Ashfall (2019) (Limited Mediabook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Ashfall (2019)

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
O-Ton DTS-HD MA 5.1

O-Ton = Koreanisch / Englisch
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
128 Minuten
Veröffentlichung:
05.06.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
10
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Ein wenig hat man das Gefühl, dass das südkoreanische Kino in Deutschland ein kleines Revival bekommt. Einen großen Anteil daran hat sicherlich der diesjährige Oscar-Gewinner „Parasite“, der von Kritikern und Publikum gleichermaßen in höchsten Tonen gelobt wurde. Ob „Ashfall“ ebenfalls ein Hit ist, klären wir in unserer Review!

Story

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Nach einem Vulkanausbruch entlang der Grenze von China und Nordkorea, warnen Seismologen davor, dass eine weitere verheerende Eruption unmittelbar bevorsteht, die die gesamte Region in Schutt und Asche legen wird. Der renommierte Geowissenschaftler Bong-rae sieht nur einen Ausweg, um die Explosion zu stoppen: Durch den gezielten Einsatz von Atomsprengköpfen am Vulkan, soll die Katastrophe verhindert werden. Zusammen mit seinem Team wird der Sprengstoffexperte In-chang nach Nordkorea geschickt, um den inhaftierten Spion Joon-pyeong zu befreien. Der politische Überläufer weiß als Einziger, wo sich die Sprengköpfe befinden. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um ganz Korea zu retten. „Ashfall“ lässt sich nicht natürlich nicht mit „Parasite“ vergleichen, beide Filme sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Ersterer ist actiongeladenes Naturkatastrophenkino und letzterer ein schwarzhumoriges Drama, über die Schere zwischen Arm und Reich. Dennoch haben beide Filme auch eine Gemeinsamkeit, es stehen viele namenhafte Schauspieler vor der Kamera. Auf dem Cover pranken schließlich der fantastische Lee Byung-Hun, der schon in „I Saw the Devil“ oder „A Bittersweet Life“ von Kim Jee-Woon brillierte, sowie Ma Dong-Seok (u.a. Train to Busan) oder Ha Jung-Woo (u.a. „The Yellow Sea“ oder „Die Taschendiebin). Wenn man das für koreanische Verhältnisse ebenfalls hohe Budget betrachtet, könnte hier der im wahrsten Sinne des Wortes nächste Kracher in die Heimkinos kommen. Schließlich erreichte der Film über 8,2 Millionen Zuschauer in den südkoreanischen Kinos.
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Zugegeben, das Cover des Mediabooks sieht vielversprechend aus und lässt spannendes Actionkino erwarten, die normale Blu-Ray Variante hat es da schon schlechter erwischt. Das Cover ziert den Ausbruch des Vulkans und ein Taxi im Vordergrund, welches davor flieht: Meine C-Movie Alarmglocken klingeln schon wieder. Darunter der Schriftzug: Sie haben nur eine Chance, die gesamte Nation zu retten. Doch was davon ist „Ashfall“? Ein Action-Blockbuster der Marke Michael Bay, was nicht für Qualität sprechen soll, oder ein Film auf dem Level von Titanic 2? Keines von Beiden, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Fangen wir mal vorne an, der Film geht direkt in die Vollen. Knapp zwei, drei Minuten sind vergangen, da kommt es zu der verheerenden Katastrophe und In-Chang befindet sich mittendrin. In „2012“-Manier manövriert er seinen Wagen durch fallende CGI-Bauten, die mal realistisch, mal direkt als solche erkennbar wirken und schafft es irgendwie zu überleben. Von da an gibt es relativ wenige Momenten, die „Ashfall“ in irgendeiner Weise entschleunigen. Nicht einmal die parallel erzählten Geschichten zwischen seiner schwangeren Frau Choi und des Geowissenschaftlers Bong. Generell sind gerade die Frauen im Cast leider extrem unterfordert und im wahrsten Sinne des Wortes nur „Stichwortgeber“. So richtig viel vom Vulkan beziehungsweise dessen Ausbruch bekommen wir auch erst am Ende zu sehen, das Hauptaugenmerk liegt auf einer wahnwitzigen Mission, die das Bergen von Sprengköpfen beinhaltet, die den Vulkan gezielt ausbrechen lassen sollen. Große Hoffnung liegt unterdessen auch auf Lee Joon-Pyeong, gespielt vom eben erwähnten Lee Byung-Hun. Er hat für Südkorea in Nordkorea spioniert und weiß genau, wo das Militär eben jene Sprengköpfe lagert. In-Chang ist eigentlich nicht für handfestes bekannt und weil der Angriffstrupp früh ausgeschaltet wird, muss sein Trupp plötzlich übernehmen: Mit Gummigeschossen und keiner Kampferfahrung. Kein Wunder also, dass Lee sie im wahrsten Sinne des Wortes erstmal umhaut. Man merkt es schon, so richtig ernst nimmt sich „Ashfall“ nicht und der Humor wird nicht jedermanns Sache sein. Meiner Meinung nach laufen einige der Gags ins Leere, wirken eher bemüht anstatt die Lachmuskeln zum Beben zu bringen. Trotzdem entsteht gerade zwischen Lee und In-Chang ein Art „Buddy-Action-Roadmovie“, von zweien die sich anfangs nicht ausstehen können, langsam aber sicher zu Freuden werden.
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Leider leiden darunter auch ernste Momente, wie der zwischen Lee und seiner Tochter, der trotz schauspielerischer Klasse, einfach zu sehr mit dem Ton bricht und sich irgendwie reingepresst anfühlt. Im Verlauf des Filmes häufen sich die typischen „Deus Ex Machina“-Momente auch auf beinahe absurde weise. Etwas weniger melodramatisch wäre alles vielleicht runder erzählt gewesen. Ganz generell, all das hat man schon gesehen, ja auch irgendwie schon mal besser und ja, der Film ist in keiner Weise auch nur ansatzweise realistisch. Spätestens in der Szene, in der die sechs atomaren Sprengköpfe, in einem fahrenden Auto, mit einem Einkaufswagen hinterhergeschleift werden, während die halbe Stadt zusammenbricht. Wer bei der Beschreibung Lust darauf bekommt mehr zu sehen, der liegt bei „Ashfall“ aber genau richtig.

Bildqualität

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Die Blu-Ray Variante von „Ashfall“ befindet sich dafür auf einem absoluten Top-Niveau und ist, sicherlich auch eine Referenz-Scheibe für das Full-HD Medium. Das Bild ist knackscharf, die Farben sind zu jeder Zeit stimmig, die Schwarzwerte überzeugen und auch das Kontrastverhältnis passt. Die Kulissen sind zwar immer mal wieder als solche erkennbar, aber ordentlich Szene gesetzt wurden. Feine Härchen oder Hautporen in den Nahaufnahmen sind nur ein paar der Hingucker. Vor allem die Wucht wirkt, gerade in den Totalen, ziemlich beeindruckend.

Tonqualität

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Ebenso macht die DTS-HD 5.1 Master Audiospur im Original, als auch in der gelungenen deutschen Synchronfassung, eine gute Figur. Glücklicherweise wurde auch auf Kontinuität geachtet und Lee Byung-Hun ertönt auf Deutsch mit seinem Stammsprecher Norman Matt. Generell gibt es für die heimische Anlage einiges zu tun, der Bass dröhnt und lässt nicht Südkorea, sondern auch euer Wohnzimmer ordentlich beben. Generell gibt es ein paar gezielte Soundeffekte, wie Schüsse oder Explosionen, die jederzeit gut im Raum zu orten sind. Insgesamt bietet die Abmischung und das Sounddesign viel dynamische Präsenz und punktet mit der geschickten Einbindung der beiden hinteren Boxen.

Ausstattung

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Braucht man zu den Mediabooks von Capelight noch etwas schreiben? Der Publisher fügt seiner Reihe bereits seit Jahren viele tolle Veröffentlichungen hinzu und „Ashfall“ ist da glücklicherweise keine Ausnahme. Ihr bekommt neben der Blu-Ray und DVD des Filmes außerdem ein schön bebildertes 24-seitiges Booklet mit ein paar Zusatzinformationen zu den drei Hauptdarstellern und ihren vorangegangenen Werken (die Hauptdarstellerinnen des Films kommen nicht vor). Auf der Disc selbst befinden sich sowohl ein kurzes Making-Of (ca. 4 Min), als auch ein Beitrag zum Cast (ca. 3 Min) die vermutlich zu Werbezwecken gemacht wurden und einen etwas oberflächlichen Eindruck vermitteln.

Fazit

Auch wenn das Erzähltempo von „Ashfall“ ziemlich hoch ist und der Film einen außerordentlich gut besetzten Cast zusammengetrommelt hat, so wirkt der Humor des Öfteren mal deplatziert, die Story etwas zu melodramatisch, über Logik brauchen wir gar nicht sprechen und auch die CGI-Effekte sind eher wechselhaft. Wer darüber aber hinwegsehen kann, bekommt aber eine tadellose Blu-Ray-Veröffentlichung, die zumindest auf technischer Seite vollends zu überzeugen weiß und Bombast-Action-Kino aus Sükorea. (Tom Sielemann)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

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geschrieben am 05.06.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
3.0

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