Ant-Man (2015) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Ant-Man (2015)

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4K - ULTRA HD
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Französisch Dolby Digital Plus 7.1
Kanadisches Französisch DD 5.1
Italienisch Dolby Digital Plus 7.1
Japanisch Dolby Digital Plus 7.1
Spanisch Dolby Digital Plus 7.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Französisch DTS-HD HR 5.1
Türkisch DD 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch

Blu-ray:
Deutsch für Hörgeschädigte, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.85:1) @24 Hz 4K hochskaliert, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
10.10.2019
 
STORY
9
 
Bildqualität
10
 
Bild 4k UHD
10
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Zur letzten Veröffentlichungswelle von Backkatalog-Titeln im 4K Ultra HD Format des Marvel-Superhelden-Franchise gehört auch der kleinste Held der Avengers: Ant-Man. Wie schon bei den zuvor herausgebrachten 4K-Umsetzungen, packte man auch hier wieder die normale Blu-ray des Abenteuers rund um Scott Lang mit in das Ultra HD Set und versah dieses zusätzlich noch mit einem geprägten Pappschuber - nach Außen bleibt man sich also der bisherigen Design-Linie treu. Ob man bei der technische Umsetzung nun auf Minimalismus setzt, oder wieder etwas Großartiges auf die Beine gestellt hat, prüft die nachstehende Bewertung. (jp)

Story

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Der ehemalige Halunke Scott Lang (P. Rudd) sieht sich gezwungen zum Wohle seiner Tochter ein letztes Ding zu drehen. Dabei kommt er in den Besitz eines Anzugs der es ihm ermöglicht sich auf Ameisengröße zu schrumpfen. Ganz zufällig passiert dies allerdings nicht, denn Dr. Pym (M.Douglas), der Besitzer und Erfinder des Anzugs, suchte gezielt nach einem Mann wie Scott, mit dessen Hilfe er in sein ehemaliges Labor einbrechen möchte, um etwas Bedeutendes zu stehlen, bevor es in die falschen Hände gerät. Regisseur Peyton Reed, der bisher vor allem mit Liebeskomödien wie Trennung mit Hindernissen und Down with Love sein Geld verdiente, führt mit Ant-Man einen hierzulande relativ unbekannten Superhelden in die dritte Welle des Marvel-Cineatic-Universe ein. Dabei ist Ant-Man alles andere als eine neue Figur, schließlich war der ursprüngliche Ant-Man, Dr. Hank Pym, nicht nur ein Gründungsmittglied der ursprünglichen Avengers, sondern maßgeblich an der Erschaffung des Bösewichts Ultron beteiligt. Der Film widmet sich hingegen dem zweiten Ant-Man Scott Lang, wobei Dr. Pym mitnichten unter den Tisch gekehrt wird, sondern als Erfinder und Mentor in Erscheinung tritt. Ant-Man ist keine typische Marvel-Superheldengeschichte, wie sie in der jüngeren Vergangenheit nur allzu oft über die Leinwand flimmerte, sondern eine frische und vor allem erfrischende Geschichte. Und somit ist Ant-Man auch weniger ein Superhelden-Film, als vielmehr eine klassische Heist-Story mit einem Superhelden in Spe, wobei der Begriff Anti-Held wohl zutreffender wäre. Schließlich geht es hier nicht primär um die Rettung der Welt, sondern um einen generalstabsmäßig geplanten und technisch anspruchsvollen Einbruch in einen Hochsicherheitstrakt. Der Bösewicht taucht erst zum Schluss des Films auf, was allerdings keineswegs bedeutet, dass der Film bis dorthin langweilig wäre oder dass man ewig lange auf die Action warten müsste.
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Die Highlights des Films sind ganz klar die Szenen in der Mikrowelt, in welchen der auf Ameisengröße geschrumpfte Held mit einer Armee aus, nun ja, Ameisen kooperiert und sich gegen die Tücken der „Normalen“ Welt behaupten muss. Klar hat man solche Szenen bereits in den 1950er Jahren gesehen, aber noch nie in solch technischer Perfektion, welche keinen Zweifel an der Authentizität der gezeigten Bilder aufkommen lassen. CGI macht‘s möglich! Da kann sogar der inzwischen 70-jährige Michael Douglas wieder jung und knackig aussehen. Neben Altstar Michael Douglas ist vor allem Komödiendarsteller Paul Rudd eine absolute Idealbesetzung, denn als Normalo und Held-wider-Willen fungiert der sympathische Sonnyboy aus New Jersey als perfekte Identifikationsfigur und ist sogar noch sympathischer als Chris „Starlord“ Pratt. Ihm zur Seite steht Hank Pyms Tochter Hope, gespielt von der entzückenden Evangeline Lilly, die offenbar in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt und in Zukunft an der Seite des Ameisen-Manns als „The Wasp“ in Erscheinung treten wird. Einen Hinweis darauf gibt die Mavel-typische Post-Credit-Sequenz – eine von zweien, wohlgemerkt – mit denen Marvel-Fans bis zum Ende des Abspanns im Kino gehalten werden. Ant-Man ist also ein Marvel-Abenteuer, das nicht nur Fans gefallen dürfte, und dank seines Humors, den wir dem Drehbuchautorenteam um Edgar Wright und Joe Cornish (Hot Fuzz) zu verdanken haben, und der fantastischen Bilder so richtig Lust auf die kommenden Abenteuer des kleinen Helden machen. (ms)

Bildqualität

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Die Bildqualität der blauen Scheibe aus dem Hause Disney lässt sich knapp und bezeichnend in einem Wort ausdrücken; Perfekt! Hier stimmt wirklich alles. Vor allem Plastizität und Tiefenwirkung – die erahnen lässt wie gelungen die 3D-Verison sein mag – stechen hier positiv ins Auge. Und selten hat man ein so gestochen scharfes Bild gesehen. Jedes Härchen und jede Hautpore ist zu erkennen, und auch die Materialbeschaffenheiten der Kleidungsstücke und Oberflächen lassen sich förmlich mit dem Auge erfühlen. Ant-Man ist optisch eine absolute Referenzscheibe ohne jeden Makel. (ms)

Bild 4k UHD

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Bei der 4K Ultra HD Umsetzung des 'Ameisen-Manns' kann man sich schlussendlich nur wiederholen, denn auch hier sieht das Ergebnis einfach nur 'perfekt' aus. Auch wenn es sich hierbei abermals um den Upscale eines 2K Digital Intermediates handelt, so kann sich das Gezeigte dennoch wieder einwandfrei sehen lassen. Durch die höhere Auflösung erhält man noch eine Schüppe mehr Details und durch den Einsatz der einfachen HDR-Technik zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums holt man dann auch das Letzte bisschen Qualität aus dem Bild. Einmal mehr profitieren hiervon die tollen Aufnahmen der Mikrowelt, in denen Scott Lang Seite an Seite mit den verschiedenen Ameisen-Gattungen in den Kampf zeiht. Jedes noch so kleine Detail an den fleißigen wie auch gehorsamen Insekten ist hier zu sehen, so dass man ab und an schon glaubt, eine Dokumentation zu sehen. Aber auch die 'normale' Welt sieht wieder phantastisch aus. Die Labore von Pym-Technologies sind messerscharf in Szene gesetzt und auch das Hauptquartier der Avengers kann sich aus der Luft-Perspektive sehr detailreich präsentieren. Kurz um: auch hier hat Disney wieder einen erstklassigen Transfer auf den Markt gebracht, der sich nahtlos in die Reihe der anderen Veröffentlichungen einführt. (jp)

Tonqualität

Auch Audiophile Zuschauer bekommen hier ordentlich etwas geboten. Die Surroundlautsprecher werden fast permanent gefordert und sorgen vor allem während der Szenen in der „Mikrowelt“ für ein aufregendes Filmerlebnis. Lediglich die etwas zu leise abgemischten Dialoge erfordern hie und da ein Nachregeln, zumindest dann, wenn man mit dem Effektgewitter nicht die Nachbarn ärgern möchte. Wo die deutsche Tonspur schon sehr gut ist, punktet die Originalversion mit etwas mehr „Kawumm!“ und erreicht ohne Wenn und Aber die Höchstwertung. (ms)
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Auch beim kleinsten Helden im Marvel-Universum änderte man im Zuge der 4K Ultra HD Veröffentlichung die Ton-Spuren. Einmal mehr setzte man hier auf Dolby Atmos (wieder mit Dolby True HD 7.1 Kern) bei der englische Original-Spur, sowie Dolby Digital Plus 7.1 bei der heimischen Synchronisation. Aber auch hier kann wieder Entwarnung gegeben werden, liegen beide Tonspuren doch abermals gleich auf, was die Dynamik und die Pegelstärke betrifft. Den Unterschied erhält man nur wieder durch den Einsatz der Deckenlautsprecher, die vor allem in der Mikrowelt sehr passend mit einbezogen werden. Wenn eine Rate über Mini-Scotts Kopf nagt, oder die fleißigen Ameisen um einen herum wuseln, dann tragen die Überkopf-Effekte ungemein zur Atmosphäre bei. Hier bleibt deutschen Zuhörer wieder nur einmal der Kompromiss durch die Nutzung eines Up-mixers des AV-Receivers über, um wenigsten Annäherungsweise an den Effekt des Atmos-Mixes zu gelangen. Bei der Bass-unterstützung liegen beide Sprachfassungen dann aber wieder gleich auf und rütteln das Heimkino oftmals ordentlich durch. (jp)

Ausstattung

- Audiokommentar mit Peyton Reed und Paul Rudd (optional deutsch untertitelt) - Making Of: Ein Held in Ameisengröße (14:34 Minuten) - Makro Dreharbeiten (8:06 Minuten) - WHIH Nachrichten (9:12 Minuten) - 8 Zusätzliche und erweiterte Szenen (8:39 Minuten) - Gags vom Dreh (3:25 Minuten) - Trailershow
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Das anständig geschnürte Bonuspaket kann sich sehen lassen und wartet mit der einer Flut an Informationen zum Film und den Figuren auf. Insbesondere sei hier der Audiokommentar erwähnt, der erfreulicherweise deutsch untertitelt wurde. Die zusätzlichen und erweiterten Szenen lassen sich ebenfalls mit einem optionalen Audiokommentar von Peyton Reed und Paul Rudd abspielen. Ansonsten gibt es noch die übliche Gag-Reel und eine Handvoll Fake-Nachrichten. Dafür wird diesmal leider kein Marvel-Kurzfilm angeboten. (ms) Ebenso wie bei den vorangegangen 4K Ultra HD Umsetzungen, befindet sich auch hier das Bonusmaterial lediglich auf der beiliegenden Blu-ray. (jp)

Fazit

Die Mirkowelt des 'Ant-Man' kann durch die 4K Ultra HD Fassung nochmals an Details gewinnen und bringt Scott Langs Abenteuer wirklich atemberaubend auf den Schirm. Schön wäre hier nur noch gewesen, wenn man dies auch durch den Einsatz eines 3D-Sounds bei der deutschen Synchronisation unterstützt hätte, was hier einfach einen sinnvollen Mehrwert gebracht hätte. Dieser bleibt aber einmal mehr nur den O-Ton Zuschauern vorbehalten, alle anderen müssen wieder den Up-Mixer ihres AV-Receivers bemühen, um da einiger Maßen mitzuhalten. Dennoch lohnt sich der Umstieg durch die qualitativen Steigerungen beim Bild, so dass auch hier wieder vor allem die visuellen HiFi-Enthusiasten voll auf Ihre Kosten kommen sollten. (jp) (Jörn Pomplitz, Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 10.10.2019

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Diese Blu-ray ist 14x vorgemerkt.