Dollman vs. Demonic Toys (Full Moon Classic Selection Nr.6) Blu-ray

Original Filmtitel: Dollman vs. Demonic Toys

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.77:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
64 Minuten
Veröffentlichung:
29.11.2019
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STORY
5
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der Filmemacher Charles Band und seine Produktionsfirma „Full Moon“ kann auf eine beachtlich große Filmliste zurückblicken. Viele der Titel gelten heute als Kultfilme und werden von Genrefans frenetisch verehrt. Im Rahmen der stetig anwachsenden „Full Moon Classic Selection“ veröffentlicht das Label Wicked Vision in schöner Regelmäßigkeit die Höhepunkte aus der Schaffenszeit von Full Moon. Heute schauen wir uns das Crossover „Dollman vs. Demonic Toys“ an, welches im Rahmen der Reihe als auf 1000 Stück limitierte Blu-ray auf den deutschen Markt kam. Dazu wurde der Film erstmals vom Original-Kamera-Negativ abgetastet und erschien demnach als HD-Premiere. Was der Film zu bieten hat und wie sich die Disc in technischer Hinsicht schlägt klärt die nun folgende Rezension.

Story

Alarm in der Spielzeugfabrik: Zum Leben erweckte Puppen führen dort ein dämonisches Regiment. Die Polizistin Judith Grey ist machtlos. Sie weiß: Diese Puppen sind nur durch einen ebenbürtigen Gegner zu besiegen. Hier muss der „Dollman“ Brick Bardo her, ein furchtloser Cop und Außerirdischer in Puppengröße. Ihm zur Seite steht seine neue Geliebte Ginger, die von bösen Aliens auf Puppengröße geschrumpft wurde. Das dämonische Spielzeug plant die Wiedergeburt Satans und hat sich nun Ginger ausgewählt, das teuflische Kind auszutragen. Doch die garstigen Puppen haben die Rechnung ohne Brick Bardo und seine große Klappe gemacht… (Pressetext Wicked Vision) In „Tod im Spielzeugland“, wie „Dollman vs. Demonic Toys“ damals im deutschen Videotheken-Verleih genannt wurde, treffen gleich drei Filme aus Charles Bands Filmschmiede aufeinander: Zum einen hätten wir da natürlich die bereits im Titel erwähnten Filme „Dollman“ und „Demonic Toys“, und zum dritten hätten wir die Krankenschwester Ginger aus dem Science Fiction Streifen „Cosmo“ aka „Bad Channels“, die ebenfalls auf Puppengröße geschrumpft wurde und daher wunderbar zum Dollman passt. Gemeinsam mit der Polizistin Judith treten sie also den Kampf gegen die Demonic Toys an, die noch immer danach trachten die Brut des Bösen in einen menschlichen Körper zu pflanzen. Für dieses Crossover schrieb der Meister Charles Band nicht nur das Drehbuch sondern nahm diesmal auch höchstpersönlich auf dem Regiestuhl platz, welchen er in den Vorgängerfilmen noch Ted Nicolaou, Albert Pyun und Peter Manoogian überlassen hatte. Mit einer Gesamtlaufzeit von 60 Minuten und 11 Sekunden fällt „Dollman vs. Demonic Toys“ recht übersichtlich aus, aber wer denkt, dass es dafür gleich zur Sache geht, der irrt leider. Zunächst einmal bekommen wir einen rund 4 Minütigen Vorspann zu sehen. Als der Dollman dann auf Ginger trifft, müssen beide (weil der Zuschauer sie vielleicht nicht kennt) ihre Vorgeschichte aus den jeweiligen Einzelfilmen erzählen – in Rückblicken versteht sich. Dann werden später auch noch die Beweggründe der „Demonic Toys“ genauer erläutert (ihr habt es erraten: In Form einer Rückblende zum Originalfilm) und dann haben wir natürlich auch noch rund 4 Minuten Abspann. Kurz gesagt: Der eigentliche Film dauert vielleicht eine dreiviertel Stunde, aber in der geht es dafür gut zur Sache... oder nicht? Jein! Auch wenn der Film keine lange Einleitung benötigt (da man ja die drei vorherigen Filme kennt, bzw. sie kurz erläutert bekommt) dauert es recht lange bis er zur Sache kommt. Leider bleibt der Film in jeder Hinsicht sehr zahm, und die Highlights sind leider tatsächlich die Rückblenden zu den drei Originalfilmen. Zwar gibt es auch hier wieder ein paar Actionszenen, aber in denen explodiert primär Spielzeug. Irrwitzige Ideen sind leider ebenfalls selten, und außerdem behalten diesmal alle Darsteller ihr Kleidung an, was auch ein wenig ungewöhnlich für einen Film dieser Art ist. Trotzdem macht das Ganze irgendwie Spaß und bietet seichte Unterhaltung für zwischendurch – immer vorausgesetzt man hat für derartige Filme etwas übrig. Als Ergänzung zu den Hauptfilmen eine nette Idee, aber leider nicht Mehr. Für Fans und Sammler trotzdem zu empfehlen, schon alleine weil er so herrlich abgedreht ist und die Kultfiguren zusammen zu sehen hat auch etwas für sich. Die drei Originalfilme hatten aber in jedweder Hinsicht deutlich mehr zu bieten.

Bildqualität

Das feinkörnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78:1 vor. Wie die vorherigen Titel der Reihe bekommen wir auch hier wieder eine ganz anständige Bildqualität geboten, die natürlich im Rahmen der Möglichkeiten liegt und dementsprechend nicht mit aktuellen Big-Budget-Produktionen verglichen werden kann und darf. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem ordentlichen Niveau, allerdings ist das Bild allgemein eher etwas weich. Die Farben sind weitestgehend natürlich und stabil, auch wenn das Bild hin und wieder ein wenig flackert. Der Kontrast ist akkurat und der Schwarzwert kann sich in den meisten Fällen sehen lassen – jedenfalls haben wir in dieser Hinsicht schon schlechtere Werte gesehen (auch von höher budgetierten Titeln). Altersbedingte Mängel gibt es quasi keine, und somit kann auch diese Veröffentlichung als absolut gelungen angesehen werden – im Rahmen der Möglichkeiten.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in dts-HD Master 2.0 Stereo mit optional zuschaltbaren Untertiteln in beiden Sprachen auf der Disc vor. Akustisch gibt es nicht viel zu meckern. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und klingen sauber und frisch. Die Hintergrundgeräusche wie Schüsse, Schritte und so weiter klingen hingegen etwas schwach auf der Brust und erklingen auch nicht immer ganz passend zum Bild, aber hey... Independent-Trash-Kino muss nicht perfekt sein. Die deutsche Synchronfassung passt da auch ganz herrlich ins Bild, denn auch wenn sich das ganze nicht wirklich wie die berühmte „Porno-Synchro“ anhört, klingt alles doch ein wenig überambitioniert – passt aber perfekt.

Ausstattung

- Audiokommentar (optional deutsch untertitelt) - Original Videozone (8:28 Minuten) - Ungekürztes „Hinter den Kulissen“-Material aus den Full-Moon-Archiven (195:38 Minuten) - Originaltrailer SD & HD - Wendecover Das Bonusmaterial besteht aus einem interessanten Audiokommentar mit Dollman-Darsteller Tim Thomerson und Charles Band bei dem der Eindruck entsteht, dass der Hauptdarsteller das Meiste seiner Erinnerungen an den Film auf irgendeine Art und Weise ausgelöscht hat. Weiter geht es mit einem Beitrag zum Film in Form der berühmt-berüchtigten Videozone. Ein echtes Highlight ist auch der mehr als drei Stunden umfassende „Behind the Scenes“-Beitrag, der – wie der Name schon sagt – einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen erlaubt und die Darsteller und Crew bei der Arbeit zeigt. Abgerundet wird das Ganze durch den Orignaltrailer in SD und HD Auflösung und wie immer wurde dem Titel auch ein Wendecover ohne den Collectors-Rand spendiert (beide Seiten OHNE FSK-Siegel!). Wie die übrigen Teiler der bisherigen Titel der „Full Moon Collectors Selection“ steckt auch diese Blu-ray in einer Scanavo-Blu-ray-Box, also einer „normalen“ Hülle in Blu-ray-Keep-Case Größe, aber ohne den blauen Balken am oberen Rand.

Fazit

Bild und Ton des Low-Budget-Film schauen den Umständen entsprechend anständig aus und geben keinen Anlass zur Kritik. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber es wurde das beste aus dem Material herausgeholt. Das Bonusmaterial erlaubt einen Einblick hinter die Kulissen und an ein Wendecover wurde auch gedacht. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Der Film ist ein Crossover der drei Filme „Demonic Toys“, „Dollman“ und „Cosmo“ und will auch gar nicht viel mehr als die drei Filme miteinander verbinden und den Zuschauer unterhalten. Das gelingt auch ganz gut, auch wenn jeder der drei Einzelfilme für sich genommen besser war. Trotz der fehlenden Schauwerte (weder Gewalt noch nackte Haut) für Fans und Sammler trotzdem eine Empfehlung, denn kurzweiliger Spaß ist hier garantiert. (Michael Speier)
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5 von 10

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geschrieben am 22.07.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 3,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
3.0
 
TONQUALITäT
3.0
 
EXTRAS
2.0

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