Deep Blue Sea 3 (2020) Blu-ray

Original Filmtitel: Deep Blue Sea 3 (2020)

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DD 5.1
Spanisch DD 2.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
10.09.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das "Deep Blue Sea" Franchise geht in die nächste Runde und möchte nach den eher durchwachsenen Kritiken zur 2018er Fortsetzung wieder an die - zugegebener Maßen zwar geringen, aber dennoch soliden - Erfolge des rund 30 Jahre alten Originals anknüpfen. Ob der aktuelle Teil nun als waschechte Fortsetzung angesehen werden kann und ob man in Sachen Inhalt und Spannung wieder "oben auf" schippert, oder ob der aktuelle Beitrag lieber in der Versenkung auf dem Meeresgrund geblieben wäre, soll das nachstehende Review klären, welches auf Basis der Blu-ray aus dem Hause Warner Home Video entstanden ist.

Story

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Auf einer kleinen verlassenen Fischerinsel vor der Küste vom Mosambik betreiben Dr. Emma Collins (T. Raymonde) und ihr 5-köpfiges Team eine Forschungseinrichtung, die sich den Auswirkungen des Klimawandels auf die Meeresbewohner verschrieben hat. Besonders die Fortpflanzungsgebiete der weißen Haie haben es den Meeresbiologen dabei angetan. Als jedoch Emmas Ex-Freund Dr. Richard Lowell (N. Buzilic) an der kleinen Insel vor Anker geht und dem Forschungsteam gestehen muss, dass ihm drei gefährliche Bullenhaie abhandengekommen sind, finden die friedlichen Arbeiten ein jähes Ende. Das Trio ist nämlich ein Nachkomme einer genmanipulierten Mutter, hat deren Killer-Instinkte förmlich im Blut und die Gefilde rund um das ehemalige Fischerdorf zu seinem neuen Jagdgebiet erklärt. Sollten sich die gefährlichen Biester hier auch noch fortpflanzen, hätte dies unvorhersehbare Auswirkungen auf die komplette Umwelt. Es ist daher unheimlich wichtig, die Tiere rechtzeitig zur Streck zu bringen, doch das ist bei deren Intelligenz gar nicht so einfach.
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Mit der zweiten Fortsetzung des Hai-Franchise schippert der dritten Teil erneut in den Gewässern seiner beiden "Brüder", steht aber letztendlich, wie auch schon sein direkter Vorgänger, wieder für sich alleine. Zwar werden hier einige Bezüge zum zweiten Teil aufgebaut und angesprochen, letztendlich bietet dies aber nur einen losen Rahmen für die neue Geschichte. Musste man den zweiten Teil noch in die C-Movie Kategorie einsortieren, so gelingt es dem aktuellen Beitrag doch wieder zumindest in solide B-Movie Gefilde vorzustoßen. Das liegt jedoch nicht unbedingt an den Haien, die auch hier wieder nur sehr wenig Screen Time haben, sondern eher an den leicht besseren schauspielerischen Darstellungen, wenn man dies bei der doch recht dünnen Story überhaupt sagen kann. Der Zuschauer lernt zunächst die unerschrockenen Meeresbiologien Dr. Emma Collins kennen, in deren Bikini hier Tania Raymonde schlüpft. Zusammen mit ihrem Partner Eugene Shaw, gespielt von Emerson Brooks, betreibt sie hier eine kleine Forschungsstation, zu deren Besatzung auch der Techniker Sinnaker und der Praktikantin Miya - beide gespielt von Alex Bhat und Reina Aoi - gehören. Die Labore befindet sich auf einer kleinen, fast völlig verlassenen Fischerinsel, welche inzwischen durch die Auswirkungen der Globalen Erwärmung kurz vor dem Untergang steht. Genau jene verehrenden Auswirkungen will das Team mit seiner Internet-Show "Water-Blog" tag-täglich dokumentieren. Als "Hai"-Light dienen hier Videoreportagen über die Fortpflanzung von weißen Haien. Zu denen hat Emma über die Zeit so ein gutes Verhältnis aufgebaut, dass diese ihr förmlich aus der Hand fressen. Unterstützung erhält man dann noch von den zwei verbliebenen Dorfbewohnern Bahari und Nandi, die von Siy Mayola und Avumile Qongqo in Szene gesetzt werden und für das leibliche Wohl der Forscher sorgen. Das Forschungsteam selbst ist dann wieder recht Klischee behaftet aufgebaut und besteht aus den bekannten Stereo-Typen, wie dem Computer-Nerd, der hilflosen und schüchternen Praktikantin, sowie der toughen Anführerin und deren erfahrenem Begleiter. Insofern spielt jeder die Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben wurde, was unter der Berücksichtigung, dass man sich hier in B-Movie Gewässern befindet, auch durchaus in Ordnung geht. Etwas schwerer wird es da schon bei den Gegenspielern, die aus Emmas Ex-Freund Richard, gespielt von Nathaniel Buzolic, sowie dessen Sicherheit Experten Lucas, welcher von Bren Foster verkörpert wird, und deren schlagbereiter Mannschaft bestehen. Aufmerksamen Lesern und Serien-Fans wird dabei vielleicht schon aufgefallen sein, dass Emerson Brooks und Bren Foster zusammen bereits in der Fernsehserie "The Last Ship" angeheuert hatten - Erfahrungen mit dem Dreh am flüssigen Nass sind somit bei beiden vorhanden. Die Antagonisten agieren dann, mit Ausnahme ihrer beiden Anführer, eher wieder auf C-Movie Niveau und kommen somit nicht über einige grimmige Blicke und tumbe Sprüche hinaus.
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Während der Großteil des Cast wieder einmal als Futter für die gefräßigen Bullenhaie dient, machen schlussendlich Emma, Eugene, sowie Richard und Lucas die Sache unter sich aus. Es ist dabei dann auch wenig verwunderlich, das der Kampf gegen die Haie zwischendurch immer mal wieder in den Hintergrund gerät - geht die höchste Gefahr für alle Beteiligten doch wieder einmal von ihrer eigenen Spezies, also dem Menschen, aus. Gerade dieses Situation muss man dem Film dann auch ankreiden, kommt eine entsprechende Wendung in der Mitte des Films dann zwar nicht überraschend, aber dennoch unpassend. Statt sich hier auf die Haie zu konzentrieren, wird wieder einmal der Kampf Mann gegen Mann - im wahrsten Sinne des Wortes - bevorzugt. Hier darf Bren Foster dann zwar einmal zeigen, welche Martial Arts Fähigkeiten in ihm schlummern, so ganz passen will das aber zu einem Hai-Horror nicht. Glücklicherweise bekommt man Richtung Finale dann doch noch einmal etwas Hai-Action geboten, die jedoch leider wieder unter ihren recht deutlich zu erkennenden CGI-Effekten zu leiden hat. Hier hat man wieder mit äußerst günstigen Tricks gearbeitet, sodass fast in jeder Szene auffällt, dass die Tiere dem Computer entsprungen sind. Da trägt es dann auch nicht bei, dass man die Biester einige "tolle Kunststückchen" aufführen lässt - die machen das Ganze dann eher noch unglaubwürdiger. Einen gewissen Charme hat der Film dennoch und ist für eine einmalige Sichtung durchaus geeignet. Danach hat man ihn aber vermutlich genauso schnell vergessen, wie es bei Patienten geschieht, die an Alzheimer leiden - um so zumindest wieder die Kurve zu den Genexperimenten an den Haien hinzubekommen. Mehr als einen soliden B-Movie Beitrag sollte man daher nicht erwarten - für Zwischendurch hat aber auch diese Film-Kategorie durchaus ihre Berechtigung.

Bildqualität

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Direkt von Beginn an fällt auf, dass der Film immer wieder mit digitalem Rauschen zu kämpfen hat. Gerade, wenn die Hintergründe recht einfarbig sind, kommt dies besonders merkbar zum Vorschein. Dabei gibt es aber auch durchaus Naturaufnahmen, die zum Träumen einladen. Generell ist die Detaillierung vor allem in den Close-Ups sehr gut gelungen, in denen man neben feinen Härchen und Luftbläschen auch oftmals die Gänsehaut der Protagonisten erkennen kann. Größtes Manko sind aber wieder einmal die bereits angesprochen, minderwertigen CGI-Effekte, die deutlich erkennen lassen, dass es sich bei den Haien um Computer-generierte Monster handelt. Auftrumpfen kann der Film dann jedoch wieder mit einigen wunderschönen Unterwasseraufnahmen, in denen man trotz widriger Beleuchtungsbedingungen sehr feine Details wiedergeben kann. Die Farben werden oftmals durch einige Filter ergänzt, die für etwas Urlaubsstimmung sorgen sollen. Dies scheint auch bitter nötig gewesen zu sein, denn im Making-of sieht man, dass viele der Szenen eben im Studio entstanden sind und nicht auf freier Wildbahn. Insofern ist fast jeder Hintergrund ebenfalls dem Computer entsprungen, hier aber deutlich besser gelungen, als die tierischen Darsteller. Hinzukommen einige Aufnahmen, die mit mobilen Kameras der Sorte GoPro gedreht wurden und welche für die Szenen des Videoblogs erstellt wurden. Dieses setzen sich bewusst etwas vom Rest ab. Insgesamt also eine solide Bild-Qualität - nicht mehr, nicht weniger.

Tonqualität

Über das Ton-Menü können folgende Tonspuren ausgewählt werden: - Deutsch Dolby Digital 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 - Französisch DD 5.1 - Spanisch DD 2.0
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Auch beim Sound bietet man lediglich solide Kost, weshalb man hier nicht mit einem Effekt-Feuerwerk rechnen sollte. Positiv wäre auf jeden Fall schon mal anzumerken, dass die Dialoge stets einwandfrei zu verstehen sind - was vor allem bei den Unterwasseraufnahmen nicht immer selbstverständlich ist (wobei es natürlich auch sein kann, dass diese nachvertont wurden). Surround-Effekte bestehen aus Wasserbläschen, Unterströmungen und ähnlichen Meeres-Geräuschen, die aber allesamt noch deutlicher hätten ausfallen können. So ganz "in die Tiefe" ziehen diese einen nämlich nicht. An Land sieht es nicht viel besser aus, kommen die umherliegenden Kanäle doch auch hier nur selten merkbar zum Einsatz. Ebenso ist dies beim Subwoofer der Fall, der selbst bei Granatwerfer-Einsätzen nicht so richtig zünden will. Leicht pegelstärker und mit etwas mehr Dynamik kommt die englische Originalspur im Vergleich zur deutschen Synchronisation daher. Letztere wurde bei CSC Studio unter der Dialogregie von Angelika Scharf erstellt und kann zumindest durchaus motivierte Sprecher liefern. Schade, die Sound-Kulisse hätte insgesamt sicher besser ausfallen können, vor allem, wenn man auch auf einen modernen 3D-Sound gesetzt hätte - der hätte sich nämlich unter Wasser sehr gut angeboten.

Ausstattung

Als Bonus-Material bietet man lediglich zwei kurze Extras: - Deep Blue Sea 3: Kampf auf Leben und Tod (5:10 Min.) - Deep Blue Sea 3: Das Making-of (5:23 Min.)
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Während der erste Beitrag auf die teils strapaziösen Arbeiten unter Wasser und die Martial Arts Einlagen eingeht, liefert das anschließende Making-of einige rudimentäre Infos zu den Dreharbeiten, für die zum Beispiel das Fischerdorf extra erbaut wurde, sowie einige kurze Interviews mit dem Hauptcast und Regisseur John Pogue. Viel bekommt man hier also nicht geliefert, was sich dann auch in der Gesamtwertung niederschlägt.

Fazit

Der dritte Aufguss des Hai-Franchise schlägt sich zwar etwas besser als der direkte Vorgänger, an das Original kommt aber auch diese, erneut für sich alleinstehende, Fortsetzung nicht. Dafür gibt es insgesamt wieder zu wenig Hai-Action und die, die es gibt, leidet wieder unter den deutlich erkennbaren CGI-Einstellungen. Der Hauptcast macht seine indes ganz solide, sodass man unter dem Strich durchaus kurzweilig unterhalten wird. Das Bild hat mit einigem digitalem Rauschen zu kämpfen, bietet jedoch auch einige sehr schöne Unterwasseraufnahmen. Bei der akustischen Umsetzung hätte es allerdings noch Effektreicher zu gehen können, werden hier die Surround-Kanäle inklusive Subwoofer nur sehr verhalten genutzt. Das Bonus-Material ist mit knappen 10 Minuten sehr schnell abgehakt, auch auf Grund dessen, dass es hier nicht allzu viel Wissenswertes zu sehen gibt. Fans des Franchise kommen sicher auch um diesen Teil nicht herum, alle anderen sollten aber zu dem ein oder anderen "Hai"-Light des Genres greifen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 10.09.2020

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2 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
3.5
 
BILDQUALITäT
4.5
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
3.0

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