Westworld - Staffel Drei Blu-ray

Original Filmtitel: Westworld - Season 3

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Disc-Informationen
Uncut, 3 Discs, BD (3x), 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Finnisch, Französisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Brasilianisches Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Lateinamerikanisches Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1, 2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
496 Minuten
Veröffentlichung:
26.11.2020
Serie abgeschlossen:
Nein
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STORY
10
 
Bildqualität
10
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Lange Zeit wurde „Westworld“ als inoffizieller Nachfolger der HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“ gehandelt, trotz einer in meinen Augen fantastischen ersten Staffel, hat es aber nicht für den Kampf um den Serienthron gereicht. Nichtsdestotrotz ist die Serie weiterhin eine der ambitioniertesten und interessantesten Produktionen. Staffel 2 hatte dennoch bei einigen Fans weniger Anklang gefunden, so kommt es nicht überraschend, dass Staffel 3 nochmal alles auf null setzt.

Story

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Flucht ist nicht Freiheit. Chaos ist nicht Revolution. Unabhängigkeit ist nicht verhandelbar. Und freier Wille ist nicht frei.Willkommen zurück zu "Westworld", der Emmy®-prämierten Dramaserie, die dem Beginn künstlichen Bewusstseins und der Evolution der Sünde folgt.In Staffel 3 kommen die wahren Götter... und sie sind sehr wütend. Geboren in eine Welt der Schmerzen, haben die Android-Hosts einen Ort nie gesehen: Unsere Welt. Doch nun, am Ende des Spiels, sind sie hier. Mit der Hilfe von Aaron Pauls menschlichem Caleb ist Dolores bereit, eine Revolution zu starten. Wenn das nicht funktioniert, kann sie es auf die altmodische Weise versuchen und alle töten. (Quelle: Warner) Witzigerweise hatte ich damals, zur Eröffnung meiner Kritik zur zweiten Staffel den Satz geschrieben, dass die zweite Staffel wider Erwarten nicht direkt an die erste anknüpft. Bei Staffel 3 wird das nochmal auf die Spitze getrieben. Klar ist, die Serie hat das anfängliche Westernsetting schon längst hinter sich gelassen. Jenes Setting auf welchem auch der Film aus dem Jahr 1973 basierte. Mit allerhand Subplots, einem cleveren Drehbuch, interessanten Figuren und einem tollen Cast, angeführt von Altmeister Anthony Hopkins, folgte Westworld letztendlich einem ähnlichen Ende, wie der Film. Dem Aufstand der Maschinen oder in diesem Falle, der künstlichen Menschen. Dieser Aufstand führte uns in weitere Welten des Parks, die bereits angeteasert wurden.
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Staffel 2 spielte u.a. in der Samurai-Ära und hatte einige beeindruckende Sets und Anspielungen an alte Samurai-Klassiker zu bieten. Visuell sah „Westworld“ ohnehin schon immer aus wie ein Kinofilm und man merkt, dass HBO hier einiges an Budget freigemacht hat, um den Visionen von Jonathan Nolan und Lisa Joy gerecht zu werden. Statt der üblichen 10 Folgen gibt es diesmal zwar „nur“ noch 8, diese haben aber mit einer Laufzeit von teilweise über einer Stunde dennoch ein super Pacing. Jetzt in Staffel 3 geht man ohnehin noch einen Schritt weiter und verlässt die Parks, es geht in die reale Welt. Dolores ist endlich aus dem Käfig ausgebrochen, nur um zu merken, dass auch die Menschen nur der Simulation eines freien Willens unterliegen und keinesfalls frei sind. Diese Welt ist nicht vergleichbar mit der Dystopie eines „Blade Runner 2049“, sondern sucht einen eher geerdeten und realistischeren Ansatz. Es schwingt eine ganze Menge Gesellschaftskritik mit und während des Schauens, stellt man sich unweigerlich die Frage, wie weit wir eigentlich noch von so einer Zukunft entfernt sind. Vor allem wenn man bedenkt, dass die 10 größten Unternehmen der Welt mit unseren Daten handeln. In „Westworld“ unterliegen wir einer Maschine, einer die anhand unserer Daten und des bisherigen Lebenslauf Entscheidungen für uns trifft, eine gesellschaftliche Ordnung hervorruft. Einer dieser Menschen ist auch Aaron Paul alias Caleb Nichols, der aber selber nichts davon weiß. Er stößt u.a. gemeinsam mit Vincent Cassel als Neuzugang zum Cast und bereichert die Serie ungemein. Man hat ebenfalls auch erzählerische Blockaden, wie das alles dem „großen Plan von Ford“ unterliegt, beiseite geworfen, ja, ich wiederhole mich, aber Staffel 3 ist ein völlig neuer, frischer Ansatz.
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Das gilt auch für die Inszenierung, aus Spoilergründen werde ich mir eine tiefere Analyse der Geschichte sparen und vielmehr darauf eingehen, was die neuen Folgen so gut macht. Zunächst mal die Leistung der Darsteller, allen voran die großartige Evan Rachel Wood als Dolores. Jeder ihre Blicke, jeder ihrer Handlungen, sie spielt absolut „on point“ und kennt ihre Figur mittlerweile wie aus der Westentasche, doch auch die anderen stehen ihr in nichts nach. Auch wird sich getraut, aus üblichen Erzählweisen und Konventionen auszubrechen. Beispielsweise gibt es eine Droge, die sich „Genre“ nennt und Caleb in einer Folge quer durch alle Filmgenres schickt, angefangen vom Schwarz/Weiß Stummfilm, ausgerechnet mitten in einer Verfolgungsjagd, mit allerhand Waffengewalt. Solche kreativen Ansätze machen einfach großen Spaß. Ein weiterer „Kniff“ der neuen Folgen, die unmittelbar von Dolores ausgeht, möchte ich nicht weiter spoilern, doch auch diesen halte ich für ziemlich genial. Dabei geht es mir um jene Mitstreiter, die sie aus der alten in die neue Welt mitgebracht hat und nun langsam aber sicher beginnt mit ihnen die Menschen zu „unterwandern“. So ganz müssen wir in Staffel 3 aber auch nicht auf die „Parks“ verzichten, Maeve ist nämlich in einer Simulation gefangen, aus der sie auszubrechen versucht, Schauplatz: Warworld. Dieser ist dem Szenario des zweiten Weltkriegs angepasst und bietet wie auch schon die „reale Welt“ viele Schauwerte. Eine weitere Geschichte, die mir ziemlich gut gefallen hat, ist jene des „allwissenden Todesterns“ aka Rehabeam, dem „Kern“ des sozialen Gefüges. Generell ist wieder unglaublich viel los und man darf sich auf viele Überraschungen und Ideen freuen. Den Kern bietet diesmal nicht die Frage, in wie weit die Maschinen bereits uns Menschen ähneln, sondern in wie fern wir Menschen bereits Maschinen ähneln.

Bildqualität

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Das Bild von „Westworld“ war schon immer Referenz und gleiches gilt glücklicherweise für die dritte Staffel. Die Locations, Setting, die Ausstattung und selbst das CGI ist auf einem so hohen Niveau, das muss man sie einfach auf Blu-Ray anschauen muss. Die Schärfe sowie der Detailgrad sind auf einem sehr hohen Niveau und die Farben sind sehr stimmig und ausgewogen, auch der düstere Look tut dem neuen Setting unglaublich gut. Statt Sonnenuntergängen in der Prärie, gibt es nun kalte Neonröhren. Der Schwarzwert ist schön tief und Kompressionsspuren sind mir nicht aufgefallen, immerhin sind die 8 neuen Episoden auf 3 Discs verteilt worden.

Tonqualität

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Wie auch schon in Staffel 1 liegt der deutsche Ton in allen Fassungen leider nur in Dolby Digital 5.1 während das englische Original in DTS HD Master Audio 5.1 auf die Disc gepresst wurde. So kann die Synchronfassung nicht ganz mithalten, vor allem was die Surroundeffekte und den generellen Dynamikumfang angeht. Vor allem in actionreicheren Szenen und Kämpfen (die in der Staffel vermehrt auftauchen) geht doch etwas an Präsenz verloren. Unterm Strich wird dennoch eine gute Qualität erreicht, es gibt keine Fehler, die Abmischung ist sauber, die deutschen Sprecher liefern einen guten Job und die Dialoge werden stets klar wiedergegeben. Dennoch wäre hier sicherlich mehr drin gewesen, eine Referenz, wie beim Bild, wird nicht erreicht.

Ausstattung

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Bei den Extras ziehe ich erstmal Punkte ab, denn Staffel 1 und 2 wurden noch liebevoll in einem schön designten Digipak mit Booklet angeboten, während Staffel 3 in einer langweiligen Amaray daherkommt. Für Sammler ein absolutes No-Go, hier sind Warner die treuen Fans der Serie augenscheinlich egal und in den Kommentaren liest man bereits von dem verständlichem Unmut der Fans. Mit solchen Methoden braucht man sich nicht wundern, wenn der physische Absatz sinkt. Immerhin wurde die 4K-Version der 3. Staffel auf Ultra HD Blu-ray aber im Steelbook ausgewertet. Die Extras selbst sind glücklicherweise sehenswert und machen großen Spaß, zu jeder Folge gibt es immer Behind-The-Scenes-Beiträge, die nichts, außer die Folge selbst spoilern. Was sie zur perfekten Ergänzung danach macht. Darüberhinaus gibt es Featurettes über die Hintergründe der Produktion, den Schauplätzen aus aller Welt, den Effekten, den Gedanken hinter dem neuen Ansatz und einiges mehr. Hier lohnt es sich definitiv einen Blick zu riskieren, ich hatte schon länger keine so ausführlichen Beiträge auf einer Disc gesehen, die zudem in HD und deutsch untertitelt vorliegen.

Fazit

Ich habe es mir fast gedacht, als vor über einem Jahr das Ende von Staffel 2 über den Bildschirm flimmerte: „Staffel 3 wird alles anders machen und könnte sich sogar noch steigern!“. Dieser Fall ist glücklicherweise eingetreten und hebt „Westworld“ für mich auf ein neues Level. Die Neuzugänge im Cast fügen sich wunderbar ein, die Optik ist auf Hollywood-Niveau und die Serie lässt sich perfekt „wegbingen“. Das Ende hinterlässt uns mit einem großen Cliffhanger, der mit Staffel 4 zu einer weiteren Neuausrichtung der Serie führen könnte. „Westworld“ erfindet sich immer wieder neu und bleibt spannend! (Tom Sielemann)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 21.12.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
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EXTRAS
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