Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo! Blu-ray

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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
94 Minuten
Veröffentlichung:
07.02.2020
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STORY
9
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
„Filme für die ganze Familie“ gibt es wie Sand am Meer, allerdings sind die meisten Filme, die derart bezeichnet werden, nur bedingt wirklich rückhaltlos für alle Altersklassen zu empfehlen. Entweder sind sie zu kindisch und fallen somit den Erwachsenen leicht auf die Nerven, oder aber sie sprechen die Erwachsenen an, langweilen damit aber andererseits die Kinder. Nun bringt Wild Bunch Germany im Vertrieb von Universum Film mit "Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo!" den neuen Film von Regisseurin Neele Leana Vollmar, die mit „Rico, Oscar und die Tiefschatten“ und „Rico, Oscar und der Diebstahlschein“ bereits zwei hervorragende Familienfilme abgeliefert hat, auf den Markt. Was der Film, der von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem „Prädikat besonders Wertvoll“ versehen wurde, zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Lotta Petermanns (M. Hussong) Familie treibt sie in den Wahnsinn. Mutter Sabine ist ganz auf dem New-Age-Trip, arbeitet in einem Meditationsstudio und kocht nur Mahlzeiten im Sinne der indischen Heilkunst Ayurveda. Vater Rainer (O. Mommsen) ist immer schlecht gelaunt und ihre beiden Brüder haben nichts Besseres zu tun, als sie bei jeder Gelegenheit zu ärgern. Zuflucht findet sie bei ihren besten Freunden Cheyenne (Y. Streese) und Paul (L. Kazmaier) und ihrer gemeinsamen Bande: die wilden Kaninchen. Als ihre arrogante Mitschülerin Berenike (L. Ziegler) eine Party schmeißt und Cheyenne und Lotta nicht eingeladen werden, schmieden sie einen Plan, um doch noch irgendwie auf die Feier zu gelangen… Der Film basiert auf Alice Pantermüllers gleichnamiger Kinderbuchreihe und beginnt wie ein Youtube-Video. Neben der YouTube-ähnlichen Musikuntermalung, schnellen Schnitten und Wackelbildern aus der Egoperspektive setzt der Film stark auf gezeichnete Emoji- und Texteinblendungen, welche sich über den gesamten Film hinweg fortsetzen und damit Daniela Kohls Illustrationen der beliebten Bücher entsprechen. Durch die witzig-passenden Einblendungen entsteht unter anderem auch ein ganz eigener Look, der den in Tagebuchform gehaltenen Büchern ähnelt, und den Film damit positiv aus der Masse heraushebt und auch erwachsene Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen lässt. Der knochentrockene und entwaffnende Humor des Films begeistert alle Altersgruppen und sorgt für viel Spaß und kurzweilige Unterhaltung. Genau so muss ein perfekter Familienfilm aussehen – kurz gesagt: JA! Dieser Film ist grandios und wirklich für die ganze Familie geeignet!
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Es muss allerdings erwähnt werden dass der Storyaufbau ein wenig holprig ausfällt, was jedoch der Vorlage geschuldet sein dürfte, aufgrund der flotten Inszenierung aber nicht negativ ins Gewicht fällt. Wer nun auch noch ein wenig Sozialkritik braucht um sich angesprochen zu fühlen, der wird ebenfalls bedient, denn der Film prangert (ohne erhobenen Zeigefinger und auf lockere Art und Weise) das Cliquenverhalten von Jugendlichen, das soziale und finanzielle Gefälle der Gesellschaft und die Beeinflussbarkeit der Jugend an, aber letztendlich zählt dann halt doch die „Echte Freundschaft“, und das Happy End ist somit vorprogrammiert. Vorhersehbar? Vielleicht – aber hey, welcher Familienfilm ist das nicht? Zwar stehen die Titelheldin Lotta und ihre beiden Freunde, die gemeinsam die Kinderbande "Die wilden Kaninchen" bilden, im Mittelpunkt der Handlung, aber auch die erwachsenen Nebencharaktere wissen zu überzeugen – auch wenn sie hemmungslos überzeichnet sind, dabei aber erfreulicherweise nicht zu Lachnummern degradiert werden, wie es bei vielen anderen deutschen Filmen dieser Art die Regel ist.
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Die Hauptrollen wurde allesamt mit Newcomern besetzt, die aber derart überzeugend agieren, als wären sie schon seit Ewigkeiten im Geschäft. Meggy Hussong spielt sich als Lotta sofort in die Herzen der Zuschauer, und auch Yola Streese als beste Freundin Cheyenne und Levi Kazmaier als Paul möchte man am liebsten vom Fleck weg adoptieren, oder – falls man im entsprechenden Alter ist – mit ihnen losziehen um die Gegend zu erkunden. Als „Gegenspielerin“, die „Anführerin“ der „(G)Lämmer-Girls“, sehen wir Laila Ziegler, die zumindest schon mal in einer Episode der TV-Serie „Beste Schwestern“ zu sehen war – und zwar in einer Rolle die ironischerweise „Lotta“ hieß. Die erwachsenen Nebenfiguren wurden hingegen mit bekannten Darstellern besetzt, darunter Carolin Kebekus als megastrenge Klassenlehrerin, Tatort-Kommissar Oliver Mommsen als Lottas Vater, Laura Tonke als Lottas Mutter, Milan Peschel als leicht verpeilter „Eso-Pfurz“ Heiner Krishna und Caro Cult aus „Babylon Berlin“ als Managerin des Social-Media Stars Lukas Rieger, der hier in der Rolle des angehimmelten Superstars Marlon seine eigene Popularität aufs Korn nimmt. Herrlich, auch für Erwachsene!

Bildqualität

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Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,40:1 vor und ist dem Genre entsprechend sehr bunt, angenehm und leicht übertrieben. Die Schärfe bewegt sich auf einem sehr guten Niveau, ohne dabei über das Ziel hinauszuschießen. Die Farben sind, wie bereits erwähnt, sehr satt und warm, dabei weitestgehend natürlich, aber eben ein kleinwenig bunter als das „wahre Leben“. Den Comicartigen Look der „Bibi & Tina“-Filme erreicht „Mein Lotta-Leben“ dabei allerdings nicht. Der Kontrast ist gut eingestellt und lässt das Bild sehr lebendig wirken. Der Schwarzwert wird quasi nicht benötigt, da der Film fast ausschließlich in sehr hellen Gefilden spielt.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher Sprache in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln für Hörgeschädigte auf der Disc vor. Optional lässt sich auch eine Hörfilmfassung des Films auswählen. Akustisch gibt es nicht viel zu berichten, weder positiv noch negativ. Wenn überhaupt, dann darf man sich darüber freuen, dass die Dialoge jederzeit gut verständlich sind, was bei deutschen Produktionen leider nicht immer der Fall ist. Großartige Surroundeffekte gibt es dafür keine, nicht einmal die Musik von Oliver Thiede sorgt für übermäßigen Raumklang, sondern bleibt dezent im Hintergrund. Der Subwoofer bekommt naturgemäß keine Gelegenheit sich zu behaupten, aber alles in allem ist dies alles kein echter Kritikpunkt bei einem Dialogbasierten Familienfilm, weshalb an dieser Stelle auch eine hohe Wertung vergeben werden darf.

Ausstattung

- Lukas Rieger Spezial (2:00 Minuten) - Featurette: Die Wilden Kaninchen (1:01 Minuten) - Featurette: Die (G)Lämmer-Girls (1:02 Minuten) - Heesters Suchbilder (1:01 Minuten) - Daniela Kohl beim zeichnen der „Wilden Kaninchen“ (0:30 Minuten)
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Das Bonusmaterial kommt unterm Strich auf Fünfeinhalb Minuten und ist leider nicht nur sehr übersichtlich, die einzelnen Punkte sind auch sehr nichtssagend, Werbelastig und in keiner Weise informativ, wenn man den Filme bereits gesehen hat. Darüber hinaus bieten sie auch keinen zusätzlichen Spaß, so dass sie im Kern komplett überflüssig sind. Schade!

Fazit

Technisch gibt es nichts an der blauen Scheibe aus dem Hause Universum auszusetzen, auch wenn hie und da etwas mehr möglich gewesen wäre. Vor allem der sehr magere Bonussektor ist in dieser Hinsicht eine Enttäuschung, während Bild- und Tonqualität vollends überzeugen können. Der Film bietet von vorne bis hinten perfekte Unterhaltung für alle Altersgruppen, insbesondere aber für Familien, die hier gemeinsam vor dem Fernseher sitzen und sich an tollen Darstellern in absurd-witzigen Alltagssituationen erfreuen können. Der Humor ist ebenfalls toll und begeistert jung und alt gleichermaßen. Von solchen Filmen gibt es viel zu wenige, aber zum Glück gibt es sie, und man sollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

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8 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 29.01.2020

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