47 Meters Down: Uncaged Blu-ray

Original Filmtitel: 47 Meters Down: Uncaged

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DD 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
ab 20.02.2020
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STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das Genre der Unterwasserfilme konnte sich über die Jahre stets "über Wasser" halten und brachte in jüngster Vergangenheit Titel wie "The Shallows", "Meg" oder "47 Meters Down" an die Oberfläche, die den Zuschauer durchaus mit Spannung zu versorgen wussten. Zu letztgenanntem Film wird nun von Concorde Home Entertainment eine Fortsetzung auf Blu-ray in den Handel gebracht, welche wieder von Regisseur Johannes Roberts inszeniert wurde, diesmal aber mit einem komplett neuem Cast ein weiteres Kapitel der noch jungen Filmreihe hinzufügen möchte. Der Erstling konnte seinerzeit mit grundsolider Spannung sowie einem überraschenden Twist am Ende überzeugen, sodass es also durchaus gehobene Erwartungen an den neuesten Ableger gibt. Ob er diese erfüllen kann, oder ob die Fortsetzung lieber in der Versenkungen geblieben wäre, sollen die nachstehenden Zeilen ergründen.

Story

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An der Küste von Mexiko fristen die beiden "Schwestern wider Willen" Mia (S. Nélisse) und Sasha (C. Foxx) ein tristes Dasein: ihre Patchwork-Eltern Grant (J. Corbett) und Jennifer (N. Long) betreiben hier eine Tauchschule, während die beiden Teenager noch die Schulbank drücken müssen. Gerade Mia hat es in der Schule auch nicht leicht, wird das schüchterne Mädchen doch immer wieder von einigen Mitschülern gehänselt. Zur Aufmunterung bucht Grant seinen "Töchtern" deshalb einen Ausflug zur Beobachtung von weißen Haien. Kurz vor dem Start trennen sich die beiden jedoch von der Gruppe und starten zusammen mit Jennifers Freundinnen Alexa (B. Tju) und Nicole (S.R. Stallone) zu einer eigenen Expedition: Sie wollen einige neu entdeckte Unterwasserhöhlen der Mayas erkunden, die Grant gerade für die ersten Touristen-Besuche vorbereitet. Der Ausflug in die Tiefe nimmt jedoch eine jähe Wendung, als sich ihnen der Rückweg versperrt und sie merken, dass sie nicht alleine in der Tiefe sind, denn in dem verzweigten Höhlensystem treibt auch eine Gruppe von weißen Haien ihr Unwesen. Wird es den Mädchen gelingen, wieder an die Oberfläche zu gelangen?
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Wie man an der Inhaltsgabe schon erkennen kann, handelt es sich bei "47 Meters Down: Uncaged" nicht um eine direkte Fortsetzung. Denn mit dem 2016 entstandenen Auftakt der Filmreihe hat der neuste Ableger schlussendlich nur das Grundthema gemein - Figuren oder Handlungsstränge aus dem ersten Teil haben hier keine Bedeutung mehr, weshalb man den Film also durchaus auch ohne Vorkenntnisse anschauen kann. Inhaltlich bietet sich dann aber eine ähnliche Konstellation, womit sich dann doch wieder einige Parallelen zum Vorgänger finden. Im hier vorliegenden Titel begeben sich wieder ein paar junge Frauen auf einen abenteuerlichen Tauchgang, werden in der Tiefe wieder vom Rest der Welt abgeschnitten und müssen sich gegen weiße Haie, die beschlossen haben, die Teenager auf ihre Speisekarte zu setzen, zur Wehr setzen. Wie schon im Vorgänger werden die Mädels auch hier wieder ohne großen Tiefgang vorgestellt, wobei sich das Leben an der High School dann auch nicht als besonders überraschend darstellt. Ganz im Gegenteil - der Auftakt des Films gestaltet sich gar ein wenig langweilig und lässt den Zuschauer zunächst nicht unbedingt Sympathien für die beiden Hauptprotagonistinnen entwickeln. Denn während Mia-Darstellerin Sophie Nélisse ehr tollpatschig und für ihr Alter recht kindlich daherkommt, scheint ihre Film-Schwester gespielt durch Corinne Foxx eher daran interessiert daran zu sein, möglichst cool und rebellisch herüberzukommen, ohne dabei Lust darauf zu haben, die Babysitterin für ihre Patchwork-Schwester zu sein. Glücklicherweise ändert sich das Verhalten der beiden zueinander relativ zügig, sobald sie zusammen mit den beiden anderen Mädels, gespielt von Brianne Tju und Sistine Rose Stallone, sind - ab hier wird die Gruppe so dargestellt, als wenn es schon immer die besten Freundinnen gewesen wären. Das wirkt natürlich zunächst ein wenig befremdlich, weshalb man den Anfang schlussendlich auch schnell vergessen sollte. Übrigens: Wem bei den beiden Namen "Foxx" und "Stallone" die Ohren klingeln sollten, liegt dann auch richtig, denn bei den genannten Damen handelt es sich doch tatsächlich um die Töchter der Hollywood-Stars Jamie Foxx und Sylvester Stallone, die hier scheinbar in die (beruflichen) Fußstapfen ihrer Daddys treten wollen. Da beide noch am Anfang ihrer vielleicht möglichen Karriere stecken, sollte man sie noch unter Welpenschutz nehmen. Wirklich schlecht macht dann auch keine der vier Jungmimen ihren Job, im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten können sie schon glaubwürdig überzeugen. "Eingeschränkte Möglichkeiten" deshalb, weil es auch hier wieder, wie schon beim Erstling, eben recht schwierig ist, durch die Taucherausrüstung und den minimalen Aktionsradius wirklich zu schauspielerischen Höchstleitungen auflaufen zu können. Durch die Tauchermaske fällt zudem auch die Mimik der Schauspieler nicht wirklich auf, weshalb man also hier nicht unbedingt punkten kann. Einen mehr oder weniger kurzen Auftritt hat auch Schauspieler John Corbett in der väterlichen Rollen des Grant. Auch er gibt hier im Rahmen des Möglichen sein bestes und bewältigt dies durchaus passend. Mit Davi Santos und Khylin Rhambo gesellen sich noch zwei männliche Youngstars zum Cast, welche als angestellt der Tauchschule fungieren. Aber sie enden jedoch sehr schnell als Häppchen für die weißen Haie und haben somit keinen allzu großen Auftritt.
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Die tierischen Antagonisten müssen sich natürlich an dieser Stelle auch einem Vergleich mit dem ersten Teil stellen. Die gefräßigen Monster, wie sie hier natürlich wider ihrer wahren Natur, dargestellt werden, lassen sich anfänglich wieder nur spärlich blicken, weshalb es die Protagonisten oftmals "nur" mit dem ständig schwindendem Sauerstoff, sowie der Abgeschnittenheit unter Wasser als "Gegner" aufnehmen müssen. Die Unterwasser-Tricks sind dann auch wieder sehr gut gelungen, was auch für das Creature-Design der weißen Haie gilt. Hier fällt es wirklich nur an wenigen Stellen auf, dass mit computergenerierten Effekten gearbeitet wurde. Am stärksten sieht man dies gegen Ende des Films, bei dem die Gruppe in eine Tiefenströmung gerät. Regisseur Johannes Roberts bleibt sich auch bei der Fortsetzung treu und brachte wieder einen kleinen Twist in die Geschichte ein. Dieser fällt diesmal zwar nicht ganz so überraschend aus, wie es noch im Erstling der Fall war, dennoch ist es ein willkommener Kniff, der sehr passend eingebaut wurde. Insgesamt kommt der Film damit zwar nicht ganz gegen seinen Vorläufer an, jedoch sorgt man trotzdem bei Genre-Fans für einen unterhaltsam Filmabend.

Bildqualität

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Der Auftakt des Films bietet zunächst wundervolle Einblicke in das Urlaubsparadies der mexikanischen Küste. Farbenfroh präsentieren sich Flora und Fauna, die durch ein sattes Grün bei der Vegetation und kontrastreiche Farben bei den Gegenständen der Taucherausrüstung bestechen. Geht es dann unter Wasser, so kann auch hier das Bild mit sehr detaillierten Darstellungen der der Maya-Höhlen überzeugen - zumindest so lange noch genügend (Rest-)Licht vorhanden ist. Mit zunehmender Dunkelheit machen sich dann allerdings Detailverluste bemerkbar, die jedoch bei diesem Genre nicht verwunderlich sind. Hier werden nun einmal irgendwann die Grenzen der Physik erreicht und da man es eben auch nicht mit künstlichem Licht übertreiben will, um noch möglichst realistische Bedingungen darzustellen, sind eben einige dunkle Bereiche vorprogrammiert. Ebenso kommt es durch aufgeschleuderten Schlamm am Meeresboden zu schlechten Sichtbedingungen, welche von einigen Unschärfen begleitet werden - aber auch dies ist eben auf die herausfordernden Drehumstände zurückzuführen. Gegen Ende spielt man sogar bewusst mit kompletter Dunkelheit und einer aufblitzen Not-Beleuchtung, wodurch der wirklich sehr gute Schwarzwert noch einmal unterstrichen wird. Insgesamt ist das Bild den (Dreh-)Umständen also entsprechend sehr gut gelungen. Schade nur, dass man auf ein Ansichtsverhältnis von 2.39:1 gesetzt hat, denn so wird das Bild eben am oberen und unteren Rand wieder durch schwarze Balken beschnitten. Gerade bei den schönen Unterwasserwelten wäre ein Vollbild von Vorteil gewesen.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet folgende Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 - Deutsch Dolby Digital 2.0
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Auch beim Sound gibt man sich keine große Blöße und präsentiert eine ausgewogene Klangabmischung, die sowohl bei der deutschen Synchronisation - hergestellt bei der Interopa Film GmbH in Berlin, unter der Dialogregie von Sven Hasper - als auch bei der englischen Originalspur gleichauf liegt. Beide haben lediglich einen etwas zu niedrigen Grundpegel zu verbuchen, den man jedoch durch einen Dreh am Lautstärker korrigieren kann. Die "Schwierigkeit" bei den Unterwasser-Aufnahmen lag sicherlich bei den Dialogen, die hier aber in jeder Sprachfassung stets einwandfrei zu verstehen sind. Die Surround-Lautsprecher werden in der Tiefe ebenfalls immer wieder sehr gut eingesetzt und bilden das Blubbern der Sauerstoffflaschen, die Tiefenströmungen, aber auch die Hai-Attacken stets sehr gut ab. Der Bass-Einsatz hält sich allerdings in Grenzen, was jedoch auch daran liegt, dass es hier eben kaum Situationen für dessen tieffrequentes Auftreten gibt. Prinzipiell hätte es sich hier sicherlich auch angeboten, auf einen modernen 3D-Sound zu setzen, um den Zuschauer unter der Meeresoberfläche noch mehr ins Geschehen zu ziehen. Diese Chance verpasste man leider, bietet mit den vorhandenen Tonspuren aber eine grundsolide Darbietung, an der es sonst nichts Nennenswertes auszusetzen gibt.

Ausstattung

Der Bonusbereich besteht leider nur aus einem kurzen Making-Of und diverser Trailer: - Diving Deeper: Uncaging 47 Meters Down (12:29 Min.) - Deutscher Trailer (1:51 Min.) - Audiokommentar von Regisseur Johannes Roberts, Produzent James Harris und Autor Ernest Riera - Trailershow: Ghost Stories, John Wick 3, I am Mother, 21 Bridges, The Gentlemen
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In dem knappen Making-Of stellen die vier Hauptdarstellerinnen, sowie John Corbett ihre Charaktere persönlich vor und erzählen, was sie dazu bewegte an dem Projekt teilzunehmen. Die herausfordernden Dreharbeiten schweiße die Mädels schnell zusammen, wodurch sie zu guten Freundinnen wurden. Es gibt viele Ausschnitte aus dem Film zu sehen, aber zwischendurch auch immer wieder einige Impressionen vom Dreh. Regisseur Roberts wird hier leider nicht interviewt, genauso wenig geht man näher auf die Herausforderungen beim Dreh unter Wasser ein. Der Großteil der Außenaufnahmen wurde in der Dominikanischen Republik gedreht, für einige spezielle Unterwasser-Situationen wechselte man in die Pine Wood Studios. Der Beitrag ist recht kurzweilig, auch wenn man nicht allzu viel daraus zieht. Leider verfügt er auch nicht über Untertitel, weder englische noch deutsche. Zur Verpackung kann keine weitere Aussage gemacht werden, da der Redaktion lediglich eine lose Disk zu Testzwecken zur Verfügung gestellt wurde.

Fazit

Das Unterwasser-Abenteuer fällt mehr oder weniger in die Kategorie "Alter Wein in neuen Schläuchen". Dies bedeutet aber auch, dass es nicht unbedingt schlecht schmecken muss, eine Überraschung sucht man jedoch auch vergebens. Im Prinzip entspricht der Ablauf der Fortsetzung der des Erstlings - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die grundsolide Spannung kann dennoch überzeugen, sodass Genre-Fans durchaus ein Auge riskieren sollten. Die technische Umsetzung ist sowohl beim Bild als auch beim Ton den (Dreh-)Umständen entsprechend gut gelungen. Bei Aufnahmen in der Tiefe stößt man eben zwangsläufig irgendwann an seine Grenzen, was Beleuchtung und Ton-Effekte betrifft. Um hier möglichst natürlich zu bleiben, muss man eben einige Dinge wie Detailverluste im Dunkeln oder eine zurückhaltende Bass-Unterstützung in Kauf nehmen. Bei den Extras liefert man leider nur ein kurzes Making Of, was aber immerhin schon mehr ist, als beim Erstling: der kam seinerzeit nämlich nur mit einer Trailershow daher. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 14.02.2020

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