Scarface (1932) Blu-ray

Original Filmtitel: Scarface (1932)

Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Französisch DTS 2.0 (Mono)
Italienisch DTS 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.37:1) @23,976 Hz
Schwarzweißfilm:
Schwarzweißfilm
Video-Codec:
Spieldauer:
95 Minuten
Veröffentlichung:
ab 20.02.2020
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STORY
8
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Während Scarface (1983) mit Al Pacino für viele Cineasten als Kultfilm gilt, findet das Original aus dem Jahr 1932 heutzutage vergleichsweise wenig Beachtung. Dies kann sich nun ändern, denn Universal Pictures Home Entertainment veröffentlichte bereits ein Set, bestehend aus Scarface (1983) als 4K UHD und Standard Blu-ray, Scarface (1932) Blu-ray und einer “The World Is Yours“ Statue. Wer sich damit nicht so recht anfreunden konnte, bekommt nun erstmals die Gelegenheit, das Original auch einzeln auf Blu-ray zu erwerben. Was dieser alte Film zu bieten hat und ob sich dabei Bild und Ton heutzutage noch ausreichend genießen lassen können, wird folgende Rezension klären.

Story

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Im Chicago der 20er Jahre floriert der illegale Handel mit Alkohol. Der Gangster Tony „Scarface“ Camonte mischt in dem Geschäft mit und arbeitet für den Mafiaboss Louis Costello. Tony hat jedoch größere Pläne: Um an mehr Macht und Reichtum zu gelangen, tötet er seinen Chef und schließt sich der Konkurrenzorganisation um Johnny Lovo an. Der Weg an die Spitze der Gangster-Hierarchie ist blutig und Morde stehen an der Tagesordnung. Der Film stand bei seiner Entstehung unter keinem guten Stern. Bereits das Drehbuch wurde von einem Autor zum nächsten gereicht und immer wieder umgeschrieben. Als 1930 endlich alles abgeschlossen war, bekam man plötzlich Probleme mit der Zensur, worauf der Film noch einmal geschnitten wurde und schließlich erst 1932 in die Kinos kam. Danach entstand sogar noch eine dritte Version, doch dazu später mehr im Bereich „Ausstattung“. Anders als das Remake von Brian de Palma aus dem Jahre 1983, spielt das Original natürlich nicht in den 80ern, sondern in den 20er Jahren. Zu dieser Zeit galt in den Vereinigten Staaten die berühmte Prohibition, also das Verbot von Alkohol. Dadurch florierte der illegale Handel und statt Kokain diente (unter anderem) Bier als Haupteinnahmequelle für das organisierte Verbrechen. Die Story basiert lose auf der Lebensgeschichte von Al Capone, der hier Tony „Scarface“ Camonte (Paul Muni) heißt und ein italienischer Einwanderer ist.
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Dieser macht sich unter seinem neuen Boss Johnny Lovo (Osgood Perkins), durch seine skrupellose und brutale Vorgehensweise, schnell einen Namen und vergrößert so den Kontrollbereich über illegale Bars. Jedoch wird es bald brenzlig, da Tony alle Warnungen ignoriert und sich mit einer irischen Organisation anlegt, welche den Norden von Chicago in fester Hand hat. Zu allem Überfluss hat es das charismatische „Narbengesicht“ auf Poppy (Karen Morley), die Frau von seinem Boss Johnny, abgesehen und scheint langsam vom Übermut in den Größenwahn zu schlittern. Das äußert sich auch in einem zwanghaften Wunsch der Kontrolle über seine Schwester Cesca (Ann Dvorak), welche sich aber ausgerechnet in den loyalsten Kollegen von Tony verliebt. Die Geschichte entspricht überraschend stark derjenigen, die man mit Al Pacino als Remake kennt, auch wenn diese in einer ganz anderen Zeit spielt. Das ist aber durchaus positiv zu verstehen, denn immerhin genießt dieser bei sehr vielen Kultstatus.
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Faszinierend ist es ohnehin, mit welch einfachen Mitteln damals eine Story vermittelt wurde und trotzdem, immerhin knapp 90 Jahre später, noch gute Unterhaltung und sogar Spannung erzeugt. Das ist zu einem großen Teil den Schauspielern zu verdanken, welche ihre Rollen durchgehend überzeugend darstellen. Auch die Kamera fängt das Geschehen stets sehr gut ein und sorgt auch für einige Aufnahmen, die durchaus als kreativ zu bezeichnen sind, während die Geschichte keinerlei Längen aufweist, wie bei älteren Titeln öfter der Fall. Wer ein gewisses Interesse mitbringt, wird hier nicht enttäuscht!

Bildqualität

Der in Schwarzweiß gedrehte Film liegt im 1,37:1 (MPEG-4/AVC) Originalformat vor. Wer Filme aus den 30er Jahren kennt, kann den grundsätzlichen Bildeindruck erahnen. Doch kein Grund zur Sorge, denn hier wurde das Bild gemäß seinem Alter ordentlich auf Blu-ray gerettet! Das heißt, die Schärfe ist auf einem verhältnismäßig hohen Niveau, auch wenn vereinzelte, schlechte Fokussierungen der Kamera aus der Reihe tanzen.
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Auch der Schwarzwert und Details im Dunkeln sind natürlich immer mit Rücksicht auf das Alter zu betrachten, aber hier gibt es ebenso keinen Grund zur Klage und man sieht stets ausreichend Details. Ausgeprägtes Filmkorn gehört ebenso selbstverständlich dazu, jedoch lässt sich der Titel damit sogar auf einer Leinwand noch einwandfrei genießen. Dazu trägt auch bei, dass kaum sichtbare Fehler, wie Kratzer oder sonstige Makel vorhanden sind. Wer einen Film von 1932 sieht, erwartet bestimmt keine Bildqualität, wie man es von aktuellen Produktionen kennt, was in der Bewertung berücksichtigt wird.

Tonqualität

- Deutsch DTS 2.0 (Mono) - Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono) - Französisch DTS 2.0 (Mono) - Italienisch DTS 2.0 (Mono) An der deutschen Tonspur gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Die Synchronsprecher sind überzeugend und jederzeit bestens verständlich, während die Übersetzung allgemein sehr gut gelungen ist. Sogar Pistolenschüsse erklingen überzeugend, auch wenn man hier keine Dynamik erwarten darf und (ebenso wie beim Bild) immer das Alter berücksichtigen muss.
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Die englische Tonspur klingt zwar authentischer, jedoch wirkt diese, als wäre sie am Set aufgenommen, was vermutlich auch Großteils so geschehen ist. Die Stimmen sind zwar meistens verständlich, jedoch ist hier erhöhte Konzentration erforderlich, da diese schon mal in Umgebungsgeräuschen untergehen können. Von diesem Problem ist die deutsche Tonspur nicht betroffen, die vergleichsweise moderner klingt.

Ausstattung

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Neben einer interessanten Einführung von Filmhistoriker Robert Osborne, befindet sich der Film noch als unzensierte Originalversion auf der Disc. Das ist besonders interessant, da in dieser etwa auch korrupte Beamte und Politiker vorkommen, was im Jahre 1930 so manchem ein Dorn im Auge war. Hier steht zwar lediglich eine englische Tonspur zur Auswahl, deutsche und englische Untertitel sind aber optional verfügbar. Als Schmankerl gibt es noch ein alternatives Ende, womit der Film der dritten Fassung entspricht, welche die amerikanische Justiz nochmals in ein etwas besseres Licht rücken sollte. Hier sind allerdings nur die letzten rund 3 der 10 Minuten anders, weswegen Eilige bedenkenlos etwas vorspulen können.

Fazit

Der Film ist in vielerlei Hinsicht sehenswert. Er gilt als einer der ersten ganz großen Gangsterfilme und beinhaltet interessante Namen, wie etwa Boris Karloff, den man ein Jahr zuvor noch als das Monster in Frankenstein sehen konnte. Einer der Produzenten war übrigens Howard Hughes, dessen Lebensgeschichte wohl so manchem aus “The Aviator“ (Scorsese / Di Caprio) bekannt sein dürfte. Auch die Geschichte, sowie die Schauspieler wissen zu gefallen und machen den Film zu einer interessanten Empfehlung. Die Blu-ray kann technisch ausreichend überzeugenden, wenn man sich vor Augen hält, dass man es hier mit einer Perle aus dem Jahre 1932 zu tun hat. Eine Empfehlung, nicht nur für eingefleischte “Uralte Filme Seher“ und Fans des Remakes mit Al Pacino. (Bastian Guggenberger)
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8 von 10

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