Tank Girl (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Tank Girl

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
104 Minuten
Veröffentlichung:
27.02.2020
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STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die britische Comicreihe „Tank Girl“ von Alan Martin, Jamie Hewlett und Damon Albarn, dem Mitbegründer der „Gorillaz“ (was man auch an den Musikvideos der Band deutlich sieht), wurde erstmals im Jahr 1988 in Comicmagazin Deadline abgedruckt, und erfreute sich rasch großer Beliebtheit. Auch wenn die postapokalyptischen Abenteuer der frechen Göre alles andere als massentauglich waren, entschied man sich im Jahr 1995 das „Tank Girl“ auf die große Leinwand zu bringen – mit mäßigem Erfolg. Regie führte Rachel Talalay, und für die Titelrolle konnte Lori Petty gewonnen werden. Nun bringt Koch Media den Film erstmlas auf Blu-ray Disc in den deutschen Kaufhandel, und damit die Veröffentlichung auch alle Fans zufrieden stimmt, erfolgt diese in Form von zwei limitierten Mediabooks. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Move over, MAD MAX, hier kommt das TANK GIRL! Die heißt eigentlich Rebecca Buck, haust in einem aufgemotzten Panzer, liebt einen machtgierigen Känguru-Menschen und hat den machtgierigen Tyrannen den Kampf angesagt. Denn im Jahre 2033 ist die Erde eine öde Wüstenlandschaft voller Freaks und Mutanten, in der ein gnadenloser Kampf um das kostbare Wasser entbrannt ist... (Pressetext Koch Films) Die 1990er Jahre ließen so manchen filmischen Totalausfall auf das Publikum los, wobei einige Titel im Laufe der Jahre zu echten Kultfilmen avanciert sind – warum auch immer. Vielleicht ist es die Musik, vielleicht die übertriebene Art, die Leichtigkeit, die Kleidung, oder aber es ist ein Zusammenspiel von allem, gemischt mit der Erinnerung an eine Zeit, in der gefühlt alles etwas leichter war. Bei „Tank Girl“ handelt es sich um die Verfilmung eines wahren Kult-Comics, welches in der damaligen Zeit einschlug wie eine Bombe. Feministinnen feierten die freche Rebecca Buck aka Tank Girl, die in einem Panzer lebte und gemeinsam mit ihrem Freund Booga, einem mutierten Känguru-Menschen, durch das von Meteoriten zerstörte Outback des Jahres 2033 zieht, und dabei so manches Abenteuer erlebt, manchen Arschtritt verteilt und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Dabei wurden natürlich haufenweise Drogen und Alkohol konsumiert, es wurde kopuliert was das Zeug hielt, und kommuniziert wurde ausschließlich in Gossensprache. Der Film hingegen wagt sich nur wenig, und bleibt daher im Verhältnis zum Comic ausgesprochen zahm und ohne Biss. Zwar haben wir tolle Kulissen, fähige Darsteller und abgefahrene Kostüme, aber das, was den Comic ausmachte, fehlt leider fast völlig.
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Da hilft es auch nicht, wenn hin und wieder einzelne Bilder des Comics eingeblendet werden, über Drogen gesprochen und Leute in die Luft gesprengt werden, denn in der Summe gibt es von alldem leider viel zu wenig. Das größte Problem ist aber nicht der fehlende Mut der Filmemacher, sondern die wirre, total zusammenhanglose und spannungsarme Story, deren roter Faden so dünn ist, dass man ihn eigentlich auch gleich hätte weglassen können. Was bleibt ist ein Film, der so irre ist, dass man ihn durchaus schon wieder gut finden kann, vorausgesetzt, man hat ein Faible für derartig abgedrehte Filme, aber wenn man das nicht hat, würde man sich wohl kaum einen Film wie diesen reinziehen. Notfalls hilft es vielleicht sich mit einer Dose, Flasche oder einem Fass Bier hinzusetzen, und den Film einfach auf sich wirken zu lassen. Flotte Sprüche gibt es schließlich genug, Lori Petty ist ganz nett anzusehen, und wann sieht man schon mal Ice-T in einem so genialen Känguru-Kostüm? Eben! Neben der eben bereits erwähnten Lori Petty und einem nicht wiederzuerkennenden Ice-T dürfen wir uns noch über einen gut aufgelegten Malcolm McDowell freuen, der als fieser Wasserbaron voll in seinem Element ist, und Naomi Watts (mit dunklen Haaren) als Jet Girl macht auch eine gute Figur. Schade nur, dass man sich nicht mehr an den Comics orientiert hat, wobei hier sicherlich das Studio, welches einen massentauglichen Film haben wollte, nicht ganz unschuldig sein dürfte. In Zeiten von „Deadpool“ und „Harley Quinn“ ist „Tank Girl“ leider sehr unauffällig. Vielleicht wäre es mal Zeit für eine neue, werkgetreue Adaption. Die Fans würde es sicherlich freuen.

Bildqualität

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Das feinkörnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und schaut wirklich gut aus. Die Schärfe bewegt sich (nach dem Vorspann) auf einem den Umständen entsprechend hohem Niveau und bildet zahlreiche Kleinstdetails messerscharf ab. Hautfältchen, Staub, Materialbeschaffenheiten – hier wird das postapokalyptische Outback lebendig. Das hat leider auch zur Folge dass die ausgefallenen Masken und Kostüme stellenweise auch als solche zu erkennen sind, aber daran sollte man sich nicht wirklich stören. Die Farben sind sehr kräftig und leicht verfälscht, was aber am Film und nicht an einem fehlerhaften Transfer liegt. Der Kontrast ist gut bis sehr gut eingestellt, auch wenn der Schwarzwert hie und da etwas tiefer sein könnte. Altersbedingte Mängel gibt es kau, und wenn, dann sind sie so unauffällig ,dass sie den Filmgenuss, wenn überhaupt, nur sehr wenig stören.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts HD-Master Audio 5.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc vor, allerdings machen sich die hinteren Kanäle nur selten bemerkbar, zumindest wenn man einmal von der Musik absieht. Surroundeffekte sind selten und der Ton beschränkt sich primär auf die vorderen Kanäle. Eine der wenigen (und in diesem Fall entbehrlichen) Ausnahmen ist beispielsweise das erste Treffen mit den Rippers. Die Musik verteilt sich natürlich perfekt im Raum, allerdings liegt hier ein weiterer Schwachpunkt begraben, denn die Abmischung ist sehr unharmonisch. Die Dialoge sind im Verhältnis viel zu leise abgemischt und werden häufig von Musik und Nebengeräuschen überlagert. Das gilt übrigens auch für die englische Originaltonspur! Des weiteren gibt es nicht viel zu bemängeln. Die Dialoge klingen, sofern man sie versteht, sauber und frisch, altersbedingte Mängel gibt es quasi keine und auch der Subwoofer bekommt hin und wieder ein wenig zu tun, allerdings wäre hier deutlich mehr drin und wünschenswert gewesen. Alles in allem reicht es, aufgrund der suboptimalen und frontlastigen Abmischung, lediglich für eine Wertung im Mittelfeld. Von einer 5.1 Tonspur hätte man mehr erwarten können. Die deutsche Synchronisation, die einiges vom Biss und Wortwitz des Originaltons vermissen lässt, setzt auf zahlreiche bekannte Stimmen, wie etwa Anke Reitzenstein, Irina von Bentheim, Wolfgang Condrus, Stefan Fredrich, Joachim Tennstedt, Udo Schenk, Jan Spitzer, Martin Keßler, Charles Rettinghaus und Tobias Meister.

Ausstattung

- Audiokommentar - Baseball, Tanks & Bad Tattoos (22:39 Minuten) - Too Hip for Spielberg (23:55 Minuten) - Creative Chaos (18:10 Minuten) - Making Of (5:05 Minuten) - Deutscher Kinotrailer (2:06 Minuten) - Englischer Kinotrailer (Widescreen & Open Mate) (jeweils 1:38 Minuten) - Bildergalerie
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Der prall gefüllte Bonussektor wartet mit zahlreichen informativen und unterhaltsamen Features auf, angefangen mit einem äußerst kurzweiligen Audiokommentar mit Regisseurin Rachel Talalay und Hauptdarstellerin Lori Petty, der leider gute Englischkenntnisse voraussetzt, da hier auf Untertitel verzichtet wurde. In den weiteren Features kommen ebenfalls die Regisseurin und die Hauptdarstellerin und obendrein dann noch die Produktionsdesignerin Catherine Hardwicke in ausführlichen Interviews zu Wort. Das Making Of liegt im Gegensatz zu den vorangegangenen Boni leider nur in Standardauflösung vor und ist eher als Werbefilm zu betrachten, der kaum etwas wirklich interessantes zu sehen oder zu hören ist. Abgerundet wird das Ganze noch durch eine Bildergalerie und den Trailer zum Film, wobei der deutsche Trailer die Handlung komischerweise zwei Jahre weiter in die Zukunft transportiert.

Fazit

Die technische Seite der Blu-ray Disc aus dem Hause Koch lässt sich optisch als erstklassig einordnen, lässt dafür aber akustisch einiges an Luft nach oben. Mit der Musik hat man es hier deutlich zu gut gemeint, denn diese ist derart laut abgemischt, dass die Dialogverständlichkeit mitunter leidet. Schade. Das Bonusmaterial ist in Ordnung und bietet einen kleinen aber informativen Blick hinter die Kulissen, wenn auch primär in Interviewform. Der Film bietet freche Endzeitunterhaltung auf verhältnismäßig niedrigem Niveau, macht aber trotzdem Spaß. Leider traut sich der Film im Gegensatz zur Vorlage viel zu wenig, und die Story wirkt eher wie Flickwerk. Hier würde sich ein Remake durchaus lohnen, zumal Harley Quinn sowohl mit „Suicide Squad“ als auch mit den „Birds of Prey“ zeigt, wie es aussehen könnte. Verglichen mit Jokers Ex schaut Tank Girl aus wie ein züchtiges Schulmädchen. Eigentlich müsste es andersherum sein! (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

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Diese Blu-ray ist 3x vorgemerkt.