Zombieland 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD) Blu-ray

Original Filmtitel: Zombieland

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, Film enthält Szene/n nach dem Abspann, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Kanadisches Französisch DD 5.1
Hindi DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Japanisch DD 5.1
Katalanisch DD 5.1
Koreanisch DD 5.1
Polnisch (Voice-Over) DD 5.1
Portugiesisch DD 5.1
Russisch DD 5.1
Spanisch DD 5.1
Lateinamerikanisches Spanisch DD 5.1
Thailändisch DD 5.1
Tschechisch DD 5.1
Türkisch DD 5.1
Ukrainisch DD 5.1
Ungarisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Chinesisch (traditionell), Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Chinesisch (vereinfacht), Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Thailändisch, Tschechisch, Ukrainisch, Ungarisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @24 Hz 4K hochskaliert, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
30.10.2019
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STORY
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Als im Jahre 2010 Ruben Fleischers Debutfilm 'Zombieland' in die Kinos kam, konnte noch niemand ahnen, dass die lebenden Toten schon bald auch die Film- und Fernsehwelt ordentlich infizieren sollten. Die TV-Serie 'The Walking Dead', welche diesen Boom maßgeblich mit förderte, erschien knapp ein Jahr nach dem hier vorliegenden Film, der sich der Zombiehatz allerdings seinerzeit noch von einer anderen Seite näherte und dies mit einer gehörigen Prise Humor würzte. Pünktlich zum Release der Fortsetzung, welche passender Weise 'Zombieland - Double Tap' bzw. im deutschen 'Zombieland - Doppelt hält besser' heißt, wird nun der Auftakt der Filmreihe erstmals von Publisher Sony Pictures Home Entertainment im 4K Ultra HD Format in den Handel gebracht. Dabei spendiert man dem Titel, wie schon zu Zeiten des Full HD Release, neben einer klassischen Amaray-Ausgabe auch eine Veröffentlichung im Steelbook. Ob der Film auch 10 Jahre nach seiner Erstaufführung noch überzeugen kann, prüft das nachstehende Review. Aber mal ehrlich, kann ein Film, der mit Metallicas 'For whoms the bell tolls' beginnt, wirklich schlecht sein? Eben!

Story

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Ein verheerender Virus sorgte dafür, dass sich ein Großteil der Weltbevölkerung in wandelnde Leichen verwandelte. Ob die nette Nachbarin von nebenan, kleine Kinder oder Prominente - hier wurde niemand verschont. In dieser grausigen Welt begibt sich der Student Columbus (J. Eisenberg) auf die Heimreise, um dort nach seiner hoffentlich noch lebenden Familie zu suchen. Durch strenge Einhaltung seiner eigens erstellten Regeln, gelang es ihm bisher unbeschadet zu überleben. Auf seiner Reise trifft er den kauzigen Tallahassee (W. Harrelson), welcher in die gleiche Richtung unterwegs ist. Man beschließt gemeinsam weiterzureisen und seine Energien zu bündeln. Schon bald machen sie die Bekanntschaft mit den beiden Schwestern Wichita (E. Stone) und Little Rock (A. Breslin), die sich mit kleinen Betrügereien durch die apokalyptische Welt schlagen. Nachdem auch Columbus und Tallahassee Opfer der trickreichen Mädels werden, arrangiert man sich jedoch miteinander und beschließt der jungen Little Roch zu liebe einen Abstecher in den Freizeitpark Pacific Playland zu machen. Doch der Weg dorthin ist mit allerlei Hürden gespickt, die auch immer wieder den Zusammenhalt in der buntgewürfelten Truppe auf die Probe stellen.
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Vor seinem ersten abendfüllenden Spielfilm verdiente Ruben Fleischer seine Brötchen mit den Drehs von Independent Musik-Videos und Werbespots für Fast-Food-Ketten. Mit 'Zombieland' gelang ihm dann aber eine äußerst humorvolle Komödie, die im Rahmen einer Zombie-Epidemie mit einigen Sozial-Kritischen Aspekten abrechnete. Alleine schon, dass zunächst die gewichtigere Bevölkerung von den Zombies niedergemetzelt wurden, war eine deutliche Anspielung auf die zunehmende Übergewichtung der Bevölkerung. Ebenso wird hier das waffenliebende Amerika ein ums andere Mal auf die Schüppe genommen. Aber auch zwischendurch gibt es immer wieder Anspielungen und Seitenhiebe auf Luxusprobleme des zwanzigsten Jahrhunderts. Mit Jesse Eisenberg stand seinerzeit noch ein junger Schauspieler an den Anfängen seiner Karriere, der hier den zwar recht ängstlichen und nerdigen Columbus spielt, der jedoch nach seinen smarten Regeln bisher dem Tod entgehen konnte: Zwei Schüsse sind besser als einer, bleibe fit, schnalle dich im Auto immer an, prüfe immer zuerst den Rücksitz und ähnliche, eigentlich recht logische Dinge, sorgen dafür, dass er den tumben Zombies überlegen ist. Diese Regeln werden dann auch während des Films immer mal wieder durch Text-Einblendungen genannt, wenn es zu entsprechenden Situationen kommt. Völlig anders tickt hingegen Tallahasse, der herrlich zynisch und leicht verrückt von Woody Harrelson gespielt wird. Als Draufgänger, der stets mit rohem Gewalteinsatz zum Ziel gelangt und der keinen Hehl um die Liebe zu seinen Waffen macht, stellt sich das völlige Gegenstück zu Columbus dar. Auch die beiden Schwestern Wichita und Little Rock, welche von Emma Stone und Abigail Breslin in Szene gesetzt werden, könnten nicht unterschiedlicher sein. Sicherlich liegt das zum einen an ihrem Altersunterschied, doch auch für einen Teenager ist Little Rock, die jüngere der beiden, schon äußerst gewieft. Wichita hingegen geht schon seit jeher auf Gaunereien ein, um sich ihren Lebensstandard zu verbessern. Und gerade in der jetzigen brenzlichen Situation ist es ihr lieber, andere Leute auszunehmen, als selbst ausgenommen zu werden. Bis sich die kleine Truppe jedoch völlig vertraut, soll es zu einigen Wendungen kommen, in denen sich jeder für schlauer als den anderen hält. Dies wird, wie schon erwähnt, mit einer willkommenen Portion Humor erzählt, die immer wieder für ordentliche Schmunzler sorgt. Dennoch hält man sich auch bei expliziten Tötungsszenen nicht zurück und für eine Freigabe ab 16 Jahren geht es hier stellenweise ordentlich zur Sache: abgetrennte Gliedmaßen, Innereien, Kopfschüsse und literweise roter Körpersaft sind hier nichts für Zartbesaitete. Allerdings wird dies zumeist immer in einen humorvollen Kontext gestellt, sodass einem viele der Szenen doch ein Grinsen ins Gesicht zaubern.
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Inhaltlich steht eigentlich eher der Roadtrip und die Gruppen-Findung der vier Hauptdarsteller im Fokus. Zu lernen auch die kleinen Dinge des Lebens zu genießen ist hier eine der hauptaussagen im Film. Die Zombies agieren natürlich als stetige Bedrohung, dennoch legt man hier nicht das Hauptaugenmerk darauf. Verfügt der knapp 90 Minuten laufende Film eigentlich über ein recht hohes Tempo, so kommt es im letzten Drittel dann doch zu einigen Längen. Hier trifft man zwar auf Bill Murray, der sich hier selber spielt und auch wieder für ein paar Lacher sorgen kann. Doch zum einen hat er leider nicht viel Screen Time, zum anderen kommt es in seinem Haus zu einer längeren Pause auf der Reise, an der nicht viel Interessantes geschieht. Zwar nutzt man den Break, um einigen der Protagonisten etwas mehr Hintergrund zu verleihen, doch dies gelingt leider nicht ganz so unterhaltsam wie noch zu Auftakt des Films. Im Finale läuft man dann aber wieder zu Hochtouren auf und brennt noch mal ein Feuerwerk ab. Dieses profitiert hier einmal mehr von den spektakulären Aufnahmen mit einer, damals noch neu auf dem Markt erschienen, Phantom-Kamera, welche für Zeitlupenwiedergaben eingesetzt wurde, in denen man sehr detaillierte Einblicke in die Bewegungsabläufe der Zombies bekommt. Bleibt also zu hoffen, dass man den gelungen Mix aus Humor, Horror und Sozial-Kritik auch mit in den zweiten Teil nehmen konnte, der dann zu gegebener Zeit bestimmt auch wieder an dieser Stelle rezensiert werden soll.

Bild 4k UHD

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Der 4K-Fassung liegt diesmal nur die Ultra HD Disk des Films bei. Die Blu-ray ist hier nicht mit von der Partie, weshalb an dieser Stelle leider auch kein direkter Vergleich angestellt werden konnte. Das Bild des auf einem 2K Digital Intermediate basierenden Film präsentiert sich ein wenig zu dunkel, was vermutlich auf einen ungünstigen Einsatz der normalen HDR-Variante zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums zurückzuführen ist. Die komplett digital gefilmte Horror-Komödie leidet zudem an einigen Stellen unter digitalem Rauschen, sodass man schon fast meinen könnte, es handle sich hier um Filmkorn. Die Grundschärfe liegt auf einem guten Niveau, ohne aber hier wirklich für 4K-Feeling zu sorgen. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass sich die Ultra HD Fassung nicht allzu weit von ihrem Full HD Pendant entfernt. Wirklich spektakulär sind jedoch die Abschnitt gelungen, welche mit der Phantom-Kamera gedreht wurde. Diese verleihen dem Film einen fast schon dreidimensionalen Effekt, dass es ein wahre Freude ist. Im Finale, das in einem atmosphärisch beleuchteten Freizeitpark spielt, zeigt die 4K dann was in ihr steckt: mit satten Farben und einem wirklich gelungenen Schwarzwert präsentiert sich das Vergnügungsgelände von seiner knall-bunten Seite.

Tonqualität

Die Ultra HD Disk bietet knapp 20 Sprach-Varianten, bei denen sich auf die folgenden beiden konzentriert wurde: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch Dolby Atmos (Dolby True HD 7.1 Kern)
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Während die Dialoge hin und wieder etwas zu leise geraten sind, treten die Surround-Effekte mit einer gelungen Laut/Leise-Dynamik auf. Die umherliegenden Kanälen werden dann auch immer wieder mit einbezogen, so dass ein sehr gutes Mittendrin-Gefühl entsteht. Der Bass-Einsatz ist grundsolide, dürfte aber gerne noch etwas in den tieffrequenteren Bereich gehen. Die englische Originalspur wird hier mit einem Dolby Atmos Mix bedacht, der sich zunächst im direkten Vergleich um einiges Pegelhöher präsentiert. Auch der gewünschte druckvollere Bass-Einsatz ist hier gegeben. Der Einsatz der Höhenlautsprecher erfolgt jedoch leider nicht ganz so häufig, was allerdings auch daran liegt, dass es hier nur selten zu Überkopf-Effekten kommt. Am besten macht sich die Atmos-Spur noch im finalen Freizeitpark: hier kommt es bei den verschiedenen Attraktionen zu einigen netten Situationen, bei denen die Deckenlautsprecher an den richtigen Stellen aktiv werden. Dies trägt dann wieder sehr gut zur Atmosphäre bei und wäre auch für die deutsche Synchronisation zu wünschen gewesen. Hoffentlich setzt man hier in der Fortsetzung auf einen modernen 3D-Sound bei der heimischen Sprachfassung.

Ausstattung

Erfreulicher Weise packte man folgende Extras mit auf die Disk: - Zehn Jahre Zombieland (8:30 Min.) - 'Zombies schießen' mit Ruben Fleischer (20:05 Min.) - Hinter den Kulissen (07:27 Min.) - Kinotrailer (2:03 Min.)
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Im Spezial zum 10-jährigen Jubiläum beantworten die vier Hauptdarsteller Eisenberg, Harrelson, Stone und Breslin einige von Fans gestellte Fragen. Zudem blickt Regisseur Ruben Fleischer auf die Entstehung seines Filmdebuts zurück. Am Set herrschte damals stets gute Laune, der sich kaum jemand entziehen konnte. Dann gibt es hier noch eine kurze Vorschau auf die aktuell anlaufende Fortsetzung, welche wieder sehr vielversprechend zu werden scheint. Im längsten Beitrag widmet man sich fast ausnahmslos den technischen Einsätzen der Phantom Kamera. Die in Super-Slow-Motion mit 1000 Bilder pro Sekunde filmende Kamera liefert spektakuläre Effekte, an die man seiner Zeit noch gar nicht dachte. Wenn man dazu bedenkt, dass das Hightech-Gerät erst am Vortag des Drehbeginns eintraf und man so kaum Erfahrungen im Vorfeld sammeln konnte, ist das sehenswerte Ergebnis doch wirklich phantastisch gelungen. Im Beitrag zum Treiben hinter den Kulissen bekommt man noch einmal eine Zusammenfassung des Films gezeigt. Die Hauptdarsteller erklären etwas detaillierter ihre Rollen und man sieht einige Impressionen von den Dreharbeiten. Hier sind jedoch auch viele Filmausschnitte vorhanden, weshalb der Beitrag insgesamt nur wenig neues bietet. Das Bonus-Material loht sich daher eher für Technik-begeisterte, welche sich für den Aufnahme-Prozesse der Spezial-Effekte interessieren.

Fazit

Mit tollem Humor und jeder Menge Seitenhiebe auf das zwanzigste Jahrhundert präsentiert sich der Road-Trip durch das von Zombies verseuchte Amerika. Dabei stellt man die Entwicklung der Charaktere und der sich daraus bildende Gruppe in den Vordergrund. Durch eine explizite Gewaltdarstellung kommen hier jedoch auch die Splatter-Fans auf ihre Kosten. Der 4K-Transfer überzeugt leider nicht auf voller Breite - hier hat man stellenweise mit digitalem Rauschen, einem zu dunklen Bild und einer etwas zu leisen deutschen Tonspur zu kämpfen. Dem entgegen stehen aber spektakuläre Bilder einer Phantom-Zeitlupen-Kamera, sowie einem leuchtstarken Finale in einem Freizeitpark. Für O-Ton Fans bietet sich zusätzlich eine wesentlich dynamischere und druckvollere Dolby Atmos Spur, welche jedoch nur selten Gebrauch von ihren Höhenkanälen machen darf - der Filminhalt lässt hier leider nicht mehr zu. Bleibt also zu hoffen, dass man mit der Fortsetzung dann im kommenden Jahr auch in technischer Hinsicht voll und ganz überzeugen kann. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 15.12.2019

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BILDQUALITäT
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