Red Letter Day - Töte deine Nachbarn Blu-ray

Original Filmtitel: Red Letter Day (2019)

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
76 Minuten
Veröffentlichung:
05.03.2020
 
STORY
4
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Eine gute Nachbarschaft ist das "A" und "O" einer jeglichen Gemeinde. Wer wünscht es sich auch nicht, gut mit seinem Gegenüber auszukommen, anstatt sich mit ihm über wuchernde Hecken, bellende Hunde oder laute Musik zu streiten. Aber wie die Menschen nun einmal so sind, kommt es früher oder später doch einmal zu Missverständnissen, in denen manch einer schnell mal sagt "Den könnte ich doch umbringen!". In solchen Situationen wünschte sich der ein oder andere vielleicht gerne einmal ein Art "Freibrief", so wie es in der "The Purge"-Filmreihe schon mehrfach Thema war. Mit eben jener Filmreihe wirbt auch der hier vorliegende Horrorfilm auf dem Cover und behauptet gar, noch um einiges blutiger zu sein. Ob Blut jedoch alles ist, was einen guten Schocker ausmacht, oder ob es nicht noch mehr bedarf, ermittelt das nachstehende Review, welches auf der Blu-ray Veröffentlichung aus dem Hause Tiberius Film basiert.

Story

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Das kleine Örtchen Aspen Ridge ist ein ruhiger und friedlicher Ort, in dem nie etwas Ungewöhnliches passiert. Das müssen auch die neuhinzugezogene Melanie (D. v.d. Schoot) und ihre beiden Teenager Madison (H. Foss) und Timothy (K. Zain Gartner) feststellen. Nach einer Trennung ist dies aber für Melanie genau der richtige Ort, um sich wieder neu zu sortieren. Eines Tages jedoch erhalten die drei mit der Post einige ominöse rote Briefe. Darin wird jeder persönlich aufgefordert, einen der Nachbarn zu töten, bevor dieser wiederum sie tötet. Als Melanie dies der Polizei melden möchte, wird sie vom Beamten am Telefon nicht wirklich ernst genommen. Dass es sich aber um eine äußerst ernste Angelegenheit handelt, soll sich schon bald herausstellen, als quer durch den Ort Nachbarn gegenseitig aufeinander losgehen. Es dauert dann auch nicht lange, bis der Terror auch Melanies Familie erwischt und ein Kampf ums nackte Überleben beginnt.
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Mit einer sehr gelassenen Vorstellung seiner Protagonisten beginnt der Horrorfilm und stellt den Zuschauer gleich von Anfang an auf eine harte Probe. Die ersten Dialoge zwischen den Familien-Mitgliedern wirken sehr gezwungen und teils gelangweilt, was sich leider auch den Großteil des Films nicht wirklich ändern soll. Man hat es hier also definitiv mit einem B-Movie, wenn nicht gar C-Movie zu tun. Warum man sich unbedingt den Vergleich mit der in Genre-Kreisen durchaus beliebten "The Purge"-Filmreihe aussuchte, bleibt ein wenig schleierhaft. Die Parallelen belaufen sich hier nämlich höchsten darauf, dass sich nette Leute von nebenan in mordlüsterne Bestien verwandeln. Das "warum" und "wieso" ist dann doch sehr unterschiedlich, von der Ausführung ganz zu schweigen. Auch wenn der Film inklusive Abspann gerade einmal auf 76 Minuten (!) kommt, so zieht sich der Anfang doch ziemlich. Allein wenn man schon sieht, was die drei für eine Geheimniskrämerei um die roten Briefe machen, anstatt sie einfach zu öffnen und nachzuschauen, was darin enthalten ist. Wirkliche Sympathien baut die kleine Familie damit nicht beim Zuschauer auf. Gerade zu den beiden Teenagern, welche von Hailey Foss und Kaeleb Zain Gartner gespielt werden, will man so gar keinen Zugang finden. Während die eigentlich recht hübsche 19-Jährige eine Beziehung zu einem deutlich älteren, wie deutlich hässlicheren Rocker pflegt, wirkt der jüngste Spross in seinem Benehmen eher wie ein Kindergartenkind, obwohl er wesentlich älter ist. So bleibt es an Dawn van de Shoot in der Rolle der alleinerziehenden Mutter, den Zuschauer für sich zu gewinnen. Dies gelingt ihr aber nur bedingt, da auch sie nicht wirklich über große schauspielerische Fähigkeiten verfügt. Die Nebenrollen muss man nicht sonderlich erwähnen, dass sie schlussendlich nur als Opfer untereinander gelten und keinen weiteren Hintergrund bekommen. Bleibt also die Hoffnung darauf, dass wenn man schon keinen wirklichen guten Cast präsentiert bekommt, der Horror wenigstens einiges wieder wettmacht.
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Doch auch hier bleibt der Film weit hinter seinen (geringen) Erwartungen zurück. Zwar sind die Effekte allesamt handgemacht und können dadurch sehr gut überzeugen, außer einiger, zugegeben heftiger, Schnittwunden, einem offenen Bruch, sowie ein paar eingeschlagener Köpfe sieht man jedoch nicht viel. Wirkliche Spannung will zudem ebenfalls nicht aufkommen - Warum, wieso und wer hinter den roten Briefen steckt, wird dann auch nicht wirklich ans Licht gebracht. Die Briefe versendende Gruppe bleibt nicht nur durch ihre Masken "gesichtslos", sondern bekommt keine wirkliche Hintergrundgeschichte spendiert. Ebenso scheint die ganze Aktion auf die Umwelt keinerlei Auswirkungen zu haben: zwar grassieren jede Menge Videos dazu im Internet, von den Behörden fehlt jedoch weit und breit jede Spur. Insofern passt es noch nicht mal zur Realität, wo in der Regel erst etwas passieren muss, bevor die Polizei eingreift. Hier passiert eigentlich genug, jedoch scheint auch dies den "Freund und Helfer" nicht zu interessieren. Nein, hier hat man wirklich viel Potential verschenkt, weshalb man den Film aus inhaltlicher Sicht nicht wirklich empfehlen kann.

Bildqualität

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Auch wenn man beim Inhalt nicht wirklich so richtig überzeugen kann, beim Bild liegt man dann aber doch auf einem recht guten Niveau. Zwar verfügt das Bild durch sein Ansichtsverhältnis von 2.39:1 oben und unten durch schwarze Balken, der Schärfegrad sowie die natürlichen Farben zeugen jedoch dank digitaler Aufzeichnung von einer zeitgemäßen Produktion, sodass hier die Kleinstadt-Idylle sehr gut eingefangen wurde. In Close-Ups sind dann feine Hautstrukturen und kleinste Härchen sehr gut sichtbar, sodass es auch hier keine Einwände gibt. Da der Film zu großen Teilen am Tag in gut beleuchteten Arealen spielt, hat auch der gute Schwarzwert keine allzu großen Aufgaben zu bewältigen und präsentiert sich damit einwandfrei. Der generelle Look des Horrorfilms liegt zwar nicht ganz auf dem Niveau von großen Blockbuster-Produktionen, geht aber dennoch als sehr gelungen durch.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über die folgenden zwei Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Bei der Vertonung, insbesondere der deutschen Synchronisation, überzeugt man dann leider aber wieder nicht ganz so richtig: zwar wird ein modernes 5.1 Soundgewand in HD geliefert, praktisch merkt man davon allerding nicht ganz so viel. Vielmehr spielt sich der Ton zum größten Teil im Frontbereich ab, die hinteren Surround-Lautsprecher werden nur sehr selten mit ins Geschehen eingebunden. Immerhin sind die Dialoge stets klar verständlich, auch wenn dadurch das oftmals recht lustlose Verhalten der Sprecher auch nicht besser wird. Hier fällt dann doch wieder deutlich auf, dass man es lediglich mit einem C-Movie zu tun hat. Etwas besser macht es da schon der Originalton, der im direkten Vergleich dann doch einiges natürlicher klingt und auch die Effekte besser über alle Kanäle des Heimkinos verteilt. Jedoch sollte man auch hier keine Effektschlacht erwarten, dieses bietet das Szenario dann einfach nicht.

Ausstattung

Die Extras bestehen lediglich aus den folgenden Trailern: - Trailer Deutsch (1:15 Min.) - Trailer Englisch (1:14 Min.) - Trailershow: The Rake - Das Monster, Daughter of Wolf, 10 Minutes Gone, Martyrs (2015), SuperGrid
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Einige Interviews, ein kurzes Making Of oder ähnliches sucht man hier vergeblich. Zudem wird die in einer einfachen blauen Amaray steckende Disk ohne Wendecover geliefert.

Fazit

Ein langweiliger Auftakt, nur mäßige Spannung und recht lustlos agierende Schauspieler auf C-Movie Niveau können nicht durch einige gut gemachte Masken gerettet werden. Auch bei Bild und Ton gibt man sich zwiegespalten: während das Bild zwar durchaus mit einer modernen Produktion aufwarten kann, "passt" der relativ unspektakuläre Sound dann doch irgendwie wieder zum Rest des mehr als nur durchschnittlichen Films. Dass man dann auch quasi kein Bonus-Material bietet, hilft dann auch nicht zu einer besseren Bewertung. Dabei hätte die Geschichte sicherlich schon das Potential für einen guten Slasher gehabt - die Chance vergibt man jedoch und landet somit in der hinteren Ecke der Videothek, wenn es der noch welche geben würde. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 24.02.2020

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