Midway - Für die Freiheit (Limited Steelbook Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Midway (2019)

midway---fuer-die-freiheit-limited-steelbook-edition-final.jpg
Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
138 Minuten
Veröffentlichung:
20.03.2020
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 10.08.2020 um 17:58
#3
Das MIDWAY - FÜR DIE FREIHEIT ein patriotischer Film sein würde, ließ ja schon der Name vermuten.
Das allerdings ausgerechnet der deutsche Roland Emmerich dermaßen tief in den Patriotismus und Schmalztopf gegriffen hat, hat mich echt sehr gewundert.

PEARL HARBOR war damals schon schlimm, und leider macht Herr Emmereich genau da weiter, wo PEARL HARBOR damals aufgehört hat.

Geschichtlich ist die Schlacht um Midway schon immer irgendwie gegenüber Pearl Harbor verblasst, daher war es von diesem Punkt aus betrachtet interessant, den Ablauf zu sehen der dazu beigetragen hat, das die Japaner mit dem Abwurf der beiden Atombomben durch die Amis kapitulieren mussten.

Der geschichtliche Hintergrund ist das Eine, die Umsetzung das Andere.

Und da geht irgendwie alles schief. Irgendwie scheint sich Herr Emmerich auf die Figur des Fliegers Best eingeschossen zu haben, der fast quasi im Alleingang die japanisdhe Flotte mit seinen heroisch waghalsigen Sturzflugmanövern weggebombt hat.

Einfach nur fürchterlich.

Da helfen am Ende auch nicht die namhaften Schauspieler wie Dennis Quaid oder Woody Harrelson, das Ruder herum zu reißen.
Dazu kommen wieder einmal dümmlich -gruselige DialogePathos bis zum Abwinken, und leider auch völlig blasse und austauschbare Characktere.

Auch beim Ton geht der Film zwar nicht unter, aber eine Offenbarung ist er auch nicht.
Mir fehlt da einfach der Druck und die Dynamik, welches bei solch einem Film in meinen Augen extrem wichtig ist.

Da kommt für mich kein " Mittendrin" Gefühl auf.

Auch diese Unart, Filme in/mit Dolby Atmos auszustatten ist für mich nicht nachvollziehbar.

Das hat damals Pearl Harbor wesentlich besser hinbekommen.( und DER Film war schon schlecht)
Auch die Effekte sind dieses mal, im Vergleich zu sonstigen Emmerich Streifen, eher lieblos umgesetzt worden.
Sieht zwar alles toll aus, aber der WOW Effekt bleibt aus.

Das Bild geht in Ordnung, setzt aber auch keine extremen Akzente. Die Farben sind gut, allerdings fehlt es an Kraft und uch teilweise an Schärfe.

Punkten kann für mich lediglich das schicke Steelbook, die Extras lasse ich weg, die retten den Film auch nicht.

Mein Fazit:
Den Film hat Roland Emmerich zielgenau versenkt.Verlorene 140Minuten Lebenszeit.

Noch am Rande eine kleine Anmerkung.
Der Film beruht auf wahren Begebenheiten, allerdings scheint Herr Emmerich in Geschichte nicht ganz aufgepasst zu haben.

Die Schlacht um Midway hat sicher den Wendepunkt eingeleitet und am Ende zur Kapitulation Japans mit beigetragen,aber anders als von Emmerich im Abspann geschildert, haben die Japaner nach dem Atombombenabwurf kapituliert, und nicht nach der Midway Schlacht.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP - BDT185EG
Darstellung:
Telefunken Telefunken XU43D 101 108cm
gefällt mir
0
bewertet am 03.04.2020 um 10:02
#2
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Remake des Klassikers. Die Handlung wurde ausgedehnt gegenüber dem Original, das heißt die Story beginnt schon Jahre vor dem Angriff auf Pearl Harbor.
Ebenfalls wird die Bombardierung von Tokio mit aufgenommen.
Die Abfolge ist schlüssig, hält sich an die geschichtlichen Ereignisse und ist einfach toll umgesetzt.
Ton ist definitiv auf Referenz Niveau. Das Kino wird zur Luftkampf Arena.
Das Bild ist ebenfalls auf sehr hohem Niveau, einzig die Effekte hätte ich mir für einen 2019er Film noch besser gewünscht. Es gibt einige Szenen in denen klar das CGI zu erkennen ist (Feuer und Rauch), das ist aber Kritik auf ganz hohem Niveau.
Die Extras sind umfangreich und sehr interessant, leider ohne deutschen Untertitel.
Der Film kommt bei mir definitiv auf die Vorführliste für Heimkino Interessierte.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Yamaha BD-S681
Darstellung:
Sony VPL-HW65 ES
gefällt mir
0
plo
bewertet am 20.03.2020 um 10:56
#1
Der pazifische Ozean, im Zweiten Weltkrieg: nachdem das japanische Kaiserreich am 07. Dezember 1941ohne vorherige Kriegserklärung die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor angegriffen und nahezu vollständig zerstört hat müssen die Amerikaner handeln, um einen Angriff der Japaner auf die amerikanische Westküste zu verhindern. Für eine Entscheidung wurden die Midway-Inseln auserkoren: die kleinen Eilande, schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts Außenposten der US Navy, sollten die geschwächte US-Flotte zur Entscheidungsschlacht zwingen, da ihre Nähe zu Pearl Harbor strategisch wichtig war. Durch eine Dechiffriereinheit der US Streitkräfte kamen die Amerikaner der List auf die Spur, so dass ein Überraschungsangriff geplant und im Juni 42 durchgeführt wurde. Diese für die USA siegreiche Seeschlacht leitete die Wende ein im Pazifikkrieg.

Der Stuttgarter Roland Emmerich (u. a. „Independence Day“, „Godzilla“, The Day after Tomorrow“ und „Der Patriot“) hat nach dreijähriger Leinwand-Abstinenz, mal wieder einen richtigen Hollywood-Blockbuster in bester „Pearl Harbor“-Tradition heraus gehauen.
„Midway“ beginnt da, wo „Pearl Harbor“ aufgehört hat: mit dem Angriff der kaiserlichen japanischen Armee auf die amerikanischen Flottenstützpunkt auf Hawaii. Nachdem dort ein Großteil der pazifischen Flotte zerstört wurde, suchten die Japaner eine rasche Entscheidung, der sich die Amerikaner eine Weile entzogen. Erst als sie durch Aufklärungsergebnisse und dechiffrierte japanische Meldungen eine Invasion der Midways voraussahen und dem zuvorkommen konnten, stellten sie sich, noch immer in der Stärke unterlegen, der Schlacht.
Der amerikanischen wie auch der japanischen Armee werden durch die Haupt- und Nebenrollen von einigen Soldaten ein Gesicht verliehen, sonst wäre die Chose arg anonym geraten. Emmerich macht nicht den Fehler, den japanischen Feind der Amerikaner als gewissen- und skrupellose Schurken darzustellen; er schildert auch die menschlichen Seiten der Gegner.
Leider schafft es Emmerich nur bedingt, die taktischen Entscheidungen visuell so aufzubereiten, dass man als Zuschauer neben dem Klein-klein das große Ganze versteht, und so bleibt es letztendlich bei einer Abfolge von zugegebenermaßen recht spektakulär anzusehenden Schlachtszenen, denen ein wenig die Dramatik abgeht. Das liegt unter anderem daran, dass „Midway“ für einen Kriegsfilm relativ unblutig gestaltet ist, und die hässliche Fratze des Krieges zeigt sich nur sehr selten. Einzig und allein Aaron Eckhart schafft neben einigen japanischen Darstellern, durch einen einzigen Gesichtsausdruck das Grauen und glaubwürdige Emotionen darzustellen, wenn im Krieg unschuldige Zivilisten durch die Japaner grundlos ermordet werden.
„Midway“ ähnelt also der zweiten Hälfte von Michael Bays „Pearl Harbor“ relativ deutlich; der deutsche Hollywood-Export verschont den Zuschauer jedoch mit einer Ménage á trois-Lovestory und dem unbeholfenen Humor, der „Pearl Harbor“ zu Beginn schier unerträglich macht. Besonders pathetisch fand ich „Midway“ Gott sei Dank nicht, da hatte ich von Emmerich weit schlimmeres erwartet und befürchtet.

Das Bild von „Midway“ ist hervorragend. Es lässt sich kaum ein Bildfehler ausmachen, und da liegt auch ein wenig der Hase im Pfeffer: für einen Kriegsfilm wirkt der Transfer arg steril, auch wenn mit erdigen Farben ein wenig nachgeholfen wurde. Das liegt natürlich unter anderem daran, dass die Masse der Schlachtszenen am Rechner entstanden sind, und diese Special Effects sind auch als solche deutlich erkennbar. Von der reinen Bildgüte kann man also nur die Höchstwertung vergeben, jedoch mangelt es an Atmosphäre.

Der in Dolby TrueHd vorliegende deutsche Core des Atmos-Tracks ist sehr gut, aber nicht hervorragend. Das Umschalten auf den US-Track zeigt, dass dieser dynamischer und bassstärker ist und über mehr Surroundkulisse und direktionale Effekte verfügt. Der Track ist zwar kein Reinfall, aber das geht besser.

Extras: nicht angesehen, ich vergebe den Mittelwert der bisherigen Bewertungen. Das Steel sieht wertig aus und ist innen und hinten bedruckt.

Mein persönliches Fazit: Kann man sich schon mal anschauen (ich allerdings werde das nur dieses eine Mal tun). „Midway“ ist allemal besser als „Pearl Harbor“, aber immer noch ein Stück davon entfernt ein guter Kriegsfilm zu sein. Dazu ist „Midway“ zu sauber, zu unblutig, zu wenig dramatisch, bestürzend und eindrucksvoll. Manche werden das sicherlich ganz anders sehen. Sieben Balken vergäbe ich in einem Review, hier runde ich ab: 4 Balken sind für meinen Geschmack echt zu viel.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
gefällt mir
4
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3 Bewertung(en) mit ø 3,58 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.3
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
3.0

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