Good Boys - Nix für kleine Jungs Blu-ray

Original Filmtitel: Good Boys

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Tausch:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Italienisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
09.01.2020
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STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Nach den letzten Teilen von "American Pie" und "Hangover" ist es im Bereich Pubertäre-Party-Komödien recht ruhig geworden. Ein Film der dies ändern könnte, ist die hier vorliegende Teenie-Komödie, welche drei Freunde der Junior High School bei ihren ersten Wochen auf dem ersten Abschnitt des Erwachsenwerdens begleitet. Dabei geht es zum einen recht frivol zu, zum anderen werden aber eben auch einige emotionale Wendungen im Leben der Teens geschildert. Die Komödie erscheint auf Blu-ray im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment bzw. Paramount Home Entertainment und ist, soviel darf schon verraten werden, wirklich einen Blick wert.

Story

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Das Erwachsenwerden ist wirklich nicht einfach. Das müssen auch die drei besten Freunden Max (J. Tremblay), Thor (B. Noon) und Lucas (K.L. Williams) feststellen. Gerade auf der Junior High School angekommen dreht sich für das Trio alles ums "cool sein" und wie man den Mädchen imponiert. Um vorbereitet auf die erste Knutsch-Party zu sein, versuchen sie mit der Drohne von Max' Vater erste Details über das Liebesleben bei ihrer Nachbarin Hannah (M. Gordon) in Erfahrung zu bringen. Die Aktion geht natürlich schief und die drei Buddys fliegen auf. Um wieder an die Drohen zu kommen, klauen sie Hannahs Handtasche, um sie anschließend damit zu erpressen. Doch damit beginnt für die Drei ein Trip, der sie in die frivole Welt der Erwachsenen eintauchen lässt, aber auch ihre Beziehung zueinander auf eine harte Probe stellt. Denn mit der Zeit müssen sich die Sandkastenfreunde eingestehen, dass sich jeder von ihnen in eine andere Richtung weiterentwickelt. Hat ihr gemeinsamer Club der "Bean Bag Boys" noch eine Zukunft?
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Pubertäre Komödien sind ja immer so eine Sache: der Grat zwischen humorvoller Darstellung pikanter Situationen und platter Zurschaustellung billiger Klischees ist hier ziemlich schmal. Doch die hier vorliegende Teenie-Komödie, welche aus der Feder des Drehbuchautorenduos Gene Stupnitsky (auch Regie) und Lee Eisenberg stammt, schafft es in der Regel immer auf der richtigen Seite zu bleiben. Den beiden gelang es ziemlich gut, das Heranwachsen heutiger Teenager einzufangen und mit einigen recht gelungenen Gags zu kombinieren. Dabei geht es dann zwar oftmals bewusst unter die Gürtellinie, trifft hier aber den Nerv der Zeit und zeigt gekonnt, wie es vermutlich wirklich bei vielen zu Hause hinter mehr oder weniger verschlossenen Haustüren abgeht. Neben den ersten frivolen Situationen der Teens nimmt man sich aber auch zwischendurch immer wieder die Zeit, auch soziale Aspekte wie Freundschaft, Familie und das Leben in der (jungen) Gesellschaft anzusprechen. Sind die drei wirklich "Buddies for Life", oder etwa nur Freunde, weil ihre Eltern wiederum miteinander befreundet sind? Ist es OK auch mal die eigenen Wünsche durchzusetzen, und seine Freunde zu vernachlässigen? Wie geht man mit der Scheidung der Eltern als direkt betroffenes Kind, aber auch als dessen vermeintlich bester Freund um? Soll man seine eigenen jungen Träume verwerfen, nur um vor den anderen viel cooler dazustehen? Natürlich kennt man als Erwachsener viele der Antworten darauf, doch stand man vermutlich selbst seinerzeit oft genug vor solchen Fragen. Vielleicht ist man auch inzwischen selbst Elternteil eines heranwachsenden Teenagers und wird mit ähnlichen Situationen konfrontiert. Natürlich ist man hier weit ab von einem Ratgeber und natürlich wird vieles auch ein wenig überzogener dargestellt, als es denn in Wirklichkeit vermutlich bei der Mehrheit der Fall sein wird. Doch trotzdem hat vieles einen wahren Kern und lädt trotz allen Humors zum Nachdenken ein. Aber keine Angst, die lustigen Momente überwiegen und ein ums andere Mal darf man sich hier wirklich mal wieder auf die Schenkel klopfen.
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Das ist vor allen der sehr guten Darstellung der drei Nachwuchsmimen Jacob Tremblay, Brady Noon und Keith L. Williams zu verdanken. Die drei harmonieren wirklich sehr gut miteinander, auch wenn sie natürlich dem Klischee nach gecastet wurden: der eine ist der smarte und schüchterne Vorzeigeschüler, der andere eher der Draufgänger und Troublemaker, welcher insgeheim aber etwas ganz anderes sein möchte, während der Letzte im Bunde der etwas pummelige und schusselige Typ ist, der mit der Zeit über sich hinauswächst. Die Rollenverteilung ist hier also klar vorgegeben und schlussendlich läuft der Film damit auch recht vorhersehbar ab. Dennoch macht es wirklich Spaß dem Trio dabei zu zuschauen, wie sie sich von einem Fettnäpfchen ins nächste manövrieren, aber irgendwie auch immer einen Ausweg aus ihrer Situation finden. In weiteren Nebenrollen sind Molly Gordon als Nachbarin Hannah, sowie Midory Francis als deren Freundin Lily zu sehen. Die beiden Twens haben leider ihre Partydrogen in der Handtasche von Hannah gelassen und sind deshalb natürlich nun hinter den drei Jungs her. Zwischen den beiden Gruppen geht es dann fortan immer hin und her - mal sind die Jungs den Mädels einen Schritt voraus, mal andersherum. Kurze Auftritte gibt es dann von Will Forte, Mariessa Portelance oder Lil Rel Howery und Retta, die als Eltern der Kids zu sehen sind. Aber auch wenn ihre Szenen zumeist recht passend und humorvoll gelangen, stehen sie klar hinter den Jungs, welche den Erwachsenen locker die Show stehlen. Etwas vorsichtig sollte man mit der Freigabe ab 12 Jahren sein. Zwar gibt es nicht unbedingt schlimme Dinge zu sehen, doch mitunter könnte der ein oder andere dieser Altersgruppe noch gar nicht so richtig verstehen, um was es da im Detail geht. Ebenso möchte man vielleicht auch als Elternteil eben noch nicht erklären, zu was das ein oder andere vermeintliche "Spielzeug" im eigentlichen Sinne gedacht ist. Auch muss man sich darüber im Klaren sein, dass die ein oder andere Aktion die junge Generation auch erst auf die Idee bringt, sowas mal auszuprobieren - Stichwort: Biertrinken als Mutprobe oder Klauen im Supermarkt. Sicher habe viele so etwas früher selbst einmal gemacht und man wird es auch mit großer Sicherheit nicht ewig verhindern können - dennoch sollte man sich eben bewusst darüber sein, dass man seine Sprösslinge mit dem Anschauen dieses Films vielleicht auch schneller als gewollt auf dumme Gedanken bringen kann. Abgesehen davon bietet der Film aber wirklich einige sehr lustige Momente und kann sich durchaus mit den eingangs erwähnten Filmreihen messen.

Bildqualität

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Kurz und gerade heraus: an der Bildqualität der Blu-ray gibt es keine nennenswerten Anlässe zur Kritik. Der Film wurde allen Anschein nach komplett digital gedreht, zumindest ist keinerlei Filmkorn zu erkennen. Die Farben sind kräftig und natürlich, der Schwarzwert auf einem sehr guten Niveau. Auch der Detailgrad kann sich hier wirklich sehen lassen und zeugt von einer aktuellen Produktion. Das Bild liegt in einem Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vor, weshalb er mit den typischen formatbeschränkenden Balken am oberen und unteren Bildrand daherkommt. Der Film kommt ohne großartige Tricks aus, weshalb es kaum Einsätze von CGI gibt. Einige Handy-Videos, oder Kameraperspektiven aus Sicht einer Drohne sind bewusst etwas schlechter gewählt, was aber eben auch so aus der jeweiligen Situation herausgeht und damit passend umgesetzt wurde.

Tonqualität

Die folgenden Tonspuren können ausgewählt werden: - Deutsch DTS 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 - Italienisch DTS 5.1 - Spanisch DTS 5.1
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Die Komödie legt den größten Fokus auf die Dialoge zwischen den Protagonisten, weshalb es recht selten zu Surround-Effekten kommt. Ist es jedoch mal der Fall, wie in der belebten Schulmensa, einer Teenie-Party oder der Aufführung eines High School Musicals, dann werden die hinteren Kanäle passend miteinbezogen. Ansonsten spielt sich das Meiste auf den Front-Kanälen, respektive dem Center-Lautsprecher ab. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich, was man allerdings heutzutage auch erwarten sollte. Der Bass-Einsatz bleibt insgesamt recht unauffällig, was allerdings auch daran liegt, dass es eben kaum Szenen gibt, die einen tieffrequenten Bass erfordern würden. Die deutsche Synchronisation, welche bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin unter der Dialogregie von Sven Hasper entstand, ist ein wenig zahmer ausgefallen, als es die englische Originalspur ist. Dies gilt nicht nur für den leicht niedrigeren Pegel, welcher jedoch schnell durch einen Dreh am Lautstärkeregel auszugleichen ist, sondern auch für den Sprachjargon, bei dem im O-Ton doch wesentlich mehr geflucht wird und bei dem es auch noch ein Stück pikanter zu Werk geht. Dennoch kommen auch Zuschauer der

Ausstattung

Es stehen die folgenden Bonusbeiträge im Bereich der Extras bereit: - Alternatives Ende (2:00 Min.) - Unveröffentlichte und erweiterte Szenen (10:26 Min.) - Echte Jungs (3:12 Min.) - Gag Reel (2:07 Min.) - Willkommen in Vancouver (1:07 Min.) - Ein schmaler Grat (2:41 Min.) - Frag' deine Eltern (2:07 Min.) - Böse Mädchen (1:45 Min.) - Gaststars (2:39 Min.) - Filmkommentar mit Regisseur/Co-Autor Gene Stupnitsky und Produzent/Co Autor Lee Eisenberg
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Nach einem alternativen Ende und einigen unveröffentlichten bzw. erweiterten Szenen gibt es im nächsten Extra ein detailliertere Vorstellung der drei Hauptdarsteller und wie sie gecastet wurden. Weiter geht es mit Pannen vom Dreh ehe es zum Drehort Vancouver geht, an dem viele der Schulszenen gefilmt wurden. Im nächsten Beitrag geht es um die vielen vulgären Ausdrücke im Film und wie man diese mit den Kindern drehte. Als nächstes widmet man sich den Sex-Spielzeugen und Actionszenen im Film, ehe man den weiblichen Darstellern noch mal separat Aufmerksamkeit schenkt. Abschließend stellt man dann noch die Erwachsenen Nebendarsteller in den Fokus, unter denen sich einige prominente Comedians wie Will Forte, Mariessa Portelance oder Lil Rel Howery und Retta befinden. Die Beiträge sind zumeist recht kurz, dennoch ganz witzig anzuschauen. Sie geben einige interessante Hintergrundinfos für Zuschauer, die sich noch etwas genauer für die Dreharbeiten interessieren. Allerdings hat man ehrlicherweise auch nichts verpasst, wenn man sie nicht gesehen hat. Alle Beiträge verfügen über deutsche Untertitel - zur weiteren Verpackung kann leider keine Aussage getroffen werden, da der Redaktion lediglich eine Check-Disk zur Verfügung gestellt wurde. Dies wirkt sich dann auf die etwas niedrigere Gesamt-Bewertung aus.

Fazit

Wenn man den Film kurz zusammenfassen möchte, dann trifft ein Zitat aus den Extras recht treffend zu: "Stand by me mit Analkugeln". Das Heranwachsen dreier Freunde wird hier mit jeder Menge pikantem Humor, aber auch mit vielen emotionalen Situationen geschildert. Dabei gibt es einige echt lustige Szenen, die sich durchaus mit Beiträgen der "American Pie" und "Hangover" Filmreihen messen können. Ein wenig Vorsicht ist bei der Altersfreigabe geboten, zumindest wenn man den eigenen Nachwuchs nicht auf dumme Ideen bringen möchte, oder sich eventuell peinlicher Erklärungen aussetzen will. Bei Bild und Ton leistet man sich hingegen keinerlei Schnitzer und überzeugt mit einer modernen Produktion. Besondern beim Ton sollte man allerdings kein (Surround-)Effekt-Feuerwerk erwarten - hier stehen die Dialoge klar im Fokus. Das Bonusmaterial bietet viele kurze Beiträge, die zwar nette Infos liefern, allerdings auch nichts zeigen, was man nicht erwartet hätte. Für einen kurzweiligen und vor allem recht lustigen Filmabend ist die Komödie aber durchaus zu empfehlen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 09.01.2020

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