Daddy's Girl (2018) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Daddy's Girl (2018)

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
81 Minuten
Veröffentlichung:
28.08.2020
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das für seine unkonventionellen Titel bekannte Label Pierrot Le Fou bringt mit „Daddy's Girl“ aus dem Jahr 2018 nun den 21. Titel ihrer „Uncut“-Reihe auf den Markt. Der Thriller entstand unter der Regie von Julian Richards und wurde bereits auf internationalen Festivals, die sich vorrangig Horror- und Fantasyfilmen widmen, aufgeführt. Was der Streifen, der im limitierten Mediabook inklusive Booklet, Poster und DVD-Version erschienen ist, inhaltlich zu bieten hat, und wie sich die im Set enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Ex-Soldat John Stone (C. Mandylor) lebt gemeinsam mit seiner Stieftochter Zoe (J. Dallender) in einem abgelegenen Farmhaus. Was kaum jemand ahnt: Er hegt nicht nur eine innige intime Beziehung zu seiner Stieftochter, sondern geht auch mit ihr gemeinsam auf die Jagd nach Frauen, die er dann in seiner Folterkammer bestialisch quält. Als der Polizist Scott Wallace (J. Moss) Nachforschungen über das ungleiche Paar anstellt gerät er selbst in die Schusslinie des brutalen Killers... Inhaltlich stellt der Film leider kein Highlight dar. Abgesehen von den Sexszenen in denen der Stiefvater mit seiner Stieftochter kopuliert, bietet der Thriller kaum etwas schockierendes, was man nicht schon zigmal (besser) in früheren Filmen gesehen hätte, und selbst die besagten Szenen schockieren nur im Kontext und sind relativ harmlos. Wenn man die Vita der beiden Hauptdarsteller Costas Mandylor und Jemma Dallender ansieht (der eine spielte den Nachfolger von John Kramer in den SAW-Filmen, die andere zeigte in „I Spit on your Grave 2“ dass sie sich nichts gefallen lässt), hätte man eigentlich etwas Härteres erwartet als das, was man letztendlich zu sehen bekommt.
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Für einen Vertreter des Torture Porn Genres jedenfalls fällt „Daddy's Girl“ absolut unspektakulär aus und bleibt verhältnismäßig zahm in seiner Zurschaustellung von Gräueltaten. Die Folterszenen sind eher dezent und bei weitem nicht so schockierend wie man es von den meisten anderen Vertretern des Genres her kennt. Die wenigen Splatter-Effekte (eine Leiche bekommt ein Bein abgesägt) wirken sehr künstlich und fast schon harmlos, und die Wendung am Schluss ist ein gutes Stückweit vorhersehbar. Dazu kommen die Polizeiermittlungen die kaum Platz im Film einnehmen. Man merkt dem Drehbuchautor Timothy Hill leider deutlich an, dass er hier sein Debüt gibt, und es ist kein Wunder, dass er mit dem Scipt jahrlang hausieren gehen musste, bis dann endlich jemand dazu bereit war, den Film auf den Weg zu bringen. Dabei besitzt die Geschichte sogar ein paar interessante Aspekte bezüglich der Vergangenheit und Beweggründe des Killers, allerdings werden diese nur kurz angerissen und verlaufen dann leider im Nichts. Bleiben die darstellerischen Fähigkeiten, welche sich auf einem annehmbaren Niveau bewegen, aber aufgrund der oben genannten vorherigen Filme teilweise schon etwas langweilig wirken, weil wir von den Darstellern exakt das zu sehen bekommen was wir immer zu sehen bekommen. Alles in allem bietet „Daddy's Girl“ eine zwar angespannte aber eben nicht wirklich mitreißende Atmosphäre, zu wenig Spannung, zu wenig Gore und kann auch nur bedingt durch seine grundsätzlich guten Darsteller punkten. Ansehen kann man sich den Film natürlich trotzdem, und aufgrund der sehr überschaubaren Laufzeit von gerade einmal 80 Minuten ist der Film auch recht straff inszeniert und weist keine unnötigen Längen auf. Echte Gorehounds werden allerdings eher enttäuscht sein.

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und gibt keinerlei Anlass zur Kritik. Die Schärfe bewegt sich nahezu durchgängig auf einem hohen Niveau und bildet permanent, aber insbesondere bei Nahaufnahmen, auch kleinste Details sauber ab. Die Farben sind je nach Seting leicht ins rötlich-gelbliche verschoben, wirken aber dennoch weitestgehend natürlich. Der Kontrast geht in Ordnung, hätte allerdings noch ein bisschen Feinabstimmung vertragen können. Dunkle Flächen wirken selten richtig Schwarz, sondern eher dunkelgrau-blau.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD-Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf der Disc vor. Surroundeffekte gibt es leider wenige, etwa bei den Besuchen in der Bar, wenn die Musik aus allen Kanälen kommt, oder wenn die Kettensäge aufheult. Leider sind diese Effekte sehr selten und ansonsten bleibt der Film akustisch eher unauffällig. Immerhin sind die Dialoge jederzeit glasklar verständlich, die Dynamik ist ordentlich und der Subwoofer bekommt auch hie und da etwas zu tun. Trotzdem hätte man hier sicherlich etwas mehr herausholen können.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing des der Rezension zugrundeliegenden Mediabooks.
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Das Bonusmaterial besteht aus einem gut sechsminütigen Vlog mit dem Autor Tim Hill und einer Handvoll Trailer, darunter auch der zum Hauptfilm. Abgesehen davon liegt den Mediabook noch ein Filmposter mit alternativem Artwork bei. Leider wurde das kleine Feature nicht untertitelt, wodurch es einen weiteren Punkteabzug der ohnehin schon mager ausgefallenen Wertung für diesen Bereich gibt.

Fazit

Bild und Ton der Blu-ray Disc aus dem Hause Pierrot Le Fou/Al!ve sind absolut in Ordnung, auch wenn es letztendlich ein wenig am Feinschliff mangelt. Das Bonusmaterial ist leider sehr knapp ausgefallen und bietet nur einen geringen Mehrwert. Der Film selbst ist leider ebenfalls nur bedingt zu empfehlen, da die Story nicht wirklich überzeugt, die Gore-Effekte und Gewaltszenen sehr begrenzt sind. Dafür kommt andererseits auch keine Langeweile auf und die Darsteller geben ihr Bestes, sind aber in bekannten Rollen unterwegs, die sie in ähnlicher Weise in anderen Filmen schon besser gespielt haben. Für Sammler der Pierrot Le Fou Reihe und Genrefreunde könnte sich eine Anschaffung allerdings trotzdem lohnen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

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5 von 10

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