Dead Water (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: Dead Water (2019)

dead-water-2019-final.jpg
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
20.05.2020
Diese Blu-rays könnten Sie interessieren:
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Unter "Dead Water" bzw. dem übersetzten "Totwasser" versteht man in der Seefahrt das Aufeinandertreffen von leichtem Süßwasser auf schwereres Salzwasser - so wie es schon mal in Flusseinmündungen vorkommen kann. Dieses Phänomen hat zur Folge, dass Schiffe extrem an Geschwindigkeit verlieren und in solchen Gebieten nur sehr schwer Vorwärtskommen können. Zum hier vorliegenden Hochsee-Thriller, welcher im Vertrieb von Koch Media Home Entertainment auf Blu-ray erscheint, passt dieser ebenfalls sehr gut, allerdings aus völlig anderen Gründen, als man vermutlich nun denken würde. Was damit genau gemeint ist, schildert das nachstehende Review.

Story

Dead-Water-2019-Reviewbild-01.jpg
Ex-Navy David Cooper (G. Furst) ist nach Kriegserlebnissen in Afghanistan traumatisiert und neigt dadurch schnell zu Gewaltausbrüchen, welche mittels Medikamente in Schach gehalten werden sollen. Entspannung und Abwechslung vom Alltag soll hier ein Boots-Ausflug zusammen mit Ehefrau Vivian (B. Davis) auf der neuen Yacht des gemeinsamen Freundes John (C. Van Dien) bringen. Doch die Einsamkeit des Meeres lässt unter den einstigen Freunden schnell Spannungen aufkommen. Als wäre das noch nicht genug, fällt plötzlich sämtliche Elektronik an Bord aus, weshalb sich David im motorisierten Rettungsboot auf die Suche nach Hilfe macht. Ein bald entdecktes Fischerboot scheint die nahende Rettung zu sein, doch ganz zufällig hat es dessen Kapitän Sam (J. Nelson) nicht in die Gefilde verschlagen und schon bald beginnt für alle ein Kampf ums Überleben.
Dead-Water-2019-Reviewbild-02.jpg
Der geneigte Leser wird es wahrscheinlich schon vermutet haben: Der eingangserwähnte Vergleich bezieht sich hier nämlich auf das Erzähltempo und den Inhalt dieser Geschichte, welche einfach nicht in Fahrt kommen will und ziemlich vor sich her plätschert. Wenn ein Film eine Gesamtlaufzeit von 89 Minuten hat, davon alleine aber schon 60 Minuten so gut wie nichts passiert und zum Ende hin noch knapp 5 Minuten Abspann warten, dann bleiben unter dem Strich gerade mal 24 Minuten über, in denen der Thriller noch das Ruder herumreißen könnte. Doch auch hier verspielt man viel Potential, gerade auch weil die Aufklärung ziemlich vorhersehbar ist. Doch der Reihe nach: Wie also erwähnt nimmt sich Regisseur Chris Helton sehr viel Zeit um seine Protagonisten vorzustellen. Das Dreieck zwischen David, seiner Frau Vivian und dem Freund der Familie John ist schnell durchschaut und so weiß man eigentlich schon recht früh, zu welcher Konfrontation es früher oder später kommen muss. Die Schauspieler Griff Furst, Brianne Davis und B-Movie-Star Casper Van Dien geben bieten hier solide Kost, an der es zwar insgesamt nicht viel auszusetzen gibt, allerdings sticht auch keiner der drei in einer besonderen Art hinaus. So gibt es zunächst einen Mix auf Posttraumatischen Stress Syndrom, vernachlässigter Ehefrau und eifersüchtigem Freund. In einigen kurzen Sequenzen sieht man in Erinnerungen oder Tagträumen was David in Afghanistan passiert ist. Das alles hat aber keine allzu große Auswirkung auf den Film, letztendlich hätte alles auch in einer anderen Konstellation, ohne den militärischen Hintergrund so passieren können. Insofern könnte man fast meinen, man suchte noch etwas, um den Film so eben auf die magischen 90 Minuten zu bekommen. Sind die drei erst mal auf dem Boot, schippert man gemütlich über die See und fängt all mitvierziger an, eine Runde "Wahrheit oder Pflicht" zu spielen - was natürlich, soviel hat man schon vorab mitbekommen - in ziemlich peinlichen Fragen endet und damit die Situation zur Eskalation bringt. Bis hier her fragt man sich des Öfteren, was einem der Film überhaupt sagen möchte. Hat man die erste Stunde dann aber endlich überstanden, so taucht langsam Spannung auf. Denn als Judd Nelson in der Rolle des brutalen Kapitän Sam am Horizont auftaucht, nimmt der Film einen willkommenen Kurswechsel vor.
Dead-Water-2019-Reviewbild-03.jpg
Aber auch wenn die Spannung aber hier endlich steigt, so nimmt auch die Anzahl an Logiklöcher und klassischen Filmfehler ordentlich zu. Die Geschichte wird dann recht schnell aufgedeckt und zu Ende gebracht, dabei fällt aber häufig auf, dass man in der Maske nicht genau aufgepasst hat. Denn es passiert mehrmals, dass die Protagonisten aus dem Wasser steigen und sich nur einen Schnitt später in völlig trockenen Kleidern befinden. Auch ist eine Blutlache nach mehreren hundert Metern schwimmen nicht einfach abgewaschen, sondern fest am Arm verkrustet. Ebenso fällt immer wieder auf, dass dieselben Luftaufnahmen der Yacht verwendet wurden und das, obwohl man inzwischen schon einige Seemeilen weit gefahren ist - aus der Vogelperspektive erkennt man jedoch immer genau dasselbe Unterwasser-Riff vor dem Bug. Solche kleine Dinge sind es dann einfach, auf die man sich eben mangels einer einfallsreichen oder überraschenden Geschichte konzentrieren "muss". Schade, dabei bot das Kammerspiel auf der Yacht, der schmierige Kapitän des Fischerbootes eigentlich genug Potential, dass man hier jedoch nach bekannten Formeln recht schnell abarbeitete. Zusammen mit dem langestreckten Einstieg geht man dann doch relativ schnell baden.

Bildqualität

Dead-Water-2019-Reviewbild-04.jpg
Verursachte schon der inhaltliche Teil des Films einige Ungereimtheiten, so zieht sich dies auch beim Bild fort. Dieses liegt in einem Ansichtsverhältnis von 2.40:1 vor und ist somit wieder durch die formatbedingten Balken am oberen und unteren Bildschirmrand beschnitten. Gleich von Anfang an fällt auf, dass das Bild insgesamt viel zu dunkel geraten ist und durch diverse Farbfilter verändert wurde. Diese führen dazu, dass es oftmals zu gelb- und rot-stichigen Bildern kommt. Ebenso gibt es in einigen dunklen Szenen Kompressionsfehler, die zu einer Art Streifenbildung führen - zu sehen zum Beispiel relativ zu Anfang, als Vivian im Bett liegt und die Schatten an den Wänden oder ihren Armen von deutlichen Abstufungen und Rauschen begleitet werden. Auch einige Unschärfen und weichere Einstellungen haben sich ab und an dazwischen gemischt. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch ein paar sehr tolle Aufnahmen, die Urlaubsfeeling pur vermitteln. Des Weiteren können sich auch die Close-Ups sehen lassen und zeigen jedes noch so kleine Grübchen in den Gesichtern der Akteure.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet die folgenden beiden Tonspuren zur Auswahl: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Dead-Water-2019-Reviewbild-05.jpg
Mit einer nur recht soliden Tonabmischung gesellt sich dann der Dritte im Bunde dazu. Hier liegt der Fokus zumeist auf den Dialogen, was eine Front-lastigere Ausrichtung zur Folge hat. Es gibt nur sehr wenige Abschnitte, in denen die Effekt-Lautsprecher ihren Einsatz finden, was jedoch auch daran liegt, dass man eben kaum Action oder Effekte bietet. Einige Umgebungsgeräusche, wie der Wind über dem Meer, ein wenig Wasserplätschern oder der recht unauffällige Soundtrack verirren sich schon mal auf die hinteren Lautsprecher. Da ist es dann auch kein Wunder, dass auch der Subwoofer nur sehr selten aus dem Stand-By erwacht. Einen wesentlichen Unterschied zwischen der deutschen Synchronisation - welche bei der DMT Digital Media Technologie, unter der Dialogregie von Clemens Gerhard entstand - und dem englischen Originalton gibt es nicht. Hier surfen beide auf einer Welle, was Pegel und Dynamik betrifft.

Ausstattung

Das Bonus-Material besteht lediglich aus Trailern und einer Bildergalerie: - Trailershow: IP Man 4: The Final, Escape Plan: The Extractors, The Domestics, Killers Anonymous: Traue Niemandem, Kursk, Master Z: The IP Man Legacy - Bildergalerie (1:40 Min.) Lässt man die Trailershow einmal aussenvor, so gibt es nur eine kurze Bildergalerie vom Hauptfilm selbst - Interviews oder ein Making-Of sucht man hier vergebens. Dabei wäre es doch bestimmt nett zu sehen gewesen, wie sich die Hauptprotagonisten neben der Kamera verstanden. Auch den bestimmt recht eingeschränkten Dreharbeiten auf einer "kleinen" Yacht, hätte man bestimmt einen Bericht widmen können. Zur Verpackung oder einem Wendecover kann ebenfalls keine Aussage getroffen werden, da der Redaktion nur eine lose Disk zu Testzwecken zur Verfügung stand.

Fazit

Trotz kurzer Laufzeit nimmt man sich bei der Einführung der Charaktere und deren Hintergrundgeschichte sehr viel Zeit, ohne dass es dabei zu großer Spannung kommt. Erst mit dem Auftreten des Bösewichtes nimmt diese zu, aber da sind zum einen schon zweidrittel des Films rum und zum anderen läuft es auch hier weiter vorhersehbar ab. Leider gelingt es auch der Technik nicht wesentlich, dem Film zu einer besseren Gesamtbewertung zu verhelfen. Das Bild ist teils zu dunkel und mit unpassenden Farbfiltern versehen, zudem ist der Ton recht unspektakulär und Front-lastig abgemischt. Hier hat man wirklich einiges an Potential verschenkt, aus dem man ein spannendes Kammerspiel auf hoher See hätte machen können. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 21.05.2020

Dead Water (2019) Blu-ray Preisvergleich

13,99 EUR *

versandkostenfrei

jetzt kaufen
11,98 EUR *

Versand 3,00 €

jetzt kaufen
12,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
12,99 EUR *

Versand ab 2,99 €

jetzt kaufen
13,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
13,99 EUR *

Versand ab 1,99 €

jetzt kaufen
14,99 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
16,80 CHF *

ca. 15,85 EUR

Versand ab 12,00 €

jetzt kaufen
* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

11,98 EUR*
12,99 EUR*
12,99 EUR*
13,99 EUR*
13,99 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Blu-ray Sammlung

Diese Blu-ray ist 2x vorgemerkt.