Rollerball (1975) 4K (Ultimate Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Rollerball (1975)

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 5 Discs, BD (3x), Audio-CDs (1x), 4k UHD (1x), enthält Audio-CD, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Sonderverpackung,
Limitiert auf 3.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Sonderverpackung in Sonderverpackung
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch PCM 2.0

Deutsch DTS-HD MA 5.1 = Remastered
Deutsch PCM 2.0 (Mono) = Remastered
Deutsch PCM 2.0 (Mono) = Original, restauriert
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.75:1) @24 Hz HDR
Video-Codec:
Spieldauer:
125 Minuten
Veröffentlichung:
17.04.2020
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STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
10
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der deutsche Publisher "Capelight Pictures" ist in Kreisen von Film-Fans dafür bekannt, immer wieder liebevoll gestaltete Sonder-Editionen, sowohl zu aktuellen Titeln wie auch zu beliebten Klassikern, auf den Markt zu bringen. Zu ihren neusten Veröffentlichen zählt dabei die "Ultimate Edition" des utopischen Actionfilms "Rollerball", welcher bereits 1975 entstand und somit stattliche 45 Jahre auf dem Buckel hat. Hierbei ließ man es sich auch dann nicht nehmen und spendierte dem Film, neben der hochwertigen und massig ausgestatteten Sonder-Edition, auch eine komplette 4K-Restauration samt Ultra HD Transfer. Während die Redaktion schon einen Vorgeschmack auf dieses tolle Paket in Form eines Unboxings geben konnte, folgt hiermit nun das Review dieses Genre-Klassikers. (jp)

Story

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In einer nicht allzu fernen Zukunft sind die verschiedenen Nationen bankrottgegangen, mit dem positiven Nebeneffekt, dass es keine Kriege mehr gibt. Ganz in Gegenteil, denn weltweit haben sich in den großen Städten verschiedene Corporations gebildet, welche der Bevölkerung unterschiedliche Güter frei zur Verfügung stellt. Dadurch lebt nun jeder gesund und schwelgt im Luxus. Zur Unterhaltung der Massen hat sich das Spiel "Rollerball" etabliert, in dem zwei Gruppen auf Rollschuhen gegeneinander antreten und in einer Arena um die Weltmeisterschaft kämpfen. Jonathan E. (J. Caan) gehört zu den Top-Spielern der Liga und ist schon 10 Jahre im Team der Energy Corporation. Von Sieg zu Sieg steigt er in der Gunst der Fans, was den Verantwortlichen, allen voran Konzernchef Bartholmew (J. Houseman), ein Dorn im Auge ist. Denn es war nie vorgesehen, dass einzelne Spieler zu Stars werden, vielmehr sollte es bei anonymen Mannschaften bleiben und nur der Wettkampf im Vordergrund stehen. Die Corporation versucht daher alles, damit Jonathan seinen Rücktritt bekannt gibt. Doch der denkt gar nicht daran, auf dem Höhepunkt seines Erfolges abzudanken, weshalb es im Endspiel um die Weltmeisterschaft zum Eklat kommt.
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Es kommt nicht häufig vor, dass man einen Film aus seinem eigenen Geburtsjahr bewerten kann, weshalb der Film allein schon aus diesem Grunde etwas Besonderes für den Rezensenten ist. Die utopische Vorlage zu dieser Verfilmung stammt aus einer Kurzgeschichte des amerikanischen Autors William Harrison, der sich hier auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Aber auch Regisseur Norman Jewison brachte seine Ideen mit ein, die er zum Beispiel bei einem Eishockey-Spiel sammelte: hier wurden die brachialen Zweikämpfe zwischen den Spielern von den Fans mehr abgefeiert, als es bei den ergatterten Punkten der Fall war. Floß dabei noch Blut, steigerten sich die Anhänger scheinbar gar in Ekstase. Diese Verrohung der Zuschauer nahm er zum Anlass, dies in einer Zukunft-Vision zu verarbeiten, in der die Bevölkerung in Saus und Braus lebt, sich bei rauschenden Festen amüsiert und dabei nicht abgeneigt ist, sich mit den neusten Drogen in die gewünschte Stimmung zu bringen. Den Spielern der Mannschaften fehlt es dabei ebenfalls an nichts, werden diese doch von opulent ausgestatten Anwesen, über private Helikopter, bis hin zu den schönsten Frauen mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet. Doch dies ist alles nur Schein, denn im Hintergrund zieht letztendlich der geldgebende Konzern seine Fäden und überlässt dabei nichts dem Zufall. So ist es auch durchaus Masche, dass man verhindert, dass sich Liebschaften allzu sehr festsetzen. Dies musste auch Jonathan, welcher hier von James Caan gespielt wird, schon am eigenen Leib erfahren, wurde er doch von seiner geliebten Ella, gespielt von Maud Adams, aus genau eben diesem Grund getrennt. Auch wenn er dies nie verkraftet hat und sich immer wieder alte Video-Aufnahmen seiner großen Liebe anschaut, hängt er doch auch mit Leib und Seele am Rollerball-Spiel. Dabei handelt es sich um eine sehr körperbetonten Kombination verschiedener Sportarten: denn während die Spieler auf Rollschuhen in einer Arena ihre Runden ziehen, müssen sie versuchen einen kleinen Ball im gegnerischen Tor zu platzieren und dadurch einen Punkt zu gewinnen. Doch daran werden sie natürlich von den Kontrahenten gehindert, welche versuchen durch Drängeln und Schubsen die Spieler von den Rollen zu holen - also ähnlich wie es beim Football oder Rugby der Fall ist. Dabei kommt es zu vollem Körpereinsatz, der bei überzogenen Angriffen auch schon mal in teils tödlichen Verletzungen endet. Letztendlich gleicht es auch ein bisschen einem modernem Gladiatoren-Kampf, bei dem der tapferste und erfolgreichste Spieler von den Massen verehrt wird. In einem System, in dem jedoch alles von den Konzernen kontrolliert und in Schach gehalten wird, wenn auch mit durchaus angenehmen Mitteln, duldet man jedoch keine "Helden", welche die Bevölkerung vielleicht auf dumme Ideen bringen könnten. Bedenkt man gerade die Zeit, in welcher der Film entstanden ist, so sprach man schon damals Ereignisse an, die auch heute noch aktuell sind. Ebenfalls zieht sich hierbei jede Menge Sozial-Kritik durch den Film, welcher seiner Zeit vielleicht sogar schon ein wenig voraus war, wenn man heutige Sportligen, wie Fußball, Football oder die Formel 1 betrachtet, in dem ebenfalls Sponsoren und Konzerne die Fäden in der Hand halten. Zudem werden auch heutzutage manche Sportler zu Gallionsfiguren, welche bei vielen Fans für Hysterie sorgen. Neben James Caan agiert Moses Gunn als Jonathans Trainer Cletus, John Beck als Team-Kamerad Moonpie oder eben John Houseman als Konzernchef Bartholomew. Obwohl die Teams aus jeder Menge Spielern bestehen, behält man es sich vor, hier anderen Mitgliedern besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ebenso geschieht es bei den gegnerischen Mannschaften, bei denen man ebenso vielleicht den ein oder anderen Charakter hervorheben hätte können. Doch dies muss nicht unbedingt ein Versäumnis sein, denn es könnte bewusst zum Thema des Films gehören, denn beim Rollerball soll ja niemand im Fokus stehen, weshalb man also auch aus diesem Grund nicht näher auf die Spieler eingeht, sondern sich in der Regel nur dem Hauptprotagonisten widmet.
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Der Film selbst ist zu großen Teilen sehr ruhig inszeniert und zieht sein Tempo lediglich in den Rollerballspielen etwas an. Die Wettkämpfe sind dabei recht brutal in Szene gesetzt, zumindest wenn man berücksichtigt, dass der Film eben 1975 sein Licht der Welt erblickte. Für heutige Sehverhältnisse ist der Streifen vielleicht schon etwas zahm geraten, wobei man hier dann auch wieder beim Thema der Verrohung liegt, hat sich diese inzwischen doch auch auf Filme ausgewirkt - was man ja auch immer wieder an Index-Streichungen und einer oftmals damit verbundenen Altersherabstufung erkennen kann. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften wirkt dabei oftmals geschnitten, obwohl es sich um die Uncut-Variante handelt. Hier hat man einfach seinerzeit noch ganz anders gearbeitet, weshalb der Titel hin und wieder - zumindest nach heutigen Maßstäben - etwas gestückelt wirkt. Generell gibt es einige Szenenwechsel und Abschnitte, welche etwas verwirrend sind - auch wenn man damit seinerzeit den Saturn-Award in der Kategorie "Beste Kamera" einheimsen konnte. Sicher, bei den sportlichen Abläufen ist man teils sehr eng am Geschehen, zudem ist trotz des schnellen Spiels keine hektische Kamera-Führung herausgekommen. Im Gegenzug dazu wirken einige der Feierlichkeiten dann jedoch etwas losgelöst von allem und wollen so keinen richtigen Sinn ergeben - hier macht irgendwie jeder mit jedem rum, was vermutlich für die freie Liebe der 1970er Jahre stehen soll. Dennoch möchte man bezweifeln, dass es damals so wahllos drunter und drüber ging. Man zeigt hier zumindest damit, dass sich die Bevölkerung der Dekadenz hingibt und man sich an solch kleinen Dingen wie ein paar in Brand gesetzter Bäume riesig erfreut - wirklich essentiell für die Handlung ist dies jedoch nicht. Dies sind dann auch Momente, in denen der Film droht in die Langeweile abzudriften, weshalb dem knapp 125 Minuten langen Titel eine etwas kompaktere Inszenierung gutgetan hätte. Sehr atmosphärisch sind jedoch die Set-Bauten gelungen, welche die utopische Zeit sehr gut wiedergeben. Der Film wurde dabei zu großen Teilen in Deutschland gedreht, wo man Gebäude der Olympischen Spiele von 1972, sowie das BMW-Hochhaus und das BMW-Museum als Drehorte nutzten konnte. Insgesamt muss man sich also ein wenig auf die teils spezielle Art des Films einlassen, aber eben auch dafür wird er von vielen Filmfans geliebt und ist daher zu Recht als Klassiker einzustufen. (jp)

Bildqualität

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Wie Eingangs schon erwähnt wurde, hat sich Capelight Pictures hier richtig viel Mühe bei einem neuen Bild-Transfer gegeben und den Science-Fiction Film erstmals in einer HD Version für den Heimkino-Markt veröffentlicht. Die Umsetzung basiert zwar auf einem 4K Master, welches aber wohl separat von der Ultra HD Fassung bearbeitet wurde. Das Bild des 45 Jahre alten Films präsentiert sich mit satten Farben und einem guten Kontrast, welches zudem über einen sehr guten Schwarzwert verfügt und eine hervorragende Schärfe bietet. Dabei tritt die feine Körnung niemals störend in den Vordergrund und zeigt das in einem Ansichtsverhältnis von 1.75:1 vorliegende Bild von seiner schönsten Seite. Wirklich phantastisch, was man hier aus dem alten Material noch herausholen konnte. Zwar hat man nicht alle Verschmutzungen oder Blitzer entfernen können, jedoch reduzierte man diese auf ein mehr als annehmbare Maß. Zudem verzichtete man im Gegenzug aber auch auf eine allzu starke Filterung, sodass Gesichter niemals Wachs-artig wirken. Ab und an haben sich auch mal einige Unschärfen, vorwiegend in den Randbereichen, eingeschlichen, welche aber vermutlich auf die damaligen Drehbedingungen zurückzuführen und nicht unbedingt dem aktuellen Transfer angelastet werden sollten. Die leuchtenden Trikots der Spieler, aber auch einige stylisch dekorierte Räume präsentieren sich recht farbintensiv, während in dunklen Bereiche leider einige Detailverluste nicht vermeidbar waren. Aber wie gesagt: unter Berücksichtigung des Filmalters ist hier eine wirklich gute Umsetzung herausgekommen - der Klassiker hat sicher niemals besser ausgesehen. (jp)

Bild 4k UHD

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Einen immensen Aufwand betrieb man auch bei der Ultra HD Fassung, die auf einem vollständigen 4K Master basiert. Dieses reicherte man noch mit der Basis-Version der HDR-Technik zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums an. Wie bei vielen anderen 4K-Veröffentlichungen fällt auch hier direkt auf, dass die Filmkörnung um einiges stärker hervorsticht, als es noch bei der Blu-ray der Fall war. Ebenso sind hier auch noch einige Schmutzpartikel mehr vorhanden, was jedoch auf den sehr aufwändigen HDR-Prozess zurückzuführen ist. Insgesamt wirken die Farben nun weniger kontrastreich und auch der Schwarzwert kann nicht ganz mithalten, denn über vielen dunklen Szenen scheint ein leichter Grauschleier zu liegen. Dafür wird man jedoch mit einer höheren Detaildichte entlohnt, die vor allem in Close-Ups zum Tragen kommt. Die Unschärfen in den Randbereichen konnten auch hier nicht ausgemerzt werden, weshalb eindeutig klar ist, dass diese schon im Original-Material vorhanden waren. Das HDR kommt vorzugsweise bei Lichtquellen bewusst zum Einsatz, fallen diese nun durch eine intensivere Leuchtkraft auf. Insgesamt kann man aber auch hier nur wieder im Hinblick auf die Erstveröffentlichung festhalten, dass die Umsetzung entsprechend des Alters sehr gut gelungen ist, auch wenn das Bild der Blu-ray für den Geschmack des Rezensenten ein bisschen harmonischer geraten ist. Auf großen Bildschirm-Diagonalen bzw. einer Leinwand, kann die Ultra HD Fassung dann aber vermutlich doch noch einmal ihre Vorteile ausspielen. (jp)

Tonqualität

Bei den Sprachfassungen schöpft man ebenso aus dem Vollen und bietet folgende Auswahl: - Deutsch DTS-HD MA 5.1 - Deutsch PCM 2.0 (Mono) - Deutsch PCM 2.0 (Mono) - Englisch DTS-HD MA 5.1 - Englisch PCM 2.0 - Deutsch DTS-HD MA 5.1 = Remastered - Deutsch PCM 2.0 (Mono) = Remastered - Deutsch PCM 2.0 (Mono) = Original, restauriert
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Ebenso wie beim Bild, gab man sich auch beim Ton sehr viel Mühe und liefert Tonspuren quasi für jeden Geschmack. Neben restaurierten Original-Tonspuren und remasterten Mono- bzw. Stereo-Spuren erhält man nun auch einen modernen HD-Ton, welcher hier als Basis für den Test genommen wurde. Der Mehrkanal-Ton stellt sich jedoch auch als recht Front-lastig heraus und macht nur selten einen Gebrauch von den hinter Lautsprechern, respektive dem Subwoofer. Hier muss man schon nahe an die Effekt-Lautsprecher herangehen, um zu merken, dass hier auch etwas ankommt. Die vordere Bühne kann sich indes einwandfrei hören lassen und klingt dabei nur ganz selten, je nach Sprecher, etwas angestaubt - führt man sich jedoch auch hier noch einmal das Entstehungsjahr zu Gemüte, dann passt auch das recht schnell wieder. Die Dialoge sind in der Regel sehr gut zu verstehen, jedoch nuschelt der ein oder andere Sprecher hier schon mal, weshalb man seine Ohren dann schon mal spitzen muss. Der generelle Pegel liefert dabei keinen Grund zur Beanstandung. Auch im stichprobenartigen Vergleich mit der englischen Sprachfassung gibt es hier keine nennenswerten Unterschiede, was Pegel und Dynamik betrifft. Anlass zur Kritik lassen hingen die Synchronisationen der Mono-Spuren, welche teilweise mit einem erheblichen Versatz zwischen Lippenbewegung und Ton zu kämpfen haben. Im Netz findet man dazu folgendes Statement von Capelight Pictures: „Zu den ROLLERBALL-Tonspuren gab es vermehrt Nachfragen, daher hier ein paar detaillierte Infos: Der deutsche „restaurierte“ Ton wurde von einem 35-mm-Positiv neu transferiert. Diese Tonspur enthielt schon im Original massive Probleme mit der Synchronität, ist aber gerade in Sachen Dynamik und Tonstruktur mit Abstand die beste existierende Quelle. Die Synchro damals wurde nicht mit der Qualität aufgenommen, wie heute üblich, Viele Dialoge sind deutlich kürzer als die dazu passenden Lippenbewegungen. Wir haben uns entschieden, diesen Ton als „Bonus“ anzubieten, da dieser trotz seiner Synchron-Probleme der historische „Original“-Ton ist. Auch der englische „Original“ Mono-Track hat seine historisch bedingten Probleme. Diese beiden Töne sind entsprechend als „Original / restauriert“ auf dem Cover gekennzeichnet. Im Booklet zu den Restaurierungsarbeiten gibt es weitere, detaillierte Infos dazu. Als Kern der Disc bieten wir gleich zwei deutsche Tonspuren „remastered“ an. Einen 5.1 Upmix und einen Mono-Track. Soll heißen, hier haben wir so weit wie möglich eingegriffen und mit hunderten Schnitten den Film synchron geschnitten, Sequenzen aufgefüllt, Knackser entfernt, Frequenzen korrigiert und eben einen 5.1 Upmix erstellt. Wichtig ist hier zu wissen, dass es die ungemischten, also isolierten, deutschen Original-Dialogaufnahmen nicht mehr gibt – somit musste hier viel getrickst werden. Das Ergebnis ist zwar nicht perfekt (viele Stellen schwimmen nach wie vor), aber beide Tracks bieten ein tolles Hör-Erlebnis, auf das wir sehr stolz sind. Zudem gibt es den englischen 5.1 Ton als Remaster in perfekter Qualität. In der Tat hat sich nach Prüfung herausgestellt, dass das UHD-Master 4 Frames (also 1/6 Sekunde) kürzer gewesen ist als das BD-Master. Somit sind alle Töne der UHD exakt 4 Frames zu früh. Das ist ein Fehler, der uns am Ende eines langen und aufwendigen Produktionsprozesses tatsächlich durch die Finger gegangen ist. Wir ärgern uns mindestens so sehr wie einige von euch und besprechen gerade, wie wir hier weiter verfahren können. Wir halten euch auf dem Laufenden. Wir hoffen, dass ihr weiterhin viel Freude an den ROLLERBALL Editionen habt und bedanken uns auch für das viele positive Feedback.“ Dies ist natürlich sehr schade, zeugt aber davon, dass wir nur alle Menschen sind und jedem einmal Fehler passieren. Da sich auf der Disk eben mit dem neuen Mehrkanal-Mix auch noch eine sehr annehmbare Sprachfassung befindet, bei der diese Problem so gut wie nicht zu merken sind, sollte dies jedoch zu verkraften sein. (jp) Capelight Pictures hat Fehler bei der Tonspur eingeräumt und bietet ab sofort eine Umtausch-Aktion für alle Käufer an. Ausführliche Details können Sie hier nachlesen.

Ausstattung

Die Ultimate Edition des Titels trägt diesen Namen zu Recht, denn hier wird das Fan-Herz mit Sicherheit deutlich höherschlagen. Zunächst einmal haben wir eine mit orangenem Stoff bezogene Umverpackung, die an das Trikot der Titelhelden erinnert. Darin befinden sich einerseits das Mediabook mit einer 4k-UHD-BD, einer Film-Blu-ray und einer Bonus-Blu-ray. Dazu gibt es allerhand interessanter Goodies, wie etwa einem Poster, Replicas der japanischen und amerikanischen Pressehefte, sowie als Bonus das 2002er-Remake auf Blu-ray Disc im schmalen Digipack und eine Daten-DVD. Wer genaueres wissen möchte, dem sei das exklusive Blu-ray Disc Unboxing der Ultimate Edition auf YouTube ans Herz gelegt. - 2 Audiokommentare - From Rome to Rollerball – The Full Circle (7:55 Minuten) - Original Trailer (20:33 Minuten) - Original 8 Millimeter Reels a) Game On (17:54 Minuten) b) Game Over (17:53 Minuten) - Blood Sports (10:58 Minuten) - From Sweden to Stardon (16:02 Minuten) - Making-Of „Return to the Arena“ (25:05 Minuten) - The Fourth City – Rollerball in München (18:55 Minuten) - The Bilke Work (17:33 Minuten) - Die Restauration of Rollerball (33:16 Minuten) - Rollerball 2002 (98:10 Minuten) Komplette Blu-ray Disc im Digipak
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Auf der Film-Disc (sowohl der Blu-ray Disc als auch der UHD und der DVD) haben wir zum einen gleich zwei Audiokommentare mit an Bord, einen mit dem Regisseur Norman Jewison und einen mit dem Autor William Harrison. Darüber hinaus bekommen wir das Feature „From Rome to Rollerball – The Full Circle“ aus dem Entstehungsjahr des Films, sowie sämtliche Trailer zum Film und dem Remake, darunter US-Teaser und Trailer, deutsche Teaser und Trailer, restauriert und unrestauriert, sowie einige TV-Spots und eine Trailershow mit anderen Titeln des Publishers zu sehen. Auf der Bonus-Blu-ray befinden sich zwei Original 8-mm-Reels mit den Titeln „Game On“ und „Game Over“, sowie diverse Dokus, Features und Interviews mit Darstellern, Stuntleuten und so weiter und so fort. Das brandneue und exklusiv für diese Edition angefertigte Dokumentation „From Rollerball to Rome“ beschäftigt sich mit dem Film im Laufe der Zeit, den Nachwirkungen und stellt ein absolutes Highlight diese Veröffentlichung dar. Zu Guter Letzte bekommen wir noch einen halbstündigen Einblick in die Restauration des Streifens geboten. Alles in allem beläuft sich das Bonusmaterial der beiden Blu-rays (Film- und Bonusdisc) aufsage und schreibe rund 280 Minuten. Und dabei ist das Remake, welches ebenfalls diverses Bonusmaterial enthält, nicht einmal mit eingerechnet. (ms)

Fazit

Mit der "Ultimate Edition" zu "Rollerball" präsentiert Capelight Pictures ein richtig dickes Paket, das neben sehr hochwertigen Verarbeitung, vielen tollen Beigaben zudem auch über sehr gute Überarbeitungen des Films verfügt - vor allem, wenn man bedenkt, dass der Science-Fiction Klassiker vor nunmehr 45 Jahren zum ersten Mal über die Leinwand flimmerte. Auch wenn das Bild der Blu-ray einen etwas harmonischeren Eindruck, als das der Ultra HD Fassung hinterlässt, sind auch die Vorzüge der UHD mit ihrem höheren Detailgrad nicht von der Hand zu weisen. Inhaltlich bietet man mit dem dystopischen Szenario einen guten Mix aus knallharter Sport-Action und Gesellschaftskritik, der auch seinerzeit schon Parallelen zu heutigen Machenschaften im hochbezahlten Sport-Geschäft bzw. in der Lebenskultur der Fans und Zuschauer aufweisen kann. Mit ein wenig Sitzfleisch zwischen den Wettkämpfen erhält man hier einen durchaus unterhaltsamen Film, der zu Recht auf Grund seiner speziellen Art zu einem Filmklassiker geworden ist. (jp) (Jörn Pomplitz, Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 29.04.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
 
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EXTRAS
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