Hotel zur Hölle (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Motel Hell (1980)

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, Extras in HD (komplett), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 2.0 (Mono)
Englisch DD 2.0 (Mono)
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
101 Minuten
Veröffentlichung:
18.10.2019
 
STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit „Motel Hell“, der hierzulande unter dem Titel „Hotel zur Hölle“ auf den Mark gebracht wurde, schockierte Regisseur Kevin Connor, der zuvor vor allem durch seine Abenteuerfilme „Caprona – Das vergessene Land“ sowie dessen Fortsetzung „Caprona 2“, sowie „Der 6. Kontinent“ von sich reden gemacht hatte, das Publikum, indem er eine menschenverachtende Geschichte über einen Schweinezüchter auf die Leinwand brachte, der seine Würste aus Menschen herstellte. Der Film wurde bereits in vielfacher Form auf Blu-ray Disc veröffentlicht und nun bringt Rechteinhaber CMV eine weitere Neuauflage im Vertrieb der Alive AG im Mediabook auf den Markt. Wer den Film noch nicht kennen sollte, bekommt nun einen kleinen Überblick über das, was ihn bei diesem Titel erwartet.

Story

In ländlicher Idylle liegt das Motel eines perfiden Geschwisterpaares, deren Spezialität das sogenannte „Rauchfleisch“ ist, das von zahlreichen Besuchern geschätzt wird. Niemand ahnt jedoch, dass es sich dabei um Menschenfleisch handelt, und das Geschwisterpaar keine Skrupel kennt, um für ihre Kunden frisches Fleisch zu besorgen... So banal und einfach lässt sich die Handlung von Motel Hell umreißen, und sehr viel mehr hat der Film leider auch nicht zu bieten. Die Storyline folgt dabei dem bekannten Strickmuster typischer 1980er Jahre Slasher und hält keinerlei echte Überraschungen parat. Erst recht nicht, wenn man sich ein klein wenig im Genre auskennt. Die banale Liebesgeschichte, die hier noch eingebaut wurde, wirkt darüber hinaus sehr konstruiert und ist eigentlich überflüssig. Die damalige Indizierung und anschließende (bis heute andauernde) 18er Freigabe des Films resultiert offensichtlich aus der menschenverachtenden „Lagerung“ der Opfer, und ja – hier muss vermutlich selbst mancher Genrefan schlucken. Ansonsten gibt es leider kaum etwas, das Gorehounds hinter dem Ofen hervorlocken würde. Splattereffekte gibt es hier nur sehr wenige, diese können sich dafür aber sehen lassen. Leider mangelt es dafür an Spannung, Atmosphäre und Grusel sucht man ebenfalls vergeblich. Alles in allem ist Hotel zur Hölle also trotz einiger großer Namen wie Rory Calhoun und Wolfman Jack (der hier eine mehr als winzige Rolle bekleidet) nicht viel mehr als ein 08/15-Slasher, wie sie im Zuge des Erfolgs von Halloween, TCM und Co. am Fließband produziert wurden. Das er die Zeit überdauert hat liegt primär daran, dass die ganze Handlung augenzwinkernd und mit einem gewissen Maß an schwarzem Humor versehen wurde, was den Film ein wenig aus dem Einheitsbrei heraushebt. Nicht weit genug, um hier von einem guten Film zu reden, aber eben so weit, dass der Film über die Jahre hinweg eine gewisse Fanbase aufbauen konnte, die sich sicherlich über diese neuerliche Veröffentlichung in einer weiteren Sonderverpackung freuen dürfte.

Bildqualität

Das körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1.78:1 vor und macht einen guten Eindruck, gerade wenn man Alter und Produktionsbedingungen in die Bewertung mit einbezieht.Die Schärfe ist allgemein ganz ordentlich und bildet szenenweise zahlreiche kleinere Details ab. Die Farben sind genreüblich erdig warm und schauen so aus, wie man das von einem 1980er-Jahre-Slasher her gewohnt ist (oder wie zahlreiche aktuelle Filme es vorgaukeln). Die Natürlichkeit bleibt dabei zuweilen ein kleinwenig auf der Strecke, was aber weder verwundert noch verärgert. Der Kontrast ist ordentlich eingestellt und der Schwarzwert ist sauber und satt. In einigen dunklen Szenen hapert er allerdings etwas an der Durchzeichnung und es werden hin und wieder ein paar Details verschluckt. Abgesehen davon gibt es nicht viel Anlass zur Kritik, vor allem weil sich keinerlei Verschmutzungen, Beschädigungen oder ähnliche altersbedingte Mängel bemerkbar machen.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung wie gehabt lediglich in Dolby Digital 2.0 vor, ist aber alles in allem ganz anständig. Zwar klingt der deutsche Ton ein wenig muffig und dumpf, aber das lässt sich verschmerzen. Leider schwankt die Lautstärke ein wenig, was sich vor allem bei den Dialogen bemerkbar macht. Dennoch sind diese allgemein gut verständlich. In der deutschen Synchronfassung bekommen wir einige bekannte Stimmen ihrer Zeit zu hören, darunter Katharina Lopinski, Hartmut Reck, Hartmut Neugebauer, Holger Hagen und Eva Kinsky.

Ausstattung

Hier geht’s zum Unboxing des der Rezension zugrundeliegenden Mediabooks. - Trailer (deutsch und englisch) - Bildergalerie - Trailershow Ausstattungstechnich bekommen wir leider erneut das volle Sparprogramm geboten. Das Menü ist lieb- und lustlos gestaltet und es wurden lediglich die obligatorischen Trailer und eine kleine Bildergalerie auf die Disc gepresst. Zumindest das Mediabook bietet einen gewissen Mehrwert, nicht nur Verpackungstechnisch, sondern auch (und vor allem) wegen des informativen Booklets.

Fazit

Alter Wein in neuen Schläuchen – erneut wurde die bekannte Blu-ray Disc in eine neue Verpackung gesteckt, während sich im Allgemeinen nichts geändert hat. Bild und Ton dieses 40 Jahre alten Films sind erfreulicherweise trotzdem sehr ordentlich. Schärfe und Farbgebung bewegen sich auf einem ansprechenden Niveau, Verunreinigungen gibt es keine. Der Ton klingt leider ein wenig dumpf. Das Bonusmaterial besteht weiterhin aus dem minimalen Pflichtprogramm und ein Popup-Menü gibt es nach wie vor nicht. Sehr unzeitgemäß. Unzeitgemäß trifft auch auf den Film selbst zu, der zu seiner Entstehungszeit vielleicht schockieren konnte, heute aber ob seiner (spärlich gesäten) Effekte wohl eher belächelt werden dürfte. Daran ändert auch die x-te Veröffentlichung nicht viel. Fans von 1980er-Jahre-Slashern dürfen gerne einen Blick riskieren, aber wer den Film nicht kennt, sollte vor einem etwaigen Kauf vielleicht erst einmal irgendwo in den Titel reinschauen. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 27.11.2019

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