Amityville Horror - Wie alles begann Blu-ray

Original Filmtitel: The Amityville Murders

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
02.01.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Zahllose Mythen ranken sich um das Anwesen 112 Ocean Avenue in Amityville auf Long Island, New York. Jenes Haus, welches Schauplatz unheimlicher Vorfälle wurde, nachdem dort ein junger Mann seine gesamte Familie ermordet hat. Leider wurden im Nachklang auch zahllose Filme über das Anwesen (oder mit zumindest mit dem Namen im Filmtitel) auf die Menschheit losgelassen, und nur die Wenigsten konnte man sich mit gutem Gewissen und klarem Kopf ansehen. Nun bringt Tiberius Film einen weiteren Film mit den Namen „Amityville“ auf dem deutschen Heimkinomarkt, diesmal mit Schwerpunkt auf die Geschichte dessen, was VOR den Ereignissen des berühmten Horrorfilms aus dem Jahr 1979 geschah. Was „Amityville Horror – Wie alles begann“ zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Jede Legende hat einen Beginn... Die gesamte Familie DeFeo wird im Schlaf erschossen. Täter ist der älteste Sohn, Ronald. Vor Gericht erzählt er von Stimmen, die ihn zur Tat gezwungen haben. Warum hat Ronald seine Familie getötet? Und warum sind bis heute alle neuen Bewohner aus dem Haus geflüchtet? (Pressetext Tiberius Film)
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Hätte man sich der Ursprungsgeschichte ganz nüchtern und sachlich angenähert, dann hätte man mit „Amityville Horror – Wie alles begann“ oder besser „The Amityville Murders“, wie der Film von Regisseur und Drehbuchautor Daniel Farrands im Original heißt, eine dramatische Familiengeschichte auf die Leinwand, respektive den Bildschirm, bringen können, die in einem abscheulichen Blutbad ihr Ende findet. Der Dokumentarfilmer, der uns unter anderem „His Name Was Jason“, „Never Sleep Again“ und „Crystal Lake Memories“, die hervorragenden Dokumentationen über die „Freitag der 13.“ und „Nightmare on Elm Street“ Filme, bescherte, hatte sich vor 19 Jahren bereits für die TV-Doku-Serie „Mysterien der Geschichte“ zweimal mit den DeFeo-Morden und dem Spuk in Amityville auseinandergesetzt. Man hätte also durchaus annehmen können, dass sich der Film den Ereignissen mit einer realistischen Betrachtungsweise nähert. Man hätte einen desillusionierten Jugendlichen zu sehen bekommen, der streitsüchtig war und aufgrund seines Drogenkonsums keinen Job lange halten konnte. Stattdessen präsentiert uns der Film einen jungen Mann, der sehr unter seinem Vater leidet, welcher ihn nicht nur demütigt und misshandelt, sondern offenbar auch noch in irgendwelche Dubiosen Geschäfte mit der Mafia verwickelt ist. Zumindest konsumiert der Junge Drogen und hängt mit seinen Freunden gern im Keller ab – typisch 70er-Jahre also. So weit, so gut. Aber leider ist das Publikum, wenn es den Namen „Amityville“ liest, nicht auf eine Familientragödie aus, sondern auf Horror, Grusel und Geistererscheinungen. Und so bekommen wir schon recht früh all das zu sehen, bis hin zu dem berühmten „roten Raum“ im Keller des Hauses, der hier zum Dreh- und Angelpunkt gemacht wird. In der nächsten Stunde bekommen wir haufenweise hanebüchenen Unsinn serviert, der aber zumindest gut gemacht ist und mit einigen netten Schockmomenten aufwarten kann.
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Ein weiterer Pluspunkt sind die namhaften Nebendarsteller, die den Film alleine durch ihre Anwesenheit ein bisschen aufzuwerten vermögen. Zum einen hätten wir da Paul Ben-Victor als brutales Familienoberhaupt Ronnie DeFeo, dem man vom ersten Moment an den unvermeidlichen Tod wünscht. Weiterhin dürfen wir uns über die 1980er-Jahre-Ikone Diane Franklin als Mutter Louise freuen und last but not least haben wir auch noch Charakterkopf Burt Young mit am Start, der, ebenso wie Diane Franklin, schon 1982 in „Amityville 2 – Der Besessene“, der ersten Fortsetzung des Originalfilms, in dem vermeintlichen Spukhaus wohnte und es daher eigentlich besser wissen müsste.
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Kurz gesagt: „Amityville Horror – Wie alles begann“ ein solider und handwerklich annehmbarer Genrebeitrag, den man sich als Fan der Reihe besser anschauen kann, als die meisten übrigen Beiträge mit dem Namen „Amityville“ im Filmtitel. Von einem „guten Film“ zu reden wäre wohl übertrieben, aber zumindest ist der Streifen kein Totalausfall. Etwas mehr Realismus wäre zwar schön gewesen, aber ein weiterer Grusler, der auf dem aufgebauschten Mysterium um das Haus (welches inzwischen – entgegen dem Werbetext von Tiberius – übrigens bereits lange wieder bewohnt ist und in dem in den letzten Jahrzehnten Nichts, aber auch gar Nichts mehr vorgefallen ist!) ist ja auch ganz schön.

Bildqualität

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Das glasklare, beinahe schon sterile Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und hinterlässt einen etwas billigen Gesamteindruck. Ein wenig schaut der Film aus, als handle es sich um eine gut gemachte TV-Serie ohne großen künstlerischen Anspruch. Das ist ja nicht per se schlecht, schaut aber eben auch nicht nach einem modernen Kinofilm aus. Die Schärfe bewegt sich auf einem guten Niveau und bildet auch immer wieder mal kleinere Details sauber ab. Die Farben sind stimmig und weitestgehend natürlich – es sei denn es wird gerade etwas anderes verlangt – und der Kontrast ist solide aber ausbaufähig. Allgemein ist das gesamte Bild etwas zu hell, überstrahlt aber zumindest nicht. Im Umkehrschluss ist der Schwarzwert derweil nicht ganz so gut ausgefallen, sondern erstrahlt bestenfalls als sehr dunkles Grau.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen und englischen Untertiteln auf der Disc vor. So solide aber unauffällig wie das Bild fällt der Film auch akustisch aus. Ein paar dezente Surroundeffekte zur rechten Zeit sorgen hin und wieder für einen kleinen Schreckmoment, aber alles in allem hätte hier deutlich mehr kommen müssen. Zumindest sind die Dialoge und der Score gut abgemischt, so dass man jederzeit alles gut verstehen kann. Unglücklicherweise ist die deutsche Synchronisation nicht ganz so gut, allerdings ist sie auch kein „Pornosynchro“-Totalausfall wie andere Filme der „Reihe“.

Ausstattung

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Im Bonusmaterial finden wir lediglich eine Handvoll Trailer zu anderen Titeln des Labels sowie zum Hauptfilm, was sehr schade ist, denn wenn man bedenkt wie viele Making-Ofs zu anderen Filmen der Regisseur abgedreht hat, hätte man doch davon ausgehen können, dass er seinem eigenen Film ebenfalls etwas ähnliches angedeihen ließe. Nun ja, hier bleibt der Wunsch leider offen. Auf ein Wendecover wurde ebenfalls verzichtet.

Fazit

Technisch ist die blaue Scheibe von Tiberius wieder einmal unauffällig solide ausgefallen. Das Bild ist etwas zu hell und wirkt alles in allem etwas billig, akustisch könnte man sich über die mittelmäßige deutsche Synchronisation auslassen, ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern oder zu loben. Bonusmaterial gibt es leider keins. Der Film selbst konzentriert sich leider ebenfalls darauf dem Publikum Angst einjagen zu wollen, und leistet damit zumindest halbwegs gute Arbeit. Wer auf einen Film mit realistischem Hintergrund hofft, der die wahren Ereignisse vor den bekannten Spukerscheinungen porträtiert, wird leider enttäuscht. Stattdessen bekommen wir einen brauchbaren Haunted House Horror vom Fließband zu sehen, den man sich als Genrefan allerdings durchaus ansehen kann. Und das ist mehr, als man von den meisten anderen Filmen mit „Amityville“ im Titel behaupten kann! (Michael Speier)
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5 von 10

Testgeräte

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