Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Black Widow (2021) Blu-ray

Original Filmtitel: Black Widow (2021)

black-widow-2021-de.jpg
MARKTPLATZ
Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Französisch Dolby Digital Plus 7.1
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
134 Minuten
Veröffentlichung:
23.09.2021
Diese Blu-rays könnten Sie interessieren:
 
STORY
7
 
Bildqualität
10
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Aufgrund der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie sah es zunächst so aus, als würde der erste Marvel-Film von Phase 4, „Black Widow“, nie das Licht der Leinwand erhellen. Doch letztendlich wurde der Film von Regisseurin Cate Shortland dann doch noch in diversen Kinos gezeigt, lief zeitgleich allerdings auch auf Disneys Hauseigenem Streamingdienst an (kostenpflichtig zusätzlich zum Abo!), weshalb der Titel vor allem durch einen Gerichtsstreit in die Schlagzeilen geriet, denn Hauptdarstellerin Scarlett Johansson sah sich um Tantiemen betrogen, die sich aus den Einspielergebnissen der Kinoauswertung ergaben. So oder so: Für die „Schwarze Witwe“ stand und steht die Filmzukunft unter keinem guten Stern. Über den Inhalt wurde indessen relativ wenig gesprochen, und auch die Qualität des neuesten Streifes aus dem Hause Marvel wurde nur nebensächlich diskutiert. Nun erscheint der Film fürs Heimkino, und wir können uns selbst ein Bild davon machen, was der Streifen taugt, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt.

Story

Black-Widow-Reviewbild-01.jpg
Nachdem Natasha Romanoff aka Black Widow (S. Johansson) Captain America im Streit gegen Iron Man um das Sokovia-Abkommen beistand, muss sie erstmals seit Jahren einen Auftrag außerhalb ihrer Aufgaben bei den Avengers wahrnehmen - einen persönlichen Auftrag. Gemeinsam mit Yelena Belova (F. Pugh) und Alexei Shostakov aka Red Guardian (D. Harbour) und unter Führung ihrer alten Auftraggeberin Melina Vostokoff (R. Weisz), muss sie zurück zu ihren eigenen Anfängen, an den Ort wo ihre Ausbildung begann und ein Netz aus Spionage und Gegenspionage fortan ihr Leben bestimmte. Und auch diesmal ist Natasha nicht vor den Tücken der Welt der Spione gefeit... ACHTUNG: Der folgende Text enthält Spoiler zu vorangegangenen Filmen des Marvel Cinematic Universe!
Black-Widow-Reviewbild-02.jpg
Es heißt ja: Totgesagte leben länger. Und so ist es eigentlich kein Wunder, dass die von Scarlett Johansson gespielte Black Widow nach ihrem heldenhaften Opfer in „Avengers: Endgame“ in irgendeiner Art und Weise zurückkehren würde, so wie es auch bereits bei Vision der Fall war. Dies wird hier bewerkstelligt, in dem wir das Rad der Zeit zurückdrehen, und eine Geschichte aus der Zeit vor dem Endspiel erzählen – genauer gesagt spielt die Geschichte unmittelbar nach den Ereignissen von „Civil War“. Gleichzeitig bekommen wir weitere Informationen über Natashas Herkunft und Ausbildung zu sehen. Das Ganze fühlt sich dabei weniger wie ein Marvel-Superheldenfilm, sondern ein wenig wie eine Mischung aus James Bond (insbesondere was die Bösewichte angeht) und „Die Bourne Identität“ an. Natasha führt hier einen persönlichen Rachefeldzug gegen die, die sie zu dem machten, was sie ist. Ein bisschen merkwürdig ist das schon, zumal wir Hintergründe über die „Widows“ erfahren, die sich überhaupt nicht mit Natashas Handeln decken, aber Logik sollte man in einem Film wie diesem ohnehin nur bedingt erwarten, denn im Vordergrund stehen die Action und die Spannung. Letzteres gibt es indessen ebenfalls nur bedingt, da wir ja exakt wissen, wie es mit der guten Natasha zu Ende geht, und ihr vorzeitiger Tod daher zu keinem Zeitpunkt zur Debatte steht. Anders sieht es natürlich mit ihren Mitstreitern aus, von denen wir später (beziehungsweise früher, was in chronologischer Hinsicht ja später bedeutet) nichts mehr hören oder sehen. Eine weitere Logiklücke, aber lassen wir das.
Black-Widow-Reviewbild-03.jpg
Konzentrieren wir uns also auf den Film und seinen Unterhaltungswert, und der ist überraschend hoch, und überraschend sage ich, weil der Charakter der Black Widow bisher stets immer ein wenig nebensächlich war, und sie über keinerlei Superkräfte verfügt – aber das tun Batman und Iron Man ja bekanntermaßen auch nicht. Und so prügelt sich die Auftragsmörderin von Szene zu Szene, nutzt ihre Fähigkeiten, um ans Ziel zu kommen, muss dabei mehrere Hindernisse aus dem Weg räumen, mit Verrat und Zwietracht zurechtkommen und ihre „Familie“ wieder einen. Dabei vergeht die Zeit wie im Fluge, die neuen Charaktere passen sich perfekt an die Handlung an, und auch wenn „Black Widow“ im Gegensatz zu den meisten anderen Marvel-Filmen deutlich düsterere und ernstere Töne anschlägt, gibt es hin und wieder trotzdem etwas zu lachen. Dafür sorgen vor allem David Harbour als Red Guardian, der sich in seiner Rolle sichtlich wohlfühlt, hie und da aber schon etwas zu überzeichnet und albern geschrieben wurde. Ganz im Gegensatz dazu überzeugt „Midsommar“-Star Florence Pugh in der Rolle von Natashas „Schwester“ Yelena, und stiehlt der eigentlichen Hauptfigur nicht selten die Show. Angesichts der Tatsache, dass die Figur der Natasha Romanoff für die kommenden Marvel-Filme eher nicht mehr zur Debatte stehen dürfte (und die Beziehung zwischen Darstellerin Scarlett Johansson und dem Disney Konzern ebenfalls nicht mehr die Beste ist), bietet sich der Charakter der Yelena als neue Black Widow förmlich an. Ein Hinweis darauf dürfte auch die Hausinterne Einordnung des Films sein, denn hierbei handelt es sich nicht etwa um einen Nachzügler von Phase 3, sondern um den ersten Titel von Marvels Phase 4, also quasi der Startschuss einer neuen Storyline. Es ist zwar unnötig zu erwähnen, aber auch hier bekommen wir wieder eine Post-Credit-Szene zu sehen, die recht verheißungsvoll kommende Ereignisse ankündigt. Also: Dranbleiben.

Bildqualität

Black-Widow-Reviewbild-04.jpg
Wie nicht anders zu erwarten ist auch diese Blu-ray Disc aus dem Hause Disney ein optischer Leckerbissen, der die Möglichkeiten des Mediums Blu-ray Disc komplett auslotet. Das makellose und glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 vor und ist nahezu über jeden Zweifel erhaben. Die Schärfe ist in nahezu sämtlichen Einstellungen hervorragend und bildet selbst kleinste Details mühelos sauber und messerscharf ab. Die Farben sind knallig, perfekt gewählt und auch wenn es hie und da stilmittelbedingt ein paar eingefärbte Szenen gibt weitestgehend sehr natürlich. Auch der Kontrast ist optimal eingestellt und bildet sowohl ein knackiges und tiefdunkles Schwarz als auch helles, aber nicht überstrahlendes Weiß ab, wodurch der Film beinahe schon dreidimensional wirkt. Schade nur, dass uns die tatsächliche Auswertung des Films in 3D (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt) verwehrt bleibt.

Tonqualität

Black-Widow-Reviewbild-05.jpg
Wie wir das inzwischen gewohnt sind, bleibt der unkomprimierte dts-HD Master Audio Ton der englischen Originalfassung vorenthalten, während die deutsche Synchronfassung erneut „nur“ in Dolby digital Plus 7.1 vorliegt. Dennoch sollte man hier auf seine Ohren vertrauen und Hören statt Lesen, denn auch wenn sich „Dolby Digital“ erstmal minderwertig liest klingt die Tonspur unterm Strich sehr ordentlich und vor allen Dingen harmonisch. Lediglich an Kraft fehlt es hier zuweilen, allerdings trifft das auch vollumfänglich auf die englische Originaltonspur zu, weswegen wir an dieser Stelle nicht zu hart damit ins Gericht gehen sollten. Tatsächlich ist der deutsche Ton sogar ein wenig besser abgemischt, denn hier muss man nicht permanent an der Lautstärke herumkorrigieren, sondern kann den Film mit all seinen Surroundeffekten (von denen es zwar einige, aber leider nicht so viele gibt, wie man es vielleicht erwarten würde) und den allgemein etwas zu austauschbaren Soundtrack von Lorne Balfe genießen. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin nach einem Dialogbuch von Klaus Bickert unter der Regie von Björn Schalla und klingt stellenweise etwas zu sehr nach Studio. Hier hat der O-Ton klar die Nase vorn und klingt deutlich harmonischer und authentischer – nicht zuletzt wegen des russischen Dialekts, der in der deutschen Fassung einfach weggelassen wurde. Über Scarlett Johansson hören wir wie gewohnt Luise Helm. Peter Flechtner leiht David Harbour seine Stimme, Ronja Peters ist über Florence Pugh zu hören und Bettina Weiß spricht für ihre (zumindest vom Klan her) Namensschwester Rachel Weisz.

Ausstattung

- Die Schwestern machen das (5:24 Minuten) - Alles oder nichts (8:50 Minuten) - Pannen vom Dreh (2:54 Minuten) - 9 Zusätzliche Szenen (14:11 Minuten)
Black-Widow-Reviewbild-06.jpg
Ach ja, was waren das noch für Zeiten, als die Marvel-Filme einen Bonus-Kurzfilm und zahlreiche weiteren Extras mit an Bord hatten?! „Black Widow“ bleibt im Bonussektor äußerst zurückhaltend und hat neben ein paar witzigen aber viel zu kurzen verpatzen Szenen lediglich noch zwei kurze Features mit an Bord, die ein wenig über die Hintergründe der Figuren und deren Beziehungen zueinander erläutern, aber kaum etwas über die Produktion, die Effekte oder ähnliches preisgeben. Auch die zusätzlichen Szenen sind kaum der Rede wert und wurden nicht grundlos aus dem Film entfernt, beziehungsweise nicht eingefügt. Ein Wendecover gibt es im Übrigen auch nicht.

Fazit

Die technische Seite der blauen Scheibe aus dem Hause Disney entspricht exakt den Erwartungen, die man an einen neuen Marvel-Film stellt: Hervorragendes Bild, sauberer, allerdings etwas zurückhaltender Sound und eine Handvoll Extras, die im Großen und Ganzen ein wenig enttäuschen. Trotzdem gibt es qualitativ hier nicht viel auszusetzen. Das Gleiche gilt auch für den Film, der alles bietet, was man von ihm erwartet – Logiklöcher inklusive. Leider kommt der Film etwas zu spät, und so sind die Dramatik und die Spannung nur halb so gelungen, wie sie es sein könnten. Immerhin bekommen wir ein ordentliches Pfund Action und kurzweil. Was die Zukunft bringt – wir werden sehen. Zumindest hat es nicht den Anschein, als würde man gefallene Helden nie so ganz verschwinden lassen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern
geschrieben am 01.10.2021

Black Widow (2021) Blu-ray Preisvergleich

18,99 EUR *

Versandkosten unbekannt

19,09 EUR *

Versandkosten unbekannt

20,99 EUR *

Versandkosten unbekannt

24,80 CHF *

ca. 23,20 EUR

Versand ab 12,00 €

Gebraucht kaufen

ab 12,00 EUR *

versandkostenfrei

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
5 Bewertung(en) mit ø 3,90 Punkten
 
STORY
4.4
 
BILDQUALITäT
4.8
 
TONQUALITäT
4.4
 
EXTRAS
2.0

Film suchen

Preisvergleich

amazon.de
15,94 EUR*
jpc
19,99 EUR*
saturn
16,49 EUR*
media markt
16,49 EUR*
expert
18,99 EUR*

Gebraucht kaufen

amazon.de
ab 12,00 EUR*

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!

Versionen

Blu-ray Sammlung

57 Mitglieder haben diese Blu-ray:

sowie weitere 54 Mitglieder

Diese Blu-ray ist 26x vorgemerkt.