Head of The Family (Full Moon Classic Selection Nr. 07) Blu-ray

Original Filmtitel: The Brain (1996)

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
72 Minuten
Veröffentlichung:
06.12.2019
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STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Um einen guten Film zu produzieren braucht man Talent und Köpfchen. Bei seinem 1996 abgedrehten Film „Head of the Family“, der hierzulande auch unter dem Titel „The Brain“ veröffentlicht wurde, nahm Filmemacher Charles Band diesen Spruch nur allzu wörtlich, und machte einen übergroßen Kopf zur Hauptattraktion eines Horrorstreifens, der nun von Wicked Vision im Rahmen der „Full Moon Classic Selection“ seinen Weg in die deutschen Verkaufsregale gefunden hat. Was dieser siebte Teil der Reihe zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Die Stackpools sind Amerikas furchterregendste Familie. Unter Führung von Familienoberhaupt Myron, einem grauenhaft entstellten Riesenkopf im Rollstuhl, gehen die drei Stackpool-Geschwister ihrem blutigen Tagwerk nach. Im Keller ihres Hauses berauschen sich Muskelmann Otis, Sexbombe Ernestina und Wheeler, ein Freak mit mysteriösen Superkräften, an abartigen Menschen-Experimenten. In die traute Idylle platzt Lance. Er will die unheimlichen Vorgänge ans Tageslicht bringen, sofern ihm die Familie nicht hilft, den Biker-Ehemann seiner Geliebten Loretta um die Ecke zu bringen. Doch wer den Stackpools droht, der kann schnell den Kopf verlieren! Und damit beginnen Lances Kopfschmerzen erst so richtig. (Pressetext Wicked Vision) Es passiert nicht oft, dass ein Film auf der Bildfläche erscheint, der so abgedreht, so verrückt und gleichzeitig so unterhaltsam ist, dass es einem beinahe die Schuhe auszieht. Wenn aber ein solcher Film erscheint, dann hatte zumeist Charles Band, der legendären Filmemacher von Full Moon Entertainment, seine Finger im Spiel und auf der Hülle der Veröffentlichung glotzt uns das Logo von Wicked Vision Markt entgegen. Es ist doch schön dass man sich auf manche Labels verlassen kann! Für „Head of the Family“ verfasste Multitalent Charles Band nicht nur das Drehbuch, sondern nahm auch gleichzeitig auf dem Regiestuhl platz. Und das, was er uns hier zeigt, ist eine wilde Mixtur aus Trash, Monsterfilm und Gangstergeschichte. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der smarte Lance, gespielt von Blake Adams, der ein Auge auf die hübsche Loretta (Jacqueline Lovell) geworfen hat, und jede freie Minute nutzt, um mit ihr das zu machen, was in amerikanischen Filmen gerne mal für eine „Erwachsenenfreigabe“ sorgt. Die meisten Unterhaltungen der beiden finden derweil statt, während ihre Körper im Hinterzimmer kollidieren. Wenn die beiden also diskutieren wie man Lorettas Ehemann beseitigen oder zu einem angemessenen finanziellen Polster kommen könnte, steckt der gute Lance wortwörtlich mitten in der Materie. Für den Zuschauer sind diese Szenen doppelt interessant. Zum einen bekommt er zu hören wie es weitergeht, und zum anderen bekommt er etwas Nettes zu sehen. Genau so hält man den Zuschauer „bei der Stange“.
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Den größten Unterhaltungswert haben allerdings die Stackpools, ein Viereiiges Geschwisterpaar, welches von Oberhaupt Myron quasi ferngesteuert wird. Alleine diese Idee ist schon verrückt, aber Myrons Plan, den perfekten Körper für seinen überlegenen Intellekt zu finden, setzt dem noch die Krone auf. In der Folge bekommen wir einen ganzen Keller voller, im wahrsten Sinne des Wortes, „Gehirnamputierten“ zu sehen, und natürlich kommt es auch zwischen dem überdimensionalen Kopf und einer jungen Dame zu amourösen Szenen – aber mehr wird hier noch nicht verraten. Die Handlung des Films ist dünn, die Darsteller mies (wobei gerade die Stackpool-Geschwister, die ja quasi ohne eigenen Willen, ferngesteuert werden, irgendwie gerade durch ihre darstellerischen Fähigkeiten geradezu prädestiniert für diese Rollen sind), aber dafür bekommen wir nackte Brüste, abgefahrene Figuren, tolles Maskendesign und jede Menge schwarzen und makaberen Humor zu sehen. Für Fans des etwas anderen Films ist „Head of the Family“ daher ein echter Geheimtipp. Allerdings sollte man hier, wie bei allen Titeln der „Full Moon Collectors Selection“ nicht vergessen das Bier kaltzustellen, denn nur so kann man Film in seiner Gänze genießen. Prost, und viel Vergnügen.

Bildqualität

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Das körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78:1 und ist recht solide ausgefallen. Die Schärfe bewegt sich auf einem anständigen Niveau und bildet je nach Einstellung auch kleinere Details sauber ab. Die auffälligsten Unschärfen sind hingegen auf schlecht fokussiertes Ausgangsmaterial zurückzuführen, was jedoch eher Selten der Fall ist. Die Farben sind angenehm und überwiegend natürlich, wobei die Szenen im Haus der Stackpools leicht verfremdet wurden und auch die Hautpartien der „Gäste“ dadurch leicht kränklich aussehen. Der Kontrast ist in Ordnung, der Schwarzwert stellenweise sehr satt, allerdings ist er hin und wieder sogar so tief, dass er dabei kleinere Details verschluckt. Altersbedingte Mängel wie Verschmutzungen oder Beschädigungen sind in keinem nennenswerten Umfang aufgefallen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master Audio 2.0 vor. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel hinzuschalten – das gilt auch für den Audiokommentar. Akustisch gibt es nichts zu meckern, allerdings handelt es sich bei der englischen Tonspur um einen Mono-Downmix, der allerdings sehr angenehm und frisch klingt. Die deutsche Synchronfassung hingegen basiert auf der ursprünglichen Stereo-Abmischung und kann sich ebenfalls hören lassen, auch wenn das Ganze hier nicht ganz so dynamisch und authentischer klingt wie im Original. Die Dialoge haben in der deutschen Version ganz klar die Priorität, sind jederzeit gut und klar verständlich und lassen das Alter ebenfalls nicht erkennen. Die Musik von Richard Band, dem Bruder des Regisseurs, klingt ebenfalls sauber und angenehm.

Ausstattung

- Audiokommentar mit Michael Citriniti (alias J.W. Pera) - Vorschau auf „Bride of the Head of the Family“ (2:11 Minuten) - Originaltrailer
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Das Bonusmaterial besteht leider lediglich aus einem Audiokommentar mit Michael Citriniti alias J.W. Pera, welcher hier die Titelrolle des „Kopfes“ übernahm. Der Kommentar wurde optional deutsch untertitelt und bietet einen guten Informations- und Unterhaltungswert. Darüber hinaus bekommen wir noch den Trailer zum Film und eine kurze Vorschau auf die Fortsetzung desselben zu sehen. Wie immer wurde dem Titel ein Wendecover mit alternativem Artwork spendiert, welches ihn als Teil der Full Moon Classic Selection auszeichnet. Bei der Verpackung handelt es sich um ein Scanavo Blu-ray Full Sleeve Case, also eine Keep-Case-Hülle in Blu-ray-Größe, aber ohne den blauen Balken am oberen Rand.

Fazit

Bild- und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Wicked Vision lassen keinen Anlass zur Kritik aufkommen und präsentieren die Genreperle von Charles Band im bestmöglichen Licht. Zwar kann der Film weder seine Herkunft noch sein Alter und das geringe Budget verleugnen, aber das spielt bei den Filmen aus der Full Moon Schmiede ohnehin keine große Rolle. Leider ist das Bonusmaterial diesmal verhältnismäßig dürftig ausgefallen. Der Film selbst ist ein skurriles Stück Genrekino das vor allem B-Movie-Fans glücklich machen dürfte. Die Story ist zwar dünn, dafür bekommen wir eine gute Portion Humor, abgedrehte Charaktere und eine gute Ladung Nackte Haut zu sehen. Was will man mehr? (Michael Speier)
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6 von 10

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geschrieben am 28.07.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 3,25 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.0
 
EXTRAS
2.0

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