Gemini Man (2019) (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Gemini Man (2019)

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Polnisch DD 5.1
Russisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Tschechisch DD 5.1
Türkisch DD 5.1
Ungarisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @60 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
13.02.2020
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Blu-ray Bewertungen

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plo
bewertet am 16.02.2020 um 11:15
#1
Henry Brogan ist der beste Auftragskiller weltweit und in Diensten des amerikanischen Geheimdienstes CIA; äh DIA natürlich. 71 Tötungen hat Brogan bereits als Kerben in das Kopfende seines Bettes geschnitzt, als er urplötzlich bei der 72. sein Gewissen entdeckt und aussteigen will. Grund dafür: ein kleines Mädchen war potenziell gefährdet, während bei den 71 vorherigen Anschlägen vorher anscheinend niemand sonst in Gefahr geraten war. Gesagt, getan: Brogan steigt aus und wird, den Gesetzmäßigkeiten von Agentenfilmen folgend, alsbald von den eigenen Leuten gejagt. Aber warum denn nur? Und nicht nur das: die eigenen Leute hetzen nach einigen erfolglosen Attentatsversuchen einen Superagenten auf Brogan an, der ihm verdächtig ähnlich sieht..

So, nun hat Ang Lee auch seinen eigenen Actionfilm in der Filmographie stehen. So viel sei vorweg gesagt: hätte er es nur sein lassen. „Gemini Man“ ist ein zwar spektakulär anzusehender, aber inhaltlich sehr dünner Film, den ich in dieser mangelhaften Erzählkunst von einem Regisseur, der sich „Tiger & Dragon“, „Der Eissturm“ und „Life of Pi“ auf die Fahne schreiben kann so nicht erwartet hätte.
„Gemini Man“ beginnt mit einem unfassbar großen Logikloch: man stelle sich mal vor, mit einem Gewehr aus über 2 km Entfernung auf ein Ziel in einem mit über 200 km/h quer fahrenden Zug zu schießen und dieses ziemlich exakt zu treffen. Wenn man ein wenig Ahnung von der Materie hat, kann man da wenigstens schon mal laut auflachen bzw. ungläubig den Kopf schütteln. Kurz darauf wird ein mehrfacher, skrupelloser und eiskalter Mörder ziemlich schnell vom Saulus zum Paulus und entdeckt sogar bei dem auf ihn angesetzten Killer den Menschen hinter der halbautomatischen Waffe. Kurz nach dem Auftragsmord kommt Will Smiths Charakter der üblichen Intrige / dem Komplott / den unfassbaren Vorgängen in den eigenen Reihen auf die Spur und muss nicht nur dafür sorgen, dass eben jene aufhören, sondern sich auch noch permanent seiner Haut erwehren gegen einen eigentlich deutlich überlegenen Gegner.
Und so hüpfen und springen Brogan und sein jüngeres Ich auch schon mal 10 Meter von einem Hausdach (wobei sich der junge Will Smith deutlich effektiver abrollt, während der alte durchaus ein paar Blessuren davon trägt), bewegen sich wie Squashbälle zwischen Hauswändern, so dass Parcour dagegen aussieht wie Nordic Walking für Senioren, verfolgen sich (zugegebenermaßen spektakulär gefilmt, aber dadurch nicht eben realistischer) auf Dirtbikes und verprügeln sich so sehr, dass da eigentlich nach kürzester Zeit Feierabend auf Intensiv sein müsste. Aber nein, stattdessen wird hinterher noch ordentlich so eine Art Vater-und-Sohn-Dramatik für Klone erzeugt, die zum Brechreiz erzeugen aufgesetzt ist.
Zusätzliches Manko ist, dass allen topmodernen und fortschrittlichen Motion Capture-, Rendering und Aufnahmetechniken zum Trotz Will Smith der Jüngere aussieht, als wäre er geradewegs aus Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett hinaus auf den Filmset marschiert. Einzig authentisch wirkt Mary Elizabeth Winstead, auch wenn sie als etwa 55 kg schweres Mädel nach ihrem ersten Kill (eines doppelt so schweren, gut gepanzerten Elitesoldaten der "Gemini"-Truppe) nur ein paar Kratzer aufweist und verblüffend kaltschnäuzig wird.

Bei der Bildwertung verweise ich auf Skyfalls Bewertung. Dem ist fast nichts hinzu zu fügen, außer: mir persönlich ist das zu „larger than life“. Bei diesem Bild wirkt alles zu sauber, zu steril und ohne jeglichen Filmtouch. Da kann man sich auch durch ein Hochglanzprospekt blättern. Eine Weile hatte ich überlegt, mir den Film auf 3D zu holen, denn dafür ist „Gemini Man“ ausgelegt, und in 3D ist der Film visuell sicherlich spektakulär. Letzten Endes ist das aber egal: gefällt ein Film in 2D nicht, wird er auch in 3D nicht besser. Was sollte das eigentlich mit dem Zug, der mit 200 Sachen um eine rechtwinklige Kurve fährt?! Hab´ich nicht kapiert.

Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 vor, der Sound überzeugt in den meisten Belangen. Eine stete Surroundkulisse mit gut ortbaren direktionalen Effekten liegt ständig an, und auch der Bass spielt stets mit. Mit gut gewählten Einstellungsverbesserungen kann man da viel herausholen. Allerdings zeigt der englische Track, wie es besser geht.

Extras: nicht angesehen, ich vergebe den Mittelwert. Das Steel finde ich schick.

Mein persönliches Fazit: Aufgrund der Tatsache, dass Ang Lee Regie führte und Will Smith die Hauptrolle spielte hatte ich mir eigentlich recht viel von „Gemini Man“ versprochen. Vielleicht war meine Erwartungshaltung zu hoch: eine an sich gewohnte (man ziehe nur mal die „Bournes“ als Vergleich heran) Agentenstory wurde als beinahe schon bizarr überzogene Comic-Verfilmung mit allzu bemüht eingeflochtener Dramatik inszeniert, bei der man mehr den Kopf schüttelt als unterhalten wird. Schade drum..
Story mit 2
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
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1 Bewertung(en) mit ø 3,50 Punkten
 
STORY
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BILDQUALITäT
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TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
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