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Deathstroke: Knights & Dragons - The Movie Blu-ray

Original Filmtitel: Deathstroke: Knights & Dragons

Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DD 5.1
Spanisch DD 2.0
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Schwedisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
87 Minuten
Veröffentlichung:
20.08.2020
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit der Veröffentlichung von „Deathstroke: Knights and Dragons“ liefert Rechteinhaber Warner Brothers Home Entertainment neues Futter für Fans der animierten Superheldenabenteuer des Marvel-Konkurrenten DC. Dabei handelt es sich NICHT um einen weiteren Beitrag der „DC Universe Animated Original Movies“, sondern um die, zu einem Film zusammengeschnittene, Webserie gleichen Namens, die von Sung Jin Ahn inszeniert und auf CW Seed ausgestrahlt wurde. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Deathstroke-Knights-and-Dragons-Reviewbild-01.jpg
Einerseits ist Slade Wilson ein liebevoller Vater und treusorgender Ehemann, aber er führt ein Doppelleben, welches er sogar vor seiner Familie geheim hält. Durch medizinische Experimente wurde er nahezu unbesiegbar gemacht und mit Selbstheilungskräften ausgestattet, welche er als erbarmungsloser Söldner und Auftragsmörder Deathstroke zu nutzen weiß. Allerdings rückt ihn das auch in den Fokus der Terrororganisation H.I.V.E., welche eines Tages einen Killer auf Slades Familie ansetzt. Zehn Jahre später sieht sich der inzwischen komplett abgestumpfte Deathstroke erneut der H.I.V.E. gegenüber, und muss außerdem noch den Kampf mit seiner Vergangenheit aufnehmen... Wenn man sich den Werdegang, die Kräfte und das allgemeine Erscheinungsbild von Deathstroke anschaut, kommt einem wohl sogleich ein anderer „Söldner“ aus dem Konkurrenzverlag Marvel in den Kopf, welcher nicht nur „eine große Klappe“, sondern sogar fast den gleichen „bürgerlichen“ Namen wie der Held der hiesigen Geschichte. Aber „Wade Wilson“ aka „Deadpool“ betrat tatsächlich erst rund 10 Jahre später die Bühne, und wenn überhaupt, dann ist Deathstroke das Original und Deadpool die Nachahmung – aber wer will hier schon kleinlich sein. Seinen Einstand feierte „Deathstroke“ als Gegner der Teen Titans (damals noch unter dem Namen „Terminator“), der sich über die Jahre hinweg seine eigene Fanbase aufbauen konnte und inzwischen zu einem Antihelden wurde. Nach einigen Auftritten bei den „Teen Titans“, „Arrow“ und diversen Superman-Serien, hat er nun endlich auch seinen eigenen Film bekommen, auch wenn es sich dabei streng genommen um den erweiterten Zusammenschnitt einer Webserie handelt.
Deathstroke-Knights-and-Dragons-Reviewbild-02.jpg
Dabei wendet sich der Film nicht nur an die, die den einäugigen Söldner bereits aus anderen Medien kennen, sondern führt den düsteren Helden auch für Neulinge ein, ohne dabei eine Origin-Story zu erzählen. Wir bekommen den „fertigen“ Helden zu sehen, dessen Familie mutmaßlich von einem Killer der H.I.V.E. getötet wurde, woraufhin Deathstroke erbarmungsloser denn je zurückschlägt. Nach einem Zeitsprung von 10 Jahren geht die Geschichte dann weiter und nimmt fast im Minutentakt an Tempo und Dramatik zu, so dass der hier vorliegende Film ein kurzweiliges Abenteuer für Fans des Genres darstellt. Action, Drama und eine ganz kleine Prise Humor (welche absolut gar nicht mit dem anderen, ähnlich klingenden Söldner von Marvel übereinstimmt) macht „Deathstroke: Knights and Dragons“ zu einem Film, der vor allem Erwachsene anspricht. Die Gewalt bewegt sich auf einem anständigen Niveau und zeigt auch massenhaft explodierende Köpfe, abgehackte Gliedmaßen und schreckt auch vor Gewalt gegen Kinder nicht zurück. Ein Film, der voll und ganz dem entspricht, was man von einer Verfilmung der „Deathstroke“-Comics erwartet, und nicht so handzahm und entschärft, wie die meisten vorherigen filmischen Adaptionen der Figur.

Bildqualität

Deathstroke-Knights-and-Dragons-Reviewbild-03.jpg
Das glasklare Bild ist alles in allem Hervorragend, zumindest im Rahmen der eigen auferlegten Grenzen, denn im Vergleich zu manch anderem Animationstitel aus dem Hause DC ist „Deathstroke“ verhältnismäßig simpel gehalten. Da ist es also kein großes Wunder dass sich die Schärfe auf einem Topniveau bewegt, beziehungsweise so aussieht. Die Farben sind recht kräftig und angenehm, allerdings – wie es die Vorlage verlangt – sehr düster. Der Kontrast ist gut eingestellt und der Schwarzwert lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Leider machen sich hie und da Komplessionsspuren bemerkbar, und bei schnellen Bewegungen ruckelt das Bild ein wenig, was in der Summe zwar nicht viel ist, aber im Endeffekt dennoch die Höchstwertung verhindert.

Tonqualität

Wie so oft liegt lediglich der Originalton im unkomprimierten dts-HD Master 5.1 Codec vor, während der deutsche (ebenso wie der französische Ton) „nur“ in Dolby Digital 5.1 auf die Disc gepresst wurden. Die Spanische Synchronfassung befindet sich indessen sogar nur in Dolby Digital 2.0 auf dem Datenträger. Obendrein lassen sich diverse Untertitel zuschalten. Wie in der Vergangenheit kann auch hier der deutsche Ton dennoch durchaus überzeugen und punktet mit einer angenehmen Räumlichkeit (insbesondere während der Actionszenen), einer makellosen Dialogverständlichkeit und einer soliden Dynamik. Auch der Subwoofer kommt ein ums andere Mal zum Einsatz, allerdings wird hier im Originalton deutlich mehr geboten. Ein kleines Manko ist allerdings die deutsche Synchronisation, welche nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Andi Krösing entstand. Im Großen und Ganzen sind die Sprecher zwar nicht schlecht, aber der aus zahlreichen Jugendhörspielen bekannte Jürgen Holdorf über Slade Wilson aka Deathstroke klingt etwas zu jung und nicht brachial genug – aber das ist mein ganz persönlicher Eindruck. Im Originalton bekommen wir in dieser Rolle Michael Chiklis zu hören, der durch seine Rollen in „Fantastic Four“ und der Serie „Gotham“ bereits Erfahrungen im Comicbereich sammeln konnte, sowohl für Marvel als auch für DC. Ferner bekommen wir im O-Ton unter anderem Sasha Alexander, Delbert Hunt, Asher Bishop zu hören.

Ausstattung

Deathstroke-Knights-and-Dragons-Reviewbild-04.jpg
Leider ist der Bonussektor diesmal sehr spärlich. Lediglich ein einzelnes Feature namens „Deathstroke – Eine Ein-Mann-Todesmaschine“ mit einer Laufzeit von gerade einmal 13:44 Minuten bringt uns den Hauptcharakter ein kleinwenig näher. Schade. Hier hätte es sich doch klar angeboten ein paar Episoden der „Teen Titans“ aus den DC-Tresoren zu holen und als Bonus mit auf die Disc zu packen, wie man es bei den vorherigen Veröffentlichungen dieser Art auch gemacht hat.

Fazit

Die technische Seite der Blu-ray Disc aus dem Hause Warner ist Solide, kann aber nicht wirklich in der Oberliga mitspielen. Das Bild ist zwar gut, allerdings ein wenig simpel. Akustisch wäre ebenfalls etwas mehr drin gewesen, wie der unkomprimierte Originalton zeigt, und das Bonusmaterial ist im direkten Vergleich zu früheren DC-Animationsfilm-Veröffentlichungen ebenfalls sehr übersichtlich ausgefallen. Dafür kann der Film überzeugen, der nicht nur eine tolle und packende Geschichte erzählt, sondern obendrein auch in Puncto Gewalt ganz dem entspricht, was man sich von einer Deathstroke-Verfilmung erhofft hat. Für Neueinsteiger ist der Film ebenso geeignet wie für langjährige Fans, und somit ist „Deathstroke: Knights and Dragons“ eine absolute Empfehlung für alle Fans der etwas erwachseneren DC-Animationsfilme. (Michael Speier)
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7 von 10

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
3.0

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