Kursk (2018) Blu-ray

Original Filmtitel: Kursk (2018)

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Tausch:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
23.01.2020
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Blu-ray Bewertungen

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plo
bewertet am 25.01.2020 um 13:45
#1
Im August 2000 nimmt ein U-Boot der sogenannten Oscar-Klasse an einem Manöver der russischen Nordflotte in der Barentssee teil. Die U-Boote der Oscar-Klasse waren seinerzeit der ganze Stolz der russischen Flotte, waren und sind sie doch noch immer die größten Unterseeboote und ein gefährlicher Gegner als Antwort auf die modernen amerikanischen Flugzeugträgerverbände. Bereits während des Auslaufens der K-141 „Kursk“ stellt der Waffensystemoffizier des Bootes fest, dass sich die Kerntemperatur des einzigen scharfen Atom-Torpedos der kritischen Grenze nähert. Doch auch die gemeldete Überschreitung dieser Grenze wird durch den Kapitän ignoriert, und so kommt es zur Katastrophe: der Torpedo explodiert, und die schwerst beschädigte „Kursk“ sinkt und bleibt auf 106 Meter Tiefe liegen. 23 Besatzungsmitglieder überleben die Havarie, und nun beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit: während die russische militärische und politische Führung den Vorfall international herunterspielt und parallel mit unzureichenden technischen Mitteln Bergungs- und Rettungsversuche unternimmt, wird die angebotene internationale Hilfe zunächst ausgeschlagen..

So ganz entspricht der Film wohl nicht den realen Gegebenheiten, wenn man verschiedenen Einträgen im Internet Glauben schenken kann, aber was soll`s: "Kursk" ist ein Spielfilm und keine Doku, das muss man als Zuschauer nach der Prämisse künstlerische Freiheit wohl abkönnen. Die etwas Lebensälteren werden sich noch an die Schlagzeilen erinnern: Anfang des Millenniums kam es zur Katastrophe in der Barentssee, und auch die 23 der 112 Besatzungsmitglieder, die gerettet hätten werden können mussten ihr Leben lassen. Warum? Nun, weil Russland kein Signal der Schwäche oder der technischen Unzulänglichkeiten aussenden wollte und damit möglichst keine Hilfe des Westens angenommen werden musste. In den ersten Minuten dachte ich zunächst, dass „Kursk“ ein deutscher Film sei, denn da tummeln sich August Diehl, Martin Brambach vom Dresdner Tatort und Matthias Schweighöfer (der Gott sei Dank schnell stirbt, soviel sei gespoilert).
„Kursk“ ist kein reiner U-Bootfilm, und schon gar kein U-Boot-Thriller wie etwa „Jagd auf Roter Oktober“ oder jüngst „Wolfs Call“. „Kursk“ visualisiert die realen Gegebenheiten um die furchtbare Tragödie des gesunkenen U-Bootes und legt den Schwerpunkt eher auf die zur Schau gestellte Ignoranz der russischen Militär- und Politikführung und die leidgeprüften Familienmitglieder der U-Bootbesatzung. „Kursk“ ist somit mehr Drama als Thriller, und dieses Drama lässt sowohl mit den Besatzungsmitgliedern mit fiebern wie auch mit den Familienmitgliedern mit verzweifeln.
Dennoch kommen auch genügend packende Szenen innerhalb des havarierten Bootes vor, die jedoch die Intensität ähnlicher Szenen anderer Genreklassiker wie „Das Boot“ selten zur Gänze erreichen.
Optisch wurde das Russland des beginnenden 21. Jahrhunderts perfekt eingefangen, und das Joch der diktatorischen Regierung ist allzeit zu spüren.
Mathias Schoenarts ist wie gewohnt eine Bank, Lea Seydoux kann durchaus mehr als Bondgirl und Michael Nyquist (aus „Die Millennium Trilogie“) hätte ich nie und nimmer erkannt. Max von Sydow, der in „Der Exorzist“ von 1973 schon nicht gerade jung aussah, ist mit 91 eindeutig zu alt für einen Admiral. Aber dennoch schön, die Legende mal wieder auf der Mattscheibe zu sehen.

Das Bild ist gut, aber nicht sehr gut. Die Masse der Laufzeit spielt der Film entweder im Boot oder an Land bei ziemlich durchwachsenem Wetter im Nordmeer. Bei ein paar Einstellungen mit Sonnenschein, bei Nahaufnahmen oder im Wrack ist das Bild durchaus scharf, detailliert, gut kontrastiert und verfügt über einen ordentlichen Schwarzwert. Bei manchen Unterwasseraufnahmen ist außer verschiedenen Grüntönen kaum etwas zu sehen (was wohl der Realität entspricht); das hätte wohl nicht unbedingt in den Film gemusst. Die Plattenbauten in der Nähe des Hafens (vermutlich Murmansk) lassen die die Plattenbauten in der ehemaligen DDR wie Luxusresorts aussehen: da geht der graue Himmel nahtlos ins Gebäude über. Überhaupt wurde die Tristesse des Ostblocks sehr gut eingefangen.

Der deutsche Track liegt in DTS HD MA vor Leider wurde es versäumt, die Geräuschkulisse für einen packenden U-Bootfilm richtig einzusetzen. Als eine Referenz möge hierfür „K-19“ herhalten, in dem es bei den Tauchfahrten aus allen Richtungen knarrt, gurgelt, quietscht und scheppert. Eine vertane Möglichkeit. 4 Balken sind schon recht wohlwollend.

Extras habe ich nun wirklich nicht angesehen, mache ich ohnehin fast nie. Die Scheibe hat ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: wie angesprochen ist „Kursk“ eher ein Drama, und wer haufenweise packende U-Bootszenen erwartet wird wohl eher enttäuscht. Auch wenn es durchaus oft Szenen im havarierten Boot zu sehen gibt und der Überlebenskampf der handvoll Besatzungsmitglieder spannend inszeniert ist, liegt der Fokus mindestens genauso sehr auf dem verzweifelten Kampf um Informationen der Familienmitglieder mit der politischen und militärischen Führung, die den Tod aller in Kauf nehmen, wenn dadurch ein Signal der Schwäche vermieden wird. Insgesamt betrachtet ist „Kursk“ ein sehr gutes Drama, aber kein hervorragendes.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
gefällt mir
3
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1 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
3.0

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