Deep Star Six (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Deep Star Six

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), Extras in HD (teilweise), Media Book
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch PCM 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
99 Minuten
Veröffentlichung:
28.11.2019
 
STORY
5
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Pünktlich zum 30-jährigen Geburtstag spendiert Publisher Koch Media Home Entertainment dem Tiefsee-Thriller 'Deep Star Six' eine restaurierte Backkatalog-Veröffentlichung. Dabei erscheint der Film erstmals auch auf Blu-ray und wird hier, vermutlich zunächst in der Erstauflage, in zwei schicken Mediabook-Varianten erscheinen. Ob das beklemmende Unterwasser-Abenteuer aber auch in Zeiten großer und vor allem Effektreicher Blockbuster-Produktionen immer noch mithalten kann, oder ob es lieber in den Untiefen der B-Movie-Klassiker versunken geblieben wäre, dem gehen die nachstehenden Zeilen auf den Grund. Leider bekam die Redaktion lediglich die losen Disks zur Verfügung gestellt, weshalb an dieser Stelle keine weitere Aussage zum Mediabook und dessen Gestaltung gemacht werden kann.

Story

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Die Elfköpfige Crew der Unterwasser-Station 'Deep Star Six' befindet sich schon seit sechs Monaten auf dem Meeresgrund. Hier soll sie die Plattformen für ein neues Raketen-Abwehrsystem installieren. Für die letzte Installation ist jedoch die Sprengung einer Höhle notwendig, damit genügend Stabilität vorhanden ist. Dabei wird jedoch ein Urzeit-Monster freigesetzt, welches in die Station eindringt. Fortan muss die Besatzung um ihr Überleben kämpfen, doch nicht nur gegen das hungrige Monster, sondern auch gegen die eindringenden Wassermassen. Zudem wird die Zeit immer knapper, denn durch einen Schaden am Reaktor droht die Station in kürze in die Luft zu fliegen. Der Tiefsee-Thriller war lange Zeit nur geschnitten mit einer Freigabe ab 18 Jahren erhältlich. Erst 2002 wurde die ungeschnittene Fassung neu geprüft und erfreulicher Weise mit einer Freigabe ab 16 Jahren versehen. Bei den geschnittenen Szenen handelte es sich jedoch größtenteils um Handlungsszenen, die eigentlich nicht weiter relevant waren. Dies sah man wohl auch so beim Publisher, der diese Szenen nie nach synchronisiert ließ und sie stattdessen einfach mit deutschen Untertiteln versah. Die Chance dies nun mit der Neuauflage auf Blu-ray auszumerzen nutzte man leider jedoch nicht, weshalb auch hier wieder insgesamt rund 5 Minuten nur in untertitelter Form vorliegen. Wen dies stören sollte, der hat allerdings die Möglichkeit, über die Extras die sogenannte 'Deutsche Version' abzuspielen, welche dann ohne die nichtsynchronisierten Szenen abgespielt wird.
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Regisseur Sean S. Cunningham ist vor allem für seinen Film 'Freitag, der 13.' bekannt, der den Eishockeymaske tragenden Jason Voorhees als ikonische Horrorfilm-Figur etablieren sollte. Während sich der Serien-Killer aber über die Zeit in die Herzen der Genre-Fans metzeln konnte, blieben seine anschließenden Werke eher weniger erfolgreich. 'Deep Star Six' bildet da leider keine Ausnahme, obwohl das Unterwasser-Szenario durchaus Potential dazu gehabt hätte. Doch woran scheiterte der Erfolg? Sicherlich dazu beigetragen haben die relativ einfachen und unspektakulären Set-Bauten, denen man deutlich ansieht, dass sie zum einen nur aus Miniatur-Modellen bestehen und zum anderen einfach nur im Schwimmbecken entstanden sind. Gerade bei den 'Außen-Szenen' will gar nicht so recht Tiefsee-Feeling aufkommen, was vermutlich auch an der geringen Sichtweite liegt. Hier präsentiert man zunächst die Unterwasser-Station mit relativ großen Abmaßen, von denen dann im Inneren jedoch nichts mehr bemerkbar ist. Die Handlung beschränkt sich nämlich nur auf einige wenige kleine Räume, welche sich als recht simple Einrichtungen der Station, mit ein paar blinkenden Lämpchen und den einfach programmierten Grafiken auf einem Computer-Monitor, herausstellen sollen. Diese Dinge könnte man sicherlich noch außer Acht lassen, doch das recht billige Design des Urzeit-Monsters lockt damals wie heute ebenfalls niemanden vor den Bildschirm. Heute reicht es eben nicht mehr aus, wenn hier und da mal eine große Fratze aus dem Wasser auftaucht, nach einigen Protagonisten schnappt und dann wieder verschwindet. Die damit kombinierten hektischen Schnitte lassen zudem keinen näheren Blick auf die Kreatur zu, weshalb sie schlussendlich schnell an Reiz verliert. Leider läuft es auch bei der Besatzung nicht so ordentlich Rund. Diese ist recht klischeehaft zusammengewürfelt und enthält mit Greg Evigan in der Rolle des McBride den typischen Draufgänger und Frauenschwarm. Nancy Everhard spielt die schüchterne Joyce, welche im Verlauf über sich hinauswachsen muss, sowie Cindy Pickett als Stationsärztin Norris, Marius Weyers als undurchschaubaren Dr. Van Gelder und Miguel Ferrer als Burnout-gefährdeten Synder, welcher langsam aber sicher an den beengenden Arbeitsbedingungen zu Grunde geht. Der Rest der Crew dient schlussendlich nur als Glied in der Nahrungskette des Urzeit-Monsters und hat somit keine weiteren tragenden Rollen. Mehr als auf B-Movie-Niveau agiert dann auch keiner der genannten, weshalb sich die Story zwischendurch auch ein wenig zieht. Inhaltlich folgt man dem 'Es erwischt einen nach dem anderen' Prinzip, sodass es auch hier keine wirklichen Überraschungen gibt. Bis auf einige wenige Szenen hält man sich auch mit der expliziten Darstellung von Wunden zurück. Diese können sich aber durch eine gute praktische Effekt-Arbeit auch heute noch sehen lassen. Bleibt also unter dem Strich ein mäßig spannender Thriller, welcher ziemlich vorhersehbar abläuft. Da eben auch die Trick-Technik schon seiner Zeit nicht 'State of the art' war, sorgt auch die Optik nicht für Schauwerte. Schlussendlich wird der Film wohl heutzutage keine neuen Fans mehr gewinnen und sich nur auf seine bestehende Fan-Schar berufen müssen.

Bildqualität

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Ein 30 Jahre alter Film, der seinerzeit natürlich noch analog gedreht wurden, liegt Prozessbedingt noch mit Filmkorn vor. Hier sollte man sich aber nicht vom relativ schlechten Intro ablenken lassen, denn im weiteren Verlauf stört das Korn nur noch relativ wenig. Da der Film zumeist auch an wenig gut ausgeleuchteten Schauplätzen spielt, verschwindet das Filmkorn im Prinzip von selbst im Dunkeln. Die eigentliche Schärfe liefert solide Werte, ohne hier jedoch für offenes Staunen zu sorgen. Relativ kontrastreich sind die Farben herausgekommen, die mit einigen bunten T-Shirts der Besatzung, aber auch mit den blickenden Lämpchen der Kontroll-Geräte für Abwechslung in der tristen Unterwasserwelt sorgen. Etwas störend wirken dann jedoch die Aufnahmen außerhalb der Station. Diese sind teilweise recht unscharf, detailarm und sehr weich. Auch im Finale an der Wasseroberfläche fällt es sehr auf, dass man vor einer großen Leinwand gedreht hat und nicht irgendwo mitten auf dem Ozean ist. Eine Verbesserung gegenüber der bisher erhältlichen DVD ist sicherlich schon gegeben, sodass Fans des Films hier auf jeden Fall einen Mehrwert erhalten sollten. Allerdings sieht man dem Film trotz allem in jeder Szene sein Alter an.

Tonqualität

Folgende Tonspuren sind auf der Blu-ray enthalten: - Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 (ungeschnittene Fassung) - Deutsch DTS 2.0 (deutsche Fassung) - Englisch DTS-HD Master Audio 2.0 (ungeschnittene Fassung)
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Lieferte man zu DVD-Zeiten noch einen Dolby-Digital Ton, so präsentiert man nun immerhin ein HD-Soundformat. Allerdings beließ man es bei einer Stereo-Spur, die jedoch keinesfalls altbacken oder muffig klingt. So gesehen also immer noch besser, als wenn man eine halbgare Multikanal-Spur zusammenzimmert hätte, welche nur wenige Surround-Effekte bieten kann. Folge dessen spielt sich also alles auf den beiden Front-Lautsprechern ab. Hier sind die Dialoge zu jeder Zeit sehr gut verständlich und der unauffällige Soundtrack erklingt ebenfalls recht solide, nur beim Bass-Einsatz hält man sich sehr zurück. Zwischen den beiden verschiedenen Sprachfassungen gibt es keine nennenswerten Unterschiede - sowohl die deutsche Synchronisation, als auch ihr englisches Pendant liegen auf dem gleichen Niveau, was Pegel und Dynamik betrifft.

Ausstattung

Folgende Extras befinden sich im Bonus-Bereich: - Audiokommentar von Regisseur Sean S. Cunningham und Spezialeffekt-Koordinator James Isaacs - Deutsche Fassung (94:55 Min.) - Making Of Teil 1 (3:52 Min.) - Making Of Teil 2 (3:33 Min.) - Interviews mit Cast & Crew (8:23 Min.) - Hinter den Kulissen (4:06 Min.) - Deutscher Trailer (2:00 Min.) - Englischer Trailer (2:00 Min.) - Bildergalerie
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Das erste der beiden Making Ofs stellt die Herausforderung der Dreharbeiten in den Fokus. Es war wohl recht schwierig ein Set aufzubauen, dass den verschiedenen Wasserbedingungen standhielt. Teil 2 gibt dann noch einmal eine kurze Zusammenfassung des Filminhalts wieder und zeigt daneben einige der Hauptdarsteller, die ihre Rollen etwas genauer erklären. In der Interview-Sektion erhält man nochmals einige erweiterte Gespräche, die in den Making Ofs schon angespielt wurde - einige Abschnitte doppeln sich also daher. Schauspieler wie Greg Evigan und Nancy Everhard geben jedoch auch einige Informationen zu ihrem damaligen beruflichen Werdegang. Beim Blick hinter die Kulissen bekommt man einen guten Eindruck, wieviel Personal für die schwierigen und vor allem nassen Dreharbeiten nötig war. Auch das (geringe) Ausmaß der Set-Bauten wird einem hier bewusstgemacht. Hier sieht man zum Beispiel deutlich, dass der Horizont an der Meeresoberfläche nur eine riesige Leinwand ist. Die Bildergalerie enthält dann abschließend neben vielen Aufnahmen des Films auch noch verschiedene Cover und Poster-Varianten. Die Extras-Beiträge verfügen alle über deutsche Untertitel, liegen jedoch noch im 4:3 Format vor.

Fazit

Es gibt Filme die altern relativ gut und eben solche, die es über die Zeit nicht schaffen, ihren einstigen Zauber zu erhalten. Der hier vorliegende Tiefsee-Thriller gehört leider zur zweiten Kategorie und sorgt 30 Jahre nach seiner Ur-Aufführung heute kaum noch für Aufsehen. Einfache Set-Bauten, unspektakuläre Tricks, nur solide agierende Schauspieler und eine recht simple Kreatur bieten aktuell keinen großen Anreiz. Da hilft es auch nicht, dass der Film relativ ordentlich auf Blu-ray umgesetzt wurde, was Bild und Ton betrifft. Zwar sollte man auch hier keine Top-moderne Produktion erwarten, verstecken muss man sich jedoch auch hier nicht. Das Bonus-Material bietet kurze Einblicke in die Film-Entstehung, wobei sich einige Beiträge widerholen. Ob Fans des Films wenigstens durch ein schön gestaltetes Mediabook auf ihre Kosten kommen würden, konnte leider nicht getestet werden, da der Redaktion eben nur die losen Disks zu Testzwecken zur Verfügung standen. (Jörn Pomplitz)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 29.11.2019

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