Bitch Slap (Limited Medibaook Edition) (Cover Q) (AT Import) Blu-ray

Original Filmtitel: Bitch Slap

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AT Import
- mit deutscher Tonspur
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 99 Exemplare!
Import:
ÖSTERREICH ImportÖsterreich Blu-ray Import
Deutscher Titel:
Bitch Slap
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Englisch DTS-HD HR 5.1
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
106 Minuten
Veröffentlichung:
31.03.2020
 
STORY
3
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das österreichische Independentlabel Cinestrange Extreme hat zur Freude mancher Sammler eine Reihe von Spielfilmen in Form von Sondereditionen auf den Markt gebracht. Zuletzt waren es vier Titel, die jeweils in mehrfacher Ausführung in streng limitierten Mediabooks ausgewertet wurden - darunter auch in Q Mediabooks mit horizontalem Design. Die Sonderverpackungen verfügen über verschiedene Auflagenhöhen und Cover-Artworks, bestehen aber darüber hinaus jeweils aus 2-Disc Sets inklusive Blu-rays und DVDs sowie mehrseitigen Buchteilen. Heute schauen wir uns die Veröffentlichung des Action-Thrillers „Bitch Slap“ aus dem Jahr 2009 an, der hierzulande bereits im Sortiment von Splendid Film in High Definition auf Blu-ray Disc im Keep Case erhältlich ist.

Story

Eine völlig heruntergekommene Stripperin, eine Drogen schmuggelnde Killerin und die führende Börsenmaklerin treffen sich in einer verlassenen Wüste, um einem Unterweltboss Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar zu entwenden. Schnell gerät die gesamte Situation aus dem Ruder und plötzlich sehen sich die drei mit Dingen konfrontiert, mit denen sie niemals gerechnet hätten...
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Wenn das Genre auf der Rückseite nicht genau definiert werden kann, und ein Titel schlicht als „Männerfilm“ deklariert wird, dann lässt das in der Regel schon tief blicken. So geschehen bei dem hier vorliegenden Film „Bitch Slap“ von Regisseur Rick Jacobson. Recht zusammenhanglos wurden hier banale Szenen aneinander geschnitten, die primär die niedersten Instinkte ansprechen, und nicht viel mehr auslösen als bestenfalls ein müdes Grinsen oder aber aber ein lüsternes Lechzen. Immerhin bleibt der Film seinem Credo treu, und versucht nicht einmal, dem Zuschauer eine nachvollziehbare Handlung vorzugaukeln, und falls doch, so ist so unter so viel Staub, Schweiß, Blut und halbnackten Frauen versteckt, dass man sie schlichtweg nicht sieht.
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Im Grunde genommen ist „Bitch Slap“ eine Mischung aus Quentin Tarantions „Grindhouse“-Beitrag (freilich ohne die Genialität, die bei besagtem „Death Proof“ leider ebenfalls nicht wirklich zu sehen war) und den Filmen von Russ Meyer, der vor allem in der Mitte des letzten Jahrhunderts mit zahlreichen inhaltslosen Busenschauen für Furore sorgte. Wer nun allerdings auf die Zurschaustellung von „Nackten Tatsachen“ hofft, der hofft vergebens, denn nicht einmal in dieser Hinsicht kann „Bitch Slap“ punkten. Die Damen räkeln sich zwar mit verschwitzten Körpern und tiefen Dekolletés in der Wüste (Optional in Stripclubs, Garagen, verschneiten Berglandschaften etc. pp.) herum, aber trotz der FSK-18-Freigabe bekommt man hier weniger zu sehen als in manchem europäischen Shampoo-Werbespot der 1990er. Dafür geht es in Puncto Gewalt ordentlich zur Sache. So sind sie, die Amerikaner. Es darf Literweise Blut fließen und es dürfen Gliedmaßen abgehackt werden, solange kein Nippel zu sehen ist, ist alles in Ordnung.
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Was der Film allerdings zu bieten hat sind alberne Dialoge, übertriebene Gewaltorgien (hier zeigt sich der Grund des roten Freigabesiegels) und jede Menge namhafter B-Movie-Gaststars, die allesamt in im Grunde genommen überflüssigen Rollen ein Stelldichein geben und ebenso schnell verschwinden wie die Erinnerung an diesen Film, der sogar zu schlecht ist um als unterhaltsamer Trash durchzugehen. Spaß macht das Ganze allerdings trotzdem, wenn auch auf eine sehr eigenartige Art und Weise. Das totale Overacting der Darsteller, die primär vor klar erkennbaren Greenscreens (oder eben in der Wüste) agieren, macht die Sache rund. Mit genügend Bier und den richtigen Kumpels hat man also definitiv seinen Spaß. Und seien wir ehrlich – eine echte Handlung würde hier doch nur von den Schauwerten ablenken.

Bildqualität

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Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und schaut wesentlich wertiger aus als es mutmaßlich ist. Viele Aufnahmen fanden vor Greenscreens statt, was man dem Film auch ansieht, aber irgendwie auch für einen gewissen Look sorgt, der stellenweise an „Sin City“ erinnert. Die Schärfe ist durchgängig gut und szenenweise sogar hervorragend, vor allem wenn der Film in der helllichten Wüste spielt. Die Rückblenden hingegen sehen etwas weicher aus, was allerdings vollkommen als Stilmittel durchgewunken werden kann. Die Farben sind sehr intensiv und sauber, dabei weitestgehend natürlich. Der Kontrast ist weit überspitzt, wodurch der Film weiterhin sehr eigen ausschaut und teilweise fast schon dreidimensional wirkt. Der satte Schwarzwert schlägt ebenfalls sehr positiv zu Buche, auch wenn in dunkleren Bereichen kaum noch Details zu erkennen sind. Alles in allem eine gewollt verfremdete aber perfekt in Szene gesetzte Performance, auch wenn es aufgrund der einen oder anderen Kleinigkeit (Kompressionsartefakte) nicht ganz zur Höchstwertung reicht. Ein wenig negativ fallen die klar abgezeichneten Konturen auf, welche deutlich erkennbar machen, dass die Darsteller vor Greenscreens agieren. Und auch die verwackelte Kameraführung ist nicht ganz optimal, da das Bild bei schnellen Bewegungen zuweilen hakt und nachzieht, was das Zuschauen zu einer wahren Geduldsprobe für die Augen macht. Vielleicht bin ich aber auch schlichtweg „zu alt für so einen Scheiß“.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 5.1 auf der Disc vor und macht, ebenso wie das Bild, einen sehr guten Eindruck, auch wenn es hier ebenfalls nicht ganz zur Höchstnote reicht. Positiv fallen die zahlreichen Surroundeffekte auf, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen und zuweilen auch den Subwoofer ordentlich mit ins Geschehen einbeziehen. Auch der Soundtrack sorgt für ordentlich Druck, wobei die Dialoge trotzdem stets gut verständlich bleiben – wobei man bei diesem Film gerade auf diesen Punkt auch gut hätte verzichten können. Die deutsche Synchronfassung bringt fast ausschließlich bekannte Stimmen mit sich: Tanja Geke, Dennis Schmidt-Foß, Thomas Nero Wolff, Claudia Urbscaht-Minuges, Björn Schalla, Torsten Michaelis und Susanne von Medvey sorgen auch bei der deutschen Version für ordentliche Starpower. Leider wurde die deutsche Tonspur gegenüber der englischen Sprachfassung leicht zensiert, so dass wir in der deutschen Fassung zwei Genickbrüche nicht zu hören bekommen, was sich jedoch verschmerzen lässt.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing des der Rezension zugrunde liegenden Mediabooks. - Behind Bitch Slap: Building a Better B Movie (94:52 Minuten) - Kinki Guide of... (4:55 Minuten) - Bitch Slap 101 (3:32 Minuten) - Kinki (1:28 Minuten) - Zoe Bell (2:55 Minuten) - Mother Superiror/Sister Bartrill (2:30 Minuten) - Watch Bitch Slap (2:11 Minuten) - Deleted Scenes (8:47 Minuten) - Teaser (1:54 Minuten) - Red Band Trailer (2:26 Minuten)
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Das Bonusmaterial wurde von der bisherigen Veröffentlichung übernommen und besteht aus einem umfangreichen „Behind the Scenes“-Beitrag in Spielfilmlänge, den man auch gut als „Making Of“ kategorisieren könnte, und 6 kurzen Features. Die Features sind kleine Kurzfilme, die stellenweise genauso geschmack- und schmerzlos sind wie der Hauptfilm, allerdings auch auf die gleiche Art und Weise Spaß machen, zumindest dann, wenn man dem Hauptfilm etwas abgewinnen konnte. Das Bonusmaterial liegt zwar in Standartauflösung mit stellenweise miserablem Ton vor, wurde aber zumindest optional deutsch untertitelt. Obendrauf bekommen wir noch den Trailer zum Film und eine Handvoll entfallener Szenen zu sehen. Alles in allem eine Runde Sache, erst Recht wenn man das hochwertige Mediabook ebenfalls als Bonus ansieht.

Fazit

Die technische Seite dieses „Männerfilms“ ist unerwartet gut ausgefallen. Das Bild schaut wertiger aus als der Film ist, der Ton kann sich ebenfalls hören lassen und das Bonusmaterial punktet mit einer bunten Mischung aus Quatsch und Information – verpackt in einem sehr wertigen Mediabook. Fans werden absolut zufrieden sein, auch wenn es gegenüber der bereits seit Jahren erhältlichen Erstauflage keinen echten Mehrwert (die Verpackung mal außen vor) gibt. Am Film selbst ändert das herzlich wenig, denn der hat eigentlich kaum etwas zu bieten, außer einer Menge Unsinn, Gewalt und Eye-Candy on Mass. Aber für einen feuchtfröhlichen Männerabend ist „Bitch Slap“ durchaus zu gebrauchen, zumal man einer komplizierten Handlung bei entsprechendem Alkoholpegel ohnehin nicht mehr folgen könnte. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 24.04.2020

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