go-Reviewbild-01.jpg
Detective Jack Radcliff (D. Oyelowo) hält ein sehr enges Verhältnis zu seiner Nichte Ashley (S. Reid), um die mangelhafte Erziehung seines Bruders wieder etwas auszugleichen. Ashleys Vater ist nämlich auf die schiefe Bahn geraten und hat sich dabei in krumme Geschäfte verstrickt. So kommt es dann auch, dass die ganze Familie bei einem brutalen Raubüberfall ums Leben kommt – ein Umstand, der Jacks Welt zum Einsturz bringt. Doch nur wenige Tage nach der Tat klingelt sein Handy und Nichte Ashley plappert fröhlich drauflos – sie scheint unversehrt und quicklebendig. Ein Bruch in der Zeit macht dies möglich und bietet Jack und Ashley nun die Chance, das Verbrechen zu verhindern. Doch dazu müssen beide erst einmal ermitteln, was überhaupt genau passiert ist.
Dont-Let-Go-Reviewbild-02.jpg
Die Idee ein Verbrechen durch Manipulation der Zeit zu verhindern ist sicherlich nicht ganz neu. Schon einige Thriller bedienten sich dieses Kniffs, um einen Mord wieder ungeschehen zu machen. Im hier vorliegenden Fall passiert dies auf ziemlich undurchsichtige Weise, denn mit großen Erklärungen, wodurch der Zeitbruch ausgelöst wurde, oder wie er zu beeinflussen ist, hält sich der Thriller ziemlich zurück. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist zudem ebenfalls recht unglaubwürdig gestaltet und sorgt für einiges an Kopfschütteln. Den beiden Hauptprotagonisten kann man dabei aber eigentlich keinen allzu großen Vorwurf machen, erledigen diese ihren Job doch eigentlich im Rahmen der ungewöhnlichen Handlung recht gut: Da wäre zunächst Detective Jay Radcliff, der von David Oyelowo in Szene gesetzt wird. Der Gesetzestreue Polizist vertreibt sich die Freizeit gerne mit seiner Teenager-Nichte, um ihr ein wenig unter die Arme zu greife, wenn sein Bruder mal wieder keine Zeit für seine Tochter hat. Sein Bruder wiederum hat sich mit den falschen Leuten eingelassen und ist dadurch in kriminelle Machenschaften verstrickt. Ein Umstand, der den Tod der ganzen Familie heraufberufen soll. Die schreckliche Tat wirft Jack dabei völlig aus der Bahn und lässt ihn in Trauer versinken. Doch als plötzlich das Telefon klingeln und Nichte Ashley wieder lebendig scheint, kann es Jack kaum fassen. Ashley, gespielt von Storm Reid, ist sich indessen nicht bewusst, in welcher Gefahr sie schwebt. Zudem wundert sie sich über das merkwürdige Verhalten ihres Onkels. Mit und mit kommen beide jedoch dahinter, dass ein Bruch in der Zeit es ermöglicht, eine Verbindung zwischen Jacks Gegenwart und Ashley Vergangenheit herzustellen. So ermitteln beide in ihre Zeitlinie nach den Hintermännern des Verbrechens und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur.
Dont-Let-Go-Reviewbild-03.jpg
Bis es jedoch soweit ist, wird der Zuschauer oftmals auf die Probe gestellt. Die wirre Erzählweise verlangt einiges von einem ab, um bis zum klärenden Finale durchzuhalten. Nur per Telefon und Kaugummi verbunden, starten die Ermittlungsarbeiten. Zwischendurch hat dann immer mal wieder der Zeit-Bruch dazwischen und setzt alles wieder auf Anfang. Nicht ganz nach dem "…und täglich grüßt das Murmeltier" Prinzip, aber in ähnlicher Weise, ergeben sich somit mehrere Versuche, das Verbrechen zu verhindern. Dabei geht man aber auch nicht konsequent genug vor und nutzt den Zeit-Bruch nicht vollends aus – der Spoiler-Gefahr wegen, soll dies hier nicht näher erläutert werden. Immerhin liefert man eine ordentliche Erklärung für das Verbrechen, dessen Hintermänner jedoch schon ziemlich schnell durch den Zuschauer entlarvt werden. Insofern kommt es nicht groß zur Spannung und das Ende läuft ebenfalls recht vorhersehbar ab. Da helfen auch die guten Darstellungen von Nebencharakteren wie Alfred Molina in der Rolle von Jacks Vorgesetztem Howard Keleshian, oder Mykelti Williamson als Jacks Partner Bobby Owens. Die krude Geschichte will einfach nicht so wirklich überzeugen – zu viel muss hier einfach als gegeben hingenommen werden. Schade, die Idee dahinter hätte sicherlich mehr Potential gehabt.

Bildqualität

Dont-Let-Go-Reviewbild-04.jpg
Beim Bild liefert man eine solide Umsetzung, bei der jedoch immer wieder durch einige künstlerische Effekte leichte Schleier über die Szenerie gelegt werden. Dadurch wirkt das Bild stellenweise etwas ausgewaschen und kühl, nur um im nächsten Moment wieder klar und kontrastreich um die Ecke zu kommen – ein Wechselbad, dass sich am auf und ab des Story-Inhaltes zu orientieren vermag. Bei der Detaillierung gibt es hingegen keine Beanstandungen, hier sind es vor allen die Close-Ups, welche feine Härchen und Hautporen zum Vorschein bringen. Das Bild liegt dabei in einem Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vor und wird somit wieder von schwarzen Balken am oberen und unteren Rand begleitet. Der Produktion kann man ansonsten keine weitere Kritik vorwerfen, man erhält abgesehen von den angesprochenen Dingen eine Umsetzung auf Höhe der Zeit.

Tonqualität

Folgenden Tonspuren werden auf der Blu-ray geliefert: - Deutsch DTS 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 - Japanisch DTS 5.1 - Französisch DTS 5.1 - Polnisch DTS 5.1
Dont-Let-Go-Reviewbild-05.jpg
Da der Film recht ruhig abläuft und sein Hauptaugenmerk auf die Ermittlungsarbeiten setzt, ergeben sich nur wenige Szenen, in denen die Heimkino-Anlage gefordert wird. Somit ist der Ton recht front-lastig ausgefallen und nur recht selten kommen die umherliegenden Lautsprecher zum Einsatz. Lediglich bei einigen Schusswechseln und auch bei den Zeit-Brüchen wird es etwas Effektvoller, sodass auch der Subwoofer einmal auf dem Stand-By erwachen darf. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich, was auch bei den ständigen Telefonaten zwischen den beiden Hauptprotagonisten der Fall ist. Die deutsche Synchronisation – hergestellt durch die Berliner SDI Media Germany GmbH, unter der Dialogregie von Debora Weigert – ist dabei etwas schwächer ausgefallen als die englische Originalspur, welche in Sache Pegel und Dynamik mehr zu gefallen weiß.

Ausstattung

Dont-Let-Go-Reviewbild-06.jpg
Fans von Bonus-Material werden diesmal leider nicht bedacht, denn es gibt keinerlei Extras. Hier scheinen wohl auch die Macher am Film die Lust verloren zu haben und zusätzliches Material wie Making-Ofs oder Interviews sind daher Fehlanzeige. Dabei hätte man hier vielleicht die ein oder andere Erklärung zur Geschichte liefern können.

Fazit

Mit einer recht undurchsichtigen Erzählweise und nur mäßiger Spannung will dieses Spiel mit der Zeit nicht so wirklich zünden. Dabei machen die Hauptakteure ihre Sache eigentlich ganz gut, können die verzwickte Story und die teils fehlenden Erklärungen dazu nicht mehr wett machen. Auf technischer Seite bleibt man solide und bietet ein oftmals durch optische Stilmittel verschleiertes Bild und einen unauffälligen Ton, der hier nur in einigen wenigen Abschnitten auf die Ausstattung der Heimkino-Anlage zurückgreift. Das komplette Fehlen des Bonus-Materials zieht dann die Gesamtwertung nochmals nach unten. Hier hat man wirklich das Potential der Geschichte verschenkt, um einen wirklichen Geheimtipp zu landen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 28.09.2020

Don't Let Go (2019) Blu-ray Preisvergleich

10,80 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
10,80 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
10,80 EUR *

Versand ab 1,99 €

jetzt kaufen
11,00 EUR *

Versand 1,99 €

jetzt kaufen
11,95 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
11,98 EUR *

Versand 3,00 €

jetzt kaufen
12,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
12,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
13,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
13,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
16,99 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
18,80 CHF *

ca. 17,60 EUR

Versand ab 12,00 €

jetzt kaufen

Gebraucht kaufen

ab 6,80 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

10,80 EUR*
10,80 EUR*
10,80 EUR*
11,00 EUR*
11,95 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Blu-ray Sammlung

11 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 8 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 4x vorgemerkt.