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Scars of Xavier (Uncut Rawside Edition Nr. 5) (Limited Mediabook Edition) (Cover C) Blu-ray

Original Filmtitel: Scars of Xavier

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 222 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
91 Minuten
Veröffentlichung:
07.04.2020
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STORY
7
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Im Jahr 2019 brachte Regisseur Fatih Akin mit der Verfilmung von Heinz Strunks Roman „Der Goldene Handschuh“ einen unangenehmen Film über den Serienmörder Fritz Honka in die Kinos und wurde dafür von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Allerdings ist diese Art von Film nicht neu, und die zahlreichen aktuellen Auflagen des frisch rehabilitierten „Kultfilms“ „Maniac“ aus dem Jahr 1980 zeigt, dass das Genre durchaus seine Anhänger hat. Für alle Fans des Serienmörder-Genres erscheint nun bei Rawside, dem Sublabel von Wicked Vision, der bereits 2017 fertiggestellte Film „Scars of Xavier“ in Form von drei unterschiedlichen und jeweils auf 222 Stück limitierten Mediabooks mit Blu-ray und DVD. Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Kai E. Bogatzki, dem Editor des Marcel Walz Remakes von „Blood Feast“, ist allerdings nichts für zarte Gemüter und richtet sich vornehmlich an all jene, denen „Der Goldene Handschuh“ und „Maniac“ zu zahm waren. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Er lebt ein scheinbar zurückgezogenes Leben, doch nachts kommt sein wahres Gesicht zum Vorschein. Xavier ist ein Serienmörder. Seine Opfer sind stets junge Frauen. Eines Tages lernt er die attraktive Bedienung Karolina kennen und plötzlich erwachen längst verloren geglaubte Gefühle in ihm. Doch gleichzeitig wird auch sein Drang zu Töten stärker als jemals zuvor. Wie wird Xavier mit diesen beiden Gefühlen umgehen? Gewinnt die Liebe oder der Tod oder wird alles in einem großen Desaster enden? (Pressetext Wicked Vision)
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Regisseur Kai E. Bogatzki setzt uns mit seinem Langfilmdebüt harten Tobak vor, der weder gut zugänglich, noch unterhaltsam oder in irgendeiner Art und Weise „cool“ ist. Aber ist der Film deswegen etwa nicht sehenswert? Doch, auf jeden Fall, und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen ist der Film eine ungeschönte, fast schon als ekelhaft zu bezeichnende Sozialstudie über einen gescheiterten Charakter, der nur noch Kontrolle über sein Leben zu haben scheint, wenn er das von anderen auslöscht. Das ist interessant, mitreißend und dennoch abstoßend zugleich. Und zum anderen ist der Film eine Liebeserklärung an das Genre, denn permanent zitiert Bogatzki das, was er liebt. Von eindeutigen Hinweisen bis hin zu sehr subtilen Querverweisen ist alles drin. Für einen Genrefan ist der Film ein bisschen wie ein Suchbild, und da der Regisseur selbst ein Genrefan ist, ist er quasi einer von uns. Dabei ist der Film dennoch keine Nummernrevue oder zusammengeklautes Stückwerk, im Gegenteil. Das, was Bogatzki hier macht, geht so viel weiter als die Filme die er zitiert. Die Brutalität und die Darstellung der Morde ist einzigartig. Nun sollte man allerdings keine Gewalt- und Splatterorgie erwarten, denn die Gewaltszenen nehmen deutlich weniger Zeit in Anspruch als es hier vielleicht den Eindruck erweckt. Wenn es allerdings zum äußersten kommt, dann schaut das Ganze so realistisch aus, dass es selbst hartgesottenen Zuschauern anders werden dürfte. Die Morde sind dabei teils nüchtern-brutal, teils kunstvoll in Szene gesetzt. Insbesondere der Mord an der wunderbaren Annika Strauß nach rund 50 Minuten ist ein filmisches Kunstwerk, das man so nur selten in derartigen Filmen zu sehen bekommt. Apropos Kunstvoll: Das Finale beschert uns herrlich alptraumhafte Bilder und eine Fahrt in den Kopf der Hauptfigur, die man so schnell nicht vergisst. Gleichzeitig ist der Film das krassest vorstellbare Gegenteil einer Hollywood-Hochglanz-Produktion. Die Kulissen sind einfach aber gerade dadurch auch unglaublich authentisch. Alles schaut verkommen aus und spiegelt damit das Innenleben der Hauptfigur wider. Glücklicherweise ist Hauptdarsteller Marc Engel in seiner Rolle absolut überzeugend. Er spielt den komplett zerrissenen Serienmörder so glaubwürdig, dass einem Angst und Bange werden kann. Die Story ist dabei natürlich – wie in den meisten Filmen dieser Art – recht überschaubar. Xavier lebt in Prag ein unscheinbares Leben als Autowäscher und zieht nachts durch die Gegend, nimmt hübsche Frauen mit nach hause und bringt sie dort um. Anschließend werden die Leichen säuberlich zerteilt und entsorgt, und das Ganze beginnt von vorne. Zwischendurch bekommen wir immer wieder kleine Flashbacks zurück in seine Kindheit gezeigt, in welcher wir (aus Xaviers Sicht) Szenen seiner Kindheit ertragen müssen, in denen (wie könnte es anders sein?!) die Mutter den Grundstein für sein späteres Leben legt. Die Hoffnung auf ein „normales“ Leben wird indessen immer wieder durch Trigger aus der Kindheit zunichte gemacht, so dass „Scars of Xavier“ eben nicht nur ein stumpfer Slasher, sondern die eben bereits erwähnte Charakterstudie eines Psychopathen ist. Nein, der Film ist nicht schön. Nein, der Film macht keinen Spaß. Aber dennoch sollte man sich den Film als Fan des Genres nicht entgehen lassen, denn da wo andere Titel des Genres aufhören und die Kamera weg blendet, da fängt dieser Film gerade erst an.

Bildqualität

Das unschöne Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und ist optisch das exakte Gegenteil einer Hollywood-Hochglanzproduktion. Was zu einem großen Teil pure Absicht sein dürfte ist möglicherweise zum einem gewissen Teil auch dem Umstand geschuldet, dass es sich hier um eine niedrig budgetierte Independentproduktion handelt. Die Kamera setzt permanent ganz genaue Fokuspunkte, die per se sauber und scharf wiedergegeben werden, aber eben alles Andere (und das betrifft den größten Teil des wiedergegebenen Bildes) sehr unscharf erscheinen lässt. Die Farben sind sehr trist und wirken zuweilen schwarz-weiß und sehr unnatürlich, wobei dies ebenfalls ein gewolltest Stilmittel sein dürfte, um den tristen Alltag und die Ausweglosigkeit der Hauptfigur zu unterstreichen. Ausnahmen gibt es hier nur wenige, etwa den Besuch in einer Discothek. Wie man es auch dreht und wendet, ein Augenschmaus ist „Scars of Xavier“ keineswegs, und er schaut im Prinzip genau so aus wie der Film auch ist: Schmutzig und Kaputt.

Tonqualität

Scars-of-Xavier-Reviewbild-02.jpg
Der Ton liegt im englischen Original und in der deutschen Synchronfassung jeweils in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln vor. Zuweilen bekommen wir eine nette Surroundkulisse geboten, insbesondere dann, wenn sich Xavier in der Öffentlichkeit bewegt. Die Musik von Klaus Pfreunder, der zuvor schon den Soundtrack zu verschiedenen Filmen von Marcel Walz beisteuerte, ist dezent eindringlich und passt ebenfalls perfekt. Die Morde klingen teilweise erschreckend authentisch, matschig und gehen damit unter die Haut. Da der Film in englischer Sprache gedreht wurde entstand die deutsche Synchronfassung später und klingt mitunter ein wenig gekünstelt und falsch. Leider gehen auch die markanten Dialekte einzelner Nebenfiguren in der Synchronfassung weitestgehend verloren, und selbst die Darsteller die sich in der deutschen Fassung selbst synchronisieren wirken teilweise falsch. Zumindest sind die Dialoge weitestgehend gut verständlich, was man vom Originalton leider nicht immer sagen kann.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing des der Rezension zu Grunde liegenden Mediabooks. - Deutscher und englischer Audiokommentar - Deleted Scenes (02:47 Min.) In Englisch - Making Of (43:26 Min.) In Deutsch - Interviews: Robert Prus & Robert Gondorf (07:02 Min.) Klaus Pfreundner (04:51 Min.) Marc Engel (10:37 Min.) Sascha Goldbach (03:47 Min.) Kai Bogatzki (06:55 Min.) - Making Of Synchro (09:41 Min.) - Teaser - Trailer - Musikvideo Backfired.Hate "Disruption" (05:30 Minuten) - Kurzfilm "Threshold" (03:21 Minuten) In Englisch - Slideshow Im Bonusmaterial finden wir gleich zwei Audiokommentare (einmal in deutscher und einmal in englischer Sprache) in welchen Regisseur, Drehbuchautor und Editor Kai E. Bogatzki, Produzent Sascha Goldbach und Hauptdarsteller Marc Engel zahlreiche Informationen zur Entstehung des Films und die Hintergründe der Produktion diskutieren und einen Mordsspaß zu haben scheinen. Die Interviews mit Cast und Crew, sowie das informative Making-Of liegen ebenfalls in deutscher Sprache vor, während der Kurzfilm „Threshold“ und die entfernten Szenen wiederum in englischer Sprache vorliegen. Darüber hinaus bekommen wir neben dem obligatorischen Werbematerial noch einen kurzen Einblick ins Synchronstudio (der Film wurde in englischer Sprache gedreht und anschließend deutsch synchronisiert) und ein Musikvideo von Backfired Hate geboten. Abgerundet wird das Mediabook durch ein äußerst informatives Booklet voller Hinweise auf Filmdetails, die dem Zuschauer beim flüchtigen Filmgenuss unter Umständen entgehen. Es empfiehlt sich allerdings das Booklet erst zu lesen nachdem man den Film gesehen hat, da dort einige Handlungselemente bereits vorweg genommen werden – worauf der Text im Booklet auch fairerweise gleich hinweist.

Fazit

Audiovisuell ist „Scars of Xavier“ eine schwer zu bewertende Angelegenheit. Das Bild ist schmuddelig, unscharf und annähernd Schwarz-Weiß, dabei zuweilen verrauscht und schlicht gesagt nicht schön – aber all das ist zu einem großen Teil beabsichtigt, und zu einem anderen Teil dem Budget geschuldet. Der deutsche Ton ist sauber und ordentlich, aber die Synchronisation der Nebenfiguren ist teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig – aber weit weg von mancher, an Pornofilme erinnernden, Billigsynchro. Der Bonussektor hält für den interessierten Zuschauer allerhand an Hintergrundinformationen bereit. Der Film selbst ist so wie er ausschaut: Ungemütlich, unangenehm, böse, brutal und kompromisslos. Wer dem Serienmörder-Genre etwas abgewinnen kann und einen bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus realistischen Undergroundfilm sucht, der wird hier definitiv fündig. Aus dem gleichen Grund ist er allerdings auch alles andere als Massentauglich und dürfte dem Durchschnittszuschauer mit Sicherheit auf den Magen schlagen. So oder so ist es eine mutige Sache von Wicked Vision den Titel im Rahmen des Sublabels „Rawside“ zu veröffentlichen, und man kann dem Label gar nicht genug danken, dass es auch den Independentbereich abdeckt. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

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geschrieben am 19.08.2020

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