Rambo: Last Blood 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Rambo: Last Blood

rambo-last-blood-4k-limited-steelbook-edition-4k-uhd---blu-ray-1.jpg
4K - ULTRA HD
Verkauf:
3 Mitglieder verkaufen
Tausch:
1 Mitglied tauscht
Suche:
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett),
Amazon.de exklusiv!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1

Blu-ray:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
101 Minuten
Veröffentlichung:
31.01.2020
Diese Blu-rays könnten Sie interessieren:
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Bild 4k UHD
9
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit stolzen 73 Jahren kehrte Action-Legende Sylvester Stallone im vergangenen Jahr noch einmal in eine seiner beiden Parade-Rollen zurück und zog noch einmal als John Rambo in den Krieg. Zum insgesamt fünften Mal schlüpfte der Altstar damit in die Haut des Vietnam-Veteranen, der in seinem aktuellen Kampf ein Stück weit zu seinen filmischen Anfängen zurückkehrt. Denn inhaltlich orientiert man sich diesmal eher am ersten Abenteuer der zur Action-Ikone gewordenen Figur, was somit bedeutet, dass man hier kein klassisches Kriegsszenario erhält. Vielmehr beschreitet man eher den Pfad aktueller Rache-Thriller. Nach dem Review der Blu-ray Fassung kann Ihnen die Redaktion mit leichter Verspätung nun auch eine Bewertung der 4K Ultra HD Umsetzung bieten und was diese im Vergleich zur Full HD Fassung zu bieten hat, sollen nachstehende Zeilen klären. (jp)

Story

Rambo-Last-Blood-Reviewbild-01.jpg
Über zehn Jahre sind vergangen, seitdem der Vietnamveteran John Rambo (S. Stallone) seinem selbstgewählten Exil in Südostasien den Rücken kehrte und nach Hause ging, um zu versuchen den Krieg und das Töten hinter sich zu lassen. Tatsächlich gelang ihm der Schritt in die Gesellschaft und er führt ein zwar zurückgezogenes, aber nicht gänzlich menschenleeres Leben in Arizona. Dort begibt sich eines Tages die junge Gabrielle (Y. Monreal), eine Bekannte Johns, über die Grenze nach Mexiko, um dort ihren Vater aufzuspüren. Statt ihren Erzeuger zu finden, gerät sie jedoch in die Hände des Kartells des Verbrecherkönigs Hugo Martinez (S. Peris-Mencheta), dessen größte Einnahmequellen Drogen und Menschenhandel sind. Begleitet von der Journalistin Carmen Delgado (P. Vega), deren Schwester ebenfalls in die Fänge der Kidnapper geriet, macht sich Rambo auf den Weg nach Mexiko, um Gabrielle zu retten und mit dem Kartell endgültig aufzuräumen... Der Film, der die Geschichte um den traumatisierten Vietnamveteranen John Rambo, die vor knapp 40 Jahren begann, nun mutmaßlich zu Ende erzählt, beginnt recht gemächlich und fühlt sich nicht so recht nach einem Rambo-Film an. Zum einen fehlt natürlich das typische Kriegsschauplatz- oder Dschungel-Setting, wobei man an dieser Stelle nicht vergessen darf, dass auch der erste Teil der Reihe nicht in irgendeinem Kriegsgebiet, sondern in einem Wald auf amerikanischem Boden spielte. Seine Gegner damals waren auch keine Soldaten, Söldner oder ähnliches, sondern fiese Gesetzeshüter und „besorgte Bürger“. Diesmal bekommt er es mit dem mexikanischen Drogenkartell zu tun, welches der amtierende US-Präsident Donald Trump zur Terrororganisation erklären möchte, womit Rambo es zumindest pro forma mit amerikanischen Staatsfeinden zu tun hat. Aber auch so bleibt kein Zweifel daran, dass diese fiesen Verbrecher es verdient haben, dass John Rambo über sie kommt – aber: Ist das überhaupt so?
Rambo-Last-Blood-Reviewbild-02.jpg
Jein, denn Rambo möchte eigentlich nur ein friedliches und ruhiges Leben leben, und wäre da nicht die Enkelin seiner Haushälterin, die unversehens in die Hände eines Menschenhändlerringes gerät, hätte Rambo auch weiterhin sein Pferd gepflegt und die Tunnelanlagen unter seiner Ranch in Schuss gehalten, auch wenn ihm genau das immer wieder zusetzt – ein echter Vietnamveteran kann halt nicht aus seiner Haut. Und so reist der inzwischen sichtlich gealterte Rambo nach Mexiko um den Kartell-Halunken zu zeigen wo der Hammer hängt – Wortwörtlich! Die Jagd nach den Entführern erinnert indessen deutlich mehr an Filme wie „Taken – 96 Hours“ und Konsorten, und weniger an die Filme der Rambo-Reihe. Auch schwingt der Film ordentlich die Rassismuskeule, denn alle Mexikaner sind böse, korrupt, menschenverachtend und brutal. Aber dem Vorwurf, dass die Rambo-Filme rassistisch und menschenverachtend sind, musste sich bisher jeder der Filme stellen, von daher spielt es wohl keine große Rolle.
Rambo-Last-Blood-Reviewbild-03.jpg
Die Hauptaction spielt sich indessen wieder auf amerikanischem Boden und vornehmlich in den letzten 20 Minuten ab, und von hier an fühlt man sich auch endlich wieder wie in einem Rambo-Streifen, denn der Kampf, den der Veteran rein Zahlenmäßig nicht gewinnen kann, geschieht auf typische Rambo-Art überwiegend aus den Hinterhalt. Immerhin war Rambos Spezialität schon immer der Guerilla-Kampf. Yeah! Und offenbar wissen die Mexikaner nicht, dass man einer Ratte niemals in den Bau folgen darf. Zum Glück für die Zuschauer, denn nun folgt ein Schlachtfest vom Allerfeinsten. Schade nur, dass das Rambo-Gefühl erst am Schluss aufkommt. Und ja, hier liegt auch der Hund begraben, denn gerade die zahlreichen ruhigen Momente des Films passen so überhaupt nicht zu dem, was man von einem Rambo-Film erwartet. Wären nicht die Flashbacks und der Name der Hauptfigur hätte man den Film auch mit einem X-beliebigen Alternativtitel versehen könnten. Da der Name nun aber gewisse Erwartungen weckt, die der Film nicht zur Gänze erfüllen kann, stieß er damit so manchem Fan vor den Kopf.
Rambo-Last-Blood-Reviewbild-04.jpg
Der Film ist also Vieles: Ein nachdenkliches Drama, ein Thriller, ein Entführungs- und Racheactioner, und sogar ein bisschen Home-Invasion – wobei er leider nahezu keinerlei Charakterzeichnung oder Tiefgang aufweist, aber das war bei den Vorgängern (bis auf Teil 1) auch nicht der Fall. Trotzdem machen ihn all diese Mängel nicht automatisch zu einem schlechten Film. Man sollte also einfach das Hirn ausschalten und genießen, vorausgesetzt, man hat für derlei Filme etwas übrig. Denn das, was dem Film an Tiefgang und Charakterzeichnung fehlt, macht er durch Gewalt und Logiklöcher wieder wett. Und wie eingangs bereits erwähnt: Am Ende hat er sogar Herz! (ms)

Bildqualität

Rambo-Last-Blood-Reviewbild-05.jpg
Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und ist, bis auf wenige Ausnahmen, phantastisch. Die Schärfe spielt in der absoluten Oberliga und bildet in Nahaufnahmen haufenweise Kleinstdetails sauber ab, aber auch Panoramaaufnahmen können in dieser Hinsicht voll und Ganz überzeugen. Ein wahrer Augenschmaus. Dazu kommen satte, brillante Farben, die zwar weitestgehend aufgrund diverser Filter nicht mehr sonderlich natürlich aussehen, dafür aber perfekt zum Gesamteindruck passen. Der Kontrast ist perfekt eingestellt und lässt das Bild stellenweise dreidimensional wirken, besonders während heller Tageslicht-Aufnahmen, wie etwas der Schwenk über die verbauten mexikanischen Städte oder der Flug über Rambos Ranch am Ende. Der Schwarzwert kommt vor allem im letzten Filmviertel zum Tragen und ist ebenfalls makellos und sauber, ohne dabei Details zu verschlucken. Einzig die stellenweise deutlich erkennbaren CGI-Effekte am Ende stören das Gesamtbild ein wenig, aber das hat weniger mit der Bildqualität zu tun und beeinträchtigt diese in keiner Weise. (ms)

Bild 4k UHD

Die Full HD Fassung setzte die Messlatte des neuen Rambo-Abenteuers schon ziemlich hoch, sodass es fraglich war, ob und in wie weit die Ultra HD Fassung da noch einen draufsetzen kann. Zunächst sei gesagt, dass es sich bei dem Ultra HD Transfer dank 4K Digital Intermediate um eine vollwertige 4K-Umsetzung handelt. Somit legt diese Variante vor allem im Detailbereich noch einmal einiges zu und präsentiert hier wirklich jede noch so kleine Falte im Gesicht des Elite-Kämpfers, jedes Steinchen auf (oder unter) Rambos Pferde-Ranch, sowie hochaufgelöste Oberflächen in den Favelas von Mexiko. Um den Farbraum noch einmal zu erweitern und das Kontrastverhältnis zu steigern, setzte man auf Dolby Vision, welches seinen Job im Vergleich zur Blu-ray aber sehr dezent verrichtet. Dies soll jetzt allerdings nicht negativ klingen, denn das Bild bzw. dessen Farben wirken auch so äußerst natürlich, weshalb es hier auch keine allzu große Überarbeitung bedarf. Einmal mehr überzeugen hier auch die Natur- und Landschaftsaufnahmen, welche mit einer sehr imposanten Tiefenwirkung einhergehen. Auch dem Schwarzwert der Ultra HD Fassung gelingt es spielend, in den vielen Nachtaufnahmen oder weniger gut ausgeleuchteten Abschnitten unter Tage Detailverluste zu vermeiden. Wenn man der UHD überhaupt etwas ankreiden möchte, dann wären das die nochmals deutlicher zu erkennenden CGI-Effekte. Hier hätte man wirklich besser durchgehend auf praktische Effekte setzen sollen, damit die Schusswunden und Verletzungen stets glaubwürdig in Szene gesetzte worden wären. Insgesamt erhält man jedoch mit dieser 4k Fassung einen in bildtechnischer Hinsicht referenzwürdigen Titel, der Rambo wortwörtlich von seiner besten Seite zeigt. (jp)

Tonqualität

Rambo-Last-Blood-Reviewbild-06.jpg
Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in Dolby Atmos mit Dolby TrueHD 7.1 Kern vor. Optional lassen sich deutsche Untertitel zuschalten. Von Anfang an zeigt sich die Akustik als Phänomenal und lässt bereits vor der Titeleinblendung das Heimkino beben. Wir erleben ein Gewitter mit dazugehörigem Sturzbach, untermalt von einem bombastischen Soundtrack der zusätzlich den Subwoofer fordert wie kaum ein anderer Titel – und der Zuschauer ist mittendrin. Die Akustik ist ein echtes Brett! Dieser grandiose Einstieg bleibt aber zum Glück keine Ausnahme, auch wenn der Film über lange Strecken eher ruhiger abläuft. Das Finale zeigt dann nochmals was akustisch möglich ist und beschallt den Zuschauer mitten im Tunnelkampf von allen Seiten. Und trotz alledem bleiben die Dialoge jederzeit gut verständlich, auch wenn man sich zunächst an die neue Stimme der Hauptfigur gewöhnen muss, was leider ein wenig schwer fällt, da Thomas Danneberg, Slys Stammsprecher, gesundheitlich nicht mehr in der Lage war dem Helden seine Stimme zu leihen. Stattdessen wird Stallone, wie schon in „Escape Plan 3“ und „Creed 2“ von dem großartigen Jürgen Prochnow synchronisiert, allerdings passt die Stimme leider nicht ganz, und bei allem gebotenen Respekt wäre es sinnvoll, einen etwas passenderen Sprecher zu suchen. Ein großartiger Ersatz wäre beispielsweise der Werbe- und Off-Sprecher Christopher Karatsonyi, dessen Stimmliche Ähnlichkeit zu Thomas Danneberg (und zu Randolf Kronenberg als Eddie Murphy) schlichtweg verblüffend ist. (ms) Anmerkung 4K UHD: Sowohl bei der deutschen Synchronisation als auch bei ihrem englischen Pendant kommen wie schon bei der Blu-ray sehr gute Dolby-Atmos Soundspuren zum Einsatz, die vor allem in den Action-Momenten ihre Muskeln spielen lassen. (jp)

Ausstattung

- Drawing Last Blood New Blood (7:43 Minuten) Something to Fight For (6:37 Minuten) Heaven Above – Hell Below (13:28 Minuten) Forged in Hellfire (13:10 Minuten) Nothing is Over (8:31 Minuten) - From First Note to Last Blood (17:20 Minuten) - Trailer (1:42 Minuten) - Trailershow
Rambo-Last-Blood-Reviewbild-07.jpg
Das Bonusmaterial besteht aus einem 5 teile unterteilten Making-Of/Behind-the-Scenes-Feature, welches die Hintergründe des Films und einige Szenen beleuchtet, und dabei immer wieder von Sylvester Stallone und anderen an der Produktion beteiligten dokumentiert wird. Leider geschieht dies ohne Untertitel, wodurch das gesamte Bonusmaterial für deutschsprachiges Publikum ohne Englischkenntnisse komplett wertlos ist, es sei denn, man möchte nur einen Blick hinter die Kulissen werfen, und reimt sich das, was man dort zu sehen bekommt, selbst zusammen. Das Feature „From First Note to Last Blood“ setzt sich mit dem großartigen Soundtrack auseinander, und zum Abschluss bekommen wir noch eine Handvoll Trailer geboten, darunter auch den zum Hauptfilm. Ein Wendecover gibt es hingegen nicht. (ms) Anmerkung 4K UHD: Das Bonus-Material befindet sich ausschließlich auf der Blu-ray. (jp)

Fazit

Neben der sehr guten Blu-ray Fassung kann auch die 4K Ultra HD Variante des Films vor allem in technischer Hinsicht voll und ganz überzeugen. Dank einer vollwertigen 4K-Umsetzung auf Basis eines 4K Digital Intermediate, sowie einem durchschlagskräftigem Dolby Atmos Sound - sowohl bei der deutschen Synchronisation, als auch beim englischen Originalton - kann man hier von einer gelungenen State-of-the-Art Produktion sprechen, an der sich so mancher Publisher ein Beispiel nehmen sollte. Inhaltlich wandelt man im neusten Abenteuer eher auch den Pfaden von Rache-Thrillern, was der Figur von John Rambo aber ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Auch wenn man damit den ein oder anderen Fan abgeschreckt hat - eine Stagnation kann man der Filmreihe dadurch jedenfalls nicht vorwerfen. Vielmehr ist es auf diese Art und Weise sehr gut gelungen, den Vietnam-Veteranen in die heutige Zeit zu überführen. Abzuwarten bleibt nun, ob es diesmal wirklich das letzte Blut war, welches Rambo vergossen hat, oder ob Stallone doch noch einen Rekord als "ältester Action-Star" der Filmbranche aufstellen möchte. (jp) (Jörn Pomplitz, Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 15.04.2020

Rambo: Last Blood 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray Preisvergleich

Gebraucht kaufen

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
7 Bewertung(en) mit ø 4,18 Punkten
 
STORY
3.9
 
BILDQUALITäT
4.9
 
TONQUALITäT
4.9
 
EXTRAS
3.1

Film suchen

Preisvergleich

39,99 EUR*
ab 59,99 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Diese Blu-ray ist ebenfalls in folgenden Versionen erhältlich:

Blu-ray Sammlung

94 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 91 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 6x vorgemerkt.