Bad Banks - Staffel 2 Blu-ray

Original Filmtitel: Bad Banks - The Complete Season 2

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (2x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett), Digipak
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
312 Minuten
Veröffentlichung:
06.02.2020
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STORY
10
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
2018 erschien in Deutschland eine Serie, die es locker mit großen amerikanischen Vertretern aufnehmen konnte und sich direkt in meine persönliche Liste der besten Titel des Jahres katapultierte. Nur eine Woche nach der Premiere in der Arte-Mediathek wird auch Staffel 2 von „Bad Banks“ schon auf Blu-Ray ausgewertet. Doch konnten die Macher rund um Drehbuchautor Oliver Kienle das Niveau halten oder haben sich die Anlagen nicht ausgezahlt?

Story

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Verschärfte Auflagen machen das Geschäft der fusionierten "Deutschen Global Invest" extrem mühsam. Der ersehnte Aufstieg in den Vorstand rückt für die neue Investmentchefin Christelle Leblanc in weite Ferne. Auch für Jana Liekam läuft es in Frankfurt nicht nach Plan. Doch längst hat sie sich mit ihrem Team in Stellung gebracht. Während die alte Bankenwelt nur noch mit halber Kraft fährt, erlebt die junge Finanzbranche in kleinen beweglichen Start-ups und Fintechs einen fundamentalen Wandel. Nachdem die Serie bei ihrer ersten Staffel im Fernsehen keine Beachtung fand, dafür aber in der hauseigenen Mediathek millionenfach geklickt wurde, war Staffel 2 eine beschlossene Sache. Im Nachgang wurde „Bad Banks“ sogar mit über 20 Preisen ausgezeichnet, darunter zählen die goldene Kamera, der ROMY, der Bambi und der deutsche Fernseh- und Grimme-Preis. Selbst international machte das Format auf sich aufmerksam, 2019 wurde sie sogar für den Emmy nominiert und flimmerte auch in den USA über die Bildschirme. Letzten Endes wurde „Bad Banks“ also doch noch zu einer Erfolgsgeschichte und das auch absolut zurecht. Umso höher waren meine Erwartungen an die zweite Staffel, kann die Geschichte um Jana Liekam (Paula Beer) und ihren ganz persönlichen Machtkampf auch weiterhin überzeugen? Ja, sie kann! Obwohl die Fortsetzung auch einiges anders macht. Sie setzt nicht nur ein halbes Jahr nach Ende der ersten Staffel an, sondern verlagert den Fokus auch nach Berlin, in eine neue Abteilung. Der sogenannte „Inkubator“ soll die Zukunft des Bankenwesens sein. Im Kern ist es ein modernes, futuristisch angehauchtes Großraum-Büro.
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Doch nicht nur neue Szenarien, sondern auch neue Figurenkonstellationen sorgen für mehr frischen Wind. So versucht Jana sich direkt zu Beginn an Christelle LeBlanc (Désirée Nosbusch) zu rächen, doch die verhasste Chefin sitzt am längeren Hebel. Sie hat sie bereits in der Hand, als Druckmittel fungieren Beweise über die von Jana und ihrem Kollegen Adam Pohl (Albrecht Schuch) durch Insiderhandel verdienten 2 Millionen Euro. Jetzt muss ihr Team sogar für und nicht gegen ihre Chefin arbeiten, um nicht selbst als Opfer dazustehen. Nicht die einzige spannende Ausgangslage, denn auch Gabriel Fenger (Barry Atsma) wird aus der Untersuchungshaft entlassen. Konflikte bietet die Serie zu Genüge, untereinander, miteinander, jeder spielt jeden aus und könnte sich im nächsten Moment als Verräter herausstellen. Das sorgt nicht nur für Spannung, sondern entwickelt die Figuren weiter. Jana, die von außen steht’s die taffe, selbstbewusste Bankerin mimt, wird auch wieder mit ihren eigenen Moralvorstellungen konfrontiert. Das ist in dem Sinne spannend, da sie nun immer öfter jenseits der Grauzone agiert oder gezwungen ist zu agieren. Das macht in diesem Fall auch nichts, denn auch oder gerade solche Figuren sind spannender als die glatte Heldin. Zudem spielt Paula Beer diese Rolle wieder so facettenreich und eindringlich, dass man nur von ihr fasziniert sein kann. Die Serie ist in ihren 6 Folgen auch sehr stilsicher inszeniert, sowohl die Handlungselemente aus der vorherigen Staffel werden sinnvoll eingebaut, als auch mit genug neuen Ideen bereichert. Während die ersten 2 Folgen ein guter Übergang in die neue Start-Up-Thematik sind, fungieren Folge 3 und 4 als Abschluss dieser Handlung und Folge 5 und 6 konzentrieren sich dann aus denen sich dadurch ergebenen Charakterdramen. Generell sind wieder alle Episoden sehr sehenswert, bieten eine Menge Abwechslung und sind zügig inszeniert. Die letzten beiden Folgen könnten auch ein packender Kinofilm sein. Hier werden die losen Fäden perfekt auserzählt und halten trotzdem noch einige Überraschungen bereit.
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Vor allem Désirée Nosbusch, die im Laufe der ersten Staffel noch mehr im Hintergrund agierte, brilliert im Verlauf der zweiten Staffel und zeigt darstellerisch einmal mehr ihre Klasse. Der Fokus wird über die erste Hälfte aber auf die „jungen Wilden“ gelegt: Jana, Adam und Thao. Nachdem sie sich zum Schluss der ersten Staffel in eine Sackgasse manövriert haben beziehungsweise alle ein Geheimnis teilen, sind sie gezwungen sich zu vertrauen. Natürlich darf man davon ausgehen, dass die Machtspiele trotz dieser Ausgangssituation nicht enden. Zum Ende wird dann wieder eine völlig neue Charakterkonstellation aufgebaut, die bei einer zukünftigen dritten Staffel noch für viel Konfliktpotential sorgen könnte. So haben wir einige Figuren vielleicht sogar zum letzten Mal gesehen. Man kann nur hoffen, dass die Abrufzahlen in der Mediathek hoch genug sind und die Heimkino-Veröffentlichungen sich gut verkaufen. Ein Quotenerfolg im deutschen Fernsehen wird „Bad Banks“ auch mit seiner zweiten Staffel bestimmt nicht sein. Dafür ist der Durchschnittszuschauer zu unaufmerksam, außerdem macht es sich ohnehin „bezahlt“ die Serie am Stück zu schauen.

Bildqualität

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Bildtechnisch gibt es kaum Unterschiede zur ersten Staffel. Der Look der Serie ist sehr international, das fällt vor allem auch beim Grading auf, welches sich sehr kontrastreich mit hauptsächlich gelbgrünen Farben präsentiert. Die Kamera ist dabei kaum still, spielt auch viel mit Schärfen und Unschärfen (wobei sich auch ab und zu Ungenauigkeiten einschleichen) und bleibt oft nah an den Figuren. Das Bild ist makellos, die Serie lief auch in Full-HD bereits im TV, doch auf der Blu-Ray sieht sie nochmal besser aus. Allein die grün leuchtenden Augen von Paula Beer in den Close Ups sind ein echter Hingucker.

Tonqualität

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Auch bei der deutschen Tonspur gibt es keine Änderungen, sie liegt in DTS-HD MA 5.1 vor und ist ebenfalls fehlerlos, außerdem werden auch englische Untertitel angeboten. Insgesamt spielt sich vieles auf der Dialogebene ab, wobei die hinteren Boxen und auch der Subwoofer nicht so viel zu tun haben. Dennoch wird ein angenehmes räumliches Klanggefühl erzeugt. Wenn der gelungene aber dennoch zurückhaltende Soundtrack einstimmt, tut es ihm der Subwoofer gleich und schwingt mit, die Mischung selbst ist passend, die Stimmen sind jederzeit klar und deutlich verständlich.

Ausstattung

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Waren bei Staffel 1 noch 150 Minuten zusätzliche (qualitativ hochwertige) Extras an Bord, hat Staffel 2 hier im Vergleich weniger zu bieten. Wir bekommen zwei Interviews, eines mit dem neuen Regisseur Christian Zübert (ca. 20 Min) und eines mit Drehbuchautor Oliver Kienle (ca. 40 Min). Die Produktionsqualität der Interviews ist allerdings nicht gut, während das Bild noch in Ordnung ist, wurde gerade beim Ton leider sehr geschlampt. Vermutlich wurde hier der Kameraton verwendet, weshalb es kein Vergnügen ist den Beiden zuzuhören, obwohl sie eigentlich spannendes zu erzählen haben. Des Weiteren gibt es nur Trailer.

Fazit

Die momentan wohl beste deutsche Serie zeigt sich auch in der zweiten Staffel von ihrer besten Seite. Mehr sogar, sie schafft es ihren Erstling nochmal zu toppen. Der neue Ansatz ist frisch und aktuell, die Darsteller brillieren und auch die Produktionsqualität hat nochmal ein neues Level erreicht. Man kann nur hoffen, dass die Zuschauer es ähnlich sehen und einer weiteren Fortsetzung nichts mehr im Wege steht. (Tom Sielemann)
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Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

Samsung 65“ – UE65RU7099UXZG – 4K Teufel e300 Digital Anlage (5.1 Dolby Surround) Playstation 4 Pro
geschrieben am 09.02.2020

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