Jojo Rabbit (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: Jojo Rabbit (2019)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DTS 5.1
Italienisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
108 Minuten
Veröffentlichung:
04.06.2020
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 09.08.2020 um 20:00
#4
Auch wenn ich Thor:Ragnarok sehr mag und lustig fand,war ich anfangs nicht übermäßig gespannt auf Jojo Rabbit.
Im Kino wollte ich ihn nach den ganzen positiven Wertungen dann aber schon sehen.Leider wurde er in meiner Umgebung zu wenig gezeigt.Deshalb musste ich mich bis zum Home-Release gedulden.

Ich mache den Film an und finde die ersten Minuten einfach nur grandios.Die Nazis bzw. Hitlerjugend wird hier echt gut aufs Korn genommen.Dabei ist es echt verrückt,dass man ein so grausames Thema so lächerlich verpackt und die Kids goldig findet,die Hitler cool finden und als Vorbild ansehen.

Ich fand es während des Ansehens schade,dass der Film nicht mehr von diesem sehr lustigen,leichten Humor aus den ersten Szenen hatte.Man muss immernoch hin und wieder schmunzeln,aber es nicht mehr derartig lustig wie in den ersten Momenten des Films.Im Hinblick auf die Entwicklung der Story ist das aber absolut logisch,denn Jojo erfährt,dass seine Mutter ein jüdisches Mädchen versteckt hält.
Dass sie einfach nur ein ganz normaler Mensch ist und keine Hörner hat oder Blut trinkt,stellt Jojos Welt auf den Kopf.Gags sind ab da immernoch vorhanden,aber dann eher welche die zum Schmunzlen anregen,was natürlich nicht schlecht gemeint ist.

Die darstellerischen Leistungen sind echt super und damit meine ich definitiv nicht nur die großen Namen wie Scarlett Johannson oder Sam Rockwell.Die Jungstars Roman Griffin Davis und Thomasin McKenzie schaffen es den Film sehr gut auch alleine zu tragen und haben darstellerisch einiges zu bieten.
Taika Waiti muss aber definitiv auch erwähnt werden,da er Adolf Hitler in diesem Film darstellt.Er stellt den Adolf Hitler dar,den Jojo sich als imaginären Freund vorstellt.Die überzogene Art,wie er spricht,ist dadurch zwar lächerlich,aber als Einbildung eines Kindes auch nachvollziehbar und daher auch witzig und genau richtig.

Auch wenn man es beim Schreiben über den Film fast vergessen könnte,so muss ich definitiv noch die Sets und Kostüme sowie den Look des Films erwähnen.Mir hat der Film optisch sehr gut gefallen,was die Beleuchtung und das Set-Design wie auch die Kamerarbeit angeht.

Die Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungen zu zeigen,ist definitiv die Essenz des Films,denn nur so kann man eine unschuldige Sicht auf die nationalsozialistische Seite und die Grundlage für den Humor bieten.
Auch wenn ich die lustigeren Momente am Anfang definitiv sehr mochte,kann ich damit gut leben,dass der Film sich in eine tragischere Richtung entwickelt.
Taika Waititi,welcher selber Jude ist,erzählt hier eine Coming-of-Age Geschichte in einem für das Genre ungewöhnlichem Umfeld,welche viel Herz und liebevoll gespielte Charaktere besitzt und genau in den richtigen Momenten ernstere Töne anschlägt.Ich gebe Jojo Rabbit 3,5 Punkte.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
Samsung Q70R
gefällt mir
0
bewertet am 03.08.2020 um 01:09
#3
Der 10-jährige "Joseph Betzler", Spitzname "Jojo", ist begeistert von den Nazis und seinem Idol Adolf, der ihm immer wieder als imaginäre Figur erscheint. Der Junge lebt bei seine Mutter, sein Vater ist angeblich an der Front stationiert, seine ältere Schwester bereits ums Leben gekommen.
Erste Zweifel kommen Jojo, als er in einem Trainingslager der Hitlerjugend als Mutprobe ein Kaninchen töten soll. Das bringt er nicht über's Herz und wird fortan als "Jojo Hasenfuß" gehänselt.
Als Jojo entdeckt, dass seine Mutter zuhause das jüdische Mädchen "Elsa" versteckt, gerät sein Weltbild erst recht durcheinander: denn Elsa entspricht so gar nicht den gelernten Vorurteilen über Juden. Und warum macht seine Mutter so was ? Also plant Jojo das unbekannte Wesen erst einmal zu studieren und seine Erkenntnisse in einem Buch "Juhuu Jude" nieder zu schreiben. Doch dann kommt eines Tages die Gestapo zu Besuch und die Dinge nehmen einen dramatischen Verlauf...

Eine Satire über den zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler von einem neuseeländischen Regisseur, der sich nach eigenem Bekunden nicht allzu tief mit den historischen Fakten beschäftig hat - kann das gut gehen ?

Ja, kann es. Denn "Taikia Waititi" schafft es einerseits Adolf und seine Nazi-Schergen als Karikaturen ihrer selbst darzustellen, gleichzeitig aber den Nationalsozialismus als das zu entlarven, was er ist: eine wahrlich aberwitzig-menschenverachtende Ideologie, die zu äußerst platten Vorurteilen und Verleumdungen gegriffen hat um Juden und allen "Nicht-Arisch-Reinen" ihre Würde und Mensch-Sein zu nehmen. Der Film zeigt gekonnt wie unglaublich dumm und krude diese Theorien einerseits waren und trotzdem auf fruchtbaren Boden gefallen sind - zumindest wenn sie unbedarften Kindern gelehrt wurden.

Natürlich kann man dem Film vorwerfen die historischen Vorkommnisse zu verharmlosen und Themen wie Konzentrationslager und die Massenvernichtungen nur anzudeuten. Allerdings beschränkt sich der Film keineswegs auf reine Satire.
Nach einem im wesentlichen sarkastisch-überzogenen Anfang kommen später auch durchaus nachdenkliche, berührende und dramatisch-traurige Momente hinzu, die wiederum gekonnt in Balance gehalten werden.

Zum Mit-Lachen einerseits und Kloß-im-Hals-bekommen andererseits tragen auch die großartigen, schauspielerischen Leistungen bei:
Neben namenhaften Darsteller(inne)n wie "Scarlett Johansson" als Mutter, "Sam Rockwell" als desillusioniert-sarkastischer Hauptmann Klenzendorf und natürlich "T. Waititi" als überzogene Hitler-Figur überzeugen allen voran der junge "R.G. Davis" in der Hauptrolle sowie "T. McKenzie" als mutig-beherzte Teenagerin.
Insgesamt: 9/10 Punkte

Technisch kann vor allem das knackig-scharfe und ruhige Bild der Blu-Ray absolut überzeugen, das zumeist mit sehr guten Kontrasten und kräftigen Farben ausgestattet ist; letztere wirken manchmal schon fast zu knallig was aber hervorragend zum Stil des Films passt. 9/10 Punkte.

Die dt. DTS-Tonspur fällt Fox-typisch wieder sehr hochwertig präzise und auch kraftvoll aus. Ganz kann sie es aber nicht mit der originalen, verlustfreien Komprimierung aufnehmen, die gerade in Schlachtenszenen eben noch ein Quäntchen mehr Druck und Direktionalität bietet. Ebenfalls 9/10 Punkte.

Die Extras fallen mit entfallenen Szenen, einem kurzen Gag-Reel und einem 30-minütigen Making-Of durchschnittlich aus.

Fazit: Man kann diesen Film sicherlich ambivalent beurteilen. Nach meinem Empfinden ist T. Waititi hier eine unerwartet gute Satire gelungen, der es dennoch nicht an Tiefgang fehlt. Wer Filme wie "Das Leben ist schön" schätzt, sollte auf alle Fälle mal einen Blick riskieren. Technisch fällt die Umsetzung äußerst hochwertig aus.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
gefällt mir
0
bewertet am 08.06.2020 um 01:33
#2
Super Film, hat Spaß gemacht.
Bild und Ton sind auch Top!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
gefällt mir
0
plo
bewertet am 07.06.2020 um 16:51
#1
Deutschland, in den letzten beiden Kriegsjahren: irgendwo in der ostdeutschen Provinz lebt der zehnjährige Joseph Betzler. Der Kleine ist glühender Nationalsozialist und deshalb natürlich in der Hitlerjugend. Aber nicht nur da ist er nicht so recht anerkannt, da er alles andere als die elitären Vorstellungen vom Nachwuchs erfüllt: er ist weder zäh wie Leder noch hart wie Kruppstahl, und so flink wie ein Windhund ist er auch nicht. Nicht mal ein Kaninchen töten kann er. Er lebt mit seiner Mutter alleine zusammen, denn der Vater kämpft angeblich an der Front in Italien; die Schwester ist verstorben. Neben seinem einzigen realen Freund hat Joseph, genannt Jojo, noch einen geheimen: Adolf Hitler, mit dem Jojo täglich Zwiesprache hält und der ihm eine große Stütze ist. Jojos Weltbild gerät ins Wanken als er entdeckt, dass seine Mutter ein jüdisches Mädchen im Haus versteckt..

„Jojo Rabbit“ ist eine Satire auf den Nationalsozialismus als solchen und im Allgemeinen und auf Adolf Hitler im Besonderen. Der Film wurde von dem Neuseeländer Taika Waititi inszeniert, was mich anfangs; ich muss es zugeben; eher abschreckte: die als Geheimtipp angepriesene Vampir-Parodie „Fünf Zimmer, Küche, Sarg“ hatte ich seinerzeit nach etwa der Hälfte ausgemacht und „Thor – Ragnarök“ ist für mich persönlich einer der schlechtesten Marvel.
Der Anfang ist extrem gelungen, etwa wenn Jojo jede einzelne Person, die er auf der Straße trifft hitlergrüßt oder wenn die Beatles plötzlich nicht mehr "I wanna hold your hand", sondern auf Deutsch "Ich nehme Deine Hand" als Untermalung von Bildern aus der Wochenschau singen, in denen Frauen beim Anblick des Führers kreischen, weinen und in Ohnmacht fallen wie später bei Auftritten der legendären Band.
Die erste Hälfte des Films ist tatsächlich reine Satire und weist so einige Brüller auf, etwa wenn die Hitlerjugend im „Sommercamp“ gedrillt wird; hier darf Sam Rockwell zur Höchstform auflaufen. Neben Rockwell besticht Scarlett Johansson, die die den Sohn ernst nehmende und dann doch wieder veräppelnde Mutter kongenial darstellt. Der junge Roman Griffin Davis, anscheinend Sohn des Marvel-Kameramanns Ben Davis, ist eine Offenbarung; von dem Jungen wird das Kino sicherlich noch viel hören. Starke Szenen hat der Film, wenn die junge jüdische Frau Elsa Jojo den Spiegel vorhält und der es geraume Zeit nicht bemerkt, und im letzten Drittel schlägt „Jojo Rabbit“ dann ernstere Töne an. Jojo muss dann erkennen, dass auch die eigene Familie trotz seines glühenden Fanatismus nicht von den Schergen des Faschismus verschont bleibt. Seine besten Momente hat „Jojo Rabbit“ zum Ende hin, als Jojo die hässliche Fratze des Krieges mit eigenen Augen sieht und daraus seine Konsequenzen zieht.
Insgesamt ist „Jojo Rabbit“ recht unterhaltsam und manchmal sehr komisch; allerdings muss man das Overacting von Taika Waititi als Adolf Hitler ab können: der Regisseur dreht nahezu permanent im roten Bereich. Aber gerade dadurch wird der Nationalsozialismus als das entlarvt, was er tatsächlich war: eine verblendete, manipulative und nicht nur menschenverachtende, sondern menschenvernichtende Ideologie.

Das Bild ist hervorragend, hier nach Bildfehlern zu suchen hieße die Nadel im Nadelhaufen zu finden. Da bleibt nur die Höchstwertung.

Der deutsche Track liegt in DTS HD MA vor. Der Film besteht über lange Strecken aus Dialogen, und die sind allzeit gut verständlich. Dadurch wirkt der Track aber auch nach etwa einem Drittel recht frontlastig. Im ersten und im letzten Viertel, wenn es zu Gewehr- und Panzerfaustschüssen und MG-Feuer kommt und auch mal eine Handgranate explodiert, rumort es ordentlich dynamisch und bassstark. Auch der Sound verdient die Höchstwertung.

Extras: nicht angesehen. Die Scheibe hat ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: Zu 100 Prozent gelungen finde ich „Jojo Rabbit“ nicht, da ich persönlich eine andere Art von Satire bevorzuge. Dennoch ist der Film sehr stark und zeigt auf überspitzte Weise den Irrsinn des Nationalsozialismus auf und wie dieser anhand des Beispieles eines kleinen Jungen die Massen manipulierte. 4, 6 von 5 Balken gäbe ich, dieses Mal runde ich auf; und eine Sehempfehlung meinerseits gibt es obendrauf.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424
Darstellung:
Panasonic TX65GZW1004
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2
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4 Bewertung(en) mit ø 4,25 Punkten
 
STORY
4.8
 
BILDQUALITäT
4.8
 
TONQUALITäT
4.5
 
EXTRAS
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