Chernobyl (TV Mini-Serie) Blu-ray

Original Filmtitel: Chernobyl (2019): A 5-Part Mini-Series

chernobyl-tv-mini1-serie.jpg
Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (2x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Herausgeber:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.00:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
312 Minuten
Veröffentlichung:
06.09.2019
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 23.01.2020 um 10:56
#5
Einfach super!
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-UB704EGK Ultra HD
Darstellung:
Sony KD-65A1
gefällt mir
0
bewertet am 07.12.2019 um 19:04
#4
Unfassbare Darstellung der Ereignisse von Chernobyl. Ich stand die ganze Zeit unter Strom. Sehr schockierend und nichts für schwache Nerven. Dennoch empfehle ich die Sichtung, es fließt natürlich auch die Politik der Sowjetunion ein.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
gefällt mir
0
bewertet am 15.11.2019 um 11:29
#3
Diese TV-Mini-Serie schildert die Vorgänge und Abläufe rund um die Atomreaktorkatastrophe von Chernobyl auf sehr eindrückliche Art und Weise. Was da tatsächlich im Detail passiert ist und wie nahe große Teile der Sowjetunion aber auch Europas an einer noch viel größeren Katastrophe vorbei geschrammt sind, das war mir bislang nicht so klar gewesen. Auch in welchem Maße Menschen zur Rettung ihr Leben lassen mussten bzw. bewusst geopfert haben ist fast unglaublich.
Insofern ist "Chernobyl" eine sehr informative, gut recherchierte und auch bestürzende Serie, die schon fast an eine Dokumentation grenzt.
Lediglich die Nebenhandlung um einen jungen Feuerwehrmann und seine Frau gleitet zwischenzeitlich ein wenig ins Effekthascherische und etwas Unglaubwürdige ab. Der Rest ist meist eher zurückhaltend und dennoch jederzeit fesselnd inszeniert.

Technisch ist die Blu-Ray sehr hochwertig, sowohl das gut kontrastierte, natürlich wirkende und scharfe Bild als auch der Ton in DTS-HD-MA5.1-Qualität können Bestnoten einheimsen. Der sphärische Soundtrack untermalt die bedrückende und beklemmende Situation gekonnt.

Leider gibt es auf Disc kein weiteres Bonusmaterial zu dem Thema, andererseits stellt die Serie an sich wie bereits angemerkt fast schon eine Dokumentation dar.

Fazit: "Chernobyl" ist zu recht eine hochgelobte Serie, die sich eigentlich jeder einmal zu Gemüte führen sollte um zu erfahren, was da 1986 tatsächlich passiert ist. Technisch gibt es nichts auszusetzen, insofern eine klare Empfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
LG 55UB950V
gefällt mir
0
bewertet am 30.10.2019 um 09:28
#2
Extrem eindrückliche und atmosphärisch dichte Mini-Serie über die Reaktor-Katastrophe in Chernobyl. Der Reaktorunfall selbst als auch die nachträgliche Aufarbeitung sind extrem spannend inszeniert. Man kann kaum glauben, dass die Katastrophe noch viel grössere Ausmasse hätte annehmen können. Sollte man sich unbedingt mal anschauen!

Technisch lässt die BD keine Wünsche offen. Das Bild zeigt eine knackige Schärfe. Die triste Farbgebung passt perfekt zum Look der Serie. Der Sound ist räumlich und druckvoll und der Score wirkt jederzeit bedrohlich.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
gefällt mir
1
plo
bewertet am 30.10.2019 um 07:12
#1
26. April 1986: in der Ukraine, nahe der Grenze zu Weißrussland explodiert der Reaktor 4 des Kernkraftwerkes „Tschernobyler Atomkraftwerk namens W. I. Lenin“. Während eines Sicherheitstests (welche Ironie des Schicksals..) kommt es zur Katastrophe, und der freigelegte und brennende Kern pustet Trillionen Becquerels an radioaktiven Nukliden in die Atmosphäre. Diese treten ihren Siegeszug um einen ordentlichen Teil des Erdballs an, werden sogar noch in Norditalien und der Türkei nachgewiesen, und trotzdem versuchen die Betreiber vor Ort erst mal, den Vorfall herunter zu spielen. Während die rasch am Unglücksort eingesetzten Kraftwerksarbeiter und Feuerwehrleute die Auswirkungen der mit mehr als 16 Sievert unfassbar starken Strahlung fast sofort am eigenen Leib verspüren, lässt man den Kreml ein paar Tage im Glauben, dass alles halb so wild sei. Erst der Chemiker Waleri Legassow, der anfangs unbeeindruckte Politiker Boris Shcherbina und die später dazu stoßende Nuklearphysikerin Ulana Komyuk erkennen das wahre Ausmaß der Katastrophe, machen es auf höchster politischer Ebene bekannt und versuchen zu retten, was noch zu retten ist..

Die preisgekrönte Serie „Chernobyl“ zeigt besonders in den ersten Folgen minutiös die schockierenden Abläufe während des Reaktorunfalls auf, die letzten Endes neben gravierenden technischen Mängeln ausschließlich auf die Ignoranz eines einzigen Mannes zurück zu führen sind. Zunächst ist der Zuschauer ebenso ahnungslos wie die Betreiber des Kraftwerks und die Bewohner der nahen Stadt Pripjat und erlebt die ersten schockierenden Fälle akuter Strahlenkrankheit live und in Farbe mit. Erst in der fünften und letzten Folge, als die wahren Gründe für den „Unfall“ während des Prozesses offenbart werden, versteht auch der Zuschauer durch die anschauliche Darstellung der physikalischen Vorgänge zur Gänze. Davor herrschen wie bei den Betroffenen Ahnungslosigkeit und Angst. Überdeutlich wird geschildert, dass die Apparatschicks anfangs alles daransetzten, den Vorfall zu verharmlosen um ihre Karriere nicht zu gefährden. Erst nach und nach wurde auch das Zentralkomitee informiert, und bereits zu spät werden Maßnahmen ergriffen, um das Ausmaß der Schäden nicht noch zu vergrößern.
Unfassbar, dass trotz aller Warnungen und auch systembedingter Warnhinweise des Kernkraftwerkes selbst ein einzelner Mann sämtliche Hinweise, Vorschriften und den klaren Menschenverstand ignorierte, um einen mehrfach schiefgegangenen Test auf Biegen und Brechen durchzuführen. Unfassbar, dass das totalitäre sowjetische System noch lange Zeit versuchte, die Tatsachen zu vertuschen und die katastrophalen Folgen herunter zu spielen. Unfassbar, dass die Sowjetunion und jetzt Russland noch immer von insgesamt 32 Toten sprach und spricht, während der Rest der Welt 4.000 bis 93.000 Toten berechnet hat. Absehbar war, aber dennoch unfassbar ist, dass über 30 Jahre später Pilze und Wild im Bayerischen Wald noch immer hoch strahlenbelastet sind und der Mensch vor dem Verzehr ausdrücklich gewarnt wird.
Optisch besticht die Serie durch absolut authentische Kulissen, Kostüme, Frisuren und Fahrzeuge. Die Trostlosigkeit des damaligen Ostblocks lugt aus jeder Plattenbau-Fassade und aus jeder schmucklosen Wohnung hervor; und der Argwohn der Bürger gegenüber dem totalitären System lässt sich jedem Gesicht und fast jedem gesprochenen Wort entnehmen. Maßgeblich zur stets bedrohlichen Atmosphäre trägt der verstörende Soundtrack bei.

„Chernobyl“ ist wohl eine HBO/ Sky-Kooperation. Wie von HBO gewohnt hat das Bild eine hohe Qualität. Die Schärfe, vor allem die Tiefenschärfe und der Schwarzwert sind hervorragend. Der Kontrast ist nicht optimal, was jedoch zusammen mit der reduzierten und erdig-bräunlichen Farbgebung einem angenehm „antiken“ Look führt. Die Höchstwertung verdient sich das Bild locker.

Der in DTS HD MA 5.1 vorliegende deutsche Track ist ebenfalls hervorragend, aber auch etwas zurückhaltend. Die Dialoge dominieren in dieser Serie, und so spielt sich recht viel auf den Frontspeakern und dem Center ab. In der ersten Folge und in der letzten Folge, wenn der Reaktor explodiert, rumst es sehr dynamisch und bassstark von allen Seiten. Auch in den anderen Folgen kommt es immer wieder zu Basseinsätzen und hochdynamischen Abschnitten, wenn z. B. mal ein Schuss bricht.

Leider befinden sich außer ein paar (Serien-) Trailern keinerlei Extras auf den Scheiben, sehr schade. Die Amaray kommt in einem Hochglanz-Pappschuber.

Mein persönliches Fazit: als die Bundeskanzlerin nach Fukushima den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie propagierte, hielt ich das damals noch für übereilt. Da die Energieversorgung bis zum Ausbau der erneuerbaren Energien durch die Verfeuerung von Stein- und Braunkohle sichergestellt werden sollte war ich der Meinung, dass hier der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben wurde; ist doch die Kernkraft (wenn kein Reaktorunfall passiert..) eine vergleichsweise umweltschonende Form der Energiegewinnung. Auch wenn ein Unfall wie in Tschernobyl in westlichen AKWs nicht vorkommen kann, weil hier der Moderator nicht gleichzeitig das Kühlmittel ist wie das Graphit in russischen AKWs: dafür passieren dann andere. Letztendlich nützt Deutschland der Atomausstieg nur wenig, wenn an den Landesgrenzen, nur wenige Kilometer von deutschem Boden entfernt, marode Reaktoren stehen, die eine latente Gefahr darstellen.
„Chernobyl“ hat mich insgesamt umdenken lassen: wenn man sich nach dem Ansehen der Serie auch noch ein wenig einliest, erkennt man mit zunehmendem Grauen erst so richtig, was alles passiert ist und was noch passieren hätte können. Die Bilder der in unfassbarer Geschwindigkeit an der Strahlenkrankheit dahinsiechenden Totkranken brennen sich tief in das Gedächtnis hinein. „Chernobyl“ sollte jeder gesehen haben, und ganz besonders die Kernkraft-Befürworter.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
gefällt mir
2
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5 Bewertung(en) mit ø 3,91 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.6
 
TONQUALITäT
4.8
 
EXTRAS
1.3

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