Suits - Staffel 9 Blu-ray

Original Filmtitel: Suits - Season 9

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Disc-Informationen
Uncut, 4 Discs, BD (4x), 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
445 Minuten
Veröffentlichung:
14.05.2020
Serie abgeschlossen:
Ja
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Vor gut neun Jahren öffneten sich auf dem amerikanische Kabel-TV Sender "USA Network" zum ersten Mal die Türen der erfolgreichen New Yorker Anwalts-Kanzlei "Pearson Hardman". Über die Jahre entwickelte sich die Serie zu einer festen Größe, welche jedoch spätestens mit ihrer massiven Umstrukturierung vor 2 Jahren massig Zuschauerzahlen einbüßen musste. Dies war vor allem auf das Ausscheiden beliebter Charaktere zurückzuführen, wodurch die TV-Show ein Stück seiner Seele verlor. Mit der nun erscheinenden neunten Staffel muss die Serie dann auch ihr Ende finden, doch bevor dies passiert, will man nochmals alle Register ziehen. Die Heimkino-Auswertung erfolgt dabei im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment und was sich die Show-Runner für das Finale ausgedacht haben, schildern die nun folgenden Zeilen.

Story

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Die angeschlagene Kanzlei wird vor die nächste schwere Herausforderung gestellt: denn mit Faye Richardson (D. Crosby) bekommen Harvey (G. Macht), Donna (S. Rafferty), Louis (R. Hoffmann) & Co. eine Zwangsverwalterin vor die Nase gesetzt. Dieses soll sicherstellen, dass man hier ab sofort nur noch mit legalen Mitteln arbeitet. Schnell wird jedoch klar, dass Richardson auch ein privates Interesse daran hat, der Kanzlei Steine in den Weg zu legen. Neben den beruflichen Strapazen müssen die Anwälte es jedoch auch noch schaffen, ihr mehr als turbulentes Privatleben in den Griff zu bekommen: ob eine bevorstehende Vaterschafft, die große Liebe, oder die immer wieder auf dem Prüfstand stehenden Freundschaften - alles muss irgendwie unter einen Hut gebracht werden, denn nur als "Familie" kann die Kanzlei überstehen.
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Bereits zum Ende der siebten Staffel liefen für viele Charaktere die Verträge aus, was manch ein Star der Serie für sich nutzte, um sich endlich anderen Dingen widmen zu können. So wollte Patrick J. Adams (Mike Ross) wieder näher bei seiner Familie sein, Gina Torres (Jessica Pearson) sich einem neuen Projekt widmen und Meghan Markle (Rachel Zane) lief tatsächlich ein waschechter Prinz über den Weg. Somit verlor man gleich drei wichtige Rollen, die einen Großteil der Serie ausmachten. Diese Fußstapfen konnten die neu eingeführten Katherine Heigl als Samantha Wheeler und Dulé Hill als Alex Williams nur bedingt füllen, wenn auch ihre Figuren für Abwechslung sorgten. Für Fans der Serie kam es dann trotz fallender Quoten doch ein wenig überraschend: die neunte Staffel würde auch gleichzeitig die letzte sein. Als wäre das nicht schon genug, wurde im Zuge dessen auch noch die Folgenanzahl zusammengestrichen - enthielten die vorherigen Staffeln noch 16 Folgen, verfügt der Abschluss nur noch über 10 neue Episoden. Doch keine Angst, von schnell zusammengeschustert oder einem abrupten Abbruch kann hier im Allgemeinen glücklicherweise keine Rede sein, denn nach Aussage von Show-Runner Aaron Korsh ist das Finale in seiner gezeigten Form schon seit Staffel 6 geplant. Dabei setzt man in Staffel 9 einmal mehr auf Machtspielchen und Intrigen, sowie Freundschaft und Zusammenhalt, selbst wenn es manchmal nach dem kompletten Gegenteil aussieht. Jeder agiert hier immer nur nach besten Wissen und Gewissen, was aber eben bei vielen - oftmals jedoch auch nötigen - Heimlichtuereien zu mehr Problemen und Missverständnissen führt, als eigentlich beabsichtig war. Der Zuschauer darf dabei in der Position des "eingeweihten Zeugen" stets mitfiebern und hoffen, dass es seinen Lieblingen auch trotz manch verlorener Schlacht dennoch gelingt, den kompletten Krieg zu gewinnen. Während sich Darsteller wie Gabriel Macht als Top-Anwalt Harvey Spector, Sarah Rafferty in der Rolle der Über-Sekretärin Donna Poulsen, Rick Hoffmann als mürrisch wie tollpatschiger Louis Litt und Amanda Schull als zurückhaltende und im Hintergrund agierende Katrina Bennett wieder von ihrer üblichen Seite zeigen, etablieren sich die Neuzugänge Heigl und Hill sehr gut in ihren Rollen. Dazu gesellen sich immer wieder Gastauftritte vergangener Charaktere, seien es die werdende Mutter Sheila Sazs, gespielt von Rachael Harris, Ex-Kanzlei Inhaber Robert Zane, wieder dargestellt durch Wendell Pierce, oder Louis Schwester Esther, die einmal mehr von Amy Acker verkörpert wird. Hier seien nur einmal die wichtigsten Charaktere aufgezählt, denn in fast jeder der zehn Episoden taucht entweder auf guter oder böser Seite ein bekanntes Gesicht aus vergangenen Tagen auf. An dieser Stelle hat man sich wirklich Mühe gegeben und nochmals einige sehr unterhaltsame Fälle zusammengeschnürt, die das Auftreten der "Alt-Stars" rechtfertigen. Ein ersehntes Wiedersehen mit Mike Ross gibt es dann auch und gerade in diesen Szenen kommt dann auch wieder das alte "Suits-Feeling" auf. Denn das Zusammenspiel "Spector / Ross" ist einfach das, was einen Großteil der Serie überhaupt ausmacht. Herzstück der letzten Season ist jedoch der Kampf gegen Zwangsverwalterin Faye Richardson, die hier herrlich fies und arrogant von Denise Crosby dargestellt wird. Ein ums andere Mal müssen die Anwälte hier das Gesetzt beugen, um die gewiefte und mit allen Wassern gewaschene Richardson zu Fall zu bringen. Daneben gibt es diesmal tiefe Einblicke in die privaten Leben der Hauptcharaktere: die bevorstehende Elternschaft fördert bei Sheila und Louis alle Klischees ans Tageslicht, Donna und Harvey stehen endlich öffentlich zueinander, was ihnen aber nun auch die Probleme eines Paares einbringt: was macht man nach Feierabend? Worüber unterhält man sich als normales Paar, wenn es einmal nicht um die Arbeit geht? Ganz zu schweigen von einem mit Hürden gespickte Treffen mit den Schwiegereltern. Um die Vergangenheit geht es auch für Samantha, welche mit vielen Erinnerungen ihrer Kindheit konfrontiert wird und sich dadurch auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater macht.
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Das endgültige Finale erstreckt sich dann schließlich über zwei Folgen, wirkt aber irgendwie doch leicht gehetzt und ist teils schmalzig inszeniert. Denn zum einen beendet man die beruflichen Abschnitte zu abrupt und zu simple, obwohl man vorher viel Spannung aufgebaut hat. Die private Seite wird hingegen fast schon so lang wie ein Kaugummi gezogen, denn auch wenn es hier sehr emotional und historisch wird, übertreibt man es ein wenig mit der Glückseligkeit. Dies gilt im Übrigen auch für einige Fälle innerhalb der Staffel, bei denen man sich zumindest als Laie nur immer wundern kann, wie schnell sich so manches erledigt. Hier gibt es sicherlich, wie schon in den Staffeln davor, immer mal wieder ein paar Logik-Löcher, zudem sei stark anzuzweifeln bzw. erstrecht zu hoffen, dass es in der realen Justizwelt nicht so verläuft wie hier: jeder hat den anderen irgendwie in der Hand, jeder hat seine Leichen im Keller und jedes Geheimnis kommt irgendwann zu Tage. Dann schaffen es die fleißigen Anwälte stets innerhalb kürzester Zeit Akten voller Papiere bereitzustellen, die aber bei genauerer Betrachtung bis auf die Titelseite niemals gelesen werden. Tja, und von den gefühlten 18-Stunden Arbeitstagen, nachdem vor allem die weiblichen Anwälte immer noch gestyled und aufgebrezelt, wie frisch aus dem Ei gepellt herumlaufen, spricht man da erst besser gar nicht. Sei's drum, wer flüchtet sich nicht schon mal in die Welt der Schönen und Reichen, schaut denen bei ihren Luxus-Problemen zu, um dabei vielleicht für einige Stunden zu vergessen, dass es in der eigenen Welt wahrscheinlich selbst genügend Probleme gibt. Am Ende der Staffel kann man jedenfalls festhalten, dass eigentlich alle Fans zufrieden gestellt werden sollten, zudem ist das Finale in sich geschlossen und lässt keine Fragen offen.

Bildqualität

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An der bildlichen Umsetzung der neunten Staffel gibt es wieder keinerlei nennenswerte Beanstandungen zu machen. Das im vollflächigen Ansichtsverhältnis von 1.78:1 präsentierte Bild zeugt von einer modernen Produktion, welche über eine hervorragende Schärfe verfügt, satte Farben zeigt und zahlreiche Details darbietet. Dabei kommen hin und wieder immer mal einige Filter zum Einsatz, welche den Look der Situation anpassen, was in der Regel sehr gut passt, hin und wieder aber auch schon mal ein wenig surreal wirkt. So sind die Lichtverhältnisse im Büro manchmal etwas zu romantisch, statt dem kühlen Look moderner Gebäude widerzuspiegeln. Da dies aber klar als Stilmittel erkenntlich ist, kann man hier keinen Fehler vorwerfen. Der sehr gute Schwarzwert spielt seine Stärken vor allem bei den vielen nächtlichen Blicke über die Skyline der Stadt aus. Diese TV-Serie wurde wirklich mit sehr hoher Qualität produziert und spiegelt die teils sehr hochwertig ausgestatteten Locations passend wider.

Tonqualität

Im Ton-Menu stehen folgenden Sprachen zur Auswahl: - Deutsch DTS 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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In der Anwalt-Serie stehen vor allem die Dialoge zwischen den Protagonisten im Fokus, weshalb man hier neben der "Schlamm-Schlacht" vor Gericht keine Effekt-Schlacht erwarten sollte. Die umherliegenden Surround-Lautsprecher werden daher eher selten in Anspruch genommen, was auch für den Subwoofer gilt, der die meiste Zeit vor sich hin ruht. Zwar klimpert hier und da mal eine Tatstatur von hinten, ebenso wie es ein einige klingelnden Telefone tun, doch im Allgemeinen spielt sich das Geschehen eher auf der vorderen Bühne ab, erst bei den Außenaufnahmen kommt auch schon mal das Treiben der Großstadt hinzu. Den meisten Einsatz finden die hinteren Kanäle noch beim Soundtrack, der wieder von Jazz bis hin zu aktuellen Poptiteln reicht. Dabei gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen der deutschen Sprachfassung und ihrem englischen Pendant. Die heimische Synchronisation wurde dabei wieder über die Interopa Film GmbH aus Berlin angefertigt, die hier wieder einen sehr guten Job gemacht hat. Der Hauptcast verfügt dabei wieder über seine Stammsprecher, so dass es auch in der letzten Staffel nicht zu Umgewöhnungen kommen muss.

Ausstattung

Lediglich die folgenden drei Extras sind auf der letzten Staffel-Disk zu finden: - Ein letzter Trick - Deleted Scenes (2:12 Min.) - Gag Reel (5:23 Min.) - Suits: Serien Montage (14:15 Min.)
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Den Einstieg liefern einige gelöschte Szenen, die es nicht in die finale Fassung geschafft haben. Danach bekommt man eine Reihe von Pannen beim Dreh zu sehen, welche zeigen, dass das Team immer mit Spaß an der Sache war und gerne zwischendurch mal herumblödelte. In der abschließenden Serien-Montage erhält man dann noch mal ein "Best-Of" der Sprüche und Schlagabtausche aus allen Staffeln. Insgesamt nicht wirklich viel, zudem ohne wirklichen Gehalt - was dann die Gesamtwertung auch ein wenig nach unten zieht. Für Fans aber dennoch nett anzuschauen und sich somit mit einem lachenden Auge von der Serie zu verabschieden.

Fazit

Die finale Staffel führt die großartige Serie gebührend zu Ende, auch wenn man dafür eine geringere Folgenanzahl in Kauf nehmen muss. Der Hauptcast läuft noch einmal zur Hochform auf und muss in einem letzten entscheidenden Kampf den Fortbestand der Kanzlei sichern. Daneben werden viele losen Ende zusammengeführt, zahlreiche Gast-Auftritte beliebter Charakter gezeigt was zusammenbetrachtet jeden Fan zufriedenstellen sollte. Technische erlaubt man sich dabei keinen Fehler und präsentiert sich bildlich wie tonal mit einer modernen Produktion. Das keine bisschen Bonus-Material lässt einen noch einmal in Erinnerungen schwelgen und lädt vielleicht dazu ein, noch einmal mit einem ReRun zu starten. Kurz um: "Aufhören wenn's am schönsten ist" passt hier sehr gut - eine Serie, die sich wirklich würdig und spannend verabschiedet. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 11.05.2020

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