Tales That Witness Madness - Geschichten, die zum Wahnsinn führen (Limited Mediabook Edition) (Cover C) Blu-ray

Original Filmtitel: Tales That Witness Madness

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 333 Exemplare!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
31.03.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Kurzgeschichten haben im Horrorgenre eine lange Tradition. Mit „Geschichten, die zum Wahnsinn führen“ wurde diese Tradition von Regielegende Freddie Francis fortgeführt, und dank Wicked Vision ist es nun auch endlich möglich, dieses Kleinod des britischen Films in Form eines schicken Mediabooks in die Sammlung zu stellen. Um die Qual der Wahl zu erschweren erschien der Film gleich in mehreren streng limitierten Mediabook Varianten, die sich inhaltlich allerdings nicht unterscheiden. Jede Version enthält den Film nebst Bonusmaterial sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray Disc. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc des Klassikers von 1973 in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

In der psychiatrischen Klinik von Doktor Tremayne verwischen die Grenzen zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit auf erschreckende Weise. Tremayne „weiß“ um die meist blutigen Geheimnisse seiner vier besonders zu beobachtenden Patienten und schildert deren Geschichten dem eben eingetroffenen Klinik-Inspekteur. Da ist das zähnefletschende Trauma eines kleinen Jungen: ein Tiger, der dessen ewig streitende Eltern schließlich zerfetzt und sehr reale Spuren seines blutigen Tuns hinterlässt. Und da ist der seltsame Tod von Onkel Albert, dessen Blicke aus dem vergilbten Rahmen Feuer, Tod und Zeit zu bestimmen scheinen. Oder die Geschichte von Brian: Er liebt einen morschen alten Baum voller Geheimnisse mehr als seine attraktive Frau. Und schließlich Kimo: Der Hawaiianer zelebriert in aller Öffentlichkeit ein menschliches Blutopfer…
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Der mehrfach Oscarprämierte Kameramann und Regisseur Freddie Francis präsentiert uns mit „Geschichten, die zum Wahnsinn führen“ ein Grundgerüst in welches vier voneinander unabhängige Kurzgeschichten eingebettet wurden, die jeweils ihre Höhen und Tiefen besitzen. So ist der Clou der ersten Geschichte recht schnell zu erkennen, lockt aber mit einem verhältnismäßig brutalen Finale. Geschichte Nummer zwei hätte auch sehr gut aus der berühmten „Twilight Zone“ stammen können, ist im Großen und Ganzen allerdings eher merkwürdig als Gruselig. Interessant ist vor allem die dritte Geschichte, in welcher sich ein Mann in einen Baumstumpf verliebt, und diesen sogar seiner Frau (gespielt von Joan Collins) vorzieht. Diese Geschichte punktet mit einem zwar vorhersehbaren, aber äußerst Makaberen und „Typisch britischen“ Finale, und ist vor allem dank des herrlichen 1970er-Jahre Dekors schon daher wundervoll nostalgisch. Die vierte und letzte Geschichte ist dann auch der Höhepunkt, zumindest wenn man geschmacklosen Horror sehen möchte. Diese Geschichte ist inhaltlich und inszenatorisch die brutalste von allen, allerdings rechtfertigt sie keinesfalls die damalige 18er Freigabe der FSK. Inzwischen ist der Film bereits ab 16 Jahren freigegeben, was ebenfalls noch verhältnismäßig hoch ist, wenn man bedenkt, welche Film zuweilen mit einem grünen Siegel auf den Markt gebracht werden. Für die Kameraarbeit war Norman Warwick zuständig, der uns zwar ein paar tolle Bilder und Kamerafahrten liefert, aber seinen Fokus nicht immer im Griff hat, was leider hie und da zu etwas unschärferen Bildern führt. Das ist besonders tragisch, da Regisseur Freddie Francis gemeinhin als einer der besten Kameramänner aller Zeiten gilt. Wie es bei Anthologiefilmen dieser Zeit üblich war, wurden auch hier wieder ein paar namhafte Stars für die einzelnen Episoden verpflichtet. Zum einen hätten wir Donald Pleasence, der dem Horrorpublikum durch seine Darstellung des Psychiaters Dr. Loomis, dem Gegenspieler von Michael Myers aus den Halloween-Filmen, bekannt sein dürfte. Auch hier schlüpft er in die Rolle des Psychiaters, der die vier Patienten genauestens untersucht und dabei scheinbar selbst den Verstand zu verlieren droht. Des weiteren hätten wir noch Kim Novak, die in Hitchcocks „Vertigo“ dem armen James Stewart das Leben schwer machte und hier selbst zum Opfer wird, und Denver-Clan-Biest Joan Collins, die einem hier einfach nur leid tun möchte. Auch wenn die Inszenierung der einzelnen Geschichten handwerklich gut gemacht ist sind die Storys inhaltlich eher dürftig, vor allem wenn man sie mit früheren Anthologie-Werken des Regisseurs vergleicht. Verglichen mit „Die Todeskarten des Doktor Schreck“, „Geschichten aus der Gruft“ oder „Der Foltergarten des Dr. Diabolo“ bietet „Geschichten die zum Wahnsinn führen“ eher verhaltene Unterhaltung, kann für sich alleine aber durchaus überzeugen. Wer also kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch sorgt und ein Freund klassischer, britischer Gruselfilme ist, der liegt hier definitiv richtig.

Bildqualität

Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist sehr angenehm. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem sehr guten Niveau und bildet auch kleinere Details sauber ab. Es kommt zwar hin und wieder zu sehr unscharfen Bildern, aber das ist eindeutig auf nicht ganz ideal fokussiertes Ausgangsmaterial zurückzuführen (siehe oben). Die fast nicht wahrnehmbare Körnung stört zu keiner Zeit das Sehvergnügen. Die Farben sind ausgesprochen kräftig und bunt, was dem Film den typischen Look einer britischen 1970er-Jahre-Produktion verleiht. Der Kontrast ist gut und der Schwarzwert sauber und tief. Altersbedingte Mängel zeigen sich – mit Ausnahme der Credits – nur selten in Form von kleineren Pixelblitzern. Sonstige altersbedingte Mängel konnten in keinem nennenswerten Umfang festgestellt werden.

Tonqualität

Der Ton befindet sich in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master Audio 2.0 auf der Disc. Optional lassen sich Untertitel in deutscher und englischer Sprache hinzuschalten. Die Dialoge klingen frisch und sauber, und lediglich die altbekannten Stimmen von früher (darunter legendäre Sprecher wie Arnold Marquis, Norbert Langer und Hallgard Bruckhaus) lassen erkennen, dass die Synchronisation schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Die Musik von Bernard Ebbinghouse sorgt für stimmungsvolle Untermalung ohne dabei besonders hervorzustechen. Die Hintergrundgeräusche gliedern sich ebenfalls perfekt ins Geschehen ein, allerdings sind die Dialoge wie üblich stark priorisiert.

Ausstattung

Hier geht es zum Unboxing des der Rezension zugrunde liegenden Mediabooks. - Audiokommentar mit Film-Historiker Dr. Rolf Giesen - Featurette: „Can I Play with Madness?“ – Erinnerungen an die Dreharbeiten mit Darsteller Leon Lissek und David Wood (9:40 Minuten) - Featurette: „What about Mel?"(4:45 Minuten) - Deutscher VHS-Vorspann - Originaltrailer - Bildergalerie Im Bonusmaterial finden wir einen informativen Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen, der uns nicht nur wissenswertes über den Film erzählt, sondern auch allerhand Hintergrundinformationen zu den Darstellern und dem Genre an sich zu berichten weiß. Weiterhin bekommen wir zwei interessante Einblicke in einzelne Episoden, die ein wenig an die alten „Jack Arnold erzählt...“ Dokus erinnern und wissenswerte Einblicke in die Entwicklung des Films liefern. Leider ist das Menü sehr schwergängig, beziehungsweise sehr langsam, was den Nutzer, wenn er sich durch die einzelnen Menüpunkte klicken möchte, ebenfalls nahe an den Rand des Wahnsinns treibt. Möglicherweise ist dies also beabsichtigt, auch wenn das schwer zu glauben ist.

Fazit

Der Anthologiefilm von Freddie Francis erscheint in einer nahezu makellosen Bild- und Tonqualität, die keine Wünsche offen lässt und den Film so zeigt wie man ihn sehen möchte: Satte Farben, angenehme Schärfe, keine nennenswerten Störfaktoren und ein harmonischer Klang. Das Bonusmaterial ist ebenfalls angemessen, und somit ist auch diese Veröffentlichung aus dem Hause Wicked Vision wieder eine sichere Bank für „Visionäre“. Der Film selbst ist leider nur Durchschnitt und unterhält mit vier kurzen Geschichten, die zum einen etwas zu vorhersehbar und zum anderen nicht sonderlich innovativ sind. Spaß macht das Ganze trotzdem und für chillige Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Freunde von Filmen im Stil der Hammer-Filme kommen hier voll auf ihre Kosten. (Michael Speier)
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6 von 10

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geschrieben am 10.07.2020

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