Angel of Mine Blu-ray

Original Filmtitel: Angel of Mine

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bewertet am 22.08.2020 um 13:30
#2
Angel of Mine beginnt recht mühsam steigert sich aber stetig bis hin zu einem grandiosen Ende das zu überraschen weiß. Die Rollen der Darsteller sind überzeugend und können somit die Story untermauern. Im Prinzip ein Psycho Thriller der als Drama endet. Das Original wurde von den Franzosen 2008 verfilmt und nannte sich übersetzt - Im Zeichen der Engel - somit also nicht neu erfunden. Die Kamera Führung ist ebenso brillant so das die Regungen der Charaktere gut zur Geltung kommen.

Story:
Lizzie hat vor gut Jahren ihre neugeborene Tochter bei einem Krankenhaus Brand verloren. Mittlerweile ist sie Mutter eines Sohnes. In kurzer Zeit entdeckt sie ihre verstorbene Tochter in einem fremden Mädchen wieder. So verliert sie zunehmend ihren Verstand und vernachlässigt ihre Pflichten. Doch auch ihre Wahrnehmung verzerrt sich allmählich, was zu einer regelrechten Obsession wird, da der Verdacht, dass das Mädchen ihre Tochter sein könnte, sich bei ihr verinnerlicht und der sehnsüchtige Wunsch nach ihrer verlorenen Tochter verstärkt.

Bild:
Scharf, knackig - Farben eher neutral passend zum Genre. Dunkle Szenen sind selten, somit spielt der Schwarzwert einen untergeordnete Rolle.

Ton:
In allen Bereichen überzeugend. Kräftig und gut abgestimmt in allen Kanälen.

Extras: Lediglich der Trailer in HD

Fazit:
Überzeugende Performance von allen Darstellern aber vor allem von Noomi Rapace von der ich die deutsche Synchro sehr schätze weil sie ein hohen Wiedererkennungs Wert besitzt. Der Film geht eindeutig in die Psycho Ecke obwohl er ein knallhartes Drama am Ende birgt. Gut abgeschaut und vor allem aktuell gut umgesetzt. Das franz. Original kenn ich leider nicht. Für diese Story gibt es jedenfalls eine klare Empfehlung. Fakt ist aber: Man muß die Art Verfilmung mögen, es ist kein 0/815 Konzept und erfordert eine Brise Aufmerksamkeit.

Positiv: Wendecover - Technische Umsetzung sehr gut (Bekannte Darstellerin aus der Millenium Trilogy)
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Sony UBP X800
Darstellung:
Sony KDL-65X9005B
gefällt mir
0
plo
bewertet am 15.12.2019 um 11:38
#1
Lizzie hat das Schicksal ganz schön gebeutelt: die Frau hat bei einem Krankenhausbrand ihre Tochter verloren. Dieser Verlust hat sie völlig aus der Bahn geworfen; ihre Ehe zerbrach, auf der Arbeit hat sie nur Probleme mit ihrer Chefin und letztendlich wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen; geblieben ist ihr nur ihr Sohn. Aber auch dieser letzte Anker soll ihr nun genommen werden: ihr Ex-Mann strebt das alleinige Sorgerecht an, da Lizzies psychischer Zustand einen schlechten Einfluss auf den Jungen darstellt. Doch nun erfährt ihr Leben eine dramatische Wendung: Lizzie sieht auf einem Kindergeburtstag eins kleines Mädchen und ist sich sicher, dass dieses ihre tot geglaubte Tochter ist. Und Lizzie beginnt, das kleine Mädchen regelrecht zu stalken...

In meiner Inhaltsbeschreibung ist ein minimaler Spoiler enthalten, man möge es mir verzeihen: erst nach einer Weile erfährt der Zuschauer, dass und wie Lizzies Tochter ums Leben gekommen ist.
„Angel of Mine“ beginnt relativ verhalten; der Zuschauer nimmt zu Beginn zunächst erst einmal teil an Lizzies Leben. Die Frau macht sich für die Arbeit zurecht; nicht ohne hierfür Psychopharmaka einzunehmen, und kurz darauf erhält man erste Einblicke in ihr zerrüttetes Privatleben. Ihr Mann eröffnet ihr, dass er das alleinige Sorgerecht anstrebt, und kurz darauf „erkennt“ Lizzie das kleine Mädchen als seine seit sieben Jahren verstorbene Tochter. Ab dann wandelt sich „Angel of Mine“ beinahe schon zum Thriller, der zwischendurch verstärkt wird durch die Treffen Lizzies mit ihren Eltern oder ihrem Psychiater. Lizzie drängt sich immer mehr in das Leben der Familie des Mädchens, bis deren Mutter die Gefahr erkennt und reagiert. Bis dahin und bis kurz vor dem eigentlichen Finale ist „Angel of Mine“ ein Stalking-Thriller, der in die Richtung von „Die Hand an der Wiege“ geht oder „Eine verhängnisvolle Affäre“. Am Ende des Films jedoch nimmt der Film einen für mich völlig unerwarteten Twist, der verblüfft und den Unterschied zu den Genannten bildet. Der Film ist ziemlich spannend, und permanent wartet man darauf, dass irgendetwas schreckliches passiert. Passiert etwas schreckliches? Das müsst Ihr selbst herausfinden..
„Angel of Mine“ wird spielend getragen durch die Ausnahmeschauspielerin Noomi Rapace „Die Millenium Trilogie“. Zu jeder Sekunde ist dem Gesichtsausdruck und den Blicken der Schwedin anzusehen, dass sich ihr Charakter in einem seelischen Ausnahmezustand befindet. Grandioses Schauspiel.

Das Bild von „Angel of Mine“ ist hervorragend, ohne auffällig oder spektakulär zu sein. Die Schärfe und die Tiefenschärfe sind hoch und bleiben es auch während der gesamten Laufzeit des Films in allen Bildebenen. Die Farbgebung ist etwas reduziert, dadurch wird die allgemein eher pessimistisch-bedrohliche Atmosphäre nachdrücklich gefördert. Kontrast und Schwarzwert sind top; die Plastizität geht in Ordnung.

Der Sound liegt in DTS HD MA vor und ist ebenfalls so ausgefallen, wie man es von einer modernen Produktion erwarten kann. Die Surroundkulisse ist stets gegeben und kann ab und an mit gut ortbaren direktionalen Effekten überzeugen. Zu Basseinsatz und einigen Dynamikspitzen kommt es lediglich in einer Actionszene. Die Dialoge sind stets gut verständlich, und am voluminösesten tönt noch der Score aus den Speakern.

Bei den Extras vergebe ich zunächst einen Mittelwert, da nicht gesehen. Die Veröffentlichung verfügt über ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: Bei „Angel of Mine“ ist man sich zunächst nicht sicher, ob der Film nun Charakterstudie einer emotional extrem belasteten Frau oder Stalking-Thriller sein will. So genau lässt sich das auch nicht auseinander halten; in „Angel of Mine“ wird das auch ziemlich gekonnt vermischt. „Angel of Mine“ ist definitiv nicht reißerisch, aber dennoch spannend und extrem kurzweilig. Eine uneingeschränkte Sehempfehlung gibt’s dafür von mir.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
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2 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
5.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
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