Texas Chainsaw Massacre - Die Rückkehr Blu-ray

Original Filmtitel: The Return of the Texas Chainsaw Massacre (1994)

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Disc-Informationen
Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
87 Minuten
Veröffentlichung:
10.10.2019
 
STORY
2
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Als Tobe Hooper im Jahr 1974 sein erstes „Blutgericht in Texas“ auf die Leinwände brachte, schockierte er das Publikum mit dem puren Terror, und sorgte in Deutschland (und nicht nur dort) für nachhaltiges Entsetzen. Erst 2011 wurde der Film von der Liste der Jugendgenfährender Medien gestrichen und gilt inzwischen als rehabilitiert. 12 Jahre später brachte Hooper die Fortsetzung in die Kinos, welche zwar eine gänzlich andere, deutlich albernere Gangart einlegte, aber nicht minder brutal und blutrünstig ausfiel. Der dritte Teil mit dem Titel „Leatherface: Texas Chainsaw Massacre 3“ kam dann im Jahr 1990 heraus, und hatte kaum noch etwas mit den beiden Vorgängern gemein – insbesondere in puncto Gewalt und Spannung konnte es der Film mit dem jungen Vigo Mortensen in einer der Hauptrollen und Genreikone Ken Foree in einer Nebenrolle nicht einmal annähernd mit dem Ursprungsfilm aufnehmen. Trotzdem brachte Regisseur und Drehbuchautor Kim Henkel, der bei den ersten TCM-Filmen als Drehbuchautor beteiligt war, 1994 die dritte Fortsetzung des Kultfilms heraus, der nun von Sony Pictures Home Entertainment auf Blu-ray Disc veröffentlicht wird. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Eigentlich hätte es Jennys schönster Abend werden können. Doch nachts auf dem Heimweg von ihrer Graduation Party geraten sie, ihr Freund Sean sowie das Pärchen Barry und Heather in eine tödliche Falle. Mitten in einem stockfinsteren Wald werden sie von einem Jeep brutal gerammt – der Fahrer scheint bewußtlos. Auf der Suche nach Hilfe landen drei der Verliebten bei der Sexbombe Darla, die über Telefon Hilfe anfordert. Nur Sean war allein bei dem verunglückten Auto zurückgeblieben. Sein Horror könnte nicht größer sein, als aus dem Abschleppwagen der perverse Sadist Vilmer heraushumpelt. Auch den anderen steht das Grauen noch bevor. Per Anhalter lassen sie sich in ein verfallenes Farmhaus mitnehmen, wo schon Leatherface mit seiner blutverschmierten, ratternden Motorsäge wartet. (Pressetext Sony) Wie das bei Fortsetzungen so oft der Fall ist, werden diese von Teil zu Teil schlechter und uninteressanter – Ausnahmen bestätigen die Regel!
Bei Kim Henkels viertem Aufguss des „Texas Chainsaw Massacre“ verhält es sich leider so, wie es bei den meisten Filmen dieser Art die Regel ist. Von der Spannung, dem Terror und der Atmosphäre des ursprünglichen Films aus dem Jahr 1974 ist hier nichts, aber auch absolut gar nichts mehr übrig. Die darstellerischen Leistungen sind mies, und das obwohl wir hier große Namen wie Matthew McConaughey und Renée Zellweger mit an Bord haben, wobei beide Darsteller hier noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen. Insbesondere McConaughey wirkt hier ein wenig, als hätte man ihn unter Drogen gesetzt. Andererseits hätte man aus dem Drehbuch voller dämlicher Dialoge ohnehin nicht viel mehr herausholen können.
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Der ganze Film ist eine alberne Farce, die man eher als Komödie denn als Horrorfilm klassifizieren könnte. Ein wenig bekommt man den Eindruck, als hätte man hier versucht, eine Parodie auf den ersten Teil abzudrehen – was Tobe Hooper allerdings mit dem zweiten Teil bereits selbst getan hatte, und zwar deutlich besser und innovativer. Das Leatherface hier als Transvestit dargestellt wird (was freilich bereits, allerdings in deutlich abgeschwächter Form, im ersten Teil schon so war), wirkt nicht nur albern, sondern nimmt dem Film auch das restliche bisschen Ernsthaftigkeit. Strapse, Lippenstift und Co. sind einfach deutlich zu viel des Guten, und passen einfach nicht zum tumben Schlächter Jedidah Sawyer aka Leatherface! Übrigens handelt es sich hier nicht um die Familie Sawyer, wie in den ersten Filmen des Franchise, sondern um die Familie Slaughter, was den Verdacht nahelegt, dass es in Texas von kettensägenschwingenden Kannibalen, die ihren Opfern die Haut abziehen und als Maske tragen, nur so wimmeln muss. Die Gewalt hält sich ebenfalls in Grenzen, und zwar nicht wie im ersten Teil, in dem sich die Gräueltaten primär in den Köpfen der Zuschauer abspielten, während auf der Leinwand, bzw. dem Bildschirm kaum etwas zu sehen war, sondern sie findet schlicht und ergreifend kaum statt. Nun muss man natürlich nicht immer alles in Blut ertränken und mit Eingeweiden um sich werfen, um einen „guten“ Film zu machen, aber bei einem Titel wie „Texas Chainsaw Massacre“ sollte doch ein Mindestmaß geboten werden. Nun, das wird es ja auch, wobei „Mindestmaß“ hier genau ins Schwarze trifft. Das schlimmste an diesem Film sind aber nicht die albernen Szenen, die fehlende Gewalt, die miesen darstellerischen Fähigkeiten, sondern das Gesamtkunstwerk, denn das ist schlicht und einfach langweilig und unspektakulär. Wie sagt man so schön: Der Film fang schwach an, lässt dann aber stark nach. Im Grunde genommen gibt es keinen guten Grund, sich dieses Machwerk anzusehen, außer natürlich, man ist absoluter Fan des Franchise, möchte die Darsteller Zellweger und McConaughey bei ihren Jugendsünden sehen, oder aber man möchte sich selbst vergewissern, dass es möglich ist, einen derart intensiven Horrorfilm wie „The Texas Chainsaw Massacre“ komplett gegen die Wand zu fahren. Für alle anderen heißt es hier: Finger weg!

Bildqualität

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Das körnige Bild liegt im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist den Umständen entsprechend gut ausgefallen. Natürlich darf man bei einem solchen Titel keine Wunder erwarten, und ganz objektiv gesehen schauen die ersten beiden Filme des Franchise auf Blu-ray Disc deutlich besser aus. Trotzdem kann sich auch dieser Teil qualitativ sehen lassen. Die Schärfe bewegt sich auf einem guten Niveau und bildet je nach Einstellung sogar kleinere Details gut sichtbar ab, allerdings ist das eher die Ausnahme. Im Allgemeinen ist das Bild etwas weicher als erwartet, allerdings versumpft das Bild dabei nicht. Die Farben sind schön kräftig, teilweise etwas übertrieben und rotstichig, was allerdings so gewollt sein dürfte. Altersbedingte Mängel sind zwar nach wie vor zu erkennen, halten sich aber in einem akzeptablen Rahmen. Der Kontrast geht ebenfalls in Ordnung, wobei das Bild stellenweise etwas zu dunkel ausgefallen ist. Alles in allem eine gute Leistung, die jedoch noch deutlich Luft nach oben lässt.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master 2.0 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf der Disc vor. Wie auch beim Bild sollte man seine Erwartungen hier ein wenig herunterschrauben, denn mehr als zweckmäßigen Ton mit gut verständlichen Dialogen und klangvoller Musik, die weitestgehend frei von Störgeräuschen ist, wird hier nicht geboten. Die deutsche Synchronfassung entstand im Jahr 1997 bei der Synchroton GmbH in Berlin unter der Regie und nach einem Dialogbuch von Petra Barthel. Zu hören bekommen wir unter anderem die talentierten Sprecher Klaus-Dieter Klebsch, Michael Christian, Heidrun Bartholomäus und Jan Spitzer, was die dämlichen Dialoge allerdings keinen Deut besser macht.

Ausstattung

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Im Bonusmaterial bekommen wir leider nur den englischen Originaltrailer zu sehen. Über die Verpackung kann an dieser Stelle ebenfalls keine Aussage getroffen werden, da uns zu Testzwecken nur eine lose Blu-ray Disc zugesandt wurde. Die angekündigte Langfassung scheint jedenfalls nicht mit an Bord zu sein, was an dieser Stelle allerdings nicht eindeutig bestätigt oder widerlegt werden kann. Fakt ist jedenfalls, dass sie auf der uns überlassenen Blu-ray Disc NICHT enthalten war! Zumindest handelt es sich hierbei um die ungeschnittene Filmfassung.

Fazit

Bild und Ton der Blu-ray Disc aus dem Hause Sony gehen in Ordnung, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. In beiden Fällen bleibt noch deutlich Luft nach oben, was allerdings nicht heißen soll, dass die Qualität schlecht wäre. Der damaligen Columbia-Tristar-DVD ist diese Veröffentlichung jedenfalls ganz klar überlegen, da diese (die Neuauflage) allerdings bereits 12 Jahre auf dem Buckel hat, war das auch keine große Kunst! Langfassung und sonstiges Bonusmaterial fehlt leider nach wie vor – zumindest soweit wir das anhand des uns überlassenen Pressemusters feststellen konnten. Der Film selbst ist schwere Kost, allerdings nicht in der Art, wie man sich das als Fan des Franchise wünschen würde. Die Dialoge sind albern, die gesamte Handlung konstruiert, die Darsteller spielen schlecht und an Splatterszenen mangelt es ebenfalls. Von der Atmosphäre und der Spannung des ersten Teils ist hier nichts mehr übrig. Nur für ganz eingefleischte Hardcorefans zu empfehlen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
3 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 15.11.2019

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3 Bewertung(en) mit ø 2,46 Punkten
 
STORY
2.3
 
BILDQUALITäT
3.0
 
TONQUALITäT
2.0
 
EXTRAS
2.5

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