Sniper - Der Scharfschütze (Neuauflage) Blu-ray

Original Filmtitel: Sniper (1993)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
23.04.2020
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STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Bereits vor knapp 2 Jahren erschien "Sniper - Der Scharfschütze" im Vertrieb der Al!ve AG bzw. NSM Records auf Blu-ray, wird nun aber nochmals aufgelegt und diesmal samt neuen Cover von Studiocanal auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich allerdings um ein Repack, denn die aktuelle Ausgabe ist mit der früheren Auflage zumindest technisch gesehen komplett identisch. Dennoch soll für potentielle Interessenten, die den Film noch nicht in ihrer Sammlung haben, diese Neuauflage dazu genutzt werden, die Full HD Fassung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen - bietet sich dies doch auch deshalb gerade an, da es bisher hier auf der Seite noch kein Review zu dem Actionfilm gab.

Story

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Thomas Beckett (T. Berenger) gehört zu den besten Scharfschützen der US-Marines. Auf sein Konto gehen schon 74 Tötungen, zumeist von Diktatoren und Drogen-Baronen aus Südamerika. Für seinen neusten Auftrag, der Eliminierung des Drogenbosses Alvarez (F. Miragliotta), bekommt er den unerfahrenen Richard Miller (B. Zane) als Unterstützung zur Seite gestellt. Der treffsichere Sportschütze konnte zwar schon eine Olympia-Medaille einheimsen, einen Menschen hat er jedoch noch nicht getötet. Im Dschungel von Panama lernt Miller dann auch schnell, dass der Militärische Dienst nicht das ist, was er sich vorgestellt hat. Beckett hat nun aller Hand zu tun, den Frischling durch den Busch zu lotsen. Schwierigkeiten bekommen die beiden, als sie selbst Ziel eines Attentäters werden, der ihnen auf Schritt und Tritt folgt. Als das Attentat auf Alvarez aus dem Ruder läuft und Beckett in Gefangenschaft gerät, ist es an Miller, seinen Waffenbruder aus den Händen der Terroristen zu befreien.
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Der bereits 1993 erstmals aufgeführte Actionfilm landete auf Grund seiner für die damalige Zeit recht brutalen Tötungsszenen im Folgejahr auf dem Index. Hier schlummerte er bis 2017 und wurde nach seiner Streichung durch eine neue Prüfung mit einer Freigabe ab 16 Jahren versehen. Aus heutiger Sicht auch völlig zu Recht, gibt es doch inzwischen Filme, die deutlich expliziter zu Werke gehen. Über die verschiedenen Jahre wurde der Film zum Franchise ausgebaut und verfügt inzwischen über insgesamt 7 Teile, in denen Tom Berenger und Billy Zane teilweise wieder in ihrer Rollen schlüpfen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden wurde seinerzeit als Debut von Regisseur Luis Llosa in Szene gesetzt, welcher später auch für Titel wie "Der Spezialist" mit Sylvester Stallone oder "Anaconda" mit Jennifer Lopez verantwortlich zeigte. Der hier vorliegende Titel hält sich bei einer Laufzeit von knapp 100 Minuten jedenfalls nicht lange mit Vorgeplänkel auf und schmeißt den Zuschauer direkt ins Kriegsgeschehen. Auch wenn Scharfschützen eigentlich deutlich ruhiger und besonnener agieren als die Kollegen anderer Militär-Gruppierungen und statt den Dschungel mit Kugeln zu durchsieben, teilweise tagelang auf der Hut liegen, um den einen 100%ig tödlichen Schuss abzugeben, geht es in dem Film doch zwischendurch immer wieder recht actionreich zu Werke. Hier steht man anderen Kriegsfilmen teilweise in nichts nach. Dennoch nimmt man sich auch immer wieder Zeit und geht auf die Techniken und Besonderheiten der besonders zielsicheren Soldaten ein. Sei es die genaue Planung des Attentates, das Auspionieren des Zielgebietes oder die Tarnung vor dem eigentlichen Anschlag. Berenger mimt den erfahrenen Schützen dabei sehr routiniert, stets wissend, dass er seinem neuen Partner technisch wie taktisch überlegen ist. Dabei tritt er aber ruhig auf und versucht dem Frischling mit Geduld einige Kniffe beizubringen. Auch wenn er dabei primär seinen Auftrag vor Augen hat, kommt es für ihn nicht in Frage, seinen Partner im Stich zu lassen und das obwohl dieser sich anfänglich ganz schön aufspielt. Denn Billy Zanes Charakter Miller wurde mit einer Spezial-Mission nach Panama geschickt und spielt sich daher zunächst als Vorgesetzter gegenüber Beckett auf. Schnell muss er jedoch erkennen, dass er auf die Hilfe des erfahrenen Snipers angewiesen ist, wenn er heil aus dem Dschungel kommen möchte, zumal ihm das Töten eines Menschen doch mehr Probleme macht, als der Olympia-Schütze wahrhaben wollte. So mogelt sich der bisherige Schreibtischtäter nämlich zunächst durch einige Kämpfe, bei denen ihm der Zufall positiv in die Karten spielt. Das dies aber nicht lange gutgehen kann, ist dann natürlich genauso vorausschaubar, wie große Teile des ganzen Films. So wirklich Spannung will hier nur bedingt aufkommen, wirkliche Überraschungen sucht man dann auch vergebens. Die gut inszenierte Action sorgt jedoch dafür, dass es immerhin niemals langweilig wird.
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So schleichen und snipern sich Beckett und Miller ihren Weg durch das unwegsame Gelände, gehen dabei Patrouillen aus dem Weg, schließen Deals mit den Einheimischen, um im Gegenzug von ihnen die Route zu Alvarez' Versteck zu erlangen und nehmen es nebenbei noch mit einem abtrünnig gewordenen Marine auf, der sich nach einer Ausbildung unter Beckett als Söldner verdient und dabei auch Attentate gegen seine ehemaligen Verbündeten ausführt. Bei den Tötungsszenen geht es dann wie erwähnt teils recht brutal zu. Grund für die damalige Indizierung waren dabei sicherlich einige deutlich gezeigte Kopfschüsse, sowie einige Folterszenen, in denen ein als "Der Chirurg" bekannte Killer im Auftrag von Alvarez Verhöre von Gefangenen vornimmt. Nach heutigen Maßstäben ist es natürlich immer noch brutal, dennoch gibt es inzwischen eben auch Filme die nochmals brutaler vorgehen und bei denen solche Dinge deutlicher gezeigt werden. Insofern kann man die Einstufung ab 16 Jahren einwandfrei nachvollziehen und für gerechtfertigt halten. Zu weiteren Nebendarstellern kann bzw. braucht hier nicht wirklich etwas gesagt werden, denn sowohl Frederick Miragliotta als Alvarez, als auch Ken Radley als "Der Chirurg" haben nur kurze Auftritte, in denen sie zwar einem Bösewicht entsprechend agieren, hier aber eben auch weder besonders positiv noch negativ ins Auge fallen. Dies ist auch bei den zahlreichen Terroristen im Dschungel, wie auch den Soldaten auf US-Seite der Fall, welche alle letztendlich nur als "Kanonenfutter" oder besser gesagt als "Zielscheiben" agieren. Das Hauptaugenmerk liegt also auf den beiden Hauptdarstellern, die ihre Sache hier sehr ordentlich machen, auch wenn die Story eben auf den Rand eines Bierdeckels passt.

Bildqualität

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Das Bild liegt in einem Ansichtsverhältnis von 1.85:1 vor und nutzt somit fast die gesamte Fläche des Bildschirms, respektive der Leinwand. Die Qualität ist dabei für einen knapp 30 Jahre alten Film größtenteils sehr gut gelungen: der Dschungel wird hier sehr detailliert abgebildet, einzelne Blätter und kleine Äste sind oftmals sehr gut zu erkennen. Das Filmkorn konnte auch auf ein Minimum reduziert werden, was vermutlich auf den Einsatz eines Filters zurückzuführen ist. Dabei gelang es jedoch, die Farben der Vegetation sowie die Hautfarbe der Gesichter sehr natürlich zu halten - Wachsgesichter sucht man hier also glücklicherweise vergebens. Ab und an kommt es hingegen zu leichten Überstrahlungen - gerade, wenn Gegenlicht vorhanden ist, kommt es zu einigen unglücklichen Blendeffekten. Einige Szenen der Uncut-Version sind zudem qualitativ etwas weicher, zudem tritt hier das Filmkorn deutlich stärker in den Vordergrund. Viele Abschnitte des Films sieht man nur durch das Zielfernrohr des Sniper-Gewehres - hier ist dann der Spot in der Mitte sehr scharf und detailreich, während der Rand nur verschwommen dargestellt wird. Dies ist allerdings klar als Stilmittel zu erkennen und wird daher keineswegs als Fehler angesehen.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet die folgenden Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Da der Mehrkanalmix der deutschen Synchronisation recht gut gelungen ist, wurde dieser als Basis für das Review ausgewählt. Er präsentiert immer wieder passende Umgebungsgeräusche, die den Dschungel zum Leben erwecken. Auch pfeifen bei den Schusswechseln die Kugeln um die Ohren des Zuschauers. Dennoch muss man natürlich anmerken, dass man beim Sound-Design direkt erkennt, aus welcher Zeit der Film stammt. Die typischen Waffensounds fanden auch hier Verwendung und klingen ein wenig aufgesetzt. Die Dialoge sind zu jeder Zeit klar zu verstehen, klingen jedoch manchmal so, als wenn die Sprecher vor einer Röhre stehen würde. Dies ist aber auch in der englischen Sprachfassung so, die zudem nicht ganz mit der Dynamik und dem Pegel der deutschen Variante mithalten kann - hört man so auch nicht oft. Der Subwoofer hat indes nur wenig zu tun, denn auch wenn es bei den Kämpfen ordentlich zu Sache geht, bleibt der Tiefbass-Bereich unter dem Strich sehr zahm. Hier hätte an bestimmt bei Explosionen oder größeren Kalibern etwas mehr rausholen können.

Ausstattung

Der Bonus-Bereich bietet lediglich einen Beitrag: - Alternative Schnittfassung (OmdU) - Trailershow (vor dem Hauptfilm): Apocalypse Now, Universal Soldier
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Lediglich eine alternative Schnittfassung im Original mit deutschen Untertiteln hat es als Bonus auf die Disk geschafft. Diese liegt zudem nur im originalen 4:3 Format vor und ist mit einer Laufzeit von rund 97 Minuten etwas kürzer ausgefallen.

Fazit

Das Scharfschützen-Abenteuer entpuppt sich als routinierter Actionfilm, der zwar ohne große Überraschungen daherkommt, im Gegenzug aber auch niemals Langeweile aufkommen lässt. Gegenüber der Erstveröffentlichung auf Blu-ray gibt es hingegen keine Neuerungen: das Bild stellt sich für seine knapp 30 Jahre als sehr ordentlich heraus, wohingegen der Ton etwas unspektakulär und angestaubt daherkommt. Trotz gutgemachtem Mehrkanalmix ist er aber vor allem im Bassbereich deutlich zu zaghaft ausgefallen. Ob die alternative Schnittfassung als einzige Dreingabe Fans von Making Ofs und Interviews beim Bonus-Material überzeugt, bleibt mehr als fraglich. Der Film selbst unterhält jedoch recht gut - zumindest dem nächsten Old-School Männer-Filmabend sollte er eine gute Zeit bescheren. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 05.05.2020

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