Doctor Strange (2016) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Doctor Strange (2016)

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Französisch Dolby Digital Plus 7.1
Kanadisches Französisch DD 5.1
Italienisch Dolby Digital Plus 7.1
Japanisch Dolby Digital Plus 7.1
Spanisch Dolby Digital Plus 7.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Italienisch DTS 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch

Blu-ray:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Griechisch, Italienisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1) @24 Hz 4K hochskaliert, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
115 Minuten
Veröffentlichung:
10.10.2019
 
STORY
9
 
Bildqualität
9
 
Bild 4k UHD
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Zu guter Letzt beschließt Benedict Cumberbatch in der Rolle des Titelhelden 'Doctor Strange' die 4K UHD Backkatalog-Veröffentlichungen im Marvel-Superhelden-Franchise. Auch wenn der 'seltsame Doktor' nach den sehr guten Umsetzungen der bisherigen Marvel-Filme vermutlich seine eigene 4K-Fassung wohl nicht völlig auf den Kopf stellen wird, so soll natürlich der Vollständigkeit halber auch dieser Film einem Review unterzogen werden. Walt Disney Home Entertainment legt dem Film, wie schon bei den anderen Titeln der Filmreihe, auch dieses Mal wieder die normale Blu-ray Disc bei und umhüllt die Amaray abermals mit einem schicken geprägten Pappschuber. Mit der Veröffentlichung dieses Titels sind somit nun alle bisher erschienenen Helden aus dem Marvel-Cinematic-Univers im hochauflösenden 4K-Format erhältlich, sodass geneigten Zuschauer einem Upgrade in die Ultra HD Welt nichts mehr im Wege stehen sollte. (jp)

Story

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Nach einem verheerenden Autounfall ist der bekannte Neurochirurg Stephen Strange (B. Cumberbatch) zwar nicht mehr imstande seinem Beruf nachzugehen, doch dafür entdeckt er während dieser traumatischen Erfahrung, dass es eine alternative Dimension zu der uns bekannten gibt, in der Magie etwas völlig Normales ist. Verwirrt von dieser Erfahrung und der Unfähigkeit weiterhin seinen Beruf auszuüben, macht sich Strange auf die Suche nach Heilung und Erlösung und trifft in den tibetanischen Bergen auf einen Heiler namens The Ancient One (T. Swinton). Tatsächlich entdeckt The Ancient One großes Potenzial in Strange und bietet ihm an, ihn zu einem echten Zauberer zu machen. Strange unterzieht sich der harten Schulung seines neuen Meisters und entdeckt eine faszinierende Welt voller Mystik und Magie. Doch diese und die Welt der Menschen schwebt schon bald in höchster Gefahr, als sich ein mächtiger Zauberer (M. Mikkelsen) daranmacht, The Ancient One zu vernichten und alle Macht an sich zu reißen… Übrigens wurde Doctor Strange bereits 1978 zum ersten Mal verfilmt, damals allerdings nur als TV Film. Ein Direktvergleich dürfte sich dabei aufgrund der enormen Unterschiede bei den Budgets wohl erübrigen. Bei der aktuellen Leinwandadaption standen zumindest 165 Millionen US Dollar für die Produktion zur Verfügung, wobei weltweit knapp 676 Millionen US Dollar wieder eingespielt wurden. Tatsächlich bestanden seit Mitte der 80er mehrfach Pläne im Raum die Abenteuer des Doctor Strange erneut auf die Leinwand zu bringen, die aber aus unterschiedlichen Gründen gescheitert sind. Ein Schauspieler wie Benedict Cumberbatch (Sherlock, Der Hobbit Trilogie) ist natürlich ein absoluter Glücksgriff für die Hauptrolle, zumal seine physische Präsenz auch hervorragend zur Rolle des Doctor Stephen Strange ist. Übrigens waren u.a. für diese Rolle Tom Hardy, Jared Leto, Ethan Hawke, Oscar Isaac, Ewan McGregor, Matthew McConaughey, Jake Gyllenhaal, Colin Farrell und Keanu Reeves im Gespräch. Der Film selbst wird schon stark von der Figur des Doctor Strange dominiert und das nicht nur, weil diese Figur hier mit seinem Werdegang ausführlich dargestellt wird. Zwar geraten da manche Figuren vielleicht etwas in den Hintergrund, der Unterhaltungswert wird dadurch allerdings keineswegs gezögert, da man gar nicht umhinkommt, als dem Spektakel am Bildschirm / auf der Leinwand zu folgen. Denn Schauwerte, die aufwändig in Szene gesetzt wurden, gibt es hier – Überraschung – zuhauf!
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Mit Tilda Swinton (Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?, deren Figur als die Älteste enorm von der Comic Vorlage abweicht), Chiwetel Ejiofor (12 Years a Slave), Mads Mikkelsen (James Bond – Casino Royale), Rachel McAdams (Sherlock Holmes), Benedict Wong (Marco Polo), Michael Stuhlbarg (Boardwalk Empire, Arrival), Benjamin Bratt (Private Practice) und Scott Adkins (Undisputed 2 + 3) sind darüber hinaus auch weitere bekannte Gesichter zu sehen, die ihre Rollen ebenfalls sehr gut verkörpern, auch wenn ihren Figuren nicht so viel Platz gelassen wird, um eine besondere Charaktertiefe zu erreichen. Ach ja: Wie gewohnt den kompletten Abspann abwarten, ihr wisst schon… (sah)

Bildqualität

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Beim Bild würde sich in Englisch ein Wortspiel anbieten („it is marvelous“), aber naja, lassen wir das. Aber auch die Worte auf die Goldwaage legen zu wollen, kann sich das Ergebnis mehr als nur sehen lassen, denn die Zahl der Beeinträchtigungen ist, trotz der verfehlten Höchstpunktzahl, sehr gering. Ein wenig ärgerlich ist da beispielsweise die Tatsache, dass das 2D Bild konstant nur in 2,39:1 vorliegt, während die 3D Fassung da noch zusätzlich in den IMAX Szenen im Ansichtsverhältnis 1,85:1 dargestellt wird. Die Bildqualität selbst befindet sich aber auf einem sehr hohen Niveau. Gerade in Bezug auf die Schärfe gibt es quasi nichts zu beanstanden, auch wenn der Detailgrad bei Longshots ein wenig, aber nur minimal, abnimmt. Die Farben sind überwiegend natürlich und kräftig, neigen aber stellenweise ein wenig zur Übersättigung. Der Kontrast zeigt sich da aber sehr ausgewogen, so dass sich über die meiste Zeit auch in 2D eine tolle Plastizität bemerkbar macht. Der Schwarzwert könnte indes vereinzelt noch ein wenig satter sein. Abgesehen davon sind keine weiteren Beeinträchtigungen wie etwa auch Kompressionsspuren zu sehen gewesen. (sah)

Bild 4k UHD

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Die 4K-Fassung basiert hier einmal mehr auf einem 2K Digital Intermediate, welches man zur Erweiterung des Farbraums und zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses wieder mit der einfachen HDR-Version versah. Das Bild wird dadurch allerdings insgesamt ein wenig dunkler, was dann besonders in den vielen Tempel- oder Nachtszenen den gesamten Einsatz des sehr guten Schwarzwertes fordert. Dieser sorgt dann dafür, dass nur in ganz wenigen Ausnahmen einige Details in dunklen Bereichen verloren gehen. In hellen Tageslicht-Abschnitten oder Szenen mit Leuchteffekten spielt die 4K-Fassung dann aber ihre Stärken aus und zaubert wunderbar kontrastreiche und sehr detaillierte Bilder auf den Bildschirm. Wenn die Zauberer ihre Portale zu den verschiedenen Welten bzw. Städten öffnen, oder ihre Schutzschilde und Kampf-Reliquien aktivieren, bekommen die dabei erscheinen Effekte schon fast einen dreidimensionalen Eindruck. Durch die höhere Auflösung ist nun wirklich jeder noch so kleine Funke um die Portale zu sehen und auch wenn es in die Spiegelwelt geht, sieht man jeden Knacks im reflektierenden Glas. Schlussendlich ist also auch hier wieder eine merkbare Steigerung zur ebenfalls sehr guten Blu-ray gelungen, sodass jedes Format das beste aus seiner visuellen Technik herausholt. (jp)

Tonqualität

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Abermals stattet man die 4K-Version wieder mit neuen Tonspuren aus, sodass man die englische Originalspur wieder im Dolby Atmos Format (inklusive Dolby True HD 7.1 Kern) und die deutsche Synchronisation erneut im Dolby Digital Plus 7.1 Mix erhält. Auch hier gelingt es Disney wieder, die qualitativen Unterschiede lediglich auf den Einsatz der Deckenlautsprecher zu beschränken - der Dynamik-Umfang und die Pegel-Stärke liegen ansonsten bei beiden Sprachfassungen wieder gleichauf. Die Effekt-Verteilung über die im Heimkino vorhandenen Lautsprecher erfolgt dabei wieder sehr vorbildlich und auch der Bass-Einsatz rüttelt hier wieder die Örtlichkeiten durch. Die Überkopf-Effekte, welche durch die Verdrehungen der Welten hier relativ oft vorhanden sind, liefern in der Originalspur dann noch mal die Kirsche auf der Sahnehaube und saugen den Zuschauer vollends ins Geschehen. Hier kann man wirklich nur noch mal an Disney appellieren, den 3D-Sound auch für die Synchronisationen anzufertigen, denn gerade Filme wie 'Doctor Strange' bekommen dadurch eine nochmals gesteigerte immersive Erfahrung. Zwar kann man auch hier wieder ein wenig Schadensbegrenzung durch die Hinzunahme eines Up-Mixers am AV-Receiver betreiben, dennoch kommt auch dies nicht ganz an einen wirklichen 3D-Sound heran. (jp)

Ausstattung

- Audiokommentar - Featurettes - Marvel Studios Phase 3 - Team Thor: Teil 2 - Zusätzliche und erweiterte Szenen - Gags vom Dreh
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Beim Bonusmaterial gibt es einen soliden Umfang an zusätzlichen Informationen zum Film. Neben einem Audiokommentar von dem Regisseur Scott Derrickson gibt es noch ein 5-teiliges Making-of Featurette, das in knapp einer Stunde einen guten Überblick in die Produktion gibt. Dazu ergänzend gibt es mit Marvel Studios Phase 3 einen Ausblick auf die künftigen Marvel Produktionen während Team Thor: Teil 2 eher unterhaltsam ausgefallen ist. Abgesehen davon befinden sich noch fünf zusätzliche und erweiterte Szenen sowie einige Gags vom Dreh auf der Disc. (sah)

Fazit

Mit 'Doctor Strange' erscheint nun auch der letzte Marvel-Superheld im 4K Ultra HD Gewand. Dessen Umsetzung steht den anderen Filmen im Prinzip in nichts nach, lediglich einige Szenen, in denen das Bild durch die HDR-bedingte etwas zu dunkel geraten ist, schmälern das Gesamtergebnis. Auch die akustische Umsetzung kann sich wieder hören lassen, wenn auch, wie schon bei Disney bekannt, die englische Originalspur im 3D-Soundformat hier wieder leicht die Nase vorne hat. Gerade bei dem hier vorliegenden Titel, in dem ganze Skylines auf den Kopf gestellt werden, profitiert die gesamte Atmosphäre von dem Einsatz der Deckenlautsprecher. Auf der 2D-Ebene liegen beide Sprachfassungen jedoch gleich auf und bieten er zauberhaftes Effekt-Spektakel. HiFi-Enthusiasten, welche vor allem visuell keine Kompromisse eingehen wollen, kommen also auch um diese 4K-Umsetzung nicht mehr herum, lässt sie den Film doch in bisher bester Form ins Heimkino kommen. (jp) (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 10.10.2019

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