Fast & Furious: Hobbs & Shaw 4K (4K UHD + Blu-ray + Bonus-DVD) Blu-ray

Original Filmtitel: Fast & Furious presents: Hobbs & Shaw

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 3 Discs, BD (1x), DVD (1x), 4k UHD (1x), enthält Bonus-Disc, Film enthält Szene/n nach dem Abspann, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Italienisch Dolby Digital Plus 7.1
Türkisch DD 5.1

Blu-ray:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Türkisch DD 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Türkisch

Blu-ray:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1) @24 Hz 4K hochskaliert, Dolby Vision, HDR10+
Video-Codec:
Spieldauer:
135 Minuten
Veröffentlichung:
12.12.2019
 
STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Bild 4k UHD
10
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit etwas Verspätung erreichte die Redaktion schließlich doch noch eine 4K-Version des ersten "Fast & Furious"-Ablegers, welcher als eines der Action-Highlights des Jahres zahlreiche Zuschauer in die Kinosäle lockte. Auch wenn hier die Mischung vorzugsweise aus Zweikämpfen und Schießereien besteht, geht es aber nicht minder turbulent zur Sache. Und dank einiger Verfolgungsjagden kommen auch die Auto-Fans wieder auf ihre Kosten. Ob die hochauflösende Variante aus dem Hause Universal Pictures Home Entertainment noch einmal die schon sehr gute Blu-ray Fassung toppen kann, soll anhand des nachstehenden Reviews ermittelt werden.

Story

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In London soll eine Spezialeinheit des MI6 die Übergabe eines neuen Virus verhindern. Bei der Übergabe stört jedoch der mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Brixton Lore (I. Elba) mit seinem Team, weshalb die Agentin Hattie Shaw (V. Kirby) keine andere Chance sieht, als sich den Virus selbst zu injizieren, um damit flüchten zu können. Die CIA hält sie daraufhin für eine Überläuferin und jagt ihr ihren eigenen Bruder Deckard (J. Statham) hinterher, um sie und den gefährlichen Virus wieder einzufangen. Unterstützung soll Deckard dabei vom ehemaligen DSS-Agenten Luke Hobbs (D. Johnson) erhalten, doch auf Grund ihrer gemeinsamen Vergangenheit sind die beiden 'Alpha-Tiere' wenig erfreut über die erzwungene Partnerschaft. Doch als mit 'Eteon' ein Technologiekonzern droht, mit Hilfe des Virus die schwächere Weltbevölkerung auszurotten, um Platz für genmanipulierte Übermenschen zu schaffen, raufen sich Hobbs und Shaw zusammen, um den Machenschaften des Konzerns Einhalt zu gebieten. Doch beim Aufeinandertreffen der beiden mit Brixton soll kein Stein auf dem anderen bleiben.
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Schon die letzten Teile des Franchises setzten vermehrt auf Prügeleien und Schusswechsel - von den einstigen Wettrennen in der Tuning-Szene entfernte man sich Stück für Stück. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass vor allem Dwayne 'The Rock' Johnson und Jason Statham frischen Wind in die Filmreihe gebracht haben. Das sahen wohl auch die Produzenten so, weshalb man ihnen ein eigenes Spin-Of spendierte, in dem sie sich einmal nach Lust und Laune austoben können. Und das tun die beiden dann auch wohlwollend und legen binnen kürzester Zeit alles in Schutt und Asche, wo sie nur auftreten. Dennoch behielt man es sich bei, auch immer wieder Aspekte wie Freundschaft und Familie in den Vordergrund zu stellen, womit man dann doch wieder eine Gemeinsamkeit mit den Fast & Furious Teilen hat. Gespickt wurde das Ganze dann noch mit einer gehörigen Portion Science-Fiction, in dem die beiden auf den kybernetisch verbesserten Idris Elba treffen, der zudem über ein Transformers-artiges Motorrad verfügt. In hohem Tempo geht es dann von einer Verfolgungsjagd zur nächsten, welche zwischendurch zusätzlich noch mit jeder Menge Explosionen, Schießereien und Zweikämpfe angereichert werden. Hinzu packte man ebenfalls einen Haufen humorvoller Dialoge, welche sich Johnson und Statham in bester Buddy-Manier um die Ohren hauen: Der stämmige und bodenständige Hobbs trifft hier auf den quirligen und smarten Shaw. Die Dialoge der beiden wechseln dann jedoch zwischen ordentlichen Schmunzlern und platten Sprüchen, die es zuweilen auf die Spitze treiben. Denn bei knapp 140 Minuten Laufzeit ist das ständige Gezeter zwischen den beiden Hauptakteuren dann auf Dauer doch etwas anstrengend. Dass es jedoch noch deutlich schlimmer geht, hat Michael Bay mit seinem Netflix-Film '6 Underground' bewiesen, zu dem es hier actiontechnisch mehrere Parallelen gibt. Immerhin macht der Fast & Furious Ableger aber viele Sachen deutlich besser, auch wenn es oftmals nicht über das aus Hollywood berühmte 'Größer, weiter, besser' Prinzip hinausgeht. Denn vieles hat man halt so oder in ähnlicher Form schon in anderen Filmen gesehen. Hier versucht man dies einfach nur noch mal zu toppen, was zumindest auf recht unterhaltsame Weise gelungen ist. Denn kurzweilig ist der Streifen hier schon, bietet man doch ziemlich viel Abwechslung in Sachen Action, welche zusätzlich sehr ansehnlich in Szene gesetzt wurde. Hier merkt man wirklich, dass schon jede Menge Erfahrung aus dem Franchise mit eingebracht wurde. Mit David Leitch saß zudem auch ein aktuell erfolgreicher Action-Regisseur auf dem Regie-Stuhl, der schon mit Filmen wie 'John Wick' und 'Deadpool 2' Erfolge feiern konnte. Zudem ist der Regisseur jahrelang selbst als Stuntman aktiv gewesen und kennt sich daher bestens mit der Materie aus. Und keine Angst: spätestens im Finale kommt dann auch wieder Fast & Furious Feeling auf, wenn es in getunten Draxtern durch das wunderschöne Samoa geht.
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Neben den beiden Hauptdarstellern Johnson und Statham, die ihre beiden Rollen wieder souverän geben - Abwechslung sollte man hier jedoch von keinem der beiden erwarten - ist es vor allem Vanessa Kirby, welche die Story sehr gut trägt. Durch zahlreiche gute Action-Szenen und einige flotte Sprüche gelingt ihr dies dann auch recht überzeugend. Recht ordentlich performt auch Idris Elba in der Rolle des Bösewichtes, dem mit einfachen Mitteln nicht beizukommen ist: Da er zwar physisch nicht die Präsenz eines 'The Rock' besitzt, verlieh man ihm kurzerhand kybernetische Verbesserungen, die sich vor allem in seiner immensen Stärke bemerkbar macht. Er wirkt hier wie eine Art Terminator, auch wenn er letztendlich keine großen Einblicke auf sein verbessertes Innenleben gibt. In einer weiteren Nebenrolle ist Ryan Reynolds als leicht trottelige CIA-Agent zu sehen, der hier jedoch für einige Fremdschäm-Momente sorgt. Die hätte man sich durchaus sparen können. Etwas weniger nervend macht es da schon Kevin Hart, der den beiden Hauptdarstellern in der Rolle eines Air-Marshals über die Füße läuft. Ebenfalls in einer Nebenrolle zu sehen ist Eddie Marsan, der hier einen russischen Professor spielt, welcher das Virus ursprünglich als Impfstoff erfunden hatte. Kurze Auftritte haben auch Hellen Mirren als Mutter der Shaws, Eiza González in der Rolle der Anführerin einer Gauner-Truppe voller Mädels, sowie Cliff Curtis und Roman Reigns als Brüder von Hobbs. Im Rahmen des hier gezeigten 'Over The Top'-Actionfilms machen alle Beteiligten ihre Sache dann auch recht ordentlich - Oscarreife Auftritte erwartet hier aber wahrscheinlich auch niemand. Insofern kann man nur das eingangserwähnte Motto noch einmal aufnehmen: 'Hirn aus, Film ab' passt hier ganz gut. Befolgt man diesen Rat, wird man mit einer Actionorgie par excellence belohnt - nicht mehr, nicht weniger. Am Ende sollte man übrigens nicht gleich abschalten, denn der rund 15 Minuten lange Abspann bietet einige Post-, Mid- und After-Credit Szenen.

Bildqualität

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Aufgezeichnet wurde der Film durchgehend mit digitalen Kameras, sodass das Bild hier gestochen scharf über den Bildschirm wiedergegeben wird. Der Detailgrad bringt jedes noch so kleine umherfliegende Bröckchen bei den Explosionen zu Tage und lässt Oberflächen fein strukturiert erscheinen. Bei der Farbgebung setzte man auf natürliche Töne, welche je nach Location mal etwas trister und erdiger (altes Kraftwerk in Russland), oder eben kontraststark und bunt (auf der Insel Samoa) gehalten sind. Der Schwarzwert bietet stellenweise eine etwas gräulich-verwaschene Darstellung. Dies fällt zum Beispiel direkt zu Beginn des Films auf, bei dem sich die formatbedingten schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand deutlich vom schwarzen Nachthimmel über der Stadt absetzen. Im weiteren Verlauf bessert sich dies dann zunehmend, wobei es hier auch weniger zu dunkeln Szenen kommt. Leuchtende Effekte gibt es dann durch jede Menge Feuerfontänen bei Explosionen oder die vielen kleinen Lämpchen und digitalen Anzeigen in einer Forschungsstation. Auch auf Samoa sind die Einwohner in bunte Gewänder gekleidet und Flora und Fauna stellen die Farbenpracht der Insel in den Fokus. In Randbereichen haben sich hier und da schon mal einige Unschärfen eingeschlichen, die jedoch auch durch eine falsche Fokussierung der Kamera hervorgerufen werden sein könnten. Ansonsten kann man der modernen Produktion aber keine weiteren Vorwürfe machen, denn unter dem Strich präsentiert sich das Gezeigte auf Höhe der Zeit und bietet somit im Allgemeinen alle Vorzüge der heutigen Technik.

Bild 4k UHD

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Da man beim Dreh eine große Anzahl von visuellen Effekten implementierte wurde trotz komplett digitaler Aufnahmetechnik lediglich ein 2K Digital Intermediate angefertigt. Aber dieses schaut wirklich sehr gut, was schlussendlich auch dem eingesetzten Dolby Vision zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums zu verdanken ist. Auf Grund der höheren Auflösung konnte auch der Detailgrad nochmals gesteigert werden, so dass man nun an vielen Stellen das Gefühl hat, durch ein Fenster nach draußen zu blicken. Hierbei vermittelt die sehr gut gelungenen Tiefenschärfe dann auch schon fast einen dreidimensionalen Effekt. Der Schwarzwert konnte ebenfalls noch einmal gesteigert werden und liefert nun ein sattes schwarz, womit die auf der Blu-ray teilweise noch vorhandenen gräulich-verwaschenen Nachthimmel passé sind. Auch wenn der Sprung von der Full HD-Fassung zur Ultra HD nicht bahnbrechend ist, was eben bei der sehr guten Blu-ray einfach schwer wird, sind die Vorteile aber dennoch nicht von der Hand zu weisen. Somit sollten Heimkino-Fans die wieder einmal das bestmögliche aus ihrem Equipment herausholen wollen, definitiv wieder zur Ultra HD greifen.

Tonqualität

Die Blu-ray wurde mit folgenden Tonspuren bestückt: - Deutsch Dolby Atmos (Dolby True HD 7.1) - Englisch Dolby Atmos (Dolby True HD 7.1) - Türkisch Dolby Digital 5.1 - Italienisch Dolby Digital Plus 7.1 (nur auf der Ultra HD) Erfreulicher Weise bekam auch die deutsche Synchronisation, welche bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke unter der Dialogregie von Oliver Rohrbeck entstand, ebenfalls ein modernes 3D-Soundgewand in Form von Dolby Atmos spendiert. Dieses klingt äußerst druckvoll und pegelstark und verfügt ebenso wie ihr englisches Pendent über eine sehr gute Dynamik und stets klar verständliche Dialoge. Die Effekt-Verteilung erfolgt immer passend, was sich natürlich besonders bei den zahlreichen Action-Sequenzen bemerkbar macht. Auch der Bass schleudert immer wieder ordentliche Salven ins Heimkino - hier kracht es an allen Ecken und Enden. Der Einsatz der Höhenlautsprecher bezieht sich oftmals auf den Hit-lastigen Soundtrack, der sich vorwiegend mit Hip-Hop-Tracks präsentiert und dadurch das Heimkino in eine Disco verwandelt. Hier ist übrigens auch Idris Elba zu hören, der zusammen mit Cypress Hill einen Song beisteuerte. Die Deckenkanäle kommen aber auch bei der Computer-Stimme im Eteon-Labor und einigen Wettereffekten perfekt zum Einsatz und hüllen den Zuschauer förmlich ein. Ebenso gelingt es vielen der Explosionen einen voluminösen Sound zu erzeugen, bei denen nun die Brocken wortwörtlich bis an die Decke spritzen. Im Vergleich zur englischen Originalspur ergeben sich keine nennenswerten Unterschiede, was Pegel und Dynamik betrifft. Hier darf die Heimkino-Anlage wirklich einmal wieder zeigen, was in ihr steckt. Anmerkung 4K UHD: Beim Ton bleibt für Zuschauer der deutschen Synchronisation und der englischen Originalspur alles beim Alten. Lediglich eine italienische Tonspur kommt noch hinzu.

Ausstattung

Die folgenden Bonus-Beiträge sind sowohl auf der Blu-ray also auch auf der 4K Ultra HD im Bereich der Extras zu finden: - Alternativer Anfang (10:14 Min.) - Unveröffentlichte / Erweiterte / Alternative Szenen (34:29 Min.) - Johnson & Statham: Hobbs & Shaw (3:38 Min.) - So entsteht eine Kampfszene mit Regisseur David Leitch (4:57 Min.) - Echte Action (3:43 Min.) - Der Schurke (2:00 Min.) - Die Schwester (3:58 Min.) - Hobbs' Familienstammbaum (3:20 Min.) - Die Matriarchin (1:35 Min.) - Neue Freunde (2:01 Min.) - Action im Aufzug (1:59 Min.) - Stunt-Präsentation (3:41 Min.) - Es bleibt in der Familie: Im Gespräch mit Roman und Dwayne (5:02 Min.) - Blinde Wut (1:50 Min.) - Dwayne und Hobbs: Liebe auf den ersten Biss (1:36 Min.) - Filmkommentar mit Regisseur David Leitch
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Den Einstieg ins Bonus-Material bietet ein alternativer Anfang, der jedoch aus vielen Szenen besteht, die auch im finalen Schnitt des Films gelandet sind - hier wurden sie eben nur anders arrangiert. Dann geht es in einen Block, der jede Menge Szenen zeigt, die geschnitten worden oder in erweiterter Form vorliegen. Im ersten Interview sprechen Produzent Chris Morgan und Regisseur David Leitch, sowie Dwayne Johnson und Vanessa Kirby über die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Im nächsten Beitrag erklärt Leitch anschaulich, was alles für gute Action-Szenen notwendig ist. Hier steht im Besonderen der finale Fight im Fokus. Um die Action geht es auch im nächsten Beitrag, in dem erklärt wird, dass die Action als Herzstück des Films steht. Hier schildern die Hauptdarsteller, was für die Dreharbeiten der Kampfszenen wichtig war. Weiter geht es mit zwei kurzen Features zu Idris Elbas Rolle des kybernetisch verbesserten Brixton, sowie zu Vanessa Kirbys Rolle als Shaws Schwester Hattie, ehe man sich der Familie von Hobbs widmet. Hier kommen dann Johnsons Filmtochter Eliana Sua und Cliff Curtis, der Hobbs Bruder spielt, zu Wort. Am Set entwickelte sich schnell zwischen allen ein freundschaftliches Familienverhältnis. Auch die Mini-Rollen von Hellen Mirren, Ryan Reynolds und Kevin Hart werden jeweils in einem kurzen Beitrag beleuchtet. Dann geht es noch einmal zurück zur Action und es werden im speziellen die Aufzug-Szene in der Londoner CIA-Filiale und die Software Pre-Viz, mit der man Stunt-Szenen am Computer simulieren kann, detailliert vorgestellt. Im nächsten Beitrag erzählen Dwayne Johnson und Roman Reigns davon, wie sie sich kennengelernt haben. Hier stehen vor allem ihre Wrestling-Aktivitäten im Vordergrund, aber auch die Kultur von Samoa. Mit 'Blinde Wut' gibt es noch eine kleine Hommage an Johnsons Großvater, welcher ebenfalls Wrestler war und der einmal in eine brenzliche Situation geriet. Im letzten Beitrag stellt Johnson seinen Hund vor, den er passender Weise 'Hobbs' taufte. Das Bonus-Material bietet somit zahlreiche Einblicke in die Entstehung des Films, die unter dem Strich schon recht interessant sind. Man kann vor allem sehen, dass alle Beteiligten während der Dreharbeiten ihren Spaß hatten und mit Herz und Seele am Projekt hingen. Der 4K Ultra HD liegt noch eine separate Bonus-DVD bei, die folgende Extras bietet: - Kampfstil (4:34 Min.) - Das Alphatier: Regisseur David Leitch (3:57 Min.) - Chris Morgan: Geschichtenerzähler (3:15 Min.) - Fast im Südpazifik (6:18 Min.) - Die Fahrzeuge von A bis Z (4:14 Min.) Der erste Beitrag der Bonus-DVD taucht in die verschiedenen Kampfstile des Films ein. Hier zeigen Stunt-Koordinator Greg Rementer und sein Team einige spezielle Zweikämpfe und wie diese choreographiert wurden. Weiter geht es mit einem separaten Feature zu Regisseur David Leitch. Auch hier steht vor allem wieder seine Action-Erfahrung im Vordergrund und wie er diese in das "Fast & Furios"-Franchise miteinbrachte. Im nächsten Extra widmet man sich Drehbuchautor Chris Morgan, welcher auch schon die letzten vier Teile der Filmreihe geschrieben hat und somit schon eine ganze Zeit lang Teil der Franchise-Familie ist. Im vorletzten Beitrag geht es dann noch einmal an die Drehorte von Samoa, an denen der dritte Akt des Films aufgenommen wurde. Hier erzählt Dwayne Johnson einiges zur Kultur und den Ritualen der Einheimischen - dabei kommt auch seine Mutter zu Wort, welche öfters bei den Dreharbeiten vorbeischaute. Zum Abschluss geht es dann an den Fuhrpark des Films. Hier werden einige der Fahrzeuge mit Daten und Fakten etwas genauer vorgestellt. Die Beiträge setzen den Stil der Haupt-Extras fort und bieten auch hier wieder interessante Einblicke. Warum man diese jedoch lediglich nur der 4K Fassung beilegt und dann auch nur in SD-Qualität anbietet, bleibt abschließend ein Rätsel.

Fazit

Der erste Ableger des "Fast & Furious"-Franchise setzt das "Over The Top"-Actionfeuerwerk der Hauptreihe eindrucksvoll fort. Auch wenn man es zwar stellenweise etwas mit dem Humor übertreibt, liefert man trotzdem eine durchaus gelungene Mischung, die vollends überzeugt. Der 4K Ultra HD gelingt es dann, wenn auch nur knapp, die schon sehr gute Full HD-Fassung zu übertrumpfen - der höhere Auflösung und dem Einsatz von Dolby Vision sei Dank. Für Fans von Bonus-Material dürfte zudem die exklusiv beiliegende Bonus-DVD mit ca. 22 Minuten Laufzeit ein Kaufanreiz sein. Schade nur, dass man diese Beiträge nicht auch wenigstens in Full HD-Qualität belegte, sondern nur in SD-Auflösung anbietet. Dem Hauptfilm tut dies jedoch keinen Abbruch, weshalb auch die Ultra HD Variante uneingeschränkt empfohlen werden kann. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 03.01.2020

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5 Bewertung(en) mit ø 3,70 Punkten
 
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