Halloween Haunt Blu-ray

Original Filmtitel: Haunt (2019)

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
27.03.2020
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
4
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
In der Filmbranche kommt es oftmals zu inhaltlich gleichen Beiträgen innerhalb kurzer Zeit. Mit einem knappen halben Jahr Versatz stehen daher nun die beiden Horrortitel "Hell Fest" und der hier vorliegende "Halloween Haunt" in den Händlerregalen. Beide Slasher spielen zur Halloween-Zeit und schicken jeweils eine Gruppe junger Freunde in ein Escape Room Event, bei dem sie das wahre Grauen erwartet. Während die Redaktion zum eher durchschnittlichen "Hell Fest" seinerzeit schon ein Review liefern konnte, ermitteln die nachstehenden Zeilen, ob der aus der Feder der "A Quite Place" Autoren Scott Beck und Bryan Woods stammende Slasher "Halloween Haunt", nun etwas mehr zu bieten hat. Die Blu-ray Fassung des Films erscheint im Vertrieb von WVG Medien GmbH bzw. Splendid Film und wirbt auf dem Cover mit einem "Uncut" Hinweis. Ob Horror-Fans damit voll auf ihre Kosten kommen werden?

Story

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An Halloween beschließt eine sechsköpfige Freundesgruppe sich dem Nervenkitzel eines "Grusel-Hauses" hinzugeben. An dessen Eingang werden sie schon von einem unheimlichen, schweigenden Clown in Empfang genommen. Nachdem man der Atmosphäre wegen seine Handys abgeben hat, betritt die Gruppe das Haus und schlängelt sich durch die ersten Attraktionen. Diese wirken lebensecht und äußerst überzeugend, was bei den Freunden sowohl Begeisterung als auch Unbehagen auslöst. Letzteres soll sich dann auch schnell bestätigen, denn wie sich herausstellt, nutzen die Betreiber des Etablissements ihre Besucher dazu, ihre dunkelsten Triebe auf brutale und erbarmungslose Art auszuleben. Und so kämpft die Klicke alsbald um ihr nacktes Überleben. Wird es für sie ein Entkommen aus dem Wahnsinn geben?
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Wie eingangs schon erwähnt konnten die beiden Drehbuch Autoren Scott Beck und Bryan Woods, welche hier auch als Regie-Duo fungieren, mit "A Quite Place" schon respektable Erfolge in Genre-Kreise feiern. Im ihren Halloween-Slasher soll es nun jedoch weitaus brutaler und blutiger zur Sache gehen. Das FSK 18 Logo, sowie ein "Uncut" Hinweis auf dem Cover schürt bei Horror-Fans in jedem Fall schon einmal gewisse Erwartungen, welche vor allem im direkten Vergleich zum ähnlich gearteten, jedoch ab 16 Jahren freigegebenen "Hell Fest" auch wesentlich besser erfüllt werden. Doch der Reihe nach: zunächst nimmt sich der Slasher kurz Zeit, seine Protagonisten vorzustellen. Ähnlich wie im Genre-Konkurrenten erhält man hier wieder eine Gruppe Mitzwanziger, von denen jeder klischeemäßig der Stellvertreter eines typischen Studenten ist. Während Katie Stevens die Rolle der Harper - einem schüchternen Mauerblümchen, das zudem noch von ihrem Ex-Freund gestalkt wird - spielt, übernimmt Lauryn Alisa McClain die Figur des Party-Girls Bailey. Mit zum Freundeskreis gehören ebenso die beiden Mädels Angela und Mallory, die von Shazi Raja bzw. Schuyler Helford gespielt werden - die eine recht locker und cool, während die andere leichte Diva-Züge mit sich bringt. Die beiden Herren im Bunde, Nathan und Evan, werden durch Will Brittain und Andrew Caldwell in Szene gesetzt. Während erster die Rolle des coolen Frauenschwarms gibt, handelt es sich bei letztem um den tollpatschigen Spaßvogel der Truppe. Ebenso gemischt wie die Freundesgruppe, entpuppen sich auch die Betreiber des Grusel-Hauses als ziemlich bunte Typen, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn jeder von ihnen verfügt über etliche Körper-Modifikation, mit denen sie ihrem schockierendem Aussehen Ausdruck verleihen wollen. So präsentieren sie sich mit Implantaten, Tätowierungen, fragwürdigen "Schönheits-OPs" und ähnlichem. Hier ist auf jeden Fall für Abwechslung gesorgt und die Freak-Show passt perfekt zur krassen Handlung.
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Diese wird mit zahlreichen Twist immer wieder in eine andere Richtung geworfen und so kann man sich nicht immer sicher sein, wer Freund oder Feind ist. Nach dem "Zehn kleine Jägermeister" Prinzip nimmt man sich dem Freundeskreis an - da ist schnell klar, dass hier nicht jedem die Flucht gelingen wird. Bei den teils recht brutal in Szene gesetzten Kills ist ebenfalls für Abwechslung gesorgt, die Architektur des Hauses trägt hier ebenso bei. Verschieden gestaltete Abschnitte, sei es Irrgarten, ein Kinderzimmer, eine Leichenhalle oder ein Opfer-Altar lassen es niemals langweilig werden. Die Spannung ist durchaus gelungen, wenn sie auch nicht ganz zum Siedepunkt kommt. Dennoch fiebert man schnell mit den Opfern mit, fragt sich aber ebenso, welcher Freak wohl hinter der nächsten Ecke lauern wird und was dieser wieder für kranke Vorlieben hat. Die Gore-Szenen sind dabei stets glaubwürdig umgesetzt - hier geizt man nicht mit Kopfschüssen, Stichwunden oder Innereien. Zwar gibt es mit Sicherheit noch krassere Titel, in denen manche Tötungsszenen nochmals expliziter gezeigt werden, dennoch ist auch "Halloween Haunt" nichts für zarte Gemüter. Der Film kann trotz routiniertem Ablauf die Spannung durchweg halten, weshalb Slasher-Fans hier schon auf ihre Kosten kommen sollten. Und um noch einmal auf den anfänglichen Vergleich der beiden Genre-Beiträge zurückzukommen: hier zieht das "Hell Fest" eindeutig in allen Belangen - sei es Spannung, Gore oder den freakigen Antagonisten - den kürzeren.

Bildqualität

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Das brutale Escape Room Event wurde zeitgemäß umgesetzt und verfügt somit über eine durchweg gute Bildqualität. Dank digitaler Aufzeichnung bekommt man wieder einen sehr guten Detailgrad geboten, der vor allem bei den Freaks all ihrer Körperveränderungen exzellent zum Vorschein bringt. Hier ist jede Narbe, jede feine Tätowierung, aber auch die bunten Gesichtsbemalungen sehr gut zu erkennen. Der ausgewogenen Schwarzwert verhindert überwiegend in den vielen schlecht ausgeleuchtete Attraktionen Detailverluste, ab und an kommt es jedoch zu digitalem Rauschen, glücklicherweise hält sich dies aber in Grenzen. Das Bild liegt in einem Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vor und wird somit wieder über schwarze Balken am oberen und unteren Rand begleitet. Insgesamt liegt man also auf einem guten Niveau und bietet daher kaum Anlass zur Kritik.

Tonqualität

Die Blu-ray verfügt über folgende Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Auch beim Sound kann man durchaus überzeugen und bietet mit zahlreichen Surround-Effekten die passende Kulisse für das brutale Spektakel. Dabei setzt man vermehrt auf klassische Horror-Sounds, wie knarzende Türen, hallende Schritte oder klappernde Tötungswerkzeuge. Der Fokus liegt Abschnittsweise aber auch oftmals rein auf den Dialogen, sodass sich dann vieles nur auf den vorderen Lautsprechern, respektive dem Center, abspielt. In einigen Abschnitten liefert man dank tieffrequenter Schockeffekte oder dem Einsatz einer abgesägten Schrotflinte auch etwas Arbeit für den Subwoofer, der sich ansonsten jedoch die meiste Zeit zurückhält. Zwischen den beiden Tonspuren gibt es keine nennenswerten Unterschiede und so liegen sie gleich auf, was Pegelstärke und Dynamik betrifft. Die deutsche Synchronisation aus dem Hause Splendid Synchron GmbH kann sich durchaus hören lassen und klingt sogar noch einen Ticken satter als ihr englische Pendant.

Ausstattung

Der Bonus-Bereich besteht aus drei Featurettes, sowie einer Trailer Show: - Behind the Haunt (4:57 Min.) - The Sound of the Haunt (3:52 Min.) - Making Of (3:35 Min.) - Trailer Show: Rebellion der Magier, Little Monsters, The Courier, The Devine Fury, The Furies, Rodin - Spy, Agent, Hero, Freaks, The Gangster, The Cop, The Devil
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Im ersten Beitrag erklären die beiden Regisseure und Drehbuch-Autoren Scott Beck und Bryan Woods, wie es zur Entstehung des Films kam. Dabei wurden sie von Genre-Spezialist Eli Roth unterstützt, welcher sich wider ihrer Erwartung vor allem für die Gestaltung der Figuren verantwortlich zeichnen wollte. Der Film selbst wurde auch zur Halloween-Zeit gedreht, sodass man sich auch abseits des Drehs immer wieder Inspirationen holen konnte. Dazu besuchte man zum Beispiel auch ein "echtes" Grusel-Haus, was für einige der Darsteller auch die Premiere war. Im nächsten Beitrag widmet man sich den Sound-Aufnahmen des Slashers, welche in den renommierten Studios der Firma Skywalker-Sound entstanden. Hier gibt Sound-Designer Mac Smith Einblicke in seine Arbeit. Das dritte Feature bietet ein deutsch-synchronisiertes Making-Of, welches jedoch viele Ausschnitte aus dem Film enthält und auch einige Abschnitte des ersten Features mit den beiden Verantwortlichen wiederholt. Insgesamt macht das Material einen recht Werbe-lastigen Eindruck und vermittelt nur wenige interessante Dinge.

Fazit

Mit brutalen Kills, illustren Freaks und durchweg guter Spannung unterhält dieses Escape Room Event auf ganzer Linie. Auch wenn man hier nach bekanntem Schema vorgeht, so gelingt dies stets auf unterhaltsame Weise und sollte Genre-Fans in jedem Fall zufrieden stellen. Dies kann man sowohl Bild als auch Ton attestieren, bei denen man sich keine nennenswerten Schnitzer leistet. Das Bonusmaterial ist recht kurz und zudem sehr Werbe-lastig ausgefallen, hier hätte es gerne etwas mehr sein dürfen. Also unbedingt für das nächste Halloween-Fest auf die Liste setzen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 28.03.2020

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