Scary Stories to Tell in the Dark (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: Scary Stories to Tell in the Dark (2019)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
107 Minuten
Veröffentlichung:
12.03.2020
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Pünktlich zu Halloween erschien letztes Jahr der von Guillermo del Toro produzierte Horror-Thriller "Scary Stories to Tell in the Dark" in den deutschen Kinos, und nun bringt Entertainment One den Film im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainmend endlich auch auf den Heimkinomarkt. Ob sich der Film von Regisseur André Øvredal lohnt, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Als das Mauerblümchen Stella (Zoe Colletti) mit ihren Freunden Auggie (Gabriel Rush), Chuck (Austin Zajur) und dem Kriegsdienstverweigerer Ramon (Michael Garza) auf der Flucht vor dem Raufbold Tommy (Austin Abrams) in der Halloween-Nacht in das angeblich verfluchte Haus der Bellows-Familie flüchten, stoßen sie im Keller auf ein altes Buch, welches die gesammelten Gruselgeschichten von Sarah Bellows enthält. Die Geschichten schreiben sich selbst und werden augenblicklich zur Realität. Nun sind die Freunde in Gefahr und müssen das Geheimnis um Sarah Bellows lösen, bevor die Monster des Buches einen nach dem anderen zu sich holen... Das Grundgerüst erinnert ein wenig an die beiden „Gänsehaut“-Filme. Dies ist auch kein Wunder, schließlich basiert auch „Scary Stories to tell in the Dark“ auf einer Reihe von Gruselgeschichten. Die Vorlage stammt dabei aus der Feder von Alvin Schwartz, und die „Scary Stories to tell in the Dark“-Geschichtenbücher erfreuen sich in Amerika sehr großer Beliebtheit, sind hierzulande allerdings unerklärlicherweise unbekannt. Es gibt tatsächlich nicht einmal eine deutsche Übersetzung der rund 100 Kurzgeschichten, die – der Name ist Programm – perfekt sind, um sie im Dunklen, etwa am Lagerfeuer, zu erzählen. Unterstützt werden die teilweise nicht einmal eine Seite langen Geschichten dabei von den genialen Zeichnungen von Stephen Gammell, wodurch sie einen enormen Reiz für die Leserschaft erhalten.
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Der Film spinnt nun eine Geschichte um die einzelnen, an Urbane Legenden erinnernden, Geschichten und konstruiert dabei eine Art Mystery-Krimi, der für sich genommen ebenfalls ganz ordentlich ausgefallen ist. Aus den über 100 Geschichten wurden leider nur fünf ausgewählt, wobei man sich freilich ein paar der gruseligsten ausgesucht hat. So bekommen wir unter anderem eine lebendige Vogelscheuche und eine vermodernde Leiche zu sehen. Aber auch die anderen äußerst ekligen und unheimlichen Gestalten (die sich sehr nah an den Buchillustrationen von Stephen Gammell orientieren), könnten bei zartbesaiteten Zuschauern durchaus für schlaflose Nächte sorgen. Dies mag vielleicht auch einer der Gründe sein, warum der Film hierzulande mit einer 16er Freigabe der FSK versehen wurde, während er in Amerika (wo die Geschichten den Kindern und Jugendlichen weitestgehend bekannt sind) eine PG13 ausreichte. Die Inszenierung ist dabei primär auf Atmosphäre ausgelegt und verzichtet auf übertriebene Gore-Effekte. Regisseur André Øvredal („Trollhunter“, „Die Autopsie der Jane Doe“) bezeichnet den Film als eine Mischung aus „Modernem Horrorfilm“ und den „Amblin-Filmen seiner Jugend“, also Filmen wie „Poltergeist“, „Gremlins“ und „Arachnophobia“, um nur drei Beispiele zu nennen. Und fürwahr – treffender hätte man „Scary Stories to tell in the Dark“ nicht beschreiben können, denn das Gefühl das den Zuschauer überkommt, erinnert enorm an die „gute, alte Zeit“, was natürlich auch durch den Handlungszeitraum (die 1960er Jahre) verstärkt wird.
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Alles in allem bietet der Film perfekte Unterhaltung für all jene, die sich gern an die Zeit zurückerinnern, in denen Filmmonster noch wirklich Angst gemacht haben, die Sorgen andere waren, und wir – ja, nennen wir es beim Namen – einfach unbelasteter und sorgloser waren. Zwar richtet sich der Film an ein jüngeres Publikum, begeistert aber dank seiner Spannung und Inszenierung auch mühelos ein älteres Semester, und könnte damit gut der nächste Kultfilm für (fast) die ganze Familie werden. Ein Familien-Gruselfilm der alten Schule im Stil eines Steven Spielberg. Herrlich! (ms)

Bildqualität

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Der Film, welcher in einem Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vorliegt, wurde komplett digital aufgenommen, was man jedoch nicht direkt wahrnimmt. Denn viele Einstellungen wirken recht weich, zudem liegt keine allzu gute Tiefenschärfe vor. Dies kann aber durchaus bewusst so gewählt worden sein, um der Gruselatmosphäre ihren speziellen Look zu verleihen. In den Close-Ups hingegen liefert man einen sehr guten Detailgrad, der vor allem bei den Kreaturen deren Hautstruktur und Oberflächenbeschaffenheit erkennen lässt. Ein wenig Probleme hat der Film in vielen der dunklen Szenen, denn hier kann man den Detailgrad nicht immer durchweg aufrechterhalten, sodass man einige Verluste hinnehmen muss. Gerade wenn auch noch Nebel hinzu kommt, wird das Bild auch ein wenig unruhig. In der Geschichte des roten Zimmers haben sich zudem einige Kompressionsfehler eingeschlichen, denn das durch Farbfilter komplett in Rot getauchte Bild weist hier teilweise kreisförmige Abstufungen auf. Ein Hinweis sei noch an Import-Käufer gerichtet, die den Film über die USA auch im Disk-Format in 4K Ultra HD beziehen können. Neben einer normalen Amaray-Variante gibt es die UHD dort auch in einem Best-Buy exklusiven Steelbook. (jp)

Tonqualität

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Der Zuschauer hat bei der Tonauswahl die Möglichkeit zwischen einer deutschen und englischen DTS-HD Master Audio Spur, welche beide vom Niveau her auf dem gleichen Level liegen. Das bedeutet auch, dass beide ein klein wenig zu leise abgemischt wurden und hier der Gesamtpegel etwas angehoben werden sollte. Die ist gerade für die Dialoge wichtig, welche ab und an sonst nicht klar zu verstehen sind. Der Einsatz von Surround-Effekten startet zunächst recht verhalten - hier mal eine knarrende Tür, da mal eine Stimme von hinten, zudem gibt es einige Wettereffekte. Im Laufe des Films, in dem auch die Kreaturen immer ausgefallener werden, steigert sich dies aber. Besonders beim "Jangly Man", einem Hünen, der sich deformieren und in die einzelnen Körperteile zerlegen bzw. wieder zusammensetzen kann, gibt es dann einiges für die umherliegenden Kanäle zu tun. Auch das Finale dreht hier noch mal richtig auf. In diesen Abschnitten kommt dann auch der Subwoofer zum Einsatz, ohne hier jedoch allzu tiefe Bass-Salven liefern zu müssen. Insgesamt hätte man solch eine Soundkulisse jedoch gerne öfters gehört, denn gerade bei einem Film, der sich verstärkt auf seine Atmosphäre konzentriert, hätte man mehr mit dem Sound "spielen" müssen. (jp)

Ausstattung

Der Bonus Bereich besteht aus den folgenden, zumeist recht kurzen Beiträgen: - Die Transformation eines Bestsellers (2:20 Min.) - Kreatur-Vignetten (3:26 Min.) - Interviews mit Darstellern und Crew (22:59 Min.) - Dunkle Geschichten (2:14 Min.) - Make-Up Zeitraffer (0:37 Min.) - Denn sie wissen nicht, was sie tun (0:44 Min.) - Der rote Fleck Clip (0:39 Min.)
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Die Extras starten mit einer kurzen Zusammenfassung des Films aus Sicht von Regisseur André Øvredal, Guillermo Del Toro, sowie den beiden Hauptdarstellern Zoe Colletti und Michael Garza. Dabei erfährt man zum Beispiel, dass man sich bei der optischen Umsetzung sehr genau an den Zeichnungen von Stephen Gammell, welcher die Illustrationen für Alvin Schwartz' Grusel-Geschichten zeichnete, orientiert hat. Im Feature zu den Kreaturen bekommen fünf der Horror- Charaktere eine separate Betrachtung, welche allerdings jeweils äußerst knapp ausfallen und eigentlich nichts bringen, was man nicht auch schon dem Film entnommen hat. Danach geht es weiter mit einem größeren Interview-Block in welchem Mitglieder von Cast & Crew für den Zuschauer eingeblendete Fragen beantwortet. Hier kommen neben einigen Hauptdarstellern, Regisseur Øvredal und Produzent Del Toro, auch Produktionsdesigner und Kostümbildner zu Wort. Weiter geht es mit einem kurzen Beitrag zu den Geschichten und wie sie umgesetzt wurden. Im Anschluss sieht man im Zeitraffer, wie ein Schauspieler per Ganzkörper-Make-Up in den "Zehlosen Mann" verwandelt wird. Dann erhält man eine kurze Info, worauf es bei den Horror-Elementen im Film ankam. Zum Abschluss gibt es dann noch einmal eine kurze Szene aus der "Roten Fleck"-Geschichte. Insgesamt bietet das Bonus-Material nur wenig Wissenswertes, zudem gehen manche Beiträge noch nicht mal eine Minute. (jp)

Fazit

Regisseur André Øvredal ist ein Film gelungen, der den Zuschauer herrlich gruselt und gleichzeitig in eine Stimmung versetzt, wie sie in der „guten, alten Zeit“ bei Filme wie „Poltergeist“, „Gremlins“ und Co. An der Tagesordnung waren. Trotz der Freigabe ab 16 Jahren könnte der Film der nächste Familien-Gruselfilm werden, und da von den knapp 100 Geschichten gerade einmal fünf im Film zu sehen sind, steht die Tür für Fortsetzungen offen, sofern man eine brauchbare Rahmenhandlung konstruiert bekommt. Technisch gesehen ist die Disc von UPHE ebenfalls eine runde Sache. Das Bild ist herrlich altmodisch und fängt die Stimmung richtig ein während auch der Sound für eine anständige Untermalung sorgt, wobei in beiden Fällen noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Das Bonusmaterial ist leider sehr oberflächlich und nichtssagend, auch wenn die Überschriften etwas anderes vermuten lassen. Alles in allem trotzdem eine absolute Empfehlung für Freunde von „Old School Grusel-Abenteuern“. (Michael Speier, Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 12.03.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 4,50 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
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