Red Heat (1988) (Remastered Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Red Heat

Red Heat (1988) (Remastered Edition)
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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
104 Minuten
Veröffentlichung:
24.10.2019
 
STORY
5
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mitte der 1980er Jahre leitete Michail Gorbatschow eine Wende in der russischen Politik ein. Die unter dem Begriff Glasnost bekannt gewordenen Öffnung des Landes gegenüber dem Westen fand daraufhin auch in vielen Filmen eine Verwendung, wie auch in dem hier vorliegenden Action-Thriller mit Arnold Schwarzenegger und James Belushi, die ein ungleiches Cop-Duo bilden, um einen Drogengangster hinter Gittern zu bringen. Nachdem der Film bereits 2010 seine Blu-ray Premiere feierte, wurde er über die Jahre auch in diversen Sonderverpackungsvarianten in den Handel gebracht. Mit der aktuellen Veröffentlichung aus dem Hause Studiocanal erfährt der Titel nun aber eine komplette Überarbeitung in Bild und Ton, welche für einen Release im modernen 4K Ultra HD Gewand Voraussetzung war. In diesem Zuge nutzte man diese Überarbeitung allerdings auch für eine neue Full HD Fassung, sodass auch Fans der etablierten blauen Scheibe aufhorchen können. Beiden Fassungen soll an der nachfolgenden Stelle nun ein Review gewidmet werden, um zu schauen, was die Überarbeitung gebracht hat. (jp)

Story

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Der russische Polizist Ivan Danko (A. Schwarzenegger) ist in Moskau auf der Jagd nach einer georgischen Bande, die Drogen über die Sowjetgrenze schmuggelt. Dem Anführer der kriminellen Vereinigung, Viktor Rostavili (E. O'Ross), gelingt jedoch die Flucht ins kapitalistische Amerika. Danko wird daraufhin damit beauftragt in die Staaten zu reisen und sich des Problems unauffällig zu entledigen. Mit Hilfe seines dortigen Partners Art Ridzik (J. Belushi) versucht er den Ganoven dingfest zu machen. Was die Unauffälligkeit der Aktion anbelangt jedoch mit eher mäßigem Erfolg.
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Arnold Schwarzenegger ist für die Rolle des Ivan Danko wie gemacht. Die Figur ist typisch für die damaligen, westlichen Ansichten die in Film und Fernsehen über den Ostblock vorherrschten. Der Durchschnittsrusse: Ein durchtrainierter, emotionsloser Stamm von einem Mann mit akkuratem Kurzhaarschnitt. Wie in vielen von Schwarzeneggers Filmen beginnt auch 'Red Heat' mit einer ausgiebigen oben-ohne Szene von Arnold, in der die Zuschauer genügend Zeit haben den durch Steroide und Anabolika gestählten Körper ausgiebig zu bewundern. Schon zu Beginn des Films wundert man sich, dass ein amerikanisches Filmteam zur damaligen Zeit die Erlaubnis bekommen hat, direkt in Moskau und sogar auf dem Roten Platz drehen zu dürfen. Hier haben sie Produzenten der Authentizität willen entweder tief ins Portemonnaie gegriffen oder waren bei den Verhandlungen sehr überzeugend (Anmerkung der Redaktion: das neue Bonus-Material gibt Aufschluss über die Hintergründe der Dreharbeiten in Moskau. - jp). Dem Film tut dieser Gegensatz zum sonstigen Schauplatz (Chicago) aber sehr gut - auch wenn die Unterschiede natürlich übertrieben inszeniert worden sind. Einerseits die verschwitzen Russen, die sich in einer Verließ-artigen türkischen Sauna in Gegenwart nackter Frauen den Körper stählen, andererseits die blinkende Welt der kapitalistischen Werbegesellschaft in Chicago.
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Schauspielerisch setzt Arnold Schwarzenegger in 'Red Heat' sein ganzes, zuvor in Terminator erlerntes, Repertoire ein. Würde jemand im Film Ivan Danko kurz vor Schluss seine Maske vom Gesicht reißen und ein stählerner Schädel käme zum Vorschein, so hätte der Charakter seinen perfekten Abschluss gefunden. Aber wenn wir Filmfans ehrlich zu uns sind, dann schaut niemand einen Schwarzenegger Film wegen Dialogen oder schauspielerischer Raffinesse. Bei all den Kritikpunkten muss man deutlich festhalten, dass Schwarzenegger Filme einfach Kult sind - und egal wie durchwachsen die Story ist, jeder seiner Filme hat eine oder mehrere Szenen, wegen denen es sich lohnt diese anzuschauen. Und 'Red Heat' ist hierbei keine Ausnahme! (fw)

Bildqualität

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Von der kompletten 4K-Restaurierung profitiert nun auch die Blu-ray Fassung, welche sich mit einem dezenten Filmkorn und einem sehr guten Schärfewert präsentiert. Die Farben wurden recht erdig gewählt, was vor allem noch im verschneiten und frostigen Russland zur Geltung kommt. Wechselt die Handlung in die Vereinigten Staaten, so erhält man hier einen etwas poppigeren Look, welcher der damaligen Zeit, gegen Ende der 1980er Jahre, entsprach. Während es bei einigen weitläufigen Aufnahmen noch zu leichten Unschärfen im Hintergrund bzw. in den Randbereichen kommt, können sich die Close-Ups wirklich einwandfrei sehen lassen. Sehr schön, was man hier aus dem knapp 30 Jahre alten Action-Thriller herausgeholt hat. Etwas schade ist es leider, dass man bei den damaligen Stilelementen scheinbar häufig auf Bühnen-Nebel gesetzt hat. Hier wirken viele Szenen so, als wenn eine Gruppe Kettenraucher hinter der Kamera gestanden hat und der daraus entstandene 'Nebel' über dem Drehort hing. Hierdurch wird dann leider auch das Filmkorn wieder etwas stärker betont, welches ansonsten wenig störend im Hintergrund bleibt. Abgesehen davon konnte man aber wirklich noch einmal einige Verbesserungen im Vergleich zur Erstveröffentlichung des Films auf Blu-ray erreichen. (jp)

Tonqualität

Sowohl Blu-ray als auch 4K Ultra HD verfügen über die nachstehenden Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 - Französisch DTS-HD Master Audio 2.0
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Ebenfalls mit überarbeitet wurde die deutsche Tonspur, welche nun über ein Mehrkanal-Format verfügt. Zwar bleibt die Abmischung hier meistens immer noch recht front-lastig, verteilt sich hier aber recht harmonisch über Center und Frontlautsprecher. In den Action Szenen werden dann auch einige Effekte auf die hinteren Kanäle verteilt, ebenso erfolgt es des Öfteren mit dem Soundtrack, was diesem wiederum mehr Volumen verleiht. Bei der Bass-Wiedergabe sollte man nicht allzu viel erwarten, agiert dieser doch recht zahm. Etwas kurios wirken aus heutiger Sicht die Klänge der Schusswaffen, welche direkt beim Hören den 1980er Jahren zuzuordnen sind. Aber dies gehört eben nun mal zum Zeitpunkt der Film-Entstehung. Im Vergleich zur englischen Originalspur ergeben sich keine nennenswerten Unterschiede. Beide Sprachvarianten verfügen über gleiche Pegelstärken und eine ebenbürtige Dynamik. Der O-Ton verfügt hingegen immer noch über die Kuriosität von Arnolds einzigartigem Akzent, der hier noch mit einer russischen Note versehen wird. Aber auch deshalb lieben den Österreicher seine Fans ja irgendwie. (jp)

Ausstattung

Das folgenden Bonus-Material wurde sowohl auf die Blu-ray als auch auf die 4K Ultra HD gepackt: - Arnold Schwarzenegger - Der Mann, der Hollywood auf den Arm nahm (15:36 Min.) - Der politische Hintergrund von Red Heat (9:54 Min.) - East meets West - Mario Kassar und Andre Vajna (9:38 Min.) - Ein Stuntman für alle Fälle (12:24 Min.) - Interview mit Ed O'Ross (5:11 Min.) - Making Of (18:35 Min.) - Original-Trailer (2:13 Min.)
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Im Auftaktbeitrag erinnern sich Regisseure und Produzenten wie Arthur Alan Seidelman, Peter Hyams, Michael Ferry, Edward Pressman, Yannik Dahan oder Stephan Mossakis an ihre Zusammenarbeit mit Arnold Schwarzenegger. Alle sahen in dem Österreicher stets einen freundlichen, pünktlichen, verlässlichen und hart arbeitenden Partner, mit dem alle immer sehr gut zu Recht kamen. Im nächsten Beitrag schildert Dave Saunders, Autor des Buches 'Schwarzenegger and the Movies' welchen Stellenwert der Film für die damalige Umbruchphase in Russland hatte. Der Film legt nun seinen Fokus auf den Drogenkrieg und verdrängt damit den damals vorherrschenden kalten Krieg. Im dritten Beitrag schwelgen Mario Kassar und Andrew Vajna in Erinnerungen: die beiden Gründer der Produktionsfirma Carolco erzählen von ihren ersten Treffen und den darauffolgenden Zusammenarbeiten, welche Filme wie 'Rambo I-III', 'Terminator', 'Total Recall' oder eben auch 'Red Heat' zum Vorschein brachten. Walter Hills Idee zu 'Red Heat' fand bei dem Produzentenduo innerhalb von zwei Minuten Anklang, so dass man in Rekordzeit beschloss, den Film zu verwirklichen. Ebenso erfährt man hier, wie der Dreh auf dem roten Platz zu Stande kam: da es zunächst keine Drehgenehmigung von Russland gab, flog man in einer Nacht und Nebel Aktion mit einem kleinen Team nach Moskau und brachte die Dreharbeiten in kurzer Zeit hinter sich. Dennoch erkannten viele Menschen Arnold Schwarzenegger, weshalb dieser bald in einer riesigen Menge Fans stand. Der nächste Beitrag widmet sich Bennie Dobbins, seines Zeichens Stunt-Coordinator. Hier erinnern sich verschiedene Stuntmen an den Zigarre kauenden Kollegen, der auch viele Western gedreht hat. Über die Jahre wurde dieser auch zu einem engen Freund von Arnold Schwarzenegger. Dobbins agierte auch lange Zeit als Präsident der Stuntman Assossiation, der Gewerkschaft der Stunt-Leute. Die nächsten historischen Erinnerungen liefert Ed O'Ross, wobei der Fokus hier auf seiner Rolle aus 'Red Heat' liegt. Witziger Weise hielt man ihn bei seiner Ankunft am Flughafen von Chicago wirklich für einen Drogenhändler, weshalb er um eine Fragerunde bei der Polizei nicht herumkam. Im anschließenden Making-Of gibt es noch einmal viele Szenen aus dem Film, die aus dem Off durch einen Sprecher näher erklärt werden. Aber auch Interviews mit Cast und Crew erklären die damaligen Dreharbeiten etwas detaillierter. Hier bringt vor allem das Interview mit James Belushi und Arnold Schwarzenegger einige lustige Anekdoten zum Vorschein. Das Bild-Format wechselt immer mal wieder zwischen Aufnahmen im 16:9 und 4:3 Format, je nach Alter der Beiträge. Zudem wurden alle Extras mit deutschen Untertiteln versehen. Auch wenn nicht alles direkt mit dem Film zu tun hat, sind die Beiträge dennoch interessant gestaltet und geben einen nostalgischen Einblick in die 1980er Jahre Filmbranche. (jp)

Fazit

Entgegen der Erst-Veröffentlichung auf Blu-ray hat sich einiges getan: Verbesserungen bei Bild und Ton werten die technische Seite des Schwarzenegger-Klassiker deutlich auf. Hier holte man wirklich das Beste aus dem knapp 30 Jahre alten Aufnahmen heraus. Zudem packte man noch einiges an zusätzlichem Bonus-Material obendrauf, dessen Bezug zum Film zwar mal größer, mal kleiner ist - aber dennoch jüngeren Zuschauern die damalige Zeit näherbringt und ältere Semester in Erinnerungen schwelgen lässt. Fans des Films können somit bedenkenlos zum Upgrade schreiten und sollten eine erneute Anschaffung des Action-Thrillers nicht bereuen. Ebenso kann man mit Fan-Brille auch noch den ein oder anderen Punkt bei der Story-Wertung addieren, die der Film aus dieser Sicht sicherlich verdient hat. Denn so durchschnittlich, wie der Kollege es seiner Zeit bewertet hat, ist der Buddy-Film aus heutiger Sicht nun auch wieder nicht. (jp) (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 23.10.2019

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